Hallo :)

Ich hoffe ich finde hier vll ein Paar Antworten .......

Zu unserer Geschichte , bei meinem 4 jährigen Kind wurde mit 2 Jahren eine Progenie festgestellt .

Anfangs mit 4 verzahnten Zähnen .

Durch fehlenden Mundschluss und Falscher Zungenruhenlage als Hauptsymtom, hatten wir jetzt 20 Sitzungen Logopädie und hab noch ein erneutes Rezept bekommen für 10 Sitzungen.

Leider waren wir letztens zur Kontrolle und keine Besserung, mittlerweile ist das ganze Milchgebiss verzahnt.

Bin total überfordert grad mit der Situation, unser KFO ist zwar sehr kompetent aber so richtig eine Aussage treffen tut er auch nicht, vor dem Zahnwechsel wird sowieso nichts gemacht .

Jetzt hab ich ein paar Fragen und hoffe ihr könnt mir helfen

- Die falsche Zungenruhelage und der fehlende Mundschluss, können das die Ursachen sein für de Progenie?  Oder hat man bei einer Progenie sowieso sowas ?

- da das bei un niemand in der Familie hat, hoffe ich nicht das das die vererbte Form ist, doch ab wann stellt man das fest ? vererbt oder nicht ?

- habt ihr einen Rat was ich noch tun könnte ?

Hab mal ein paar Bider angehangen .... Würde mich freuen wenn jemand paar gute tips hat

 

Lg Katrin und Luise

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Hallo,

kann dir zwar auch keine dezitierten Antworten geben:

Aber ich habe ebenfalls ein Logopädisches Problem mit meinem 4 Jährigen.

Er drückt die Zunge beim Sprechen einseitig zwischen den Frontzähnen heraus.

Nun waren wir bei einer Logopädin die sich das genau angeschaut hat und dann meinte, dass eine Logopädie vor dem frühen Schulalter seeeehr mühsam wäre- also mal "Hut ab" das ihr das schon mit stolzen 20 Sitzungen und Übungen für Zuhause geschafft habt. Was meint die Logopädin dazu?

Sie meinte dass sich in diesem Alter noch alles umentwickeln kann. Sollte es bis zum Schulalter bestehen bleiben müsse man übungstechnisch eingreifen.

Ich persönlich halte es auch nicht für sinnvoll eine KFO in irgendeiner Weise vor den bleibenden Zähnen anzufangen.

Und ja: Eine falsche Zungenlage/Funktion kann eine Kieferfehlstellung auslösen/stark begünstigen. Mein Oberkiefer liegt deswegen einige Millimeter zurück, der Unterkiefer hat sich an das verminderte Wachstum des Oberkiefer angepasst und ist ebenfalls zu weit hinten gewesen. Durch wiederholtes Ziehen von Zähnen im Unterkiefer  (zuerst Milchgebiss und dann ein Bleibender) habe ich eine verschobene Mittellinie und Probleme ohne Ende.

Der Oberkiefer braucht den Input der Zunge am Gaumen damit er sich entwickelt und wachsen kann.

Manchmal ist weniger mehr. Auch wenns schwer fällt.

 

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Das Problem was wir derzeit haben ist eher , dadurch das mein Kind ja noch reaktiv klein ist , sind die logopädischen Erfolge nicht so , wie es Vll bei einem Teenager gewesen wären . Ich habe leider nur ausnahmsweise ein drittes Rezept bekomm . Danach ist es vorbei . Muss ne gewisse Zeit gewartet werden , eh wieder ein Rezept gegeben werden darf . Bin der Meinung das wir dann wieder bei null anfangen . 

Lohopädin meinte es wird besser aber ist noch ein langer Weg . Und glaub nicht das wir das in 10 Sitzungen noch hinbekommen . 

Übe fleißig zu Hause wenn es die Zeit zulässt .

aber kann man das wirklich wieder beheben diese Störung der Zunge Ruhelage und der fehlende Mundschluss ? 

Kann mir das iwie nicht vorstellen 

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Ach und hast mal eine zweite Logopädin gefragt ? Meine ist auch die jüngste in der Praxis .

aber umso zeitiger desto besser ?! 

Schlechte oder falsche Angewohnheiten abtrainieren ist doch jetzt besser als zu spät . 

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Hat die kleine denn Probleme dadurch? Wenn nicht, dann würde ich nicht zu viel tun und mal abwarten. Aber das ganze im Auge behalten. Bei einem Kind kann man sicher noch recht leicht den Knochen im Wachstum beeinflussen. Ich finde  toll dass du rechtzeitig danach schaust. Aber was man tun  kann, das muss doch der KFO beurteilen können...

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Ich hab ehrlich gesagt etwas Angst das die mal total enstellt aussieht . Ich selbst lisbel etwas und wurde auch genug gehänselt in der Schule . Kinder sind grausam. Deswegen denk ich ja das wenn man zeitig die Ursache findet . Es Vll schneller zu beheben geht . 

Probleme eig weniger , nur ständig ausgetrocknete Lippen weil sie ja immer mit offenen Mund schläft und da sitzt .

 

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vor 13 Stunden schrieb julia87:

Ich persönlich halte es auch nicht für sinnvoll eine KFO in irgendeiner Weise vor den bleibenden Zähnen anzufangen.

Das würde ich so nicht unterschreiben. Es ist wichtig, sein Kind schon früh beim Kieferorthopäden vorzustellen, vor allem wenn man das Gefühl hat, dass es Probleme mit der Zahn-oder Kieferstellung bzw. funktionelle Probleme gibt. 

Bei Verdacht auf bestimmte Ausprägungen ist es wichtig, früh anzufangen, da man hier noch auf skelettaler Ebene viel Einfluss auf das Wachstum nehmen kann. Die Behandlung im Milchgebiss und frühen Wechselgebiss fällt unter den Begriff "Frühbehandlung". Es ist schon mal super, dass Ihr beim Logopäden gewesen seid! Eine enge Zusammenarbeit zwischen KFO und Logopäde sind Voraussetzung für optimale Behandlung ... 


Katrin um deine anfänglichen Fragen noch zu beantworten: 
- Ja, die falsche Zungenlage kann eine Ursache für eine sich später entwickelnde Progenie sein. Man spricht hier von einer "kaudalen Zungenlage", das heißt, die Zunge liegt in Ruhe im Unterkiefer und drückt diesen permanent nach vorne, wodurch er einen Wachstumsreiz nach vorne bekommt. Normalerweise sollte die Zunge oben am Gaumen liegen und diesen mit den Jahren ausformen, weshalb Patienten mit kaudaler Zungenlage häufig auch einen zu schmalen Oberkiefer haben. 

- Ich denke, man kann nicht wirklich feststellen, ob es eine vererbte Variante ist oder nicht. Dies hat auch keine Konsequenz für die Behandlung. 

Hat der Logopäde etwas von einem falschen Schluckmuster gesagt? Dies könnte eine Ursache für den fehlenden Mundschluss sein, von dem du berichtet hast. 

 

Ich hoffe, ich konnte das Wichtigste erstmal beantworten! 

Liebe Grüße

PS: Die Kleine ist ja zuckersüß :) 

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Laut kfo ist das schon wichtig ob vererbt oder nicht . Weil wenn ein Knochen wachsen will, hält man ihn nicht auf meint er . 

Das irritiert mich alles sehr .zum Schluckmuster hat sie sich noch nicht geäußert . Denke auch das ist bei einem fast 4 jährigen Kind auch schwer festzustellen. ......

 

und klar ist Logopädie super . Aber ich denke das wir das in 10 Sitzungen die ich bekommen habe noch nicht hinbekommen .

und folgerezepte gibts nicht mehr . 

Versteh den Sinn halt nicht . 

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Bei Progenie ist es extrem wichtig, so früh wie möglich etwas zu unternehmen. Ich würde mir an deiner Stelle auch einen KFO-Wechsel überlegen, da sich ja scheinbar nichts bewegt oder keine konkrete Aussage kommt. Faktisch kannst du ja selber nicht feststellen oder irgendwer, ob genetisch oder nicht. Wenns genetisch ist und Progenie ist viel häufiger als jedes andere Problem genetisch, kannst du auch Jahre zum Logopäden rennen, das wird allein nicht helfen. Natürlich ist Schlucken und Mundschluss wichtig, aber 10h sind viel zu wenig.

Wenn du sogar bis nach dem Zahnwechsel wartest, kannst du dein Kind evtl. gleich zur OP anmelden. Einige KFOs scheuen die aufwändige Frühbehandlung bei Progenie. Du solltest besser jemanden suchen, der sich wirklich auskennt.

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Du triffst den Nagel auf den Kopf . Wir haben überlegt und ein Termin in der Uni Klinik mal zu holen . Denkst das ist richtig ?

haben in der Umgebung nicht all zu viele kfos 

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Respekt für Deine Anstrengungen in der Logopädie!

 

Mein Sohn hat auch Zähne, die aus der Norm fallen (Überbiß, "Hasenzähne").

Ich selbst hatte das auch.

Ja, in Kindergarten und Schule kommen da dumme Kommentare und Hänseleien. Konnte das dank Selbstbewußtstein, Sportlichkeit und guten Noten kompensieren, war aber nicht immer leicht.

 

Bei größeren Fehlstellungen im Kiefer würde ich als Elternteil im Grenzbereich mittlerweile eher auf eine spätere OP hinarbeiten.

Nur mit Spange löst man ja nicht das Grundproblem (Kiefer-Fehlstellung) sondern tarnt es nur.

 

Uni-Klinik mit MKG ist da sicher ein Ansatz. Ansonsten vielleicht KFO der auch offen gegenüber Operationen ist.

 

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naja aber mein Kind ist 4 . Op wird mit. 18 gemacht .....

weis nicht ob ich jetzt 14 Jahre die Hände in den Schoß legen kann . 

Weist wie ? 

Naja ich hol mir Ma einen Termin in der Uni Klinik .

find das echt toll hier so gute Tips zu bekomm . Super Forum ! 

Frühlingshafte grüsse . 

 

 

 

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Beim Thema Behandlungsbeginn muß man unterscheiden, ob es sich um eine Zahnfehlstellung handelt oder um eine Kieferfehlstellung.

Bei letzterer sollte man so früh wie möglich etwas unternehmen und das Kieferwachstum ausnützen. Tut man das nicht, kann man hier die

OP Berichte der Erwachsenen lesen. 

Zahnfehlstellungen ohne Kieferfehlstellungen kann man während des Zahnwechsels angehen, oder danach. Je nach Ausprägung.

 

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Bei einer Progenie , in unseren Fall ist der Uk ja schon zu groß . Zwischen jeden Zahn ist eine kleine Lücke . Im Ok dagegen stehen die press an press .

also Schlussfolgere ich ja daraus das es sich um eine Kieferfehlstellung handelt . 

frag mich nur warum jeder Unterscheidung behandelt . 

Ist doch denen ihr Geld wenn die zeitig anfangen oder wo ist das Problem ?

 

 

 

 

 

 

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Zu Heidelberg kann ich nichts sagen. Aber ein Besuch kann sicher nicht schaden.

Der Ansatz bei Progenie ist, dass sich die Kiefer durch frühes Eingreifen zurecht wachsen bzw. gehemmt werden. Steve hat das ja gut erklärt. Bei Kindern sind die Knochen noch weich. Warum solltet ihr bis zu einer riskoreichen OP zuwarten? Durch Kieferfehlstellungen leiden ja auch die Zähne. Wenn man den Mund auf hat, bekommen die vorne wenig Speichel ab, kriegen eher Karies. Zudem brechen sie leichter ab, als wenn ein Anschluss zum Unterkiefer besteht und Kinder toben ja auch mal gern.

 

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14 Jahre nix machen bei Deiner Tochter und dann zum Arzt ist sicher keine Lösung.

Mein Sohn wäre ja auch frühestens in 8 Jahren zu operieren, wenn nicht als Junge sogar erst später.

 

Aber: wie kann man verhindern, daß man an einen KFO gerät, der ein Kieferproblem mit Spangen zu lösen versucht? Als Laie steht man ja vor dem Fachmann und kann nicht viel sagen.

Gibt es da Richtlinien?

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Hab mich auch ein wenig belesen . Früher hat man im milchgebiss was gemacht , aber angeblich durch die hohe Rückfallrate machen die das nicht mehr . Und Progenie hat wenig Erfolg bei der Behandlung , deswegen weißen Kieferothopäden das gern von sich . 

Gute aussichten . 

Werd Montag bei uns in der Uniklinik Ma anrufen . 

 

Hab auch viel über Ursachen gelesen  - steht oft traumatische geburt

- nicht gestillte Kinder ( fehlende muskelausbildung)

- und Blockaden als säuglibg

 

trifft  ja alles auf uns zu ☹

da kommt ja Freude auf ..... 

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Also ich kennen schon welche, die hatten entnehmbare Spangen im Milch- und Wechselgebiss und das Ergebnis sieht auch mit über 30 noch gut aus. Entschieden besser als bei jeder festen Spange, mit der nur Zähne gerückt wurden. Es geht ja in dem Fall um den Knochen.

Genau kann ich zu den Geräten nichts sagen, beim Bionator gibt es das Umkehrgerät, wenn auch teils umstritten. Das hält den Kiefer hinten. Vielleicht ein Doppeldecker, der nach hinten zeigt?

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Den Fachausdruck weiß ich auch nicht, es ist eine lose Spange für oben und unten, die entweder mit Feder/Schanier verbunden ist oder zumindest über Kunststoffteile an beiden Stücken beim Mundschließen immer wieder in die gewünschte Richtung schiebt. In eurem Fall z.B. Rückschubdoppelplatte.

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Ich habe eine ziemlich stark ausgeprägte Progenie und mein Sohn ist nun mit 6Jahren auch in Behandlung. Was sagt dein KFO zu einer GNE? Bei uns Erwachsenen braucht das eine OP, 3Mon mit der Schraube etc. Ich hab nicht schlecht gestaunt, dass mein Sohn die Schraube gerade mal 2Wo behalten muss. Danach bekommt er eine lose Spange, die das Wachstum in die breite und nach vorn unterstützt. Zur Logopädie muss er auch, weil er Lispelt und ein falsches Schluckmuster hat

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