Wieder eine Frage die ich nicht adäquat beantwortet im Forum finde:

Hab gelesen dass man den ok ab 3mm mit Transplantat aus der Hüfte versorgt...

sollte das generell so sein?

ich weiß dass es sicher kein unproblematischer Eingriff ist der auch Abbaurisiken birgt...möchte aber auch keinen lockeren Oberkiefer haben.

mir wurde als grobe OP Planung eine Okvv um 4-5mm und eine Schwenkung bzw.tieferlegung um Mind.2-4mm vorgeschlagen.und das dezidiert ohne knochenentnahme/-Transplantation.

kann das hinhauen?

wie war das bei euch?masse und verfahren? 

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Hallo Julia,

mir wurde gesagt, dass ab einer OK-VV von 3 mm Knochen in die Lücke eingebaut werden soll. Der Knochen muss aber nicht notwendig aus der Hüfte kommen, soweit ich weiss, kann man den auch aus dem UK holen, aber so etwas sollte Dir Dein KC sagen können. Bei mir war einfach klar, dass so viel Knochen gebraucht wird, dass es aus dem Beckenkamm sein muss. Ich müsste mal nachschauen, wie groß das Teil war, habe die Dimensionen sicher aber schon im Forum war. Und dass da etwas war, sah man zumindestens letztes Jahr auf einem MRT noch. Das wurde wegen etwas komplett anderem gemacht, ich hatte den Radiologen gefragt, ob er aus Neugier den Bereich etwas größer machen kann, damit man dann den Beckenkamm sieht und er konnte hinterher sagen, auf welcher Seite es war.

Liebe Grüße!

Irene

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Danke schokolädchen,

deinen Beitrag mit den 3mm hatte ich gefunden! 

Der kfc meinte gar kein Transplantat. Das hat mich doch sehr verwundert. 

Leider muss ich jetzt eineinhalb Monate warten bis ich meine Frage erneut an ihn richten kann.

prinzipiell besorgt mich das etwas wenn er es wirklich ohne machen würde und ich weiss auch nicht ob ich es dann wagen würde...

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Julia, du bist bei einem sehr guten KFC. Wenn er dir sagt, dass er es ohne Knochentransplant machen kann, dann kann ich deine große Skepsis nicht ganz nachvollziehen. Bei einem Knochentransplant kann es auch zu Problemen kommen. Ich hab auch noch nie gehört, dass bei einer OK-VV ab 3mm standardmäßig Knochentransplant verwendet wird, das hat mir noch kein Chirurg gesagt, bei mir wurde der OK weiter vorverlagert als 3mm und ich hatte auch kein Knochentransplantat. Anders sieht es bei einer OK-Tieferlegung aus, aber auch hier würde ich erstmal dem Chirurgen vertrauen, es sei denn es gibt triftige, durch andere, unabhängige Chirurgen bestätigte Gründe, die dagegen sprechen.

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Ja....hast eh recht,Apo. 

ich lese hier nur so oft von knochenexponaten dass ich verunsichert bin... 

Ich dreh schön langsam am Rad,weil ich täglich alle für und wider durchkaue ohne zu einer Entscheidung zu gelangen... 

Was ich nicht gut drauf habe ,ist "vertrauen". Und was ich ganz schwer kann "Verantwortung abgeben ". Noch ne Komplikation in größerem Ausmaß wäre ziemlich desaströs für mich.

aaaber ich werd jetzt mal tief durchatmen und die Füße still halten.

danke dir fürs "mich wieder runterholen ". :-) 

 

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Am 15.3.2016 um 00:14 schrieb apo:

Julia, du bist bei einem sehr guten KFC. Wenn er dir sagt, dass er es ohne Knochentransplant machen kann, dann kann ich deine große Skepsis nicht ganz nachvollziehen. Bei einem Knochentransplant kann es auch zu Problemen kommen. Ich hab auch noch nie gehört, dass bei einer OK-VV ab 3mm standardmäßig Knochentransplant verwendet wird, das hat mir noch kein Chirurg gesagt, bei mir wurde der OK weiter vorverlagert als 3mm und ich hatte auch kein Knochentransplantat. Anders sieht es bei einer OK-Tieferlegung aus, aber auch hier würde ich erstmal dem Chirurgen vertrauen, es sei denn es gibt triftige, durch andere, unabhängige Chirurgen bestätigte Gründe, die dagegen sprechen.

Hallo apo,

ich finde die Sache mit den 3 mm aber ziemlich einsichtig. Eine OK-VV kann man sich ja vorstellen wie ein Dose oder Röhre, die man horizontal durchschneidet und dann entlang dieser Schnittebene verschiebt. Abhängig von der Wandstärke und der Verschiebungsstrecke entsteht dann irgendwann doch eine ziemlich deutliche Lücke und warum sollte Knochen es schaffen, diese Lücke zu füllen, wenn man ihm nicht ein Transplantat als "Wegweiser" gibt. Und was passiert, wenn man keinen Knochen einbaut, kann an sehr schön am ersten Bild in meinem Bilderfaden sehen, dann kann die Heilung nämlich schiefgehen und es man hat plötzlich Lücken im Schädel, wo keine sein sollen. Und die 3 mm kamen von meinem aktuellen KC als es auch drum ging, ob man es damals hätte vermeiden können und was man jetzt tun kann, um es zu vermeiden.

Und der einzubauende Knochen muss nicht aus der Hüfte kommen, aber da bin ich nicht tief genug drinnen, wo man ihn im Mund hernehmen kann, da dürfte je nach OP auch etwas Knochenabfall anfallen. Julia ging es vor allem drum, ob dieser Knochen aus der Hüfte kommen muss.

Liebe Grüße!

Irene

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@Schokolädchen - Nichts für ungut, aber du bist kein Chirurg und wenn mir Chirurgen was anderes sagen und ich habe mit den besten im dt. sprachigen Raum gesprochen,  brauchst du mich nicht versuchen vom Gegenteil zu überzeugen. Dieses Fachwissen besitzt du nicht. Bei mir wurde der OK 5mm vorverlagert und ich brauchte kein KT. Außerdem gibt es bei bestimmen Themen eben verschiedene Ansichten und Lehrmeinungen. Der eine Arzt macht es halt so und schwört auf diese Methode, der andere macht es anders. Knochentransplantate müssen auch erst mal gut verwachsen. Das ist nicht so einfach. Ich bin auch im englischsprachigen Jawsurgeryforum und einer eigenen Facebookgruppe, wo Patienten weltweit von ihren Fällen berichten und wenn standardmäßig schon ab 3mm bei OK-Vorverlagerung Knochentransplantationen verwendet werden würden, hätte ich es mitbekommen. Das ist definitiv nicht so.  Ab einer gewissen Verlagerungsstrecke kann es schon Sinn machen, möchte ich nicht bestreiten, aber hier empfiehlt es sich nicht nur seinen Fall zu betrachten, sondern eben die Fälle vieler Patienten. Bei sehr großen Verlagerungsstrecken wird zudem oft die Distraktions-Methode angewandt. Julias Fall ist mir bekannt, wir kennen uns persönlich.

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