haihappen

Ich hab große Angst vor der ganzen OP + Narkose weil ich Video gesehen hab...

Hallo zusammen, 

wie man auf meinem Profil sehen kann komm ich vorraussichtlich am 08.07. dieses Jahres " unters Messer"... . Das ist jetzt noch knappe 4 Monate bis dahin aber ich muss sagen ich habe jetzt schon totale Angst davor... Zu mir muss man sagen ich wurde insgesamt schon 8 mal oder so operiert und es war jedes mal nciht angenehm (waren aber immer durch unfälle o.ä.) 

Was ich sagen kann ist das ich sowieso totale Angst vorm Zahnarzt schon hab, weil meine frühere Zahnärztin sehr rabiat war, mich nicht richtig behandelt hat und ich wegen ihr später mehr Behandlungen haben musste als vorher... Sie meinte z.B. eine Elektrozahnbürste wäre quatsch weil das bringt ja nichts.. ende vom Lied: eine Wurzelbehandlung und KAries unter von ihr gemachten Füllungen... was das ganze nicht einfacher macht...  Ich bekomme schwitzige Hände, sowohl beim Zahnarzt als auch beim KFO und mir wird mulmig, jedes mal und das obwohl ich meinem jetzigen KFO und ZA zu 100% vertraue. Zusätzlich wurde ich mal an der Lippe genäht bzw. eher sie wurde wieder angenäht weil sie von einem Golden retriver abgebissen wurde, ist nicht schön die Nadel in der Lippe zu spüren, kann ich da nur sagen. 

 

 

Aber jetzt um konkreter zu werden. 

Ich kam auf die dumme Idee und habe mir vor einer Woche eine solche Operation auf Youtube angesehen weil ich normalerweise kein Problem damit habe, ich kann mit knieprothesen ops ansehen, alles mögliche aber als ich da fertig war, hab ich einfach nur noch Panik gehabt... ich habe mehr Angst vor der Narkose, obwohl ich das prozedere ja eigentlich kenne als vor dem Zustand danach der ja auch nicht gerade toll sein soll. 

Ich weiß das es eine LMAA Tablette gibt vor OPs aber die will ich z.B. nicht weil ich nicht die Kontrolle über mich verlieren will und in erster Linie bei meinen Sinnen sein will wenn es darum geht meine Sinne auszuschalten und ich niemand vertrautes kenne ( Versteht man was ich meine ?). 

Ich habe Angst davor das was schief läuft und ich nie wieder singen kann oder Saxophon spielen kann, ich hab aber auch Angst das sich die Ärzte und Assistenten über mich lustig machen weil ich dicker bin (ein Freund hat ein Praktikum in der Chirurgie gemacht und hat gemeint das die öfters schlecht über Patienten reden)...

 

Mir fällt es eigentlich nie schwer Menschen zu vertrauen, außer es geht um mein Gesicht/Kiefer, weil ich da einfach immer Panik bekomme und wenn es richtig übel wird dann bekomm ich auch keine Luft mehr bzw. hab das Gefühl das mir jemand den Hals zuschnürt.

 

Ich will diese Op aber machen weil es für mich so wie es jetzt ist nicht mehr geht ... 

 

Ich weiß einfach nicht wie ich meine Angst unter Kontrolle bekomme. 

Habt jemand vielleicht Tipps für vor der Op oder die Zeit jetzt bis zur Op wie ich das in den Griff bekomme ? 

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Hallo,

also als aller erstes:SCHAU DIR VORHER KEINE VIDEOS MEHR AN !!!

Dann rate ich Dir wirklich einen KFC oder auch ein KH zu suchen wo Du vertrauen kannst! DU kannst entscheiden, wer Dich operieren soll.

Schau Dir auf jeden Fall verschiedene Möglichkeiten an!

Ich habe von einem Heilpraktiker Tropfen zur Beruhigung der Nerven bekommen. Die habe ich zwei Wochen vorher

angefangen zu nehmen.

Da deine OP noch dauert versuche auch einmal an etwas anderes zu denken :-)

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Hallo Haihappen :)

ich würde mich als erstes mal meiner Vorrednerin anschließen: sieh dir keine Videos von OPs an, die können dich ja nur verrückt machen!

Und zweitens: Ich habe vor meiner Kiefer-OP auch eine Riesen-Panik geschoben; habe mir letztendlich auch für die letzten zwei Wochen vor der großen OP von meiner Hausärztin was zur Beruhigung verschreiben lassen, das hat dann auch so halbwegs hingehauen. Davor hat mir auch nur geholfen, hier im Forum ein paar Erfahrungsberichte zu lesen (gibt natürlich solche und solche) + dass jeder um mich herum das Ganze eigentlich sehr gelassen genommen hat; sowohl meine KFO als auch der KFC haben mir einen sehr kompetenten Eindruck vermittelt; ich habe auch (gerade beim Chirurg) sämtliche Fragen gestellt, die mir eingefallen sind, und mir wurde auch alles sehr ausführlich erklärt. Zudem habe ich eine sehr gute Freundin, mit der ich immer wieder darüber reden konnte, das hat in jedem Fall auch sehr geholfen!

Bei mir war es auch vor allem die Narkose, die mir so unheimlich war; ich war allerdings auch noch nie zuvor operiert worden. Ich muss aber sagen, dass ich mit der Narkose keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht habe; bin sowohl bei meiner eigentlichen Kiefer-OP (Bimax) als auch bei meiner Metallentfernung 6 Monate später sehr gut 'eingeschlafen' und wieder aufgewacht; hab mich sogar richtig ausgeruht gefühlt ;) (ich war dementsprechend auch viel entspannter vor der ME-OP)

Ich hoffe, das hilft dir wenigstens ein bisschen weiter!

Achja, und ich habe zwar eine LMAA-Tablette bekommen, kann aber nicht sagen, dass ich sonderlich viel davon bemerkt habe/mich sonderlich 'anders gefühlt' habe dadurch ;) und ich hatte sogar wirklich gehofft, dadurch nicht mehr so viel mitzubekommen!

LG, Iris

 

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Hey :)

 

ich kann dich nur allzu gut verstehen, ich hatte vor 5 Wochen meine Bimax und habe auch einen Panik-Beitrag hier im Forum verfasst.

Und ich habe mir auch Youtube Video angeschaut und habe dann beim KFO Termin geheult wie eine 4 -jährige. Keine OP sieht schön aus, und da es eine OP im Gesicht ist, ist es für un natürlich beonders schauerlich. Ich habe mir die Videos immer angeschaut und irgendwann war ich "abgehärtet" und es machte mich nicht mehr so verrückt. Quasi Schocktherapie. Habe dann mit meinem Chirurgen darüber geredet, wollte wissen welches Instrumnet benutzt wird, was genau da jetzt gemacht wurde etc. Ich sammelte so viele Infos wie möglich und durch mein Wissen hatte ich ein bisschen das Gefühl "die Kontrolle zu behalten". Ich weiss nicht was für ein Typ Mensch du bist und ob es bei dir funktioniert, aber so wars bei mir.

 

Ich hab mir dann auch gesagt: es sind 3,5 Std, danach wenn ich aufwache ist alle gemacht und zugenäht :-) Zudem bist du ja nicht die Erste die das durchmachen muss, es ist eine Standart OP und die Ärzte haben sehr viel Erfahrung und wissen was sie tun.

 

Es hilft auch, seine Angst zu akzeptieren und nicht versuche sie zum Verstummen zu bringen, denn jeder Mensch hat vor dieser OP Ansgt und es ist völlig normal und gesund dass sie da ist.

 

Mich hat die LMAA Tablette einfach ein wenig ruhiger/gelassener gemacht, ich hatte aber immer nich da Gefühl ich selsbt zu sein und mich unter Kontrolle zu haben. Die Narkose war für auch kein Problem, weder dass Aufwachen noch das Einschlafen.

 

Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen :-)

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hallo ,

 

ich wurde vorher noch nie operiert , bis ich Januar 2014 meine GNE-OP hatte. ich hatte da keine Panik ganz im Gegenteil ich habe mich drauf gefreut und es hört sich für andere jetzt komisch an aber ich freue mich auch auf die Bimax-Op und habe auch die Videos gesehen. Ich verspüre keinerlei Panik oder Angst.

Mein KFC ist die ruhe in Person.

Bei mir ist auch ein langer Leidesweg und ich durch das jetztige Aussehen schwer bis gar keine Arbeit bekomme.

Meine Motivation bzw. Mantra sollte mich doch die Zweifel halb auffressen "Das Ergebnis ist das Ziel"

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Also ich habe mir damals auch Videos zur LeFort Osteotomie auf Youtube angeschaut, über OK Verlagerungen und so. War zwar unmittelbar danach nicht so berauschend aber im endeffekt denke ich mir, der Arzt weis was er macht, er hat die Erfahrung und ich darf mit ausgschalteten Schmerzempfinden tief und fest schlafen. Ich bin auch kein Fan von Tabletten aber ich sage dir, nimm die LMAA. Du verlierst dabei keineswegs die Kontrolle... Wäre auch schlimm. Du wirst auf dem Weg zum OP mindestens zweimal gefragt wie dein Name, Geburtsdatum und Grund der OP ist. Wäre schlimm dabei nicht die Kontrolle zu haben.. Ich wurde in den letzten 4 Wochen zwei mal unter Vollnarkose operiert und ich weis bis zu dem Punkt an dem mir das Mittel zugeführt wurde noch alles. Da verliert man keinerlei die Kontrolle aber man wird etwas schläfrig und entspannt und zum Schluss wachst du im Aufwachraum auf und merkst dass alles "schon" vorbei ist :). Mach dich nicht verrückt.
Und ja, im OP geht es sicher öfter mal Grob zu und die Ärzte sagen vll auch mal as unangebrachtes aber das bekommst du zu 99,9% nicht mehr mit. Und mal Hand aufs Herz; in meinem Beruf sage ich acuh manchmal zu Kollegen was ich über Kunden denke aber wer tut das nicht... Ist jetzt zwar schei** aber so ist das und du weist davon eh nichts...
Mach dich im Vorfeld nicht unnötig verrückt, geh entspannt in die OP und lass dich nur von Ärzten operieren denen du vertraust und bei denen du ein gutes Gefühl hast...

Dieser Eingriff birgt einige Risiken über die man sich im klaren sein sollte... Deshalb solltest DU es für dich mit deinem Gewissen vereinbaren ;).


LG und viel Erfolg

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Hallo haihappen,

den Satz mit dem Kontrolle verlieren verstehe ich vollkommen, ich bin da ähnlich. Ich hatte in den letzten Jahren mehr OPs als Du, sowohl mit LMMA-Pille als auch ohne. Ich habe selber bei mir nie groß eine Wirkung bei der Pille gespürt und wenn man sich den Blutdruck bei der letzten OP anschaut, der auch nicht, obwohl ich definitiv nicht aufgeregt war. Mich macht die Pille wenn überhaupt müde, aber nicht so müde, dass ich nicht wach bleiben könnte, wenn ich es will (habe ich bei der letzten Pille ausprobiert, weil ich dem Arzt vor der Behandlung noch um etwas bitten wollte, was nicht wirklich mit der Behandlung zu tun hatte). Ich habe mit der Pille auch schon gestrickt und bei dem, was ich stricke, würde man es sehr deutlich sehen, wenn ich die Kontrolle über mich verlieren würde.

Und klar, es kann immer etwas schief laufen, aber wir haben eigentlich die beste Ausgangslage, da wir relativ jung und gesund sind. Angst um meine Stimme habe ich vor jeder OP, aber da weise ich beim Anästhesiegespräch immer sehr, sehr deutlich drauf hin und im Normalfall wird das auch extra notiert. Und als angenehmer Nebeneffekt der Bimax ist meine Singstimme deutlich schöner geworden und spricht leichter an. Ich mußte mich am Anfang beim Singen regelrecht neu justieren, weil Töne so leicht angesprochen haben, dass ich lauter gesungen habe als ich eigentlich wollte. Ein Arbeitskollege von mir spielt zwar nicht Saxophon sondern Klarinette und hatte vor ca. 10 Jahren eine OK-VV und da er immer noch ziemlich intensiv spielt habe ich nicht den Eindruck, dass das Spielen unter der OP gelitten hat.

Und zum eventuellen Lustigmachen: Um einen bekommst Du es ja nicht mit, zum anderen sagt es ja deutlich mehr über die Unprofessionalität und auch geistige Unreife dessen aus, der Bemerkungen über Patienten macht, die sich in diesem Fall nicht wehren können.

Liebe Grüße!

Irene

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sieh's doch mal so: Wenn die Panik etwas ist, was du "hast", dann kannst du sie auch einfach ablegen. kannst du das nicht, dann "hat" die Panik dich. Du besitzt sie nicht, sondern bist besessen von ihr.

In dem Fall kannst du dich zurücklehnen, denn du hast ja keinen Einfluss darauf, was mir dir passiert. Lass es einfach geschehen, die Operation auf dich zukommen und vertraue halt vielleicht auch ein bisschen darauf, dass die Ärzte sich schon in erster Linie auf Operation konzentrieren werden, und nicht nur da reingehen um über dich zu lästern, während du betäubt und unfähig zu widersprechen vor ihnen liegst.

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Mir persönlich hat es sehr geholfen, dass ich meinem Chirurgen voll und ganz vertraue. Wäre da ein komisches Verhältnis oder antipathie gewesen, wäre ich auch deutlich aufgeregter gewesen.

zu guter letzt kann man Gedanken ganz gut steuern. Versuche es mal mit Affirmationen und mach dir immer klar, dass es ein weiterer Schritt zu deinem neuen Leben ist. Mal dir aus, wie du beruflich durchstarten willst, was du machen willst bzw dich mit deinem jetzigen aussehen nicht getraut hast. Sowas hilft enorm die Courage für die OP aufzubringen.

Alles Gute dir!

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