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Garnz

Zahnspange, Elastics und Zahnextraktion gegen Überbiss bei einem 14 Jährigen

Also ich habe ein Überbiss das sich schlecht auf mein Profil auswirkt und ich wollte fragen ob mein Kinn durch das Zähne ziehen, die elastics und der Zahnspange nach vorne verschoben wird so das es nicht mehr fliehend ist und ob meine Zähne nur verschoben werden oder auch mein Kiefer sich verändert, durch den Wachstum der durch die Elastics angeregt wird.

Daten: 14 Jahre alt, Knochenalter 13

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Hallo Garnz,

also Zähne ziehen klingt immer stark nach reiner Kompensation. Dir werden z.B. oben Zähne gezogen, die obere Front zurückgeklappt und Überbiss ist weg. Hat aber keine Auswirkungen im Profil.

Inwiefern sich in deinem Alter nopch Elastics auswirken, da bin ich überfragt. Für ein wirkliches Nachwachsen des Unterkiefers bist du meiner Meinung nach zu alt.

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Bitte lass dich nicht kompensieren, bevor du nicht auch einen Kieferchirurgen zu Rate gezogen hast. Zähne ziehen deutet auf eine starke Kompensation hin. Mit Gummies wird sich dein Unterkiefer keinen Millimeter vorbewegen, das fliehende Kinn wirst du in deinem Alter nur dann los, wenn auf eine OP-Lösung hingearbeitet wird. 

Auch alle anderen Geräte wie Bionator, Aktivator, Herbst-Scharnier und so weiter werden ein deutlich fliehendes Kinn durch eine starke Rücklage des Unterkiefers nicht verbessern. 

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vor 9 Stunden schrieb leviathan:

Bitte lass dich nicht kompensieren, bevor du nicht auch einen Kieferchirurgen zu Rate gezogen hast. Zähne ziehen deutet auf eine starke Kompensation hin. Mit Gummies wird sich dein Unterkiefer keinen Millimeter vorbewegen, das fliehende Kinn wirst du in deinem Alter nur dann los, wenn auf eine OP-Lösung hingearbeitet wird. 

Auch alle anderen Geräte wie Bionator, Aktivator, Herbst-Scharnier und so weiter werden ein deutlich fliehendes Kinn durch eine starke Rücklage des Unterkiefers nicht verbessern. 

Da stimme ich vollkommen überein. Gummizüge bewirken höchstens, dass du dir angewöhnst den Unterkiefer weiter vorne zu halten, aber ein Kieferwachstum wird da nicht angeregt. Meistens ist bei Kieferfehlstellungen eben doch die Genetik der entscheidende Faktor und gegen die kann man nichts machen.

Bei mir wurde in der Kindheit/Jugend auch 5 Jahre "rumbehandelt" und kompensiert. Gebracht hat das (außer dem KFO Geld) natürlich was die Kieferfehlstellung anging überhaupt nichts.

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Bei mir ist nach 10 Jahren KFO mit etlichen herausnehmbaren und festen Klammern ebenso nahezu jeder skelettale Parameter auf dem FRS identisch geblieben. Außer Zahnkippungen ist da nicht viel passiert. Meine erste Behandlung erfolgte mit 11 oder 12 für knappe 5 Jahre plus Retention und dann noch mal eine Behandlung als Erwachsener mit 20 oder so. Es hat deutliche Verbesserungen gebracht, aber Kosten Nutzen stehen in keinem Verhältnis bei einer starken Fehlstellungen. Zumindest dann nicht, wenn man sich auch äußerlich an dieser stört. Da du dein Kinn erwähnst, scheint dies dich ja zu stören.  Man erreicht m.M.n. das  gewünschte Optimum rein kompensatorisch nicht. Zumindest nicht bei deutlichen Fehlstellungen und einem Behandlungsbeginn in der späteren Kindheit. 

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Hab vergessen zu erwähnen das es kein stark fliehendes Kinn ist, also eigentlich ziemlich gering. 

Es sind höchstens 5 mm Überbiss.

Kleine Veränderungen würden schon reichen.

PS: Ich soll meine Weisheitszähne behalten das heißt das dass keine Kompensation war, denke ich mal da jeweils 2 im Oberkiefer und 2 Unterkiefer gezogen wurden 

Ich hatte einen Zahnengstand.

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Zähne ziehe ist immer eine Kompensation für einen Kiefer, der nicht so gewachsen ist, wie es erforderlich gewesen wäre. 

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Hallo Garnz,

 

ich schließe mich leviathan an, dass das Ziehen von Zähnen immer lediglich eine kompensatorische Behandlung darstellt. Bei mir wurde als Kind/Jugendliche genauso behandelt: mir wurden jeweils im OK und UK alle 4er gezogen wegen angeblichem Platzmangel und ich habe bis auf einen alle Weisheitszähne. Es wurde der Rest einfach kompensiert: die Frontzähne des UK wurden einfach nach innen gedrückt und der Rest so hinverschoben, dass es optisch einigermaßen passte. Die eigentliche Kieferfehlstellung wurde nicht berücksichtigt und es wurde durch die Extraktionen und Kompensation ein Zwangsbiss vom feinsten konstruiert. Das Ende vom Lied sind innerhalb weniger Jahre entstandene massive Kiefergelenksprobleme mit Diskusverlagerungen und Arthrose durch die Fehlbelastung, freiliegende Zahnhälse aufgrund der Überlastung einzelner Zähne und die Kieferfehlstellung an sich ist nach wie vor vorhanden. So sitze ich jetzt 15 Jahre später erneut beim KFO, der angesichts der damaligen Behandlung mit den Zahnextraktionen und der Kompensation nur die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, trage seit einem halben Jahr erneut eine feste Spange und darf mich einer OP unterziehen. Aber die Kiefergelenksprobleme wurden mit der Zeit einfach zu massiv. Mir sträuben sich immer sämtliche Haare zu Berge, dass heutzutage immer noch so viele KFOs Zähne ziehen lassen und die Fehlstellung kompensieren ohne die Kiefersituation, vor allem der Kiefergelenke zu berücksichtigen und somit Folgeschäden billigend in Kauf nehmen. Ich hoffe für dich, dass es gut enden wird.

 

Grüßle,

 

Cavallina

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Mir wurde der Zahn wegen mehreren Gründen gezogen die ohne ziehen im späteren alter zu einem Implantat hätten führen können, da ich im Unterkiefer ein Milchzahn hatte, der keinen bleibenden Zahn darunter hätte. Dann noch wegen des Platzes für eckzähne. Bei mir soll nicht kompensiert werden weil die Backenzähne alle nach vorne geschoben werden um Platz für die Weisheitszähne zu machen. Dadurch das ich die Weisheitszähne behalte erwarte ich keine negative Gesichts veränderung wie ein einfallenden gesicht oder ein flaches gesicht.

Ich denke die Extraktion war der einzigen Weg weil ich durch die GNE zwar die Zähne behalten hätte aber im hohen Alter ein Implantat hätte.

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Hallo Garnz,

 

sind das bei dir dann bleibende Zähne oder noch Milchzähne, die gezogen wurden?

 

Grüßle,

 

Cavallina

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