27 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

In einem OP-Aufklärungsbogen hier steht, dass der Chirurg Schnitte im Gesicht setzen will. Außen "im Bereich der Kieferwinkel". Vgl. erstes Bild, im Abschnitt "Operationsmethode".

 

Hat einer von Euch Erfahrungen damit gemacht? Ich dachte heutzutage operiert man ausschließlich über einen Zugang durch die Mundhöhle.

 

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Also bei mir wurden nur Schnitte oberhalb der Zähne vorne gemacht. Vielleicht verstehen die das auch darunter?!? Alles andere kann ich mir nicht vorstellen und habe ich auch noch nie davon gehört!

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Nein, es ist die Rede von Schnitten im Bereich der Kieferwinkel.

Wurden bei jemandem hier derartige Schnitte gesetzt?

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Tatsache, steht da ganz unmissverständlich, sorry, hatte die Bilder mit dem Text noch nicht gesehen als ich schrieb...

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Ich hatte die dort weil die Schrauben dort eingedreht wurden und das von innen nur ganz umständlich geht.nebenbei hatten sie dann die Drains auch gleich dort reingeschoben. 

Rausgedreht Wurdens wieder an dieser Stelle von außen.

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Nun, Dr. Kater macht sowas von intraoral.

Der hat dafür Spezialwerkzeug.

Dann gehe ich vielleicht doch besser zu ihm.

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Ob du es glaubst oder nicht mein lieber Horse, 

das Spezialwerkzeug dürfte jede Klinik haben, auch die, die ohne Mehrkosten operieren.

Und Schnitte von extraoral sind heutzutage völlig out ....

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Hier in ösiland nicht :-/  ...

aber ich kann dich trösten:kein Mensch sieht das bei mir!

sei froh dass du so einen guten kfc hast!

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Lieber Steve,

das glaube ich dir nicht nur - das hatte ich eigentlich sogar als selbstverständlich vorausgesetzt. Bis ich dann diesen Aufklärungsbogen gelesen habe. Da darin auf solche Schnitte hingewiesen wird, operiert man in der Schweiz also entweder noch nach der ganz alten Methode, oder man hatte dorf einfach in den letzten 20 Jahren keine Zeit mehr die Dokumente zu überarbeiten.

Ganz allgemein würde ich jetzt aber auch mal deine Meinung hören: Wenn man den Kieferchirurgen glauben darf, dann bin ich ja kein besonders komplizierter Fall. Glaubst du eher, dass das Team "Bad Homburg" oder das Team "Zürich" die Gelenk- und nervenschonendere OP durchführen würde?

Team "Bad Homburg" wirbt ja mit modernen Planungsmethoden, hohem Durchsatz und entsprechend eingespielten Teams, was zu einer kurzen OP-Dauer und präzisen Ergebnissen führen soll; Außerdem setzt es den Schnitt für den Unterkiefer ganz hoch an und verwendet sehr harte Platten, wodurch angeblich Nervschädigungen vermieden werden können. Team "Zürich" hingegen schneidet etwas tiefer, damit es mehr Auflagefläche für die Knochensegmente hat, und brilliert mit einem nicht enden wollenden Erfahrungsschatz.

 

 

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Ich denke wir können uns darauf einigen, dass das Tempo bei so einer Operation durch Erfahrung kommt. 

Wenn du also nicht gerade das wenig erfahrene Händchen eines Assistenzarztes bekommst solltest du bei jedem "ausgewachsenen" Chirurgen

das bekommen was du brauchst. 

Auch bei denen, die ihr Geschick aufwändig bewerben klappt nicht alles. Das Motto "tue Gutes und berichte darüber" ist menschlich nachvollziehbar, 

aber entbehrt einer gewissen Ehrlichkeit und Selbstkritikfähigkeit finde ich.

Was nerv- und gelenkschonendes operieren sein soll weiß ich wirklich nicht. Voraussetzung für eine Schonung der Gelenke ist eine exakte OP Vorplanung,

die solle jeder machen (Stichwort Modell OP) und der Nervverlauf lässt sich dank DVT heute ja leicht bestimmen und bei der OP berücksichtigen. Auch das würde ich als selbstverständlich ansehen, und muß deswegen nicht beworben werden.

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Team "Zürich" und Team "Berlin" führen meines Wissens nach keine Modell-OP durch.

Nein, anders. Ich weiß, dass Zürich - trotz Premium-Preisstruktur - keine Modell-OP durchführt.

Bei Team "Berlin" weiß ich das nicht. Werde ich also nochmal separat in Erfahrung bringen.

 

Und bei Team "Bad Homburg" bin ich mir nicht sicher, ob nicht am Ende nicht doch irgendein Assistenzarzt Hand anlegt.

Hmm..

 

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Es scheint dein OP Termin rückt näher und es keimen leichte angstzweifel auf....

...vollkommen nachvollziehbar.

aber ich betone es nochmal:du hast einen super kfc ! Er macht das schon! 

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Julia, da hast du natürlich vollkommen Recht.

Ich kann nur meine Gefühle nicht so gut ausdrücken - und überlasse das hier anderen, empathischeren Teilnehmern. ;-)

Geplanter OP-Termin ist übrigens Donnerstag (Einlieferung übermorgen).

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Es wird alles gut werden...nachher wirst drüber Lächeln. 

Wenns er net hinkriegt...wer dann! ;-) 

ich wünsch dir alles,alles gute!!!

wie lange bleibst "stationär"? Ich hab was von einem Tag gehört....

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Danke!

Momentan wird von 6 Nächten stationär ausgegangen. Das Krankenhaus will ja auch verdienen... ;-)

 

 

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Hallo Horse M.D.,

ich wurde im April letzten Jahres in Bad Homburg operiert und kann dir folgendes sagen:

die teure Modell OP für knapp 1000€ hätte man sich sparen können!!! Warum man vorher eine genaue Berechnung macht, und dann doch den Oberkiefer ein ganzes Stück zu hoch setzt, so dass man jetzt die obere Zahnreihe nicht mehr sehen kann, weiß ich auch nicht. Sowohl mein KFO als auch mein Operateur, bei dem ich letzte Woche die Platten habe entfernen lassen(nicht BH)! waren alles andere als zufrieden!!

ich weiß auch nicht, ob ein Schnitt von außen nicht wesentlich muskel- und gelenkschonender gewesen wäre! Damit habe ich immer noch sehr stark zu kämpfen! Auch ist noch mein komplettes Kinn und Unterlippe sowie rechter Mundwinkel taub. So viel zu nervenschonend!

Der ganzen Schwärmerei um Dr. Kater kann ich mich leider nicht anschließen. Funktional und ästhetisch lässt das Ergebnis sehr zu wünschen übrig. Über die menschliche Seite brauchen wir gar nicht zu sprechen. Da wurde ich auch bitter enttäuscht. Ich denke es gibt auch sehr gute andere Kliniken, aber grundsätzlich würde ich eine Bimax niieeee wieder machen!! Meine Diagnose von meinem KFO damals war:" wenn Sie nichts machen lassen, können Sie in 20 Jahren nur noch Suppe esse", die auch von anderen KFOs bestätigt wurde. Ich würde was drum geben, den Rest meines Lebens nur noch weiche Sachen essen zu können, wenn ich die ganze Scheisse jetzt nicht hätte!

Grüsse Eva

 

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vor 27 Minuten schrieb Sonnenschein69:

Hallo Horse M.D.,

ich wurde im April letzten Jahres in Bad Homburg operiert und kann dir folgendes sagen:

die teure Modell OP für knapp 1000€ hätte man sich sparen können!!! Warum man vorher eine genaue Berechnung macht, und dann doch den Oberkiefer ein ganzes Stück zu hoch setzt, so dass man jetzt die obere Zahnreihe nicht mehr sehen kann, weiß ich auch nicht. Sowohl mein KFO als auch mein Operateur, bei dem ich letzte Woche die Platten habe entfernen lassen(nicht BH)! waren alles andere als zufrieden!!

ich weiß auch nicht, ob ein Schnitt von außen nicht wesentlich muskel- und gelenkschonender gewesen wäre! Damit habe ich immer noch sehr stark zu kämpfen! Auch ist noch mein komplettes Kinn und Unterlippe sowie rechter Mundwinkel taub. So viel zu nervenschonend!

Der ganzen Schwärmerei um Dr. Kater kann ich mich leider nicht anschließen. Funktional und ästhetisch lässt das Ergebnis sehr zu wünschen übrig. Über die menschliche Seite brauchen wir gar nicht zu sprechen. Da wurde ich auch bitter enttäuscht. Ich denke es gibt auch sehr gute andere Kliniken, aber grundsätzlich würde ich eine Bimax niieeee wieder machen!! Meine Diagnose von meinem KFO damals war:" wenn Sie nichts machen lassen, können Sie in 20 Jahren nur noch Suppe esse", die auch von anderen KFOs bestätigt wurde. Ich würde was drum geben, den Rest meines Lebens nur noch weiche Sachen essen zu können, wenn ich die ganze Scheisse jetzt nicht hätte!

Grüsse Eva

 

Hallo Eva,

schade, dass du so unzufrieden bist. Leider erkennt man aus deinem Text nicht genau, warum du so unzufrieden bist (Oberkiefer anscheinend zu sehr nach oben verlagert).

Die Höhe des Oberkiefers kann man nicht anhand der Modell-Op oder Röntgen-Bildern festlegen. Die wird intra-operativ eingestellt.

Die hier angesprochenen Schnitte von Außen haben mit der eigentlichen Durchtrennung des Unterkiefers nichts zu tun. Würde man den Unterkiefer komplett von Außen operieren, dann würden dich viel größere, deutlich sichtbare Narben kennzeichnen.

Auch wenn der Nerv nicht verletzt wird, so können trotzdem immer taube Stellen entstehen und bleiben. Das hat mit der Op-Methode nichts zu tun. Leider wird das wohl zu selten den Patienten deutlich mitgeteilt und er verwendet das wohl auch als Marketing.

Ich persönlich bin kein "Fan" von diesem Arzt. Mir kommen nur ein paar Sachen, die du erwähnst, so vor, als dass du dir nicht wirklich im klaren darüber warst, wie schwer diese Op eigentlich ist. Stell dir mal vor, du würdest dir durch einen Unfall Ober- und Unterkiefer brechen. Da würdest du doch auch nicht erwarten, dass nach ein paar Wochen alles wieder beim alten ist.

Letztenendes müsste man eher allgemein bemängeln, dass Kieferorthopäden und MKG-Chirurgen die Op zu sehr verharmlosen. Aber von denen haben sich auch die allerwenigsten selbst einer Op unterzogen und wissen wie das wirklich ist. Man muss sich wirklich aktiv selbst informieren, um sich einigermaßen über die Konsequenzen der Op im klaren zu sein.

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Hallo Flo,

ich habe mich sehr wohl im Vorfeld über die OP informiert, aber es ist wahrscheinlich wie nach einer Geburt. Wenn man in allen Einzelheiten diese im Gedächtnis hätte und das so wiedergeben könnte, wäre die Menschheit ausgestorben.

Meine Unzufriedenheit beruht, wie bereits erwähnt, aus funktionalen wie auch optischen Gründen. Meine Zähne im OK sind nicht mehr sichtbar, wenn ich den Mund aufmache, meine Nase ist extrem breit geworden und meine Unterlippe hängt. Meine Mundöffnung ist sehr gering (vor ME 25mm) mein Kiefergelenk schmerzt und behindert die spontane Öffnung des Munds. Zum Zähneputzen muss ich mit Gewalt den Mund aufmachen.

Ich spreche bei allem nicht von ein paar Wochen!!! Die Bimax ist über 1 Jähr her! 

Schön wenn bei dir alles glatt gegangen ist, ich finde es aber grenzwertig unverschämt ,wenn es wir bei mir nicht so ist und es dann heißt : das hättest du aber wissen sollen!!!

Gruß 

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Ich vergaß zu erwähnen, dass mich meine Nachbarn auf der Straße nicht mehr wiedererkannt haben. Das habe ich definitiv nicht erwartet!!

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Es ging bei dem Beitrag auch um die Frage, ob man zu Dr. Kater gehen solle, weil er doch so toll ist. Meine Antwort nochmal: nein, sollte man nicht und generell sollte man sich die Entscheidung zu einer OP sehr gründlich überlegen. Aber das ist lediglich meine Erfahrung.

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Hallo zusammen,

Ich finde, dass ihr beide sehr richtige Punkte vorgebracht habt. Und, dass ihr im Grunde einer Meinung seid.

Deshalb ist es auch nicht zweckmäßig sich hier von einem Anderen Teilnehmer in irgendeiner Form angegriffen zu fühlen.

Ich stehe absolut hinter Flos Sichtweise, und ich bin auch der Meinung, dass mir die bevorstehende OP von zwei möglichen Operateuren (beide wurden hier bereits genannt) als weniger schwerwiegend dargestellt wurde, als man sie kritischerweise sehen müsste.

 

Unzufriedene Kater-Patienten tauchen hier ja öfter mal auf und behaupten, dass das Ergebnis nicht mit der Vereinbarung übereinstimmt. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass in seiner Praxis jährlich über 500 solche Operationen durchgeführt werden. Wenn da nur bei jedem 100sten etwas schief geht, haben wir nach 10 Jahren dann hier schon fünfzig "Opfer", die seinen Ruf anzweifeln. Die Fürsprecher verschwinden und führen außerhalb dieses Forums ein glückliches Leben.

Ebenso trifft das natürlich auf alle anderen MKG-Chirurgen zu, über die hier gesprochen wird.

 

In deinem Fall, Sonnenschein69, würde ich aber wirklich gerne prä/post-OP Bilder sehen. Kannst du dir vorstellen, ein paar im Bilderforum hochzuladen? Das wäre sehr aufschlussreich für mich und sicher auch für einige Andere hier.

 

LG

DH

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Bilder von mir möchte ich nicht öffentlich machen. Aber dass meine Einschätzung nicht subjektiv ist zeigt die Tatsache, dass sowohl KFO als auch ein anderer KFC der gleichen Meinung waren. Dr. Kater meinte auf das angesprochene auch nur: ja, sieht wohl nach überkorrektur aus, ist aber jetzt halt so.

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Rein statistisch gehe ich auch davon aus, dass nicht Alle, die sich hier nicht zu Wort melden alles top gelaufen ist. Ich denke vielmehr, dass auch sehr viele, die unzufrieden sind nicht damit an die Öffentlich treten wollen.

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