theBruce

Allgemeines zur Wahl des Chirurgen

Hallo Freunde,

 

ich möchte in die Runde fragen, wie Ihr Euren Chirurgen gewählt habt. Dabei interessieren mich jetzt nicht wirklich persönlich Erfahrungen post OP (wer zufrieden ist wird den seinen natürlich weiter empfehlen, wer unzufrieden ist, logischerweise nicht) sondern wie Ihr die Wahl vor der OP getroffen habt.

Persönlich war ich bisher bei zwei Chirurgen, wobei mir der eine sympatischer ist, der OP Vorschlag des anderen jedoch für mich mehr Sinn zu machen scheint. Einen Dritten möchte ich mindestens noch aufsuchen, glaube aber nicht, dass meine Entscheidung dadurch leichter wird.

 

vielen Dank und viele Grüße

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Hallo the Bruce,

darf ich fragen, bei welchen Ärzten du bisher warst?

Ich habe auch Angst, die falsche Arztwahl zu treffen.

Bei mir haben auch zwei Ärzte etwas unterschiedliches gesagt.

Grüße

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Hi,

 

unser Gehirn ist ja schon irgendwie ein seltsames Konstrukt. Wir haben da so einen Frontallappen, der sollte uns eigentlich beim Denken helfen und die Entscheidungsfindung optimal unterstützen. Nur wenn dann mal eine optimale Entscheidung mangels vollständiger Information einfach nicht möglich ist, und das Thema womöglich auch noch stark angstbesetzt, dann schaltet sich dieser Teil einfach ab und übergibt die Regie an die weiter unten liegenden Schichten (Emotionen und Instinkt).

 

Dann werden plötzlich so Dinge relevant wie: "Hat er mir gut zugehört?", "Ist ein vertrauensvolles Gesprächsklima entstanden" usw. Auf dieser Ebene ist ein Mensch natürlich leider auch anfällig für Manipulationen, wie z.B. für tendenziöse Berichterstattung hier im Forum. Eine Manipulation auf dieser Ebene läuft schlicht übers Einbringen von kognitiver Dissonanz, d.h. man redet der Zielperson etwas ein, das im Widerspruch zu ihrem Weltbild steht (oder zu dem, was sie gerne glauben möchte). Auf kognitive Dissonanz reagieren Menschen dann z.T. sehr heftig und tun irrationale Dinge, um sie wieder loszuwerden. Und von diesen irrationalen Reaktionen lassen sie sich dann auch lenken.

Sie vergessen dabei mitunter gerne, dass die Motivation für ihr Handeln ein Resultat des Versuchs der Beseitigung dieser Dissonanz ist, und glauben tatsächlich, sie würden vernünftig oder irgendwie "richtig" handeln. Das ist aber eine Illusion.

 

Am Ende des Entscheidungsprozesses wird dir - im Fall einer Kiefer-OP - meist niemand sagen können, ob du dich von den richtigen Motiven hast (ver)leiten lassen. Und auch nach der OP wird dir im Falle eines unbefriedigenden Ergebnisses niemand sagen können, ob es ein Fehler war sich gerade von *diesem* Arzt operieren zu lassen. Ob du vielleicht einfach nur ein besonders schwieriger Fall warst, oder du etwa mit zu hohen Erwartungen in die OP gegangen bist. Klagst du, dann streiten sich am Ende die Experten. Es geht dann nicht mehr um dich, sondern nur noch um Weltanschauliche Dinge. Und letztendlich wird dir keiner mehr sagen können, was richtig oder falsch war.

Also, klar, dein Operateur kann dir das schon sagen. Aber wird er dir auch reinen Wein einschenken, wenn es um eine unangenehme Wahrheit geht? Und wirst du ihm auch glauben, wenn er die Wahrheit sagt, du aber dennoch unzufrieden bist? Würdest du denn auch darauf verzichten von ihm Schmerzensgeld / Schadenersatz zu verlangen, wenn er dir unter vier Augen eingesteht einen Kunstfehler gemacht zu haben?

 

Ich glaube es gibt einfach Dinge, die wollen wir gar nicht so genau wissen. Macht das Leben einfacher. :-)

 

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Ich war zuerst  beim Kieferchirurgen, den mir mein HNO empfohlen hat, diese hat mir gesagt, gehen Sie zu Dr. Dr. H., der ist Spezialist auf diesem Gebiet. Unsere Nachbartochter hatte auch schon eine Kiefer OP bei ihm, allerdings in die andere Richtung. Sie war sehr zufrieden und sie sieht auch gut aus jetzt. Da wir sehr ländlich wohnen, habe ich mich dort mehrfach vorgestellt, bis ich mich schließlich getraut habe. Außerdem ist er in der Focus Bestenliste gewesen. Ich bin im großen und ganzen zufrieden, im Nachhinein hätte ich aber eine  zweite Meinung einholen sollen, ich glaube, bei mir wäre mehr "rauszuholen" gewesen... 

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Hallo theBruce,

also ich habe viel im Internet recherchiert, in dem ich einfach mehrere Erfahrungsberichte gelesen habe. Dabei kam mir dieser Chirurg als sehr erfahren vor, trotz Fälle mit Komplikationen, welche einfach jedem Arzt passieren können. Letztlich habe ich ihm gemailt und auf seine Rückmeldung hin habe ich mich dort persönlich vorgestellt. Ich hatte direkt ein Vertrauensgefühl. Jetzt bin ich seit einem Jahr bei ihm in Behandlung und bald findet die Bimax Op statt. Bisher bin ich froh, mich für ihn entschieden zu haben. Höre auf dein Bauchgefühl würde ich sagen.

Liebe Grüße

Elif

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Mein Kieferorthopäde hat mir zwei große Kliniken vorgeschlagen. Da die eine näher ist habe ich mich für diese entschieden (zum Beratungsgespräch). Über den Chirurgen habe ich nichts negatives im Internet gefunden, außerdem kam er mir ganz kompetent vor, also lasse ich es einfach da machen. Denn schief gehen kann immer etwas, aber ich bin da optimistisch. Wird schon alles gut laufen. 

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Mein Zahnarzt hat mir zu einem KFO geraten, der ein damaliger Studienkollege war. Bei ihm habe ich mich dann auch sehr gut aufgehoben gefühlt und anschließend hat er mir 4 Chirurgen genannt und mir auf Nachfrage einen empfohlen, mit dem er am häufigsten und zufriedensten zusammen arbeitet. In meinem Fall war er auch der einzige, der bei uns im Raum die OP mit Invisalign durchführt. Als ich bei ihm zum Beratungsgespräch war hat er auch einen sehr sympatischen und was viel wichtiger ist, fachlichen Eindruck gemacht. Er ging auf alle Fragen ein (manche habe ich vor lauter Aufregung doppelt gestellt :D ) und hat sich wirklich zeit für mich genommen und mir alles gut anhand eines Schädel Skeletts und Vorher/Nachherbildern von Patienten gezeigt.

Ich würde nicht so viel Wert auf die Berichte im Internet über die jeweiligen Ärzte legen. Wenn du mit beiden nicht 100% zufrieden bist stell dich bei einem dritten vor. Am Ende solltest du dich gut bei ihm aufgehoben fühlen und auch Vertrauen in den Arzt haben. Sympathie sagt leider nichts über die Fähigkeiten aus.

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Mein damaliger Zahnarzt/Kieferorthopäde wusste sich nicht mehr weiter zu helfen. Da hat er mich auf seinen Kollegen verwiesen, der seine Praxis nur eine Tür weiter hat. (Das ist das praktische bei uns, dass wir eine Gemeinschaftspraxis mit vielen verschiedenen Zahnärzten und Kieferorthopäden haben). Mein neuer KFO hat dann auch gleich erkannt, dass ich eine Kieferfehlstellung und eine Kiefergelenksarthrose habe, und hat mir dann 3 Kliniken in unserer Umgebung (ich wohne sehr ländlich) gesagt und auch Flyer und Visitenkarten mitgegeben. Er hat mir kurz die Vor-/Nachteile genannt (z.B. Uniklinik: viele verschiedene Ärzte, keine persönliche Betreuung).

Habe mich dann für die Uniklinik entschieden, da ich der Meinung bin, dass die Ärzte die neuste Techniken drauf haben und es vielleicht gut ist, dass mehrere verschiedene Ärzte drüber schauen und die Entscheidungen nicht von einem Arzt abhängig sind.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht lange darüber nachgedacht hab zu welchem KFO und zu welchem Chirurgen ich gehe. Ich war einfach froh, dass mir geholfen wird, da ich sehr starke Schmerzen hatte. Habe auch keinen zweite KFO gefragt, was er meint, da mir die Ärzte in der Uniklinik bis jetzt immer genau das gesagt haben, was mein KFO auch gesagt hat.

Wie ich jetzt erfahren habe, hat mein KFO auch schon in der Uniklinik gearbeitet und kennt daher die Kollegen :)

 

Ich denke, dass jeder normale Arzt nach bestem Gewissen behandelt.

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