sumsum99

Kostenübernahme durch private Zusatzversicehrung

Hallo!

 

Wir sind Neu im Forum und haben schon den ein oder anderen Beitrag für uns nutzen können.

Jetzt benötige ich mal Tipps und weitere Informationen, vielleicht findet Ihr Euch in meiner geschilderten Situation wieder oder habt ähnliche Erfahrungen gemacht, oder habt einfach Lösungsansätze.

Es geht um folgendes.

Meine Tochter ist 16, und befindet sich seit 1,5 Jahren in Kieferorthopädischer Behandlung. Von Anfang an wurde uns mitgeteilt, dass unsere Tochter an einer Kieferfehlstellung vorliegt, die man höchtunwahrscheinlich alleine durch die Zahlspange richten kann.

Nun haben wir auf Anraten unsere Kieferorthopädin  Dr. Kater in Bad Homburg aufgesucht.

Er hat uns zu einer bimaxillären Umstellungsosteotomie geraten. Eine medizinische Notwendigkeit liegt vor.

Wir erhielten 2 Kostenvoranschläge. (Kostenaufstellung OP ca.9.300,00, Modell OP Simulation ca. 950,00 €)

Da wir bereits seit 2005 eine Zusatzversicherung haben ( Hier: Zahnzusatz,sowie für ambulante, stationäre und Zahnärztliche Behandlungen, sagte uns Herr Kater, dass wir somit mit dem ersten Fußtritt in das Krankenhaus den Satus eines Privatpatienten haben.  Zudem würden wir hier wohl lediglich die Kosten der Op Simulation zu tragen haben)

Die Kostenvoranschläge reichten wir entsprechend bei der Zusatzversicherung ein.

Nach nur 4 Tagen bekamen wir eine Ablehnung. Begründung:

" Die Kosten der Umstellungsosteotomie können wir nicht übernehmen. Für ambulante Arztleistungen sieht unser gemeinsamer Vertrag keine Leistung vor.  Sofern die Operation stationär durchgeführt wird, handelt es sich bei der Arztleistungen um belegärztliche Behandlungen. Hierfür sieht der stationäre Versicherungsschutz keine Leistungen vor.

In der Regel übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten ...."

 

Die Anträge habe ich dann bei unser Krankenversicherung eingericht. Auch hier nur kurze Zeit später, eine Absage mit dem Hinweis. alles privatärztliche Leistungen.

 

Nun habe ich mir alle Punkte in unserem Versicherungsvertrag nochmals durchgeschaut.

Hier fallen mir 2 Punkte auf, die nach meinem Verständnis der Ablehnung der privaten Zusatzversicherung widersprechen:

1, Versicherungspart Zahnzusatz (Kieferortopadie) Kostenübernahme Järhlich bis max. 1.280 €

2, Im Zusatz / Krankenhaus 7 steht wie folgt:

"...Belegärztliche Leistungen werden wahlärztlichen Leistungen gleichgestellt, wenn der Belegarzt zur Abrechnung privatärztlicher Leistungen im Rahmen einer medizinisch notwendigen teilstationären bzw. stationären Behandlung nach der GOÄ berechtigt ist. Erstattet werden 100 % der Restkosten, die nach Vorleistung der GKV für belegärztliche Behandlungen verbleiben. "

Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie konntet Ihr das Problem lösen?

Ist die private Versicherung zur Übernahme verpflichtet?

 

Über hilfreiche Rückmeldungen bedanke ich mich herzlich

 

Kerstin

 

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Wenn es medizinisch notwendig ist zahlt die GKV. Bei Privatpraxen kann es da wieder anders sein. Was in deinem Versicherungsvertrag steht musst du nachlesen....

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