Gentry

Gaumennahterweiterung (GNE) - drückt sich in die Schleimhaut

Bei meiner GNE tut sich irgendwie nichts. Ich habe eine hybride GNE drin (knochen- und zahngetragen) und der Kiefer scheint sich kaum, trotz Operation, auseinander zu bewegen. Der Teil an dem gedreht wird ist sehr nahe am Gaumendach und dort ist es eng. Und durch das Drehen wird das Ding nun auch breiter und drückt sich jetzt in die Schleimhaut. Das kann doch nicht richtig sein. Das passiert auch nur auf einer Seite, das kann doch nicht richtig sein oder?

Hat jemand Erfahrungen dazu? Wie war es bei euch? Irgendwelche Probleme?

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Meine Dehnung war auch auf der einen Seite ausgeprägter, das ist wohl nicht ungewöhnlich. Jetzt ist jedenfalls alles  ausgeglichen. Wenn du so verunsichert bist, warum holst du dir keinen Notfalltermin, damit du deine Fragen stellen kannst und der KFO einen Blick drauf werfen kann. Auch wenn wir dir von unseren Erfahrungen berichten können, jeder Patient bleibt individuell. 

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Weil nun Wochenende ist und ich niemanden erreiche leider. Klar verstehe ich, dass jeder verschieden ist, aber ich habe das Gefühl, dass die "Drähte" die die Kräfte auf den Zahn bzw. auf die Pins übertragen sollen sich verbiegen und somit den Kiefer nicht weiten. Im gleichen Zug verbreitet sich natürlich die Schraubbasis und will dort hin wo die Schleimhaut ist :(

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Hallo Gentry,

bin keine Ärztin, aber von dem, was Du beschreibst, würde ich mir allerspätestens am Montag einen Notfalltermin beim KC!! holen, ob da wirklich noch alles stimmt. Theoretisch ist es möglich, dass die Zähne in die Lücke gleich nachrücken, aber in allen Fällen, in denen sich mit der Lücke nichts tat, gab es nachher ein grundlegendes Problem. Hast Du wirklich keine Notfallnummer vom KC oder eventuell eine E-Mail-Adresse? Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele E-Mail zu medizinischen Fragen ich von Ärzten schon am Wochennde bekommen habe. Gerade wenn Du sagst, dass Du anfängst, die Apparatur an Stellen in die Schleimhaut zu drücken, wo es eigentlich nicht vorgesehen ist, würde ich persönlich aufhören zu drehen und es spätestens am Montag mit dem KC klären.

Liebe Grüße!

Irene

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Nein leider habe ich keine Telefonnummer, was mich sehr ärgert. Eine E-Mail Adresse habe ich und die habe ich auch vor einer Stunde genutzt. Nur ob das was ankommt, weiß man nicht. 

Und ja ich drehe jetzt natürlich nicht weiter und gehe gleich Montag dort hin. Verstehe dennoch nicht warum mein Oberkiefer nicht eher nachgibt. Eigentlich sollte das doch frei beweglich sein :(

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Ja ich war direkt heute Morgen dort. So halbwegs ist es auch ok alles. Es ist eine Nebenwirkung und der Gaumen erkennt die GNE als Fremdkörper und reagiert darauf indem er einfach darüber wächst. Der KFO meinte er kann das Ding rausnehmen, aber dann wäre der Behandlungserfolg nicht gegeben. Option 2 ist das Ding drin lassen und weiter beobachten. Dabei wird jetzt wöchentlich kontrolliert ob alles ok ist und sich nichts entzündet. Habe noch zwei Bürsten zum sauber halten und Chlorahexamed mitbekommen zum spülen. 

Interessanterweise habe ich die Schraube, unter Beachtung der Angaben der Ärztin (4-6x täglich drehen), bereits nach nicht mal 1 Woche zum Anschlag bekommen. Und da bei der OP der Bereich bei den Frontzähnen nicht komplett durch gefräst wurde, entsteht auch keine wirklich Lücke. Angeblich bin ich mit dem Dehnen nun fertig und es heißt stabilisieren. Ziel sind erstmal 6 Wochen damit sich der Naht weitestgehend festigt. Dann schaut man weiter. 

So richtig zufrieden bin ich mit dem Vorgehen ja nicht, aber wirklich urteilen kann ich auch erst, wenn alles passt. 

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Dann ist der Kiefer nur hinten geweitet und vorn nicht? Meine GNE war nie richtig dran am Gaumen, deswegen hatte ich wohl auch die ganze Zeit bei einigen Buchstaben Sprach-Schwierigkeiten ....

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Doch er ist vorne auch geweitet halt nur ohne Lücke. Habe hinter den vorderen Schneidezähnen Pins (Schrauben) drin und die sind auch ein gutes Stück auseinander. Und beim drehen ist das ganze entweder weiter an den Gaumen oder das Gaumendach einfach nach unten gekommen.

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Ach ist alles Mist. Ich habe mal Fotos von vorher und nachher verglichen. Es tut sich nichts. Die GNE verbiegt sich nur. Schon seltsam dass ich keinerlei Druckspannung hatte. Die Pins im Gaumen sind nur ein wenig gewandert und mein Kiefer ist so schmal wie vorher. Werde das die Tage einmal vermessen und fahre morgen nochmal hin. Außerdem ist jetzt eine Lötstelle gerissen, was ja auch für die Spannung spricht....Alles doof.

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Hi,

 

nimm doch einfach ein Geodreick oder Linieal und messe ein paar Abstände.

Dann Vergleichst du diese Abstände einfach mit denen an deinem Modell, welches im Vorfeld angefertigt wurde.

 

Mfg

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Richtig das hatte ich vor. Ich habe einen Messschieber das geht etwas genauer =) Aber das Modell habe ich ja nicht zuhause. Werde morgen hoffentlich mehr wissen. Ich vertraue denen nicht. Ich meine...ich sollte 12 Tage lang drehen...4-6x am Tag. Ich habe eine 8mm Schraube drin. Eine Umdrehung sind 0,25mm. 6x am Tag gedreht, weil ich ja keine Schmerzen hatte = 1,5mm pro Tag. In der OP wurden bereits auch 1,5mm gedreht. Das heißt ich bin rechnerisch (und auch tatsächlich) nach weniger als 5 Tagen durch. Wieso bekomme ich dann erst einen Termin 12 Tage nach dem ersten drehen? Kann jemand nicht rechnen? Sind auch zu viele Beteiligte, so dass ich dabei irgendwie untergehe. Werde mich morgen nochmal bei meiner eigentlichen KFO versuchen vorzustellen und mit der das besprechen. Und danach zu dem KFO der die GNE macht, da das Ding ja nun an einer Lötstelle gerissen ist. Doof ist nur, dass die GNE-Verantwortlichen zwei KFOs (Ehepaar) sind und die Frau mich behandelt hat. Diese hat aber diese Woche Urlaub, so dass ihr Mann mich gestern (bzw. die Woche) behandelt. Der ist natürlich nicht so gut in meinem Fall drin....Bin arg genervt.

Da legt man sich unter's Messer und denkt der Kiefer sollte nun nachgeben wie Butter und nichts passiert. Bzw. etwas muss ja passiert sein, denn eine kleine Lücke nach der OP war ja da. Aber bei der bleib es auch.
Auch meinte der KFO gestern, dass bei anderen die Sutur an den Schneidezähnen im OK komplett durchtrennt wird. Bei meiner wurde dies wohl nicht gemacht. Warum? Keine Ahnung. Aber erklärt warum es sich nicht bewegt wie es sollte. Den ausführenden Chirurg habe ich deswegen bereits angeschrieben. Das habe ich dann lieber schriftlich.

 


 

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So kurzes Update, falls jemand einmal ähnliche Probleme haben sollte:

Ich habe mich jetzt nun nochmal doppelt und dreifach absichern lassen. Bei meinen zwei KFOs und beim Chirurgen. Letzteres bestätigte, dass eine vollständige Durchtrennung der Sutur über den oberen Schneidezähnen nicht mehr gemacht wird, weil es zu mehr Komplikationen und Verzögerungen im Heilungsverlauf kommen kann. Außerdem ist eine Lückenbildung eigentlich gar nicht mehr gewünscht. Wenn dies gemacht wird, wird zumeist die Sutur in der Mitte gesprengt (also entlang der Gaumennaht) und die Lücke entsteht. In meinem Fall sind die beiden seitlichen Suturen des Os Incisivum wohl aufgegangen. Das hat zur Folge, dass die vorderen vier Zähne eher nach außen gehen und den Kiefer dort verbreitern. Durch die zusätzliche Durchtrennung am Jochbein geht der Kiefer hinten auch etwas weiter auseinander. 
Dadurch hatte ich auch insgesamt keine Schmerzen beim Aufdrehen. 

Problem bei der Lückenbildung ist, dass man eigentlich 6 Monate warten sollte bis die Lücke sich selbst geschlossen hat, weil die zusätzlichen Kräfte eher schädlich sind. Einige KFOs handhaben es sogar soweit, dass sie die Spange einsetzen und dann die GNE durchführen (lassen). 

Die Apparatur hat natürlich jede Menge an Weg geschluckt, aber die insgesamte Veränderung ist wohl hinreichend für die spätere Behandlung. Jetzt heißt es erstmal mind. 6 Wochen warten bis die Gaumennaht sich wieder ein wenig gefestigt hat, dann kann man weiter sehen.

Das der ganze Spaß jetzt da einwächst ist doof, nicht erwünscht aber kann vorkommen. Solange es sich nicht entzündet auch soweit vertretbar. Man könne das Ding zwar raus holen, aber das sollte man vermeiden, das es a) schmerzhaft wird und b ) noch nicht stabil ist.

 

 

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