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ramona.h

UKVV, Prof. Dr. Dr. Santler, Klagenfurt

Am 04.05.2016 durfte ich zur UKVV in Klagenfurt antreten :)

Es war überhaupt nicht schlimm, und alles immer auszuhalten, soviel vorweg.

Erfahrungsbericht:

Di, 03.05, Anreise bis 9:00 Uhr nach Klagenfurt in die Klinik. In der MKG- Ambulanz zur Anmeldung schickte mich die Dame dann zu den ganzen diversen Stationen. Erst zum Röntgen, dann zur Technik, dann in die Ambulanz zur Zahnspangenkontrolle, ob alles für die OP vorhanden ist. Nach dem ganzen Kram ging ich dann rauf in die Station und wir erledigten dort den ganzen Papierkram. Da das Zimmer noch  nicht frei war (es war ca. 10:30 Uhr) schickte sie mich gleich zum Narkosearzt. Der war quer über das ganze Klinikgelände am anderen Ende mit seinem Untersuchungszimmer. Als das erledigt war, und ich wieder zurück auf der Station war, war das Zimmer auch schon frei. Es war aber auch schon halb 1 oder so. Nach dem Essen dann runter zum Prof in die Ambulanz (bis dato war er noch im OP) zur OP-Besprechung. Danach schlug ich die Zeit tot, am Abend bekam ich den Zugang gelegt.

Mi, OP-Tag: Ich war die Erste und musste um 06:30 im OP sein. Also halb 6 aufstehen, duschen, umziehen. Infusion mit Antibiotika, Lmaa-Tablette. Dann kam auch schon der Transportdienst und fuhr mich in den OP. Es ging alles recht fix. Nach gefühlten 10 minuten war ich schon wieder wach und man fuhr mich wieder aufs Zimmer. Es wird ungefähr 12 Uhr gewesen sein. Ich hatte einen Kopfverband um, Drainageschläuche eingelegt und war mit Gummis zugehängt. Kein Splint. Ich verbrachte viel mit Dösen und schlafen. Trinken durfte ich dann recht schnell wieder, leider hatte ich ziemlichen Brechreiz wenn ich mich aufgesetzt hab und alles kam wieder hoch. Es war aber wirklich gar nicht schlimm, es lief problemlos raus durch die Gummis. Dann Abends gaben sie  mir war gegen den Brechreiz und von da an wars auch gleich gut. Schmerzen hatte ich gar keine. Die Schwellung wurde im laufe des Nachmittags mehr.

Do, 1. Post-OP-Tag: Geschlafen hab ich nicht so viel, aber es war ok. Die Schwellung war da und wurde mehr, aber nicht mehr dramatisch. Der Kopfverband kam ab nach der Visite, schönes Gefühl :). Die Drainagen blieben drinn. Essen nur komplett flüssig, aber das war alles ok und essbar. Chlorhexidin zum spülen früh und Abends, dazwischen Salbeitee. Putzen so gut es geht mit ner kleinen Zwischenraumzahnbürste gings recht gut.

Fr, 2. Post-OP-Tag: Schon besser geschlafen, Schwellung steht. Nach der Visite kamen die Drainagen raus, das war wirklich überhaupt nicht schlimm. Die Fäden haben ein bissl geziept, aber die Schläuche selbst waren überhaupt kein Problem. Danach ging ich zum Kontrollröntgen. Meine Lippe rechts unten bis zur Kinnspitze ist taub, aber kribbelt immer wieder ganz ordentlich. Abends bat ich darum, den Venenzugang zu entfernen, da meine Hand ganz dick wurde. Ab da gabs dann die Antibiotika und die Schmerzmittel zum schlucken. Ich habs nicht geglaubt, aber das ging durch die Gummis tatsächlich rein ...

Sa, 3. Post-OP-Tag: Gut geschlafen. Es gab Milchbrot morgends mit Butter und Marmelade ... es war anstrengend, aber es ging tatsächlich rein :). Die Visite entließ mich nach Haus - juhu :). Es gab nochmal eine Kontrolle auf der Station im Behandlungszimmer, wo die Nähte kontrolliert wurden und ich bekam Wechselgummis mit nach Haus, die ich wechseln sollte. Gute Frage, wie ich das anstellen sollte, mal sehen.

 

Alles in allem war es völlig komplikationslos, nächste Woche (das ist dann der 9. Tag Post-OP) hab ich einen Kontrolltermin beim Doc in Graz.

Zum Aufenthalt: Bepanthen, Servietten, Strohhalme, Getränke, WLan: gibts alles im KKH. Mitbringen würde ich: Stehspiegel zum sich selbst beim Essen beobachten, diverse Zeittotschläger, Evtl. Wattestäbchen für die Nase, Jacke/Weste mit Taschen wegen der Drainagebehälter (zum einstecken). Es sind 3Bett-Zimmer mit je einem Fehrnseher.

 

Wer Fragen hat, der fragt einfach, Rechtschreibfehler dürft ihr behalten :)

lg,

Ramona

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hey erstmal gratulation zur überstandenen OP und danke für den positiven bericht (teilweise liest man ja hier echte horrorberichte und kriegt richtig angst)! :)

ich habe die selbe op, selbes krankenhaus etc. vor 3 wochen durchgemacht und ziemlich gleich wie du empfunden und wollte dich fragen, wie es dir jetzt 4 monate später geht und ob du noch irgendwelche beschwerden hast bzw wie sich das bei dir mit der mundöffnung entwickelt hat?

da der arzt zur zeit auf urlaub ist habe ich nämlich erst 6 wochen nach der op meinen allerersten kontrolltermin bei ihm und bin derzeit etwas ratlos .. hast du bei deinem ersten kontrolltermin irgendwelche anweisungen bekommen, dass du etwas unterstützendes machen musst? zB eine physiotheraphie?

hoffe ich hab dich nicht zu viel gelöchert und würde mich sehr über eine antwort freuen :)

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Hi!

Meine Mundöffnung hat sich eigentlich ganz gut entwickelt, ich war nach der OP ca. 5 mal bei der Lymphdrainage und gehe jetzt immmer wieder mal zur Massage um die Muskulatur zu lockern, sie macht sich immer mal wieder fest und dann geht auch der Mund nicht so weit auf. Vielleicht lass ich mir wirklich mal ne Therapie verschreiben...

Also beim Kontrolltermin beim KFC hat er eigentlich nur getestet, wo was taub ist, die Gummis umgehängt und gesagt, 3 Wochen post-OP kann ich weich beissen und dazu die Gummis rausnehmen, und zum Zähneputzen geht auch rausnehmen (aber ich glaub, nur, weil ich drum gefragt hab, lieber hätte er es gehabt, wenn ich sie ununterbrochen drinn lass). Ansonsten gabs keine Anweisungen, außer, dass ich beim KFO weitermachen kann ...

 

Falls du noch fragen hast, immer her damit :)

lg, Ramona

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Oh Hallo Ramona, 

ich hatte vor 7 Tagen meine UKVV auch in Klagenfurt - allerdings nicht bei Hr. DDr. Santler sondern bei DDr. Altrichter (der weniger oft als sein Kollege operiert, aber praktischerweise gleichzeitig mein KFO ist und dem ich voll vertraue. 

Ich war sehr zufrieden mit dem gesamten Verlauf und Ablauf im KH - alle sind unheimlich nett und freundlich - es ist alles da, was man braucht und es fehlt einem an gar nichts. Verlauf der Tage war bei mir auch ganz gleich - ebenfalls  1. Op-Termin in der Früh - lustige Kerle holten mich nach der LMAA-Tablette und brachten mich mit dem Krankentransporter in den OP - Bewusstes Aufwachen um 13 Uhr in der Station....gesamter Tag und die Nacht durch den Kopfverband und die Drainagen und die Narkosenachwirkungen nicht ganz so toll (obwohl mir zumindest nicht schlecht war...dafür bekam ich sehr schlecht Luft durch die Tamponage im rechten Nasenloch und den strengen Kopfverband atmen nur durch linkes Nasenloch möglich...) 

Nach 5 Nächten kam ich nach Hause - Novalgin, Profenid 100 mg und Augmentin (Antibiotika) per Rezept mit....

Die Schmerzmittel wollte ich auch gleich absetzen (weils mir so super ging....und weil ich dadurch so aufgeschwemmt war - hatte MEHR kg als vor der OP und das trotz "Vogelportionen" im KH) - war aber nach einem halben Tag dann doch nicht so eine gute Idee, hatte arge Kopfschmerzen im Stirnhöhlenbereich, Ohrenschmerz und Ziehen im Kieferbereich -> daher 200 mg Ibupofen vorgestern und gestern. Seit gestern mittag gehts mir aber sehr gut, so dass ich keine Mittel mehr nehmen musste. 

 

Heute beim Kontrolltermin im KH wurden die Fäden innen (also eigentlich nur der vorderste Knopf, der Rest soll sich von alleine auflösen) und hinten, wo die Drainage saß gezogen. DDr. Altrichter ist sehr zufrieden mit dem bisherigen Ergebnis, hat mir für die nächsten 5 Wochen Gummi-Tragen verordnet und weiche Kost. 

Optisch ist die Sache für mich noch sehr gewöhnungsbedürftig - ich finde mich jetzt nicht gerade berauschend hübsch mit dem - für mich - sehr dominanten, fast männlichen Kinn. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt - ob ich mich noch daran gewöhne, ob es sich noch etwas verändert (nach Abklingen der kompletten Schwellung und dem KFO-Feinschliff)....oder ob ich mich in Kürze weinend in die Ecke schmeißen muss :wink: 

 

So, ein paar Fragen hätte ich noch an dich ;-): Du machst Lymphdrainage - wo lässt Du das machen und für wie notwendig/sinnvoll haltest Du sie? Könnte man die Massage evt auch selbst machen? :-)

 

glg, Karma 

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Ok alles klar danke für die Antworten das mit der Massage klingt gut- hab bisher nur Lymphdrainage gemacht aber bringe meinen mund derzeit nur ca 1,5cm auf..

dann bin ich mal gespannt auf meinen ersten termin beim chirurgen ;)

 

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Am 6.9.2016 um 14:29 schrieb Karma:

So, ein paar Fragen hätte ich noch an dich ;-): Du machst Lymphdrainage - wo lässt Du das machen und für wie notwendig/sinnvoll haltest Du sie? Könnte man die Massage evt auch selbst machen? :-)

hey karma die frage ist zwar nicht an mich gestellt, da ich aber gerade schon dabei war ramona zu antworten kann ich dir sagen wie es bei mir war/ist! ich war in etwa 6, 7 mal bei der lymphdrainage bei einer masseurin aus meinem ort und es hat mir definitiv geholfen die schwellung zu lindern bzw finde ich, dass es besonders kurz nach der OP einfach sehr beruhigend und entspannend ist :)

sie hat mir "übungen" für daheim mitgegeben, vielleicht kannst du die auch ausprobieren und zwar sollte ich mehrmals täglich von meinen beiden händen jeweils mittelfinger, daumen und zeigefinger mit zwei fingern der anderen hand links und rechts vom nagel fest zusammendrücken und den 'schmerz' in etwa 20-30 sekunden aushalten und dann zum nächsten finger weitergehen (aber wie gesagt nur daumen, zeige- und mittelfinger) - das sollen wie akkupunktur punkte sein, die die lymphdrainage unterstützen. ausserdem kannst du entweder deine ganze hand oder noch besser nur 2 finger waagrecht auf dein gesicht halten und mit deinen fingern eine "abrollende bewegung" auf der schwellung machen- sie hat zu mir gesagt "stell dir einfach vor du schüttest ein glas aus und würdest das wasser von einem nassen tisch streichen"!

das kannst du sicher selbst machen allerdings fällt der extrem entspannende effekt vielleicht weg weil du dich ja selbst bewegen musst- sonst bitte vielleicht eine freundin/freund oder deine eltern, geschwister etc. weil wenn man eh schon so angeschwollen und erschöpft ist ist das eine echte wohltat wenn es dir jemand anders macht :)

hoffe irgendwas davon kann dir helfen ;)

 

 

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Wow, liebe Sophie, die Antwort ist EXTREM hilfreich - genau so habe ich mir das vorgestellt - HERZLICHEN DANK für die Anleitung und Tipps. Ich habe von meinem KFC/KFO eigentlich keine Hinweise in Richtung Lymphdrainage bekommen, lese es hier aber ständig - darum auch meine Frage. Ich weiss noch nicht, ob ich eine "professionelle" in Anspruch nehmen werde (müssen), denn bisher ist die Schwellung (wenn auch natürlich noch nicht ganz -> erst Tag 10 Post Op) sehr kontinuierlich und brav zurückgegangen. Die Übungen und das "Ausstreichen", das du hier so wunderbar beschreibst werde ich aber in jedem Fall machen!

Meinen Mund bringe ich übrigens ohne Gummis sicher schon 2 cm auf (muss ich mal messen)....auch hier habe ich vom KFO keine Hinweise bekommen, zu üben....er hat nur gemeint, dass ich "quer durch die italienischen Wochen" (sprich sehr weiches, wie etwa Nudeln etc) essen darf und auch gerne viel Sprechen darf....essen tu ich allerdings noch keine Nudel oder ähnliches sondern eigentlich alles püriert....denn mehr schaffe ich noch nicht...

Nochmals herzlichen Dank und Alles Liebe und Gute für Deinen weiteren Heilungsverlauf! :-)

 

glg, Karma

 

P.S. DDr. Santler war dein Chirurg? Und der ist jetzt auf Urlaub? Wann hast Du denn Deinen Kontrolltermin? Meiner war ja gleich eine Woche nach der OP....

bearbeitet von Karma
Orthographisches und Frage

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gerne ich hoffe ich konnte dir helfen und dein heilungsverlauf ist inzwischen gut vorangegangen :)

ja er ist nach meiner operation 6 wochen auf urlaub gegangen! ich bin jetzt 5 wochen post op und habe nächste woche erst meinen ersten kontrolltermin :110: 

bin schon sehr gespannt, weil ich meinen mund bis dato immer noch erst 2cm aufkriege.. meine KFO hat gemeint man muss nach der OP "dehnübungen" machen- sprich mit 2 fingern den mund so weit aufdehnen, wie es der schmerz zulasst und dann kurz in der position bleiben .. macht ihr auch etwas in diese richtung oder meint ihr das ist sinnlos??

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