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YpS

Bedenken ob GNE und BIMAX durchgeführt werden soll

Hallo,

 

habe seit gestern Abend große Bedenken, ob ich die bevorstehende KFO-OPs (GNE + später BIMAX) durchführen lassen soll.

Ich bin 33 und an und für sich habe ich keine großen Probleme, weder mit meinem offenen Biss, dem Kreuzbiss, dem zu kleinen OK und auch nicht mit der leichten Seitwärtsbewegung die mein UK beim Schließen des Mundes macht...lediglich mein Zahnfleisch geht zurück (was auch nicht wirklich stimmt laut KFO, da meine Zähne einfach 'herauswachsen' da sie keinen Gegenspieler haben) und meine oberen 2er und unteren 5er stehen weiter im inneren Zahnbogen.

Laut meinem KFO und dem KC soll nun meine Fehlstellung behoben werden. Zunächst soll am 6.6.16 eine GNE vorgenommen werden und später dann eine BIMAX.

Nachdem mich das Thema bisher wenig anhob und ich dacht, ok, OP wird schon gut gehen, habe ich nun von Tag zu Tag größere Bedenken und nun habe ich mich mal etwas tiefer mit den ganzen OPs beschäftigt und große Zweifel, ob ich das alles wirklich machen sollte. Schließlich ist das alles nicht nach 2 Tagen erledigt.

Hinzu kommt, dass ich ein Kleinkind im Alter von 14 Monaten habe....so dass ich natürlich auch große Angst habe, dass ich Lispel oder gar nicht reden kann...und dabei soll der Kleine doch jetzt ordentlich sprechen lernen :/ ob ich da ein gutes Beispiel bin???

Des Weiteren habe ich im Moment so viele Fragen, aber wie es halt so ist, ist der KFC im Urlaub und beim KFO habe ich am Montag bereits den Termin, um Gummies einsetzen zu lassen. So dass dieser sicher genervt ist, wenn ich mit Zweifeln an der Behandlung zum Termin komme. 

Nun meine Fragen, ich hoffe ihr könnt mir helfen...

wußtet ihr vorab, wie groß die Zahnlücke wird? Wie lange muss ich die GNE Apparatur tragen? Und wann kann die BIMAX statt finden?

Kann ich mir aussuchen, welche Art von Brackets ich tragen 'möchte'? Was ist der Kostenunterschied zwischen der Kassenleistung und denen aus Keramik? Oder gar denen die zungenwärts getragen werden im OK).

wie schlimm ist das mit dem Reden nach der GNE, bzw. BIMAX? 

Was wäre mit meinen Kiefern, wenn ich die Fehlstellung nicht beheben lassen würde....müsste ich es im schlimmsten Fall doch später einmal operieren lassen oder kann man ggf. auch ohne Probleme (habe ja keine wirklichen, ich kenne es ja nicht anders) so leben.

Ach ich hoffe, das ihr mir helfen könnt.....danke vorab und liebe Grüße 

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Hallo,

ich denke solche Zweifel kennen die meisten von uns.

Wegen dem Kind würde ich mir keine Sorgen machen, du wirst ja auch nicht die einzige sein die mit ihm redet. Und soweit ich gelesen habe geht das undeutliche Sprechen ja nach einigen Tagen bzw Wochen wieder weg. Ist also kein Dauerzustand. Mir steht auch eine GNE und Bimax bevor. Ich hab auch eine zweijährige :-)

Zu deinen Fragen:

Mir wurde gesagt dass keiner wissen kann wie groß die Lücke wird und wie lange man die Apparatur tragen muss. Das ist wohl bei allen unterschiedlich.

Außerdem kann man nur grob schätzen wie lange man auf die Bimax warten muss. Eine grobe Einschätzung kann dir der Kieferorthopäde aber bestimmt nennen. Ist auch bei jedem unterschiedlich.

Die Bracketts kann man sich aussuchen wenn der Kieferorthopäde verschiedene anbietet. Mir wurden im voraus alle gezeigt die er anbietet und der Preis genannt, das ist eohl auch unterschiedlich...

 

Was passieren würde wenn Du Dich nicht operieren lässt kann keiner sagen. Es kann sein dass Du eine CMD, Arthrose etc. entwickelst, muss aber nicht sein. 

 

Liebe Grüße

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Vielen Dank @Brausebrocken...hat dir denn dein KFC ungefähre Zeiträume genannt und ab wann geht es bei dir los?

Mir wurde bisher nur mitgeteilt, dass ich so 2-3 Jahre einplanen soll. Aber was nun wann genau, hat mir keiner verraten und allgemein fühle ich mich etwas schlecht informiert. Bei beiden Ärtzen wurde viel über die OPs gesprochen, aber irgendwie fehelen mir alle weiteren Infos.

Ich werde wohl am Besten am Montag den KFO noch einmal befragen müssen. Die Gummies die er da setzt sind wahrscheinlich für die Apparatur im Gaumen, wenn ich doch Panik bekomme könnte ich ja dann auch noch die Behandlung abbrechen!?

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Hallo YpS,

mit den Zeiträumen ist es wirklich so eine Sache, da ist jeder mit seiner Fehlstellung in gewissem Sinne einzigartig, so wie jeder von uns eine andere Schuhgröße hat und selbst wenn zwei Leute die gleiche Schuhgröße haben, passen sie noch nicht wirklich in die gleichen Schuhe. Gaaanz grob als Orientierung: Nach der GNE vergehen in den meisten Fällen 6 - 9 Monate, bis die feste Zahnspange eingesetzt wird, aber auch deutlich kürzere Zeiträume sind möglich. Zwischen dem Einsetzen der festen Zahnspange und der Umstellungs-OP sind es ca. 1,5 Jahre +/- ein halbes Jahr, aber da gibt es auch Beispiele für kürzer oder länger. Nach der Umstellung kann man ganz grob nochmals ein halbes Jahr rechnen.

Ich könnte mir vorstellen, dass Ärzte gerade vor Beginn der Behandlung sich ungern festlegen lassen wollen, bevor sie ahnen können, wie schnell oder langsam sich die Zähne bewegen. Dann kann es auch keine Vorwürfe von Patienten geben im Sinne von "Ich habe mich aber drauf verlassen, dass ich ... operiert werde." Aus Patientiensicht ist es zwar unschön, wenn man das Gefühl hat, man kann nicht wirklich planen, aber jeder reagiert anders.

Mit dem Kind würde ich mir jetzt am wenigsten Gedanken machen. Es gibt zwar nur wenige Mütter hier, aber ich hatte nie den Eindruck, dass es ein großes Problem ist. Und genauso wie man wenig genaue Angaben zu den Zeiten machen kann, kann man auch nicht vorhersagen, wie sehr die Sprache beeinflußt wird. Bei manchen ist es ein großes Problem, bei anderen so gut wie keins. Lass es auf die Zukommen, falls die Sprache zu stark beeinflußt wird, sollte Dein Kind ja noch andere Sprachkontakte haben (und wenn es nur der Fernseher ist) und eventuell könnt Ihr ja auch ein Spiel draus machen, was geht und was nicht geht und Dein Kind darf Dich korrigieren.

Liebe Grüße!

Irene

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Nur grob. Ich habe im Juni drei Termine zum Gummis einsetzen usw. Im Juli dann hoffentlich die GNE (wenn ich denn einen Termin dann bekomme). Keine Ahnung wie lange, da hat er direkt gesagt das muss man dann schauen. Danach dann die feste Zahnspange bis in ca 2,5 bis 3,5 Jahren die Bimax ansteht und ca ein Jahr später die Metallentnahme.

Also auch nicht wirklich so den Überblick wie lange es nun insgesamt dauern wird.....

 

@Schokolädchen echt nur wenige Mütter hier? Ich frage mich gerade woran das wohl liegen mag... Sind Mütter da ängstlicher? 

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Hhhmmm, ich weiß nicht, ich hab auch 2 von der kleinen Sorte. Als die Planung anfing, war das kleinste aber schon vier. Ich denke, je älter sie sind desto eher verkraften sie die Bimax, also das lange fehlen von Mama und können auch die Hintergründe eher verstehen, was passiert und warum Mama danach so aussieht.

LG Lana

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Danke für die lieben Antworten.

Jedoch wird mein Widerwille immer größer, so dass ich mich wahrscheinlich gegen das ganze Prozedere entscheiden werde. Es wäre zwar schön ordentlich 'beißen' zu können, perfekte Zahnreihen zu haben und ggf. ein harmonischeres Gesicht. 

Aber da ich es einfach nicht anders kenne und keine weiteren Schmerzen habe, sind meine Bedenken einfach zu groß. Die Schmerzen, die Dauer, die Rückkehr in den Job mit fester Zahnspange (und das bei persönlicher Kundenberatung), die Angst für mein Kind nicht ordentlich Sorgen zu können (da ich körperlich und psychisch ggf. nicht in der Lage bin), insgesamt 3 Operationen, die damit verbundenen Risikos (vorallem die Lippentaubheit), die Probleme beim Sprechen....es ist soooo viel negatives zu sagen :/ 

Ich werde es am Wochenende noch einmal mit meinem Freund besprechen, aber das ist mir alles zu Negativ behaftet für Funktion und gutes Aussehen, was ich bisher nicht vermisst habe. Lieber möchte ich mein Leben jeden Tag genießen können wie es ist, ich habe eine tolle Familie, Freunde....mir geht es wirklich gut und ich möchte einfach keine Schmerzen und stets aufpassen das ich nicht mit meinem Kind beim raufen kollidiere und mir mein Kiefer zerspringt....ich könnte noch so viele Dinge aufzählen, welche mir im Kopf herumschwirren.

Danke ersteinmal für euer Verständnis und die Antworten...ich halte euch auf dem Laufenden.

 

 

 

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Oh, also das Umfeld war bei mir nie ein Problem mit der Zahnspange, und dass obwohl ich es mit harten Jungs zu tun habe. Ich habe mir gedacht, lieber mache ich es richtig, bevor sich das ganze wieder verschiebt und ich die Strapazen mit der Spange umsonst habe über mich ergehen lassen. Es ist ja auch ne absehbare Zeit, wo die Einschränkungen bestehen und man etwas vorsichtiger sein muss beim Toben etc.

Aber du hast Recht, die Entscheidung liegt bei dir und du musst auch damit leben, egal wie du sie triffst

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Ich kann Dich verstehen. Vielleicht überlegst Du es Dir ja nochmal irgendwann anders. Das eilt ja auch nicht wenn man keine Beschwerden hat. 

Diese Entscheidung muss einfach jeder für sich swlbst treffen.

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Mich würden auch alle in meiner Familie unterstützen, aber wie gesagt, es sind zu viele Risiken.

Da lass ich mir lieber Aufbissschienen fertigen, so dass mein Biss sich nicht weiter verschlechter, obwohl dieser seit Jahren konstant ist.

 

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