Horse M.D.

Bimax + Chin Wing am 23.05.2016 in der Havelklinik bei Dr. Zarrinbal

54 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

Morgen ist es so weit: Ich komme unters Messer. Nach einen schweren Fahrradunfall in der Kindheit hat sich bei mir eine Gesichtsskoliose entwickelt. Infolgedessen habe ich einen Kreuzbiss, wegen dem ich seit nunmehr 28 Monaten in kieferorthopädischer Behandlung bin. Als nächstes steht nun eine bignathe Umstellungsosteotomie an, und mein Operateur Dr. Zarrinbal wird zusätzlich eine Unterkieferrandosteotomie vornehmen, um die Symmetrie wiederherzustellen. Außerdem soll das Nasenseptum begradigt werden.

 

Also einmal das volle Programm. :-)

 

Ich fühle mich gut vorbeitet: Ich sollte vorab eine Blutuntersuchung machen und einen Kostenvoranschlag unterschreiben. Als die Unterlagen am Mittwoch noch nicht da waren, erhielt ich einen freundlichen Anruf. Ich durfte die Dokumente dann einfach und unbürokratisch per E-Mail übermitteln.

 

Als ich am Freitag anrief um mich zu vergewissern, dass sie auch angekommen sind, hatte ich direkt Dr. Zarrinbal am Telefon und konnte mit ihm letzte Details durchsprechen. Er hat auch auf meine individuellen Wünsche bzgl. des Aussehens nach der OP berücksichtigt, sagte mir aber auch, dass er das Ausmaß der Kieferwinkelverbreiterung erst während der Operation festlegen würde. Grund dafür ist, dass man erst nach der Umstellung der Kiefer sehen kann, wie viel noch fehlt.

Ich habe mich also jetzt komplett in seine fachkundigen Hände begeben und vertraue ihm einfach dahingehend, dass er einen guten Blick für die Ästhetik hat und er die Operation auch handwerklich gut umsetzen wird.

 

Ob ihm das gelungen ist, wird also demnächst hier nachzulesen sein.

 

Im Vorfeld wurde ich umfassend aufgeklärt, es gab dazu einen längeren Termin vor ca. 4 Wochen, an dem wir über Vorschaubildern gesessen haben. Als Wunschvorstellung habe ich ihm das von euch im Bilderthread mit 9:0 Stimmen als Favorit gewählte Foto vorgelegt. Er sagte, das sei schon zienlich markant, auch für einen Mann, aber er können das wohl so umsetzen.

Jetzt bin ich sehr gespannt und auch ein bisschen aufgeregt, denn heute Abend checke ich in die Klinik ein und morgen früh um 06:30 werde ich dann auch schon geweckt, nur um gleich wieder ins Land der Träume geschickt zu werden.

 

Drückt mir die Daumen, ihr Lieben!

4 Personen gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Ich wünsche Dir eine gute Erholung und Zarinball ruhige Hände.

viel Glück!

2 Personen gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich wünsche dir alles Gute für die Op. Das schaffst du schon, hab keine Angst. Dr. Zarrinbal weiß was er tut und du bist bei ihm in besten Händen :)

1 Person gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Viel Erfolg bei Deiner Op morgen. Auf das das Ergebnis möglichst Deinen Vorstellungen entsprechen möge! 

1 Person gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Dr. Horse,

ich war zwar der festen Meinung, Du seist vor kurzem operiert worden, aber offensichtlich doch nicht, deshalb auch von mir alles Gute für die OP. Möge das Ergebnis sowohl gut sein als auch so, wie Du es Dir erhofft hast.

Viele Grüße!

Irene

1 Person gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Und ich dachte auch dass es ein anderer Operateur wäre?!? War nicht ursprünglich die Schweiz geplant?

alles ,alles gute !!!

1 Person gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja, das dachte ich auch. Die Geschichte, warum es bei Dr. Triaca nicht geklappt hat, erzähle ich vielleicht ein andermal.

Das Ergebnis jedenfalls ist: Dr Zarrinbal wird mein Operateur. Eigentlich war er insgeheim schon von dem Moment an mein Favorit, als ich das erste Mal mit ihm gesprochen hatte. Das lag vor allem an seiner fokussierten, aufrichtigen und sorgfältigen Art. Er hat es von allen Chirurgen am besten geschafft, mir das Gefühl zu geben, dass ich ihm voll vertrauen kann.

 

Allerdings kamen seitens meiner KFO einige Bedenken und Beeinflussungsversuche, die in eine andere Richtung gingen, die aber letztlich außer Terminverschiebungen an meiner Entscheidung für Dr. Zarrinbal nichts mehr geändert haben.

Und jetzt freue ich mich schon, habe aber auch ein bisschen Bammel. Denn es ist meine erste OP unter Vollnarkose und gleich ein etwas größerer Eingriff.

3 Personen gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So. Inzwischen habe ich eine Dormicum und schicke Halterlose bekommen, außerdem eine Art Schürze, bei der man meinen Arsch sehen kann. Noch merke ich nicht viel, aber eins weiß ich: Schick ist anders.

image.jpegDerArsch.jpg

6 Personen gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Viel Erfolg heute bzw. jetzt gerade, gute Genesung und nicht unterkriegen lassen in den ersten Tagen danach :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du solltest ja mittlerweile durch sein...

Ich hoffe du hast alles gut überstanden und wirst auf der Wachstation ein bisschen betüddelt.

Nerv die Schwestern wegen Eis- die sind da etwas geizig ;)

1 Person gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Schließe mich miss_dys an!

Mir tun vom Daumen drücken mittlerweile auch die Daumen weh ;) 

1 Person gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich wünsche dir, dass alles nach so langer sorgfältiger Planung gut gegangen ist und du bald wieder fit und vor allem zufrieden bist!

 

Gute Besserung, bin auf das Ergebnis sehr gespannt!

1 Person gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So. Inzwischen ist Mittwoch. Wie ich erfahren habe, hat die ganze Operation 10 (zehn!) Stunden gedauert, und es scheint auch so, als wäre alles ordnungsgemäß durchgeführt worden: Nasenseptum, Biss und Kieferwinkel - stimmt offenbar alles. Im Aufwachraum hatte es eine kleine Komplikation gegeben, denn ich war dort sehr unruhig. Ich habe mich viel bewegt und habe wohl auch einmal geniest. Dadurch ist eine innere Blutung entstanden, was zu einer ungewöhnlich starken Schwellung im Gesicht geführt hat. Es gibt jetzt quasi zwei Schichten: Einmal die ohnehin vorhandene Schwellung vom Knochenschnitt, und darüber noch eine Schicht mit dem Hämatom. Aber ich habe eine schöne Kühlmaske bekommen, die kontinuierlich mit gekühltem Wasser durchströmt wird, und die wohl das Schlimmste verhindert. Die Schwestern auf der Station 3 (die Einzelzimmer direkt neben Zarrinbals Praxis) sind sehr zuvorkommend, und sie tun alles um meine Schwellung zu lindern. Heute früh konnte ich erstmals wieder durch die Nase atmen.

Ich hatte auch während der Operation schlimme Albträume, und extreme Halluzinationen danach. Die gingen so weit, dass ich zeitweise nicht wusste, ob ich jetzt schon wach bin oder noch träume, aber ich denke mal, das ist bei einer zehnstündigen Operation wohl auch nicht ganz ungewöhnlich.

4 Personen gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Horse,

erstmal Glückwunsch zur überstandenen OP. Du hast es geschafft! 10 Stunden ist natürlich eine Hausnummer, aber wenn alles soweit gut verlaufen ist, ist das doch super! Die erste Zeit ist die Schlimmste, danach geht es ganz schnell wieder bergauf!

Wünsche dir weiterhin gute Genesung und schnelles Abschwellen.

Lg Jen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo zusammen!

Ich liege immer noch in der Havelklinik, bin geschwollen und trage diese Kühlmaske, die mit kaltem Wasser durchspült wird. Inzwischen ist die Nase leider wieder dicht, was auch das Tragen der Maske erschwert. Da atmet man nämlich mit offenem Mund durch, und dann läuft einem der Sabber an der Maske runter und landet auf dem Dekolleté.

Heute kam eine überaus hübsche Assistenzärztin zu mir und hat mir die Drainagen entfernt. Das sind kleine Plastikröhrchen, die in den Wundnähten links und rechts der Zähne aus dem Oberkiefer rausgucken, und die es ermöglichen sollten, dass das Wundsekret abfließt.

Danach hat mir Dr. Zarrinbal noch die Nase gespült. Das ist notwendig, weil sich in der Kieferhöhle sonst Eiter ansammeln kann. Beide Prozeduren fühlten sich eher unangenehm an, waren aber auszuhalten. Und sie sind kein Vergleich mit den Strapazen der letzten Tage.

 

Gerade hat sich Herr Dr. Zarrinbal auch nochmal Zeit für ein ausführlicheres Gespräch genommen. Er meinte, die reine OP-Zeit hätte "nur" ca. 7 Stunden betragen. Es scheint also, als hätten die Schwestern also noch die Zeit bis zum Aufwachen hinzugerechnet.

 

2 Personen gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP!

Ich drücke die Daumen dass alles weiterhin gut abheilt und abschwillt. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Pferdchen,

jetzt wollte ich Dich eigentlich im Klub der 10-stündigen begrüßen und dann so etwas, "nur" 7 Stunden. Ich finde es wirklich interessant mit den Alpträumen, ich hatte in den letzten Jahren einiges an Vollnarkosen und noch ein paar Sedierungen (teilweise so nicht abgesprochen), aber ich hatte noch nie das Gefühl, dass ich während der Narkosen geträumt habe, ich war entweder weg oder dann auch gleich ziemlich da. Da scheint aber eher ungewöhnlich zu sein, wenn man sonst die OP-Bericht durchliest.

Was macht die Schwellung oder hilft die Kühlmaske gut dagegen? Und wie sieht es mit Farbigkeit im Gesicht aus?

Ansonsten gutes Abschwellen und gutes Erholen!

Liebe Grüße!

Irene

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es könnte auch möglich sein, dass du während der Operation kurz aufgewacht bist.

Ich bin während meiner Kieferumstellungsop aufgewacht und erst Stunden später wieder im Aufwachraum richtig wach geworden. Konnte damals deswegen einige Tage nicht mehr schlafen, weil ich immer wieder daran denken musste.   Das sind wahrlich keine schönen Erinnerungen, was man davon hat.

Träume während der Operation halte ich für eher unwahrscheinlich. Hatte ich jedenfalls bei meinen ganzen Narkosen noch nie erlebt.

 

Gute Genesung

 

Mfg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Hans21 Hattest Du dann Schmerzen als Du aufgewacht bist? Haben die Ärzte das bemerkt und haben sie hinterher etwas dazu gesagt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja,    ich hatte Schmerzen und konnte das Ärzteteam deutlich reden und arbeiten hören, jedoch konnte mich nicht bewegen oder die Augen aufmachen.   Es kann sein, dass es dem Narkosearzt aufgefallen ist und das er deshalb die Narkose wieder verstärkt hatte, weil ich dann wieder weg war, aber ich habe den danach nicht mehr getroffen um ihn fragen zu können.

Mfg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Auch ich hatte relativ starke Schmerzen. Ich lag in einem Aufwachraum zusammen mit einem anderen Patienten. Der Arme musste die ganze Nacht über mein Gejammer, Gehuste und Geröchel aushalten. Es waren keine Ärzte zugegegen, sondern nur eine Nachtschwester, die leider auch ziemlich überfordert mit mir war, und die nicht viel für mich tun konnte außer mir meine persönlichen Medikamente wegzunehmen.

Diese Nacht war ungelogen die schlimmste in meinem Leben. Besonders krass fand ich erstmal die Bewusstseinstrübungen. Man hatte mir irgendein Beruhigungsmittel gegeben, das mich von der Handlungsplanung her praktisch lahmgelegt hat, mir aber leider nicht meinen Bewegungsdrang nehmen konnte. Die körperliche Unruhe in dieser ersten Nacht ist wohl auch mit verantwortlich für die Blutungen und jetzigen starken Schwellungen.

Rückblickend betrachtet denke ich, dass da vielleicht mit der Anästhesie was schief gelaufen sein könnte. Evtl. hätte man bei der Wahl des Beruhigungsmittels für den Aufwachraum berücksichtigen müssen, dass ich ADHS-Patient bin. Da wirken Beruhigungsmittel nämlich kontraproduktiv. Ein Stimulans (Ritalin) wäre in meinem Fall womöglich eher angebracht gewesen.

Nun muss man aber auch dazu sagen, dass die Verordnungen fürs Beruhigungsmittel tagsüber nach der OP vom Anästhesisten ausgestellt wird. In dem Moment, wo ich nachts unruhig werde, darf die Schwester nicht eigenmächtig eine Entscheidung treffen. Sie kann nur versuchen die Situation in der Schwebe zu halten und im Notfall ruft sie halt einen Stationsarzt hinzu.

 

3 Personen gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das klingt ziemlich übel :( wie geht's dir denn jetzt? Heute ist ja der berüchtigte Tag 3, an dem es am schlimmsten ist.

Ich hoffe sehr, dass du dich schnell erholst und das Ergebnis dich für die Strapazen entschädigt 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden