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monchi

Knochenimplantate aus dem 3D-Drucker als Alternative zu Genioplastik oder Chin Wing?

Kennt das jemand schon?

 

" CT-Bone® is a bone-like customized implant that can be 3D printed and is converted to real bone by the patient. After taking a CT-scan of the patient, a patient-specific implant is designed by our biomedical engineers in collaboration with the surgeon. This design perfectly fits on the anatomy of the patient, ensuring good bone-to-implant contact and facilitating bony ingrowth. The design is 3D printed in calcium phosphate, the main constituent of natural bone. The 3D printing process has a very high accuracy, resulting in implants that fit perfectly onto the bone of the patient, as designed. Even very complex shapes and designs can be 3D printed; for example 3D printing enables the production of implants with engineered (controlled) porosity, similar to natural bone. When implanted, CT-Bone® unifies with the patient’s own bone in the next months.

Unlike other 3D printed ceramics (like Hydroxyapatite or Beta-TCP), CT-Bone® does not require a thermal process (sintering) to increase mechanical strength and therefore also displays better bony fusion (sintering increases crystallinity which adversely affects biodegradability). Sintering also causes shrinkage of ceramics which results in a non-optimal fit. Since CT-Bone® does not require sintering it displays better bony fusion and is dimensionally stable, so it keeps a perfect fit.

Other manufacturing methods typically produce random porosity, whereas the process of 3D printing allows complex shapes and 100% interconnected porosity. "

 

http://www.xilloc.com/ct-bone/

 

Also das ganze nochmal auf Deutsch: Im Prinzip kann man mithilfe eines 3D Druckers Implantante jeglicher Form erstellen, die sobald Sie sich im Körper befinden, in normalen Knochen "transformieren".

 

Gerade für rein aesthetische Probleme (z.B. zu kleines Kinn) dürfte das ganze interessant sein. Die Idee von Implantanten zwecks Gesichtsmodelierung ist ja nichts Neues, aber letztendlich blieben die Implantate immer Fremdkörper. Dieses Problem dürfte mit dieser Methode nicht mehr bestehen.

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Falls das wirklich funktioniert wie es soll, dann wäre das an sich eine tolle Sache. Da wäre dann nur noch das Problem mit den Kosten. Die dürften jenseits von gut und böse liegen. Allein die Kosten für das erstellen der Form im Computer dürften einige tausend Euro betragen. Der Druck des Implantats dürfte dann ebenfalls tausende bis zehntausende Euro betragen und dann will noch der Chirurg bezahlt werden, der das ganze fachmännisch einsetzt.

Für den "Massenmarkt" in naher Zukunft bestimmt nicht geeignet. Für Tumor-/Traumapatienten, die größere rekonstruktive Eingriffe benötigen, könnte ich mir das eher vorstellen.

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vor 1 Stunde schrieb flo.89:

Falls das wirklich funktioniert wie es soll, dann wäre das an sich eine tolle Sache. Da wäre dann nur noch das Problem mit den Kosten. Die dürften jenseits von gut und böse liegen. Allein die Kosten für das erstellen der Form im Computer dürften einige tausend Euro betragen. Der Druck des Implantats dürfte dann ebenfalls tausende bis zehntausende Euro betragen und dann will noch der Chirurg bezahlt werden, der das ganze fachmännisch einsetzt.

Für den "Massenmarkt" in naher Zukunft bestimmt nicht geeignet. Für Tumor-/Traumapatienten, die größere rekonstruktive Eingriffe benötigen, könnte ich mir das eher vorstellen.

Naja, Implantate (auch speziell an den Kunden angepasste "custom made"), auch aus rein aesthetischen Gründen, sind inzwischen ja schon Standard, sei es jetzt Kinn, Kiefer oder Wangenknochenbereich...Von daher bin ich mir gar nicht so sicher, ob das mit dem astronomischen Kosten so stimmt. Natürlich bestehen die aus einem anderen Material ;)...

Die Implantate werden zumindest auch explizit für "aesthetic purposes only" hergestellt http://www.xilloc.com/surgeons/psi-indications/

Momentan wird das wohl nichts für den kleinen Geldbeutel sein. Allerdings werden solche Verfahren mit der Zeit durch Optimierung und technischen Fortschritt immer billiger werden. Eine DNA-Sequenzierung hat vor vor 15 Jahren auch noch über eine 1 Millionen Euro gekostet, inzwischen sind wir fast bei 1000 Euro.

Von daher glaube ich schon, dass sich das irgendwann sich auch im Bereich der aesthetischen Gesichtschirugie durchsetzen wird. Zumal man mit solchen Implantanten schon bessere Ergebnisse bzgl. Kieferwinkel und Kieferverbreiterung erzielen könnte als z.B. mit einer Chin Wing....

 

 

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Naja, damit der 3D-Drucker etwas ausspuckt muss eben zuerst ein 3D-Modell am Computer erstellt werden. Dies wird ein Ingenieur bzw. ein STRAK-Designer in Zusammenarbeit mit dem Chirurgen (um die ästhetischen Vorstellungen des Chirurgen umsetzen zu können) machen müssen und das ganze geht nicht in ner halben Stunde, sondern das dauert mindestens einen Arbeitstag. Das allein verursacht hohe Kosten.

Schaut man sich dann an, was allein ein 3D-gedruckter Unterkiefer aus Titan kostet, dann kommt das mit den astronomischen Kosten schon hin. Die individuell angefertigten Implantate sind Standardgrößen, die vom Chirurgen noch zurechtgeschnitten werden. Die werden nicht extra für einen Patienten formgenau hergestellt.

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Aktuellster Stand der Dinge, Zitat aus dem jawsurgeryforums.com:

"The company Xilloc is having problems getting the production of the implants ready. Apparently they need additional machinery and set up cleanroom production. As of today they don't have the economical means to sort it out, so they're planning for a crowfounding campaign in hopes of being able to launch CT-BONE. Their chief operation officer fears it will take a bit longer then 2016. Price range for CT-BONE implants are still estimated between 4,000-8,000 EUR."

 

Alle die mehr darüber erfahren wollen, empfehle ich diesen Link vom jawsurgeryforums.com:

http://jawsurgeryforums.com/index.php?topic=4809.0

 

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