Sole

Kreuzbiss bei 32-jähriger - Behandlung notwendig?

Hallo!

Ich bin 32 Jahre alt und habe einen Kreuzbiss im Seitzahnbereich auf beiden Seiten. Mich stört das nicht und ich habe auch sonst keine Probleme damit.

Mein früherer Zahnarzt hatte gemeint, dass ich den Kreuzbiss nicht kieferorthopädisch behandeln muss, wenn ich nicht möchte und mein jetziger Zahnarzt meint eine Behandlung ist unbedingt notwendig. Ich war auch schon bei 2 Kieferorthopäden und die waren auch geteilter Meinung.

Was stimmt denn nun?

MUSS ich mit 32 Jahren den Kreuzbiss behandeln lassen? Drohen mir zukünftig gesundheitliche Probleme, wenn ich es nicht tue?

Bitte dringend um eine Antwort, da ich echt ratlos bin ...

Ich will eigentlich KEINE Zahnspange, habe aber Angst vor gesundheitlichen Konsequenzen.

Vielen Dank!

LG, Sole

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Nein, du MUSST den Kreuzbiss natürlich nicht behandeln lassen. Und ja, selbstverständlich drohen gesundheitliche Probleme. Und zwar in beiden Fällen.

Oder hast du schonmal jemanden gesehen, dessen Gebiss mit dem Alter besser geworden ist? Ich kenne da niemanden...

 

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Was bedeutet dass "in beiden Fällen" Probleme drohen? Sowohl bei Behandlung als auch bei Nicht-Behandlung??

Ist es nun besser und empfehlenswert für meine zukünftige Gesundheit den Kreuzbiss korrigieren zu lassen (was in meinem Alter ja nicht so einfach ist, hat man mir gesagt), oder kann ich es bleiben lassen?

Danke und LG!

Sole

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vor 1 Stunde schrieb Sole:

Ist es nun besser und empfehlenswert für meine zukünftige Gesundheit den Kreuzbiss korrigieren zu lassen (was in meinem Alter ja nicht so einfach ist, hat man mir gesagt), oder kann ich es bleiben lassen?

Bei einem schlechten Gebiss liegt natürlich die Tendenz zur weiteren Verschlechterung vor.

Möchtest Du gerne hören, dass Du nichts machen sollst und dass sich im Laufe der Zeit der Kreuzbiss von selbst heilt? Glaube das wird hier keiner zu behaupten wagen..

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Hallo,

ich habe unter anderem auch einen Kreuzbiss.

Ich bin sogar noch ein wenig älter als Du. Mir wurde ganz klar gesagt dass man (in meinem Fall, kann ja sein dass es bei Dir nicht so extrem oder doch wieder anders aussieht) mit Folgeproblemen definitiv rechnen muss. 

Also wurde mir unabhängig davon ob ich jetzt im Moment schon Probleme habe oder nicht dazu geraten es zu machen. Einfach weil es so schwerwiegende Folgeerscheinungen gibt. Und er sagte wenn man dann mit 50 deswegen keine Lebensqualität mehr hat ist das auch nicht so toll.

Konnte Dir keiner sagen ob oder zu welcher "Chance" da wahrscheinlich Folgeerscheinungen auftreten?

Ich muss ganz ehrlich sagen dass Zahnärzte da wahrscheinlich nicht die allergrößte Ahnung haben.

Was haben denn die beiden Kieferorthopäden genau dazu gesagt? Bräuchtest Du auch eine OP?

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vor 1 Stunde schrieb Brausebrocken:

Ich bin sogar noch ein wenig älter als Du. Mir wurde ganz klar gesagt dass man (in meinem Fall, kann ja sein dass es bei Dir nicht so extrem oder doch wieder anders aussieht) mit Folgeproblemen definitiv rechnen muss. 

Also wurde mir unabhängig davon ob ich jetzt im Moment schon Probleme habe oder nicht dazu geraten es zu machen. Einfach weil es so schwerwiegende Folgeerscheinungen gibt. Und er sagte wenn man dann mit 50 deswegen keine Lebensqualität mehr hat ist das auch nicht so toll.

Welche schwerwiegenden Folgeerscheinungen sollen bei einem Kreuzbiss deiner Meinung nach denn Auftreten?

Horse hat vollkommen recht mit seiner Aussage. Man MUSS den Kreuzbiss natürlich nicht behandeln. Die Behandlung selbst wie auch die Nicht-Behandlung bergen bestimmte Risiken. Für welche man sich dann entscheidet, muss der aufgeklärte Patient selbst abwägen. Gesundheitliche Schäden durch eine Nicht-Behandlung kann ich mir schwer vorstellen...

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@flo.89 war klar dass das jetzt kommt. Deswegen, wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Ich hatte extra geschrieben was MIR gesagt wurde und dass es bei MIR so ist und dass es bei der Threaderöffnerin schon wieder ganz anders sein kann.....

Mir wurde als Folge eben die CMD genannt, sowie Verschlechterungen und somit Kieferprobleme, Schmerzen im Kiefer bishin dazu dass man irgendwann nicht mehr kauen kann wegen der Schmerzen im Kiefergelenk. Also es gibt schon in manchen Fällen gesundheitliche Beschwerden die auftreten können. 

Da wir leider weiter nichts wissen über die Threaderöffnerin kann keiner sagen ob das bei ihr auch so sein könnte.

Und dass  jeder Patient das selbst abwägen muss ist ja wohl klar.

Du schreibst erst Horse hat Recht und dann schreibst Du es gibt keine Schäden durch Nicht-Behandlung, das widerspricht sich doch. Horse hatte doch geschrieben dass es welche geben kann. 

 

Ich will aber weder mit meiner Aussage zu einer Behandlung, noch zu einer  Nichtbehandlung raten. Ich wollte nur schildern wie es bei mir war und der TE vorschlagen nochmal gezielt danach zu fragen beim KO oder KC. Vielleicht können die da etwas genaueres sagen, ging bei mir ja auch...

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vor 47 Minuten schrieb flo.89:

Gesundheitliche Schäden durch eine Nicht-Behandlung kann ich mir schwer vorstellen...

Ich schon. Der gesamte CMD Formenkreis kann durch einen Kreuzbiß entstehen.

Kopfschmerzen, Verspannungen der Kau- und Nackenmuskulatur, Kiefergelenksprobleme, Migräne, eingeschränkte Nasenatmung mit allen Begleiterscheinungen usw.

Nicht ohne Grund ist ein Kreuzbiß eine Indikation bei der die gesetzliche Krankenkasse die Kosten bei unter 18-Jährigen übernehmen muß. 

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vor einer Stunde schrieb Steve:

Kopfschmerzen, Verspannungen der Kau- und Nackenmuskulatur, Kiefergelenksprobleme, Migräne, eingeschränkte Nasenatmung mit allen Begleiterscheinungen usw.

Sind alles Sachen, die auch zu Genüge bei Menschen auftreten, die keinen Kreuzbiss haben...  Mein Vater hat ebenfalls einen zu kleinen Oberkiefer und hat seine Lebensqualität, trotz beinahigem Erreichen des Renteneintrittsalters, dadurch NICHT verloren geschweige denn "gesundheitliche Probleme" bekommen... Sachen gibt's aber auch.

 

Wenn ein Zahnarzt sagt, dass eine Behandlung unbedingt nötig ist, weil sonst gesundheitliche Probleme entstehen, dann ist die Aussage so sicher wie der Blick in die Glaskugel. Man kann den Patienten aufklären, ihn ermutigen, dass er sich informieren soll und ihm dann selbst die Entscheidung überlassen.

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vor 2 Stunden schrieb flo.89:

Sind alles Sachen, die auch zu Genüge bei Menschen auftreten, die keinen Kreuzbiss haben... 

Nur ist es bei denen nicht so, dass die Beschwerden sich bessern wenn der Kreuzbiß beseitigt wurde.

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Fakt ist nur eines: keiner hat eine Glaskugel um zu sehen was da noch kommen wird! Es gibt ganz sicher viele Menschen, die nicht mal wissen dass sie einen Kreuzbiss haben und ohne Probleme leben. Ich hatte Probleme, aber der Kreuzbiss war nur eine der Fehlstellungen. Die Entscheidung, ob du jetzt etwas tun möchtest, liegt allein bei dir. 

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Die Themenerstellerin erwähnt doch, dass sie keine Probleme hat. Daher finde ich es verwerflich, wenn ihr ihr Zahnarzt sagt, dass der Kreuzbiss unbedingt behandelt werden sollte.

Lieber mal etwas genauer lesen, Steve. Und du kannst deinen Patienten garantieren, dass ihre Beschwerden nach der Behandlung weg sind oder nicht andere neue Beschwerden durch die Behandlung auftreten?

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Zur Aufklärungspflicht gehört es einen Patienten auch über Fehlstellungen zu informieren und Behandlungen anzuraten wenn dazu eine Notwendigkeit besteht.

Das nennt man Risikoaufklärung und das Unterlassen selbiger kann als Behandlungsfehler gewertet werden.

Das lernt man wenn man Zahnmedizin studiert und das spricht für den Kollegen. Was der Patient daraus macht unterliegt dessen Selbstbestimmungsrecht.

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vor 11 Stunden schrieb Nambi82:

Fakt ist nur eines: keiner hat eine Glaskugel um zu sehen was da noch kommen wird! Es gibt ganz sicher viele Menschen, die nicht mal wissen dass sie einen Kreuzbiss haben und ohne Probleme leben. Ich hatte Probleme, aber der Kreuzbiss war nur eine der Fehlstellungen. Die Entscheidung, ob du jetzt etwas tun möchtest, liegt allein bei dir. 

Dem stimme ich zu. Viel mehr brauch man da auch gar nicht zu sagen..... 

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vor 2 Stunden schrieb Steve:

Zur Aufklärungspflicht gehört es einen Patienten auch über Fehlstellungen zu informieren und Behandlungen anzuraten wenn dazu eine Notwendigkeit besteht.

Das nennt man Risikoaufklärung und das Unterlassen selbiger kann als Behandlungsfehler gewertet werden.

Das lernt man wenn man Zahnmedizin studiert und das spricht für den Kollegen. Was der Patient daraus macht unterliegt dessen Selbstbestimmungsrecht.

Zusammenfassend, damit es für dich klarer wird:

Wie man aus dem Post der Threaderstellerin erkennen kann, ist sie ja über ihre Fehlstellung aufgeklärt worden. Sie hat keine Beschwerden, es stört sie nicht und sie möchte eigentlich auch keine kieferorthopädische Behandlung. Sie ist jedoch verunsichert, da ihr ihr jetziger Zahnarzt dazu rät (warum auch immer), es unbedingt behandeln zu lassen. Ihre einzige Behandlungsmotivation wären somit spätere gesundheitliche Probleme.

Ob sie irgendwann tatsächlich gesundheitliche Probleme bekommt kann ihr keiner sagen. Daher meine Aussage mit dem Blick in die Glaskugel.

vor 20 Stunden schrieb Brausebrocken:

Du schreibst erst Horse hat Recht und dann schreibst Du es gibt keine Schäden durch Nicht-Behandlung, das widerspricht sich doch. Horse hatte doch geschrieben dass es welche geben kann. 

Ich habe geschrieben, dass ich es mir SCHWER VORSTELLEN kann, dass eine Nicht-Behandlung Schäden hervorufen wird. Einfach aufgrund der Tatsache, dass sie bisher keine Probleme hat und schon etwas länger damit lebt. Das ist natürlich meine subjektive Meinung und bei der Eintreffenswahrscheinlichkeit meiner Aussage sind wir natürlich auch wieder bei der berühmten Glaskugel.

 

Alles was ich sagen will ist eigentlich, dass sie keine Behandlung anfangen sollte, wenn sie es eigentlich gar nicht will und keine Probleme hat, nur weil ein Zahnarzt ihr zur Behandlung unbedingt rät.

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Danke für die zahlreichen Antworten!

Es ist eben so, dass mir einerseits gesagt wurde, dass ein Kreuzbiss-Behandlung nicht unproblematisch und schwierig sei in meinem Alter (OP, etc.) und dass eventuell durch die Behandlung erst recht Probleme entstehen können und andererseits dass ich diese schon unbedingt machen sollte:

Der eine Arzt meinte: Nicht machen, wenn ich keine Probleme jetzt habe und ich ja auch keine Zahnspange will. Ja, es können durch den Kreuzbiss Probleme in der Zukunft auftauchen, es MUSS aber nicht sein. Kreuzbiss-Behandlung in meinem Alter schwierig und daraus resultierende Probleme nicht auszuschließen.

Der andere Arzt: Kreuzbiss = Problem = unbedingt Behandlung

Deswegen meine Ratlosigkeit .... gibt's denn hier im Forum auch Kieferorthopäden, die man fragen kann??

 

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Ärzte, die sich bei dieser Sache 100% sicher sind, die sind mir suspekt. Was waren das für zwei Ärzte? KFOs oder Zahnärzte? Ärzte die mehr verdienen, ein du  machst oder wenn du es nicht machst?

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Die Zeit für eine Behandlung ist da, wenn man Beschwerden bekommt oder ein optisches Problem damit hat. Außer diesem Kreuzbiss gibt es noch diverse andere Faktoren, die das beeinflusse können wie Genetik, persönliche Stressresistenz bzw. wie man mit Stress umgeht, das muskuläre Umfeld, Selbstwahrnehmung usw.

 

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