Myzel76

Kiefergelenk gebrochen vor 20 Jahren

Hallo liebe Leute

Ich brauche dringend Rat.

Vor knapp 20 Jahren, in meinen Jugendjahren, hatte ich einen Fahrradunfall (Selbstunfall). Damals stellte man einen Jochbeinbruch li, Gehirnerschütterung und einen abgebrochenen Zahn (OK li Backenzahn 1. nach dem Eckzahn) fest. Das Jochbein wurde operativ gerichtet. Der Rest so belassen.

Nun, da ich vermehrt und zuhnehmend Schmerzen habe, rechte Gesichtshäfte, wandte ich mich an meinen Hausarzt, welcher mich direkt zum Kiefer- u Gesichtschirurgen überwies. Als er das Röntgenbild anschaute sagte er mir ich hätte einen Kiefergelenkbruch re!!! Welcher in Fehlposition verheilt ist. Dadurch hat sich der Unterkiefer nach re verschoben und durch Klemmbiss v.a. während des Schlafens die Zähne verschoben. Dies zur Vorgeschichte und Diagnose.

Jetzt sollte das Kiefergelenk operiert werden, welches von der KK übernommen würde, doch die Zähne passen dann nicht aufeinander. Kann mir nicht vorstellen wie ich dann essen soll.

Für die Korrektur der Zahnfehlstellung müsste ich wohl selbst aufkommen, was bedeuten würde, dass ich in finanzielle Not gerate. Gehöre bereits zu den Working poor (Einelternfamilie, Teilzeitpensum).

Der Arzt meinte ich soll den Kiefer richten lassen und die Zähne später machen lassen doch genau da ist doch das Hauptproblem, dass ich danach nicht beissen kann da die Zähne nicht ineinander passen.

Und nichts machen lassen geht auch nicht, da sich die Schmerzen immer weiter ausdehnen ( Gesicht, Kopf, Ohr, Nacken, Schulter...)

Ausserdem beisse ich, beim essen, andauerd auf Zunge und Wangeninnenseite.

Verzweifelter Hilferuf!!!

Danke, an alle die mich irgendwie unterstützen können, wollen...

Gruss

Myzel76

 

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Hallo Myzel76,

bei Kieferfehlstellungen wird normalerweise zunächst die Zahnstellung mit einer Spange korrigiert und erst dann operiert, um die Kiefer in die richtige Position zu bringen.

Wenn die Fehlstellung bestimmten Kriterien entspricht, wird bei solchen OP-Fällen in Deutschland auch die Spange von der Kranken Kasse bezahlt (bis auf Zusatzleistungen wie die Retainer nach der Behandlung, Keramikbrackets, bessere Bögen etc.).

Daher würde ich mich an Deiner Stelle an einen Kieferorthopäden wenden, am besten einen, der Erfahrung mit der Behandlung von Erwachsenen hat. Vielleicht besteht ja doch die Möglichkeit zu einer Übernahme der Kosten.

LG, Iris

 

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Hallo Iris

Ich bin Schweizerin und habe keine Zahnzusatz-versicherung da ich nie mit sowas gerechnet habe und meine Zähne ansonsten voll okay sind. 

Wer geht denn davon aus, dass man nicht richtig zusammengeflickt wird und daraus spätfolgen  ergeben die das Gebiss betrifft?

Den Kausalzusammenhang zum Unfall kann ich nicht beweisen, da das Ereignis zu lange zurückliegt. Die Unterlagen vom Spital wurden vor ca. 10 Jahren vernichtet.

Alle versuche bei der Kasse bislang erfolglos.

Sollte ich vielleicht meinen Zahnarzt um Rat fragen, der hat sicher auch einen Kieferorthopäden in seiner Praxis?

Besten dank für weitere Tipps

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In der Schweiz kenne ich mich leider nicht aus ... habe nur immer mal gehört, dass Zahnbehandlungen extrem teuer sein sollen ...

Den Zahnarzt fragen, warum nicht.

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Hi du! Noch ein Zusatz fällt mir ein, der die vielleicht etwas hilft. In Deutschland kann man bei dem meisten KFOs in Raten zahlen. Bei meinem war das zinsfrei und ich durfte die Dauer zwischen 2 und 5 Jahren selber wählen. Das macht  etwas einfacher, wenn der Betrag nicht auf einmal kommt.

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Danke! 

Ja, das mit Ratenzahlung wurde mir bereits angeboten. 

wie viel auf wie lange Zeit, darüber haben wir noch nicht gesprochen.

Danke nochmals

Myzel76

 

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Hast du denn bei der Kasse mal nachgefragt wie es in einem solchen Fall aussieht? Nur um sicher zu gehen...

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Hallo, 

ja, bei der Kasse wurde die Zahnbehandlung(Spange) abgelehnt nur der operative Eingriff wird übernommen exkl. Selbsbehalt.

Ich habe mich nun entschieden den Eingriff nicht sofort machen zu lassen und die, wie IrisS geschrieben hat und auch mein Arzt so von Anfang an beschrieben hat, zuerst mit Spange die Zähne zu richten, dann das Gelenk und den Rest fertig stellen. 

Ich möchte nicht, überstürzt handeln.

Wie boezahlen, weiss ich immer noch nicht, werde mir einen Kostenvoranschlag besorgen und mich an divesre soziale Einrichtungen wenden.

Danke euch, ihr macht mir Mut

liebe Grüsse

Myzel

ps: werde weiter berichten

 

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