Hallo Jakob,

hier mein überarbeiteter Bericht.

Ich denke, dass diese Informationen bei Euch zum Größten Teil bekannt sind. Trotzdem denken viele Ärzte, Kieferorthopäden und Chirurgen noch anderes über dieses Thema. In meinem Bekanntenkreis habe ich festgestellt, dass die MFT noch nicht in aller Munde ist. Und diese Betroffenen schauen erst gar nichts in Netz.

Was passiert aber mit den Hard Core Fällen, Psychisch Betroffenen und Aus-Therapierten? ==> Mehr auf meinem Blog.

 

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Ästhetisch-Plastische Operationen
 
Funktionelle Kiefergelenks-Operationen
 
Unfall-Chirurgie
 
 
 
Kiefer - Chirurgie - Näher beleuchtet

Was für den Einen spannend ist - weil er in Vorfreude wegen seiner ausgeprägten Progenie auf seine Kiefer-Korrektur wartet, ist für den Anderen beunruhigend. Der Dritte erhofft sich, dass nach seinem schweren Unfall, die Operation gut verläuft und er wieder ganz hergestellt wird. 

Die Schönheits-Chirurgie hat nicht unbedingt die medizinische Indikation zur Operation, während die Funktionelle Kiefergelenks-OP als oberstes Ziel hat, die funktionellen (Kauen, Schlucken, Sprechen) Gegebenheiten und die Rehabilitation des Patienten wieder herzustellen. Das Ziel der Plastisch-Rekonstruktiven Gesichtschirurgie ist vorwiegend die Korrektur von Form und Funktion z.B. nach Tumor-Operationen, Unfällen sowie bei angeborenen Fehlbildungen. 

==> Aber a
lle haben sie eins gemeinsam: Die Verbesserung des Patienten-Wohlbefindens. 
 
Vorneweg sollten die Betroffenen wissen, dass diese Operationen ein gewisses Risiko mit sich bringen. Denn im Gesicht reagiert das muskuläre System 6 mal schneller, als am restlichen Körper. 

 
Was ist Myofunktionelle Therapie?
 
Orale Fehlfunktionen beeinflussen nicht nur die Zahnstellung. Sie haben auch Auswirkungen auf Atmung, Schlucken, Sprechen und die Körperhaltung.
 
Myofunktionelle Therapie (MFT) eignet sich als Massnahme zur Korrektur von muskulären Fehlfunktionen, welche Einfluss auf das Sprach-Lautbild haben oder als kieferorthopädische/Chirurgische Begleittherapie. Die Therapie wird individuell auf den Patienten ausgerichtet. Im Zentrum steht nach dem Abbau von Habits und dem Erreichen des erwünschten Körpertonus, das Eintrainieren und Automatisieren einer korrekten Zungenlage, Myo-Zentrik des Kiefers, Schluck-Musters, die für eine Chirurgie notwendig sind.

 
MFT ist angewendet:
 
  • für Kinder und Erwachsene
  • für behinderte Menschen
  • bei Problemen im Alter (Prothetik)
  • bei Kiefer-/Gesichtschirurgie-Patienten (prä- und postoperativ)
 
 
MFT frühzeitig anfangen
  
Eine Nachhaltige Orofasziale Therapie fängt also spätestens 1,5 - 1 Jahre vordem eigentlichen Eingriff an. Hier werden die Zahnbögen für die KO, KC, oder Kronen vorbereitet. Wieso? Eine Zunge mit falscher Ruhelage, falsches Schluckmuster, übertonisierten Lippen und Wangen hat in den meisten Fällen eure Okklusion, Unterkieferposition und die Mimik im Gesicht verändert. Wer sich ohne MFT einer Chirurgie unterzieht, hat ein höheres Risiko, ein Rezidiv zu bekommen.


Status Quo der heutigen MFT

Unverständnis tatsächlich noch verbreitet
 
Während die MFT bei bestimmten Ärzten ganzheitlich angewendet wird, trifft sie bei vielen Kieferorthopäden, Zahnärzten oder Chirurgen immer noch auf Unverständnis. Sicher spielt zum Teil ein Informations-Defizit eine Rolle, ebenso, wie ein mechanistischer Denkansatz. Der Grundsatz „Form follows function“ ist vielerorts erkannt und akzeptiert. 


Alte vs Junge Therapie
 
Ich habe mich bei meiner MF-Therapeutin mal über die aktuelle Verbreitung der MFT erkundigt. Sie meinte, dass die jungen Zahnärzte und Kieferorthopäden oder Chirurgen viel Wert auf eine innovative Schienen-Therapie legen. Die MFT sehen viele als Antiquierte Schule von den alten Ärzten, die die MFT noch häufiger verschrieben haben, als die Jungen. Sie haben leider weniger Ahnung als angenommen. Dabei ist erwiesen, dass:
 

Weichteil (Zunge, Lippen, Wangen) formt Hartteil (Zähne, Kiefer)

 


Die Myofunktionelle Therapie (MFT) von den Gründerjahren bis Heute – Nachgehackt

http://facialkinetics.ch/wp-content/uploads/2015/05/merged_document_2.pdf

 
 
Viele Ärzte haben immer noch keine Ahnung von der richtigen Zungenlage
 
Meine MF-Therapeutin war in einem Seminar von Frau Fuhlbrück zur Fortbildung. Frau Fuhlbrück - eine sehr bekannte MF-Therapeutin - musste den ansässigen Zahnärzten und Kieferorthopäden mehrmals erklären, was es mit der Zungenruhelage, Schluckmuster und Nasenatmung auf sich hat.
 
Fast niemand der Ärzte - außer den Logopäden - wurde über die Funktion der Muskeln im Orofaszialen Bereich und die Aufrichtung von den Füßen aufgeklärt, geschweige, dass sie es im Studium gelernt hatten. 
 
Meine Persönliche Erfahrung
 
Wie schon oben erwähnt, bemerke ich einem engen Zusammenhang zwischen Aufrichtung sowie Übungen im Orofaszialen Bereich, Zungenlage und der Myozentrik. Ich kann es nicht verstehen, wieso diese einfachen Punkte und Übungen nicht ernst genommen werden.
 
 
 
Kassenleistung hat Vorrang
 
Natürlich werden von den meisten Ärzten hauptsächlich die Kassenabgedeckten Therapien empfohlen. Insbesondere im Wachstum bei Kindern kann ohne MFT einiges falsch gemacht werden. Ein guter Einstieg wäre zum Beispiel einen Weichteil-Funktionsregler anzuwenden, bevor eine weitere Therapie mit Spangen oder Kieferorthopädie angefangen wird.
 
Ich habe mir vor Ort die Ergebnisse dieser Erst-Behandlung angesehen und es ist erstaunlich, wie sich beispielsweise ein zu enger Ober oder Unterkiefer mit diesen Geräten noch weiten lassen. D.h. die Folge-Therapien fallen günstiger aus und sind weniger Risikoreich.
 
==> Leider keine Kassenleistung, wie die meisten nachhaltigen Therapien.
 
 

Botox als Langzeit-Prophylaxe

Ich habe schon gelesen, dass manche Ärzte mit Botox arbeiten, um die Muskelinformation zu löschen und neu zu programmieren. Das wird als gute Rezidiv-Prophylaxe angepriesen. 

In der Vergangenheit habe ich Botox probiert. Da war aber nix mit Neuprogrammierung. Schon nach einem Monat lässt die Wirkung des Nervengiftes langsam nach.

 

==> Passt hier bitte auf, denn eine ständige Botox-Therapie wird sau teuer.
 

Interessanter Ansatz
 
Beispielsweise die GO:h, Gelenk- und Orthopädie Klinik, Hannover, sie schreiben: "Wir verlieren nie den Respekt vor einem operativen Eingriff, sei er noch so perfekt durchgeführt. Wir prüfen stets alternative Möglichkeiten und nennen diese dem Patienten ausdrücklich. Daher empfehlen wir nur 30% der Patienten in unseren Sprechstunden tatsächlich eine Operation."
 
 
==> Sehr ehrlich. Vermutlich gibt es doch noch potentielle Alternativen, die aber von konventionellen arbeitenden Ärzten nicht in Erwägung gezogen werden, oder einfach nicht bekannt sind.
 
==> Ich bin gerade dabei, Kontakt zu der Klinik aufzunehmen, um noch ein paar Informationen zu bekommen. Ich bleibe dran.


Langzeiterfolge
 
 
 
1) Zur Wiederholung - Die Zunge als Hauptrezidiv Kandidat
 
Das unphysiologische Schluckmuster kommt mit unterschiedlicher Ätiologie infolge unphysiologischer Muskelabläufe beim Schlucken zustande: Das Bewegungsmuster ist in diesem Kontext zu verstehen als fehlerhafte Primärfunktion der Zunge in der oralen Phase des Schluckaktes. Die Zunge liegt im Mundboden und schiebt sich beim Schlucken zwischen die Zähne, statt sich an das Gaumendach anzulegen, einen Unterdruck zu schaffen und die Nahrung nach hinten zu transportieren.

 
Der Muskelkörper Zunge ist eingebettet in das orofaziale System als sensomotorische Einheit und steht in einem komplexen funktionellen Zusammenhang mit dem ganzen Körper. Daher spielt die Zunge in vielen Disziplinen eine Rolle: in der Funktionstherapie, Logopädie, HNO-Heilkunde, Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und Orthopädie, aber auch in der Zahnheilkunde und Kieferorthopädie sollte dieses Organ Beachtung finden. So können durch Fehlfunktionen der Zunge in manchen Fällen zahnmedizinisch bzw. kieferorthopädisch nur unbefriedigende Behandlungsergebnisse erreicht werden oder Rezidive stellen sich ein.

 
Die Zunge wirkt als natürliches kieferorthopädisches „Gerät“, sofern sie sich in der korrekten Position an den Gaumen anlegen kann. Dabei sind sehr viele Nerven und Muskelsysteme beteiligt, das System ist komplex und störanfällig. Allein für das Schlucken von Speichel bewegt sich die Zunge in einer automatisierten Schluckbewegungsarbeit durchschnittlich zweimal pro Minute.
 
 
2) Bericht: 7. Europäische Kongress für myofunktionelle Therapie, 1987, Ingrid Grunert, Dr. med. Abteilungen für Zahnerhaltung und Zahnersatz der Uniklinik für Zahn, Mund- und Kieferheilkunde Innsbruck
 
 
Diese Unterlagen hat mir Frau Codoni 2013 zugeschickt. Die Studien sind aus den 90iger Jahren und offensichtlich hat mir Frau Codoni dieStudienergebnisse von Frau Prof. Dr. Grunert geschickt, weil sie in Insbruck einen innovativeren Ansatz haben, als die restlichen Kliniken. Was mir aber gleich aufgefallen ist, dass sich die Chirurgie schon vor dreißig Jahren mit dem Thema Myofunktionelle Therapie auseinander gesetzt hat. Wow. 
 
 
a) Der rezidivfördernde Effekt myofunktioneller Störungen bei Progenie-Patienten nach Unterkieferosteotomien, Ingrid Grunert, 1990
 
Hier aufgelistet aus einer Studie die Ergebnisse:
 
  • Patienten mit einer auffallend myofunktionellen Störung, hatten postoperative skelettale und okklusale Rezidive. Patienten ohne myofunktionelle Störungen blieb das Operationsergebnis stabil. (Ist die Frage wie lange?)
  • Bei einer außerordentlichen Dysgnatie konnte auch eine 2. Operation keine neutrale Verzahnung erreicht werden.
  • MFT, untersucht wurden: Tonus Lippenbefund, Schluckbefund, Zungenbefund, Daumenlutschen, Schnuller, Oberlippe und Unterlieppe,   Größe der Zunge, fehlendes Lippenbändchen, Zungenbändichen, Mißverhältnis zwischen Größe der Zunge und des Gaumens (Zunge zu groß für Gaumen), Druck der Zunge gegen die unteren Zahnreihen, Wachstumsschübe, Nägelkauen und Zusammenpressen der Zähne. Diese Parameter sind Kandidaten für ein Rezidiv.
 
Beispiel
 
Patient: starke myofunktionlle Störung, aber stabiles OP Ergebnis. Vorteil: harmonische und ausgewogene mimische Muskulatur bei normaler Lippenkraft. So wurde die Zungenfehlfunktion kompensiert.
 
 
Beispiel
 
Auch bekannt: Bei extremen Progenien und offenen Bissen erfolgte eine kombinierte Ober- und Unterkiefer-Osteotomie.
 
 
Unglaublich aber war
 
Proffit konnte experimentell nachweisen, dass die Weichteile Einfluß auf den wachsenden Kiefer haben und mechanisch durch Druck Zahnbewegungen oder eine Änderung des Wachstumsmusters verursachen können. 
 
Zum Glück
 
Für eine zu große Zunge, muss der Kieferorthopäde die Zahnbögen präoperativ so gut wie möglich ausformen, so kann eine Verkleinerung der Zunge umgangen werden.
 
 
B) Analyse stabiler Spätergebnisse nach Unterkieferosteotomien bei Progeniepatienten ohne funktionelle Störungen, Ingrid Grunert, 1990
 
Hier aufgelistet aus einer Studie die Ergebnisse:
 
  • Ungewöhnlich ist es nicht, wenn Patienten nach einer gelungenen Osteotomie zu Knirschen, Pressen anfangen, was wieder zu einer Myofunktionellen Störung führen kann.
  • Obwohl eine geringe Myofunktionelle Störung besteht, muss es nicht zu einem Rezidiv kommen (Ist die Frage wie lange?). Patienten mit einer massiven Myofunktionellen Störung neigen oft zu Rezidiven oder schlechten Langzeitergebnissen. Sie zeigen vor allem Störungen bei der Schluckfunktion.
  • Natürlich ist es auch schwierig bei Erwachsenen, ihre Funktionsmuster umzutrainieren. Hier muss man am Ball bleiben. Wichtig ist dabei, dass ein genügend großer kranialer Zungenraum in korrekter Lage mit Achsengerechter Stellung der Zähne in richtiger  Position zu den Kieferbasen geschaffen wird und der Molarenbereich abgestützt ist.
 
c) Kephalometrische (Bezungspunkte: Sella turcica (die Einbuchtung der Hypophyse), Nasion (die Nasenwurzel), Pogonion (der ventralste Punkt am knöchernen Kinn, etc.) Analyse von Patienten aus dem progenen Formkreis nach Operativer Korrektur, Ingrid Grunert, 1991
 
Hier aufgelistet aus einer Studie die Ergebnisse:
 
  • Ehrlich gesagt, ist jede zweite Progenie im Oberkiefer zu suchen. Das hat natürlich auch eine enge Verbindung mit der Zungenfunktion. 
  • Besteht beispielsweise postoperativ ein ausreichender Überbiss, blieben die Ergebnisse weitgehend stabil.
  • Bei Patienten mit Änderungen in der frontalen Verzahnung waren massive myofunktionelle Störungen klinisch feststellbar (falsche Ruhelage der Zunge und Druck der Zunge beim Schlucken gegen den Unterkiefer oder zwischen den Zahnreihen.
  • Patienten, die eine Makromandibulie, jedoch in 50 % der Fälle gleichzeitig eine Mikromaxillie kombinierten, hatten häufig auch ein myofunktionelles Problem. Bei all diesen Patienten ist die Zunge im Verhältnis zum Gaumen zu groß und ihr Ansatz am Unterkiefer im Verhältnis zum sagittalen Gaumengewölbe zu weit vorn gelegen.
  • Eine mangelhafte Prothetische Versorgung postoperativ kann auch zu einem Rezidiv führen.
 
 
3) Weitere Studien

LANGZEITERFOLGE NACH ORTHOGNATHER CHIRURGIE

Mit Frau Dr. Dr. Ingrid Grunert

https://mediatum.ub.tum.de/doc/602269/602269.pdf
 
So, ich habe mal alle wesentlichen Punkte aufgelistet, nur die, die ich auch verstanden habe. Komplizierte Fakten wollte ich nicht falsch deuten. Aber ich denke, ihr erkennt schon die Hard Facts. Die Frau Dr. Dr. Prof. Ingrid Grunert gibts tatsächlich noch. Vielleicht bekomme ich noch andere Details von ihr.

==> ich recherchiere weiter ...

 
Risiken nicht außer Acht lassen
  
Man darf nicht vergessen - auch wenn auf vielen Seiten von Chirurgen, die OP als Routine-Eingriff angepriesen wird - dass diese Operationen schon eine bestimmte Hausnummer haben.

  
==> Studien zu Langzeit/Spätfolgen gibt es selten im Netz zu finden. 

 


Interviews

1) Das erste Interview führte ich mit Roger Russel vom Feldenkrais-Zentrum Heidelberg. Er hat mir beschrieben, wie alle Gelenke im menschlichen Körper eng zusammenarbeiten.

Von klein auf hat unsere Muskulatur ihren speziellen Gestaltungsauftrag und führt unsere Gewohnheiten aus. Wenn wir nun ein Gelenk an unserem Körper operieren, werden diese Jahrelangen Gewohnheiten der Muskulatur nicht mit verändert. Das Gehirn hat seine alte Gewohnheit abgespeichert. 
 
Während der Evolution haben sich bestimmte Primärfunktionen heraus gebildet: Kauen, Schlucken, Beißen, Atmen. Was macht der Kiefer, wenn er operiert wird? Es findet u.a. bei einer OP auch eine Veränderung der Atmung statt. Man denkt, dass sich der Kiefer neu adaptiert. Scheinbar passt sich der Kiefer und seine ganze Bewegungsempfindung ohne Probleme neu an. So wie es die Kieferchirurgen erzählen. 
 
==> Es könnte durchaus klappen. Aber weiß mans?
 
Aber was wirklich über einen gewissen Zeitraum (Monate oder Jahre) passiert ist, es findet eine andere Anpassung in einem weiter entfernten Ort an. Meistens passiert es so viel später, dass man keinen Zusammenhang mehr zwischen neuen Beschwerden und zurückliegender OP herstellen kann. Z.B. Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, Kiefer beginnt zu Zittern, alte Beschwerden von Damals kommen wieder.
 
==> Die Betroffenen sollen ihren ganzen Mut zusammen nehmen und hinter den Spiegel der Ganzheitlichkeit schauen. Es darf nachgefragt werden, ob die OP mit alle relevanten Fakten wie MFT durchgeführt wird. Habt Mut!
 
 
2) Mein Osteopath - Die Faszien - Kurz erklärt
 
Die Distanzen, die bei der Unterkieferverlagerung oder Oberkieferverlagerung überwunden werden, sind nicht Wesentlich, was meinen Osteopathen zu solchen Operationen einfällt. Es ist das System der Faszien, das beantsprucht wird. Entweder führen Schnittwunden, Knochenbrüche oder jede Art von Operation zu Verletzungen der Faszien, wobei letztgenannte große Schäden am Gewebe anrichten, es verhärten, es vernarben oder sogar zerstören, da hier besonders viele Fasern verletzt werden können.
 
3) Verband der Myo-Funktionellen-Therapeuten
 
Er hat mich an Frau Codoni oder Frau Fuhlbrück verwiesen. Ergebnisse siehe oben. Meine MF-Therapeutin ist aber ebenfalls nach Codoni und Fuhlbrück ausgebildet. Sie betont, dass diese Optionen gut überlegt sein müssen. Zu subtil verlaufen hier die Nervenbahnen und die Organisation der Muskeln. 
 
Wer hier trotzdem - z.B. aus Ästhetischen Gründen einsteigen will - kann ich absolut verstehen - sollte sich einen integeren Kiefer-Chirurgen raussuchen, der was von Myofunktionellen Zusammenhängen versteht. Es müssen nicht immer die besten Chirurgen sein, sondern die die Muskulären Zusammenhänge richtig interpretieren.
 
==> Wenn das Ergebnis gut wird, dann kann man ruhig mal kleine Probleme oder Wehwechen Inkauf nehmen. Hier kann die Körperarbeit wieder helfen. Ich ziehe hier immer Verspannungen und gelegentliche Schmerzen vor, als durch die Medikamente wieder übergewichtig und dumpf zu werden. 
 
==> ich recherchiere weiter ...
 
 
Wenn sich Operationen nicht vermeiden lassen (z.B. aus gravierenden Ästhetischen Gründen)
 
Selbst bei eindeutiger Operationsindikation, die die Beschwerden des Patienten vollständig erklären könnten, gibt es aus gesamter Sicht nahezu immer eine Mitbeteiligung des umliegenden faszialen Gewebes. Traumata sowie langwierige Probleme führen zu einer Veränderung der umliegenden Faszien und damit zu einer Veränderung des Stoffwechsels in diesen Gebieten. 
 
Dies kann zu einer schlechteren Drainage und Wundheilung in dem operierten Gebiet führen. Die Folge sind schlechtere Operationsergebnisse auch bei einwandfrei verlaufenen Operationen. Daher ist ein Vorbereiten des Gewebes für die Operation aus den Erfahrungen im Einzelfall sinnvoll.
 
 
1) Ein Fall aus dem Bekanntenkreis
 
Ich habe gestern erfahren, dass ein Bekannter von uns eine Hüftoperation vor sich hat. Hmm dachte ich, das war doch der Steffen mit einer sehr ausgeprägten Progenie. Da dachte ich sofort: 1+1 gibt CMD, eigentlich ein Fall für den Chirurgen, Umstellungs-Osteotomie. Aber ich wette, der hat noch gar nichts von CMD gehört. Das gibts tatsächlich noch.

 
Er wird mich die nächsten Tage kontaktieren und mir die Lage schildern. Bin sehr gespannt, wie schlimm es ist. 

 
Ich hoffe, er ist noch zu retten.
 
Er nimmt es offensichtlich nicht sehr ernst - er hat sich vermutlich schon bei einem guten Chirurgen vorgestellt. Er wird schon wissen, was er tut.
 
Habe ihn getroffen, sein Ziel ist, die Hüft-Operation hinauszuzögern, er hat sich schon gut über diverse Verfahren informiert. Ihm hat man auch eine gute Physiotherapeutin empfohlen, seine Schwester hat mit ihr auch schon gute Erfahrungen gemacht. Meine Ansichten haben ihn nicht wirklich interessiert. 
 
 
 
Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind.
 
(Alexander Graham Bell)
 
 
 
2) Ein Fall - Die zufällige Begegnung
 
Gestern habe ich per Zufall einen jungen Mann kennengelernt. Mir ist gleich aufgefallen, dass er eine Zahnspange trägt. Neugierig habe ich ihn darauf angesprochen und er berichtete mir, dass ihm bald der Kiefer gebrochen wird. Bei mir läuteten sofort alle Alarmglocken. Sofort zog ich alle Register mit meinem CMD-Wissen. Ich löcherte ihn mit Fragen und behielt eine sehr kritische Haltung.
 
Zu ihm:

 
Er hat einen Kreuzbiss mit seitlich offenem Biss. Das Problem war, dass er nur auf einer Seite richtig kauen konnte. Die Kieferorthopädie konnte das natürlich nicht ausgleichen. So empfahl man ihm die Kieferchirurgische Gelenks.Justierung.
 
Sein allgemeines Wohlbefinden:
 
Er ist ein sehr offener, kommunikativer Typ, sehr entspannt und optimistisch. Auf meine Frage, ob ihm CMD was sagt, verneinte er. Von Myofunktionelle Therapie hat er noch gar nichts gehört. Völlig relaxt also. Und genauso ein Kandidat bringt die besten Voraussetzungen für so eine Umstellungs-Osteotomie mit. 
 
Sein Muskeltonus ist weit unten, keinerlei Muskelverspannungen im Orofazialen System, seine Einstellung unbekümmert und er lässt sich nicht verrückt machen, steigert sich somit auch nicht rein. Das Wichtigste ist: Er hat Vertrauen. Denn Angst, Schwermut, Panik oder Hyperaktivität steigern den Muskeltonus.
 
Vermutlich wird bei ihm alles gut gehen. Wahrscheinlich keine Zungenfehlfunktion Wundheilung ohne Probleme, weniger Schmerzempfinden, schnellere Genesung. Dieser Körper wird die Kieferoperation lange kompensieren können. Und wenn er in etlichen Jahren mal Kopfschmerzen bekommen sollte, wird er später bestimmt regelmäßig zum Osteopathen gehen. Oder vielleicht mit Yoga, Thai-Chi oder Körperarbeit anfangen. 
 
 
Oder schauen wir mal genauer hin
 
Muskuläre Muster haben die Dysgnathie erzeugt und die übrigen Strukturen sind dieser Dysgnathie angepasst. Eine Chirurgie wäre mit großen Risiken verbunden und nicht zielführend. Der seitlich offene Biss ist muskulär erzeugt.Er hat mit Sicherheit keine regelgerechten muskulären Muster. Seine Kompensations-Fähigkeit scheint aber bestens zu sein da er keine CMD Symptome entwickelt hat. Funktionell ist der Kauapparat aber nur noch eingeschränkt brauchbar (Nahrung zerkleinern) und es wird sich weiter verschlechtern. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich CMD Symptome einstellen werden.
 
 
Lösungsrichtung:
 
Es ist darauf zu achten, dass weder die Zunge noch die Wange sich zwischen Ober- und Unterkiefer einlagern, damit sich der auch seitlich offene Biss wieder schließen kann. Das ist ja schließlich sein Problem, dass er nicht mehr richtig essen kann - so wie er mir erzählte.
 
==> Ich wünsche ihm alles erdenklich Gute!
 
 
Psyche die 6.: Zentrale Erkrankungen und CMD-Therapie
 
Ich habe vor 1-2 Jahren ein Gespräch mit einem CMD Spezialisten (Dr. Madsen) aus Ludwigshafen gehabt. Er erwähnte dass:
 
Bei Zahn- und Kieferfehlstellungen, fast nie eindeutig eine Ursache auszumachen ist. Hier empfiehlt sich normalerweise WEDER eine kieferorthopädische Behandlung mit einer Zahnspange noch Eingriffe wie die Neuanfertigung von Zahnersatz oder gar irgendwelche Operationen. Gerade bei schweren, chronischen Schmerzfällen sollten Minimalinvasive Eingriffe solchen invasiven Eingriffe vorgezogen werden und in aller Regel unterlassen werden, weil sie meistens mehr Schaden als Nutzen verursachen.
 
Keiner der Spezialisten in Neckarsulm (KO), in Stuttgart (KO), in Tübingen (Uniklinik), in München (LMU-Klinik), in Ulm (Frau Dr. W., Zahnärztin), in Nürnberg (Dr. L, Chirurg) und paar Andere haben mich je nach meinem Psychischen Befinden oder Myofunktionellen Disfunktionen gefragt. Gefährlich, gefährlich.
 
==> Ich forsche weiter ...
 
 
 
Wer nicht entscheidet, hat auch entschieden.
 
(exler, georg wilhelm)
 
 
 
Ich überlege. Mein Bauch entscheidet. 
 
(Max Grundig (1908-89), dt. Industrieller)
 
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Fazit:
 
 Gute Vorbereitung mit MFT, einen geeigneten Chirurgen aussuchen und auf die Rezidiv-Prophylaxe - wieder mit MFT - immer wieder kontrollieren und beibehalten.
 
 
 Ästhetik würde auch für mich eine Rolle spielen. Hier oberste Prämisse ist: das Vertrauen in den Chirurgen!!
 
 
 Bei Psychischen Leiden, würde ich auf Muskelentspannende Medikamente wie Lyrika zurück greifen. So wird der Hohe Tonus eines Kranken verringert.

 

Aktualisierung laufend auf:

http://cmd-alternativ-handeln.blogspot.de/2016/04/kieferumstellungs-osteotomien.html

 

Liebste Grüße

Caro

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Also Malu,

deiner Recherche-Arbeit gebührt Respekt. Beim Lesen deines Textes hat mich allerdings doch ein gewisses Unbehagen überkommen. Wenn ich mir schon anschaue, wie du den Text gelayoutet hast. Sorry, aber unseriöser geht es kaum mehr. Die ganze Aufmachung erinnert mich an den Kopp-Verlag, die Homepage von PI-News und Konsorten. Du arbeitest mit Phrasen wie: "DIE GANZE WAHRHEIT ... werden wir wohl nie erfahren." Stellst Vermutungen an wie: "Als ob das gesamte Netz nach negativen Veröffentlichungen durchsucht wird und eliminiert worden ist. So wie die schlechte Publicity von einem Forscher, der seinen Job dadurch verlor."  Eine Seuche unserer Zeit sind Verschwörungstheorien - und dein Text tendiert sehr stark in die Richtung einer solchen. Wenn du ernst genommen werden möchtest, solltest du den gesamten Duktus deines Textes noch einmal überarbeiten, und das Layout gleich mit.

Darüberhinaus: ich schätze, fast jeder hier im Forum weiß, welche Rolle die Muskulatur und die Weichteile für die Entstehung chronischer (Kiefer-)Schmerzen spielt und daß auch nach einer OP Physiotherapie essentiell ist, um ein Rezidiv zu vermeiden. Du rennst offene Türen ein. Ich habe das Gefühl, das Aufwand und Ertrag deiner Arbeit in keinem vernünftigen Verhältnis stehen.

Ich hoffe, meine Kritik kränkt dich nicht. Nimm sie als Ansporn.

LG, Jakob.

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Nein, nur OP vorbereitend und begleitend. Ich habe Ärzte, denen ich voll und ganz vertrauen kann.

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Hallo Möchtegern-Kieferchirurg,

das war ja schon mal ein Anfang.

Ich denke, es ist bestimmt nicht falsch, regelmäßig beim MT-Therapeuten vorbeizuschauen und überprüfen zu lassen, ob die Tonischen Muster noch stimmen. Achte einfach öfters mal auf deine Zungenlage, die Augen-Konvergenz und ob - wenn du eine hast - die Brille richtig angepasst ist.

Die Tendenz zu Rezidiven besteht, wenn die Orofaszialen Weichteile nach der OP überhaupt nicht mehr beachtet werden. Es schadet nicht, die Lieblings-Übungen (3-5) 1 x am Tag zu machen und auf die Aufrichtung zu schauen.

Viel Erfolg

LG 

Caro

 

 

 

 

 

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Meinst du mich? Möchtegernkieferchirurg ist der Forenstatus, Nambi82 mein Nickname.

Wenn du hier etwas mitliest im Forum, dann merkst du, dass dieser Tipp schon lange von Mitglied zu Mitglied weitergegeben wird... 

Also verstehe ich deine Intention noch immer nicht...

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Hi Nambi, 

ein Kieferorthopäde, den ich gestern auf einem Kongress - zu dem ich eingeladen worden bin - getroffen habe, hat mir erzählt, dass die MFT bei den heutigen Jungen Ärzten immer uninteressanter wird. Vielmehr wird auf innovative Schienen-Konzepte oder Analysekonzepte gesetzt. Die Älteren Ärzte waren früher an der MFT näher dran. Das berichtet auch meine MF-Therapeutin, mit der ich mich oft austausche.

 

Echt Schade, ich dachte, dass die MFT heute noch mehr verbreitet ist. Deswegen kläre ich auf und schau nach, was für einen Wissensstand die Betroffenen haben.

 

DENN:

  • Physio ist nicht Logo und
     
  • Logo ist nicht MFT und
     
  • MFT ist nicht MFT mit Aufrichtungs-Ansatz und
     
  • MFT mit Aufrichtung-Ansatz, eventueller Beibehaltung und konstanter Kontrolle wäre schon mal nicht schlecht, aber
     
  • MFT mit Aufrichtung-Ansatz, eventueller Beibehaltung, konstanter Kontrolle und ein MF-Therapeut mit KO-Verständnis wäre ideal :)
     
  • UPS: Jetzt wird's richtig kompliziert, Sorry.

 

Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist.

(Christian Morgenstern)

Man lernt echt nie aus. Bin auf das Thema MFT, Codoni schon vor 5 Jahren gestoßen und habe es sogar in meinem Youtube-Kanal empfohlen. Aber später lange nicht mehr erwähnt. Und seit letztem Jahr fällt es mir wie Schuppen von den Augen..

 

Nimm Dir Zeit zum Nachdenken,

aber wenn die Zeit zum Handeln kommt, hör auf mit Denken und leg los!

(Andrew Jackson)

 

 

Liebste Grüße

Caro

 

 

 

 

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Ich habe deine sonstigen Beiträge in Forum nicht im Kopf. Das oben ist ja alles sehr ausführlich recherchiert, aber alles Theorie.

Wie sieht bei dir die Praxis aus? Was für eine Feststellung hast du und bist du dank MFT ohne Beschwerden? 

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Was haben:

- MF-Therapeuten: Codoni, Kittel, Fuhlbrück

- Kieferorthopäden: Sato/Risse

- Kieferchirurgen: L. K. 

- Funktionsregler: Relaktor, Bionator, Relaxbogen

alle gemeinsam??

==> Sie können dich nicht heilen, aber wenigstens unterstützen.

 

Der beste Therapeut bist du selbst! Denn du arbeitest:

- minimalinvasiv

- fehlerfrei

- nachhaltig

- und ohne Spätfolgen

 

Gefragt ist die Introspektive zur Muskulatur

Finde raus: 

- wie dein Muskelapparat arbeitet,

- wie Muskelketten mit einander verwoben sind,

- wie Kiefer, Augen, Becken und Füße direkt zusammen hängen und sich bedingen,

- mit welchen Übungen du wieder Harmonie in deinen Bewegungsapparat bringst

==> Und du wirst raus finden, wo die Grenzen aller passiven Therapien sind.

==> Und du wirst gar nichts mehr brauchen als deine Gedanken.

 

Zu mir:

Diagnose: Progenie, CMD, ein Chaos im Mund und zuletzt einen ordentlichen Schuss Medikamente (Iatrogener schwerer Bruxismus)

Therapie: Chi-Maschine, Mentale, ganzheitliche Ansteuerung und Entspannung der Muskulatur, Muskelketten und Gelenke gepaart mit viel Humor und Selbst-Ironie.

 

Mein Motto: You live you learn

Es ist zwar nicht immer Gut, aber es wird immer Besser

 

Liebste Grüße

Caro

 

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Aber lebenslänglich viel Aufwand, der ordentlich Nerven kostet. Sobald du aufhörst daran zu arbeiten kommt alles wieder...

Heißt, du beschäftigst dich täglich mit dem Thema, jeden Tag ein negativer Gedanke. 

Natürlich behandeln KFC und KFO die Ursachen. Genetisch bedingt und daher nicht auf mehr als 30-40 Jahre ausgelegt. Und damit heilen sie meiner Meinung nach...

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Hi Again,

 

Spaß ist die Voraussetzung

Ich würde mal sagen, dass es ungemein beruhigt, wenn man bei CMD selbst eingreifen kann. Es ist alles sehr spannend, zu was das Gehirn alles fähig ist. Es ist keine Therapie im klassischen Sinne, sondern viel mehr ein Entwicklungsprozess, der Spaß macht. Mit diesem Wissen behandele ich mittlerweile auch meine Familie und meinen Bekanntenkeis.

 

Alternativlos bei der Psyche

Bei Seelischen Problematiken ist eine Behandlung sowieso kontraindiziert.

 

Perspektiv-Wechsel

Egal welche Ursache vorliegt, es müssen zunächst alle Weichteile für eine KO oder KC vorbereitet werden. Die Konventionellen KOs oder KC arbeiten noch nach Lehrplänen, die sie im Studium gelernt haben: Skelettale Neujustierung. Von Muskulatur - berichtet meine Freundin/Ärztin - haben sie - wenn sie sich nicht laufend fortbilden oder hinter den Spiegel schauen - nicht ganz so viel Ahnung. 

 

Zunge, Mimik, Füße, Augen, Brille sind mit an Board

Damals, als ich mit Körperarbeit nach Feldenkrais begann, habe ich festgestellt, wie man mit Aufrichtungs-, Zungen und Augen-Übungen den Unterkiefer besser ausrichten und somit die Okklusion wieder harmonisieren kann. Unbewusst habe ich damals die Zunge angesteuert, ohne dass ich es wusste. Da kannte ich MFT noch gar nicht. Meine Zunge hat einen Links-Drall und bei meinen Gebiss-Abdrücken sieht man das sehr schön, Das Zungenbett ist link-lastig ausgeformt. D.h. Weichteil formt Hartteil. Das bestätigt auch meine Feldenkrais-Lehrerin.

 

Vorbereitung Prothetik, KO, KC

MFT muss nicht zwingend immer zielführend sein - lässt sich aber leicht überprüfen:

  • Wo liegt die Zunge jetzt gerade? Unten, oben, vorne, hinten, links, rechts
  • Atme ich durch den Mund oder durch die Nase, wie gut bekomme ich Luft
  • Wie ist meine Gesichtsmimik? Zornesfalte, Lippen-Lecken, Ungleichmäßig
  • Knackt mein Kiefer
  • etc.

Natürlich - wenn MFT nicht zielführend ist, sollte dass Gebiss nochmals genau untersucht werden. Es gibt auch andere Einflussfaktoren wie z.B. die Weisheits-Zähne. Das findet aber nur ein Myo-Funktionell-Geschulter Zahnarzt, KO oder KC heraus.

 

Der Gesunde Menschen-Verstand

Minimal-Invasiv/Muskulär vor Skelettaler Therapie - schadet definitiv nicht. Meine Intuition sagt, dass es einleuchtend ist, das muskuläre Chaos im Mund erst mal wieder zu harmonisieren, bevor Prothetik, KO oder KC angewendet wird. Wenn man mit regelmäßigen Übungen und Überprüfungen das Therapie-Ergebnis erhalten kann, ist das kein großer Aufwand.

 

Weiches Wasser formt den harten Stein

Wir wissen das alle. Aber was unsere Muskulatur so treibt, haben wir verlernt.

 

Liebste Grüße

Caro

 

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Da fängt man ja erst recht damit an Zähne zu knirschen... 

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