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4walls

Surgery First

Hallo!

Mich würde es mal interessieren, ob irgendwer von euch das Konzept "Surgery First" vollzogen hat, sprich: zuerst die Kieffer-OP und dann die kieferorthopädische Behandlung.

 

LG

4walls

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Hallo 4 walls,

ich bin eine der wohl wenigen und super zufrieden es so gemacht zu haben.   Meine Ausgangslage war ein frontal offener Biss von ca 4mm, long face syndrome, rechtskonvexe Gesichtsskoliose, Kinnhypoplasie ,Nasenscheidenwandverkruemung etc. Habe eine Bimax plus kinnplastik machen lassen. Nach der OP war der offene Biss dann quasi schon geschlossen und die Kiefer stehen super.

Für mich war es ne super Entscheidung, da ich wegen meines Aussehens echt extreme Komplexen hatte und ich die Bimax so schnell wie möglich machen wollte.  Bin auch echt zufrieden mit dem Ergebnis!

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vor 2 Minuten schrieb lenla90:

Hallo 4 walls,

ich bin eine der wohl wenigen und super zufrieden es so gemacht zu haben.   Meine Ausgangslage war ein frontal offener Biss von ca 4mm, long face syndrome, rechtskonvexe Gesichtsskoliose, Kinnhypoplasie ,Nasenscheidenwandverkruemung etc. Habe eine Bimax plus kinnplastik machen lassen. Nach der OP war der offene Biss dann quasi schon geschlossen und die Kiefer stehen super.

Für mich war es ne super Entscheidung, da ich wegen meines Aussehens echt extreme Komplexen hatte und ich die Bimax so schnell wie möglich machen wollte.  Bin auch echt zufrieden mit dem Ergebnis!

Vielen Dank für die Antwort! Ich habe auch das Long Face-Syndrome bedingt durch meinen Oberkiefer, der viel zu tief liegt, und meine Unterkieferrücklage. Ich habe deswegen leider auch furchtbare Komplexe. Derzeit warte ich momentan noch auf die Genehmigung meiner Krankenkasse, aber die Chancen stehe gut, dass sie die Kosten übernehmen werden.

Stimmt es eigentlich tatsächlich, dass durch "Surgery First" die kieferorthopädische Behandlung sich verkürzt?

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Das stimmt, weil du ja normalerweise erst einmal die Zahnboegen ausformst ( ca 1Jahr ) und nach der Bimax müssen die Zähne dann nochmal an die neue Kieferposition angepasst werden. Bei surgery first fällt das dann ja weg.  Außerdem is die Zahnbewegung 3 Monate post OP wohl wahnsinnig schnell .

Da ich allerdings eine Invisalign Behandlung mache und die Schienen lieber zu lang als zu kurz trage,  bin ich da kein Risiko eingegangen  ( bin jetzt bei 8 Monaten Behandlungszeit und habe noch ca 3 vor mir ). Hätte aber sicher 3 Monate schneller sein können, wenn ich meine Schienen schon nach 10 Tagen gewechselt hätte.

Bei ner festen Zahnspange sieht das ja wiederum anders aus.

 

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Wenn ich die Wahl gehabt hätte, würde ich mich auch lieber erst operieren lassen. In meinem Fall wäre das sogar sehr sinnvoll gewesen...hinterher ist man immer schlauer :D

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Hallo 4walls,

 

mein KFO arbeitet mit einer KFC zusammen, die beides anbieten: also sowohl die klassische Vorgehensweise mit erst KFO und dann OP als auch die Variante erst OP und dann KFO. Mir wurde auch beides vorgeschlagen, aber ich habe mich für die klassische Variante erst KFO und dann OP entschieden, da mir meine Fehlstellung als zu komplex erschien, als dass das mit zuerst OP und dann KFO wirklich funktionieren würde. Dies hat mein KFO auch so gesehen in meinem Fall. Eine Freundin von mir hat aber den Weg erst OP und dann KFO gewählt und ist auch zufrieden mit diesem Weg. Aber ob sich die Behandlungsdauer dadurch wirklich signifikant verkürzt, kann ich jetzt nicht beurteilen.

 

Mein KFO hat nur erwähnt, dass die Re-OP-Rate bei Surgery First höher liegt. Dass es also sein kann, dass man nach der anschließenden KFO-Behandlung feststellt, dass doch nochmal operiert werden muss, weil es eben durch die Erst-OP doch noch nicht so ganz passt (weil man vorher eben nicht ganz genau sagen kann, wie man die Kiefer zueinander positionieren muss, wenn die Zähne noch nicht korrekt stehen). Da sei eben bei Surgery First das Risiko höher als wenn man erst KFO macht und dann die OP (da kann das zwar auch vorkommen, dass doch nochmal operiert werden muss, aber die Rate ist geringer). Ich denke, je besser die Zähne im Vorfeld schon zueinander stehen, desto eher kann man den Weg Surgery First wählen. Wenn es da noch große Dikrepanzen gibt, dann sollte besser zuerst KFO gemacht werden und dann erst OP. Und bei mir gibt es da trotz (oder gerade wegen) einer vorangegangenen KFO-Behandlung teils massvie Diskrepanzen, was jetzt in der vorbereitenden KFO-Behandlung die ganze Sache sogar noch wesentlich mehr in die Länge zieht als ursprünglich gedacht. Da könnte ich mir nicht vorstellen, dass es da mit Surgery First wirklich funktioniert hätte ohne weitere Nach-OP. Ich denke daher, dass man das individuell betrachten und dann entscheiden muss.

 

Grüßle,

 

Cavallina

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