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wolle76

Bald 40er stellt sich vor

Hallo zusammen,

lese nun auch schon eine Weile hier mit und hab ein paar Kommentare hinterlassen und möchte nun die Gelegenheit nutzen mich auch kurz vorzustellen und vielleicht im weiteren Verlauf noch mein eigenes Wissen bzw. Erfahrungen hier einfließen zu lassen.

Wie die Überschrift schon verrät, werde ich dieses Jahr 40 und habe doch schon eine etwas längere Geschichte mit meinem Kiefer/Zähnen hinter mir. Teils bemerkt, teils unbemerkt. Als Kind hatte ich wie so viele ein Spangenbehandlung. Feste und dann lockere. Es hieß damals immer nach der Behandlung "Bilderbuchgebiss". Was ich damals noch nicht wusste ist, dass zwar die Zahnbögen super ausgebildet wurden, diese bei der Okklusion aber nicht mit der korrekten Position der Kiefergelenke zusammengepasst haben. Um dann auch fast Jahrzehnte später richtig kauen zu können musste ich mir fast das Kiefer ausrenken, dass ich mit den Zähnen zusammenkomme.

Im Jugendlichen und Erwachsenenalter hatte ich bereits mehrere Anläufe für eine erneute Therapie, was ich jedoch aufgrund meiner damaligen schlechten Erfahrung immer vermied. Vorschlag war fast immer: Spangenbehandlung mit anschließener OP. Das wollte ich aber eigentlich nicht. Bis ich vor ca. zehn Jahren zu einem Zahnarzt geriet, der das ganze ohne OP hinbekommen wollte. Zuerst Schienentherapie (DROS-Schiene) und dann Aufbau der Zähne anhand eines Wax-up der Modelle, was im Endergebnis einem Pferdegebiss glich. Hab mich dann entgegen entschied und nochmal fast fünf Jahre gewartet. Nun bin ich seit etwas über zwei Jahren in Behandlung bei einem Kieferorthopäden, dem man vertrauen kann und fühle mich dort auch gut aufgehoben.

Wir haben in kleinen Schritten angefangen: Zuerst Multiband bzw. Multibracket oben und seit ca. einem Jahr auch unten, damit man schrittweise abschätzen kann, was noch nötig ist. Der eigentliche Plan, war es ohne OP hinzubekommen, aber das wird wohl nix. Mandibuläre Retrognathie (7mm) nur mit einer Multibracketapparatur hinzubekommen ist wohl etwas viel :wink: Alternative war im OK zwei Zähne zu ziehen und den Rest nach hinten zu ziehen. Das erschien mir aber etwas abenteuerlich, weshalb ich mich für die Umstellungsosteotomie entschieden habe, die dann wohl ab September anstehen wird. Genauen Termin hab ich noch nicht und ich muss auch vorher ja noch zum Operateur bzw. hab ich mich dort bereits vorgestellt aber eben noch keine konkrete Planung eingeleitet. Ab September wird dann wohl auch aufkommen, ob nur das UK betroffen sein wird oder es eine Bimax wird. Ich vertraue da aber den Chirurgen. Wird im Klinikum Augsburg von den Chirurgen der MKG am Pferseepark in Augsburg durchgeführt. (Dr. Schiel) Hab da eigentlich ein ganz gutes Gefühl. Ganz anders als vor ca. 15 Jahren, als ich mich schonmal in München vorgestellt habe. Dem damaligen Prof. bin ich sozusagen nochmal vom OP-Tisch gehüpft.

Also, fürs erste solls das gewesen sein. Ich werde sicher post-OP zuhause ein wenig Zeit haben zu berichten, wie´s mir ergangen ist und Euch noch mit Fragen löchern.

Grüße

Wolfgang

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