Jerom

Kiefer "drehen" - Welche Ärzte und ein paar andere Fragen

Hallo :)

Um mein Gesicht endlich mal harmonisch erscheinen zu lassen müssen wohl meine Kiefer gegen den Uhzeigersinn gedreht werden. Im Moment leide ich unter einem fliehenden Kinn und allem was dazugehört, was nach mehreren Aussagen daran liegt, dass meine Okklusionsebene ziemlich steil ist.

Das alles scheint ja sicherlich eine ziemlich komplizierte bzw. "größere" OP zu sein. Weiß jemand mehr darüber?

Und weiß evtl jemand ob für soeine OP nur Dr. Zarrinbal in Frage kommt oder ob es auch Angebote im Norden gibt? Und machen die Ärzte soeine OP überhaupt, wenn außer psychischen- und Nackenbeschwerden eher keine Komplikationen vorliegen?

Ist es desweiteren komplett unmöglich, dass die Krankenkasse die Kosten übernimmt?

Ich belasse es erstmal bei diesen Fragen, vll hat ja jemand Erfahrung dahingehend.

Mal sehen ob es Hoffung gibt für meine Kiefer :/

Liebe Grüße

 

PS: Neben der steilen Okklusionsebene habe ich zu allem Übel auch Schmalkiefer. Habe von einer Gaumennahterweiterung gehört. Ist dies eine Option für mich oder ist der Zug mit meinen 25 Jahren dort schon abgefahren? Gibt es Alternativen um den Kiefer breiter zu bekommen?

 

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Was du meinst ist eine Counter Clockwise Rotation im Rahmen einer bimaxillären Umstellungsosteotomie. Warum sollte das nur Dr. Z. beherrschen? Stimmt doch nicht. Vielleicht verwechselst du das mit ner Chin Wing OP.

Du gehst richtig in der Annahme, dass das ein großer und aufwändiger Eingriff ist, der von der KK nur gezahlt wird, wenn eine medizinische Indikation vorliegt. Um das festzustellen, würde ich mal nen KFO aufsuchen, mich beraten lassen und der wird dir dann ggf. auch ne Überweisung für nen MKG-Chirurgen geben oder du suchst selbst einen.

Rein aus ästhetischen Gründen wirst du das wohl selbst zahlen müssen und das ist sehr teuer und du musst einen Chirurgen finden, der sich dazu bereit erklärt. Ich schätze du bist nicht entstellt, sondern einfach nur nicht zufrieden mit deinem (durchschnittlichen?) Aussehen, da würde ich mit psychischen Gründen nicht hausieren gehen und zurückhaltend sein, denn sonst wird man dich vl. nicht ernst nehmen und als Fall für nen Psychologen sehen (mangelndes Selbstwertgefühl, narzisstische Störung,  Dysmorphophobie etc. - gefunden ist ist da schnell mal was).

Also lass dich mal fachlich beraten und dann bist du sicher schon etwas schlauer. Auch ne Zweitmeinung kann nie schaden.

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Hi!

wo im Norden denn ungefähr? Ich wohne zwischen HH und Hannover und mein Chirurg ist in Rotenburg Wümme falls dir das was sagt. Bis jetzt hatte ich nur die GNE die er wirklich sehr operiert hat. Die Bimax folgt und auch davon hab ich dort nur gutes gehört und lasse diese auf jeden Fall dort operieren! 

Warst du denn beim KFO und wurde das schon bei der KK eingereicht? Ein bisschen verwirrend dein Text :D 

Lg 

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Erstmal danke euch beiden für die Rückmeldung! Ich gehe mal jeweils auf die Antworten ein :)

 

Am 16.7.2016 um 21:03 schrieb apo:

Was du meinst ist eine Counter Clockwise Rotation im Rahmen einer bimaxillären Umstellungsosteotomie. Warum sollte das nur Dr. Z. beherrschen? Stimmt doch nicht. Vielleicht verwechselst du das mit ner Chin Wing OP.

Du gehst richtig in der Annahme, dass das ein großer und aufwändiger Eingriff ist, der von der KK nur gezahlt wird, wenn eine medizinische Indikation vorliegt. Um das festzustellen, würde ich mal nen KFO aufsuchen, mich beraten lassen und der wird dir dann ggf. auch ne Überweisung für nen MKG-Chirurgen geben oder du suchst selbst einen.

Rein aus ästhetischen Gründen wirst du das wohl selbst zahlen müssen und das ist sehr teuer und du musst einen Chirurgen finden, der sich dazu bereit erklärt. Ich schätze du bist nicht entstellt, sondern einfach nur nicht zufrieden mit deinem (durchschnittlichen?) Aussehen, da würde ich mit psychischen Gründen nicht hausieren gehen und zurückhaltend sein, denn sonst wird man dich vl. nicht ernst nehmen und als Fall für nen Psychologen sehen (mangelndes Selbstwertgefühl, narzisstische Störung,  Dysmorphophobie etc. - gefunden ist ist da schnell mal was).

Also lass dich mal fachlich beraten und dann bist du sicher schon etwas schlauer. Auch ne Zweitmeinung kann nie schaden.

Das mit Dr. Z. habe ich wahrscheinlich tatsächlich mit der Chin Wing verwechselt - umso besser wenn das "mehrere" können.

Und mit dem "nicht völlig entstellt" hast du auch recht, aber es ist, wie du schon vermutet hast, vorallem eine psychische Belastung - allerdings eine nicht zu unterschätzende Belastung - aber gut zu wissen, dass ich diesen Grund eher nicht nennen sollte. Gibt es denn i.welche Gründe die einen Arzt überzeugen könnten? Tatsächlich habe ich durch meine Kieferstellung Nackenschmerzen (Vermutet zumindest auch mein Hausarzt) und etwas Kieferknacken, aber reicht soetwas um da an eine OP zu denken aus ärztlicher Sicht? Und ab wo fängt Entstellung an?

Naja ich werde mal ein paar KFO/KFC aufsuchen und mir derren Meinung anhören. Habe vor zwei Jahren shonmal mit welchen gesprochen, das war allerdings nix :/ (siehe unten).

Am 17.7.2016 um 20:09 schrieb Jessa:

Hi!

wo im Norden denn ungefähr? Ich wohne zwischen HH und Hannover und mein Chirurg ist in Rotenburg Wümme falls dir das was sagt. Bis jetzt hatte ich nur die GNE die er wirklich sehr operiert hat. Die Bimax folgt und auch davon hab ich dort nur gutes gehört und lasse diese auf jeden Fall dort operieren! 

Warst du denn beim KFO und wurde das schon bei der KK eingereicht? Ein bisschen verwirrend dein Text :D 

Lg 

Sorry fürs Verwirrung stiften :D

Ich befinde mich etwa bei Bremen. Aber alles in Niedersachsen ist ja einigermaßen gut erreichbar, also danke für den Tipp :)

Ich war vor zwei Jahren einmal beim KFO. Dieser wollte mir aber Zähne ziehen um "Platz zu machen". Damit war ich aber ganz und gar nicht einverstanden, weil der Kiefer dadurch ja nun auch nicht breiter wird.

Danach war ich noch einmal beim KFC, der allerdings auch meinte ich hätte keine sehr starke Fehlstellung, so dass er eine OP nicht durchführen würde. Danach habe ich es dann erstmal sein lassen und mich auf mein Studium etc. konzentriert. Daher denke ich, dass die KK wohl eher nicht zahlt :/ Allerdings muss ich sagen, dass ich unter Umständen bereit wäre selbst zu zahlen. Möglicherweise wäre ich nach einer GNE schon ausreichend zufrieden. Magst du vllt. kurz beschreiben wie soetwas abläuft? Wie lange, wie stark der Effekt war etc.

LG

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Hallo Jerom,

also ich an deiner Stelle würde mal einen anderen KFO und men anderen KFC befragen.. Ich musste von gar nichts von irgendwelchen schmerzen oder sonstigen belastungen sagen, das kiefer steht falsch und die Ops (Gne und oberkiefervorverlagerung) wird komplett übernommen von der Krankenkasse. Das hat alles meine KFO gemacht und den antrag gestellt usw. 

Zur GNE mit 25 ist das überhaupt kein problem, selbst mit 50 nicht :-D  da bekommst du eine gaumenspange rein, die nennt sich Hyraxspange (kannst ja mal danach googlen) und bei der OP wird dann der oberkiefer abgetrennt, sodass dein kiefer jetzt die möglichkeit hat sich zu dehnen, das machst du mit der gaumenspange nämlich selber, da musst du ca. 2 mal am tag an der spange drehen und dadurch wird dann OK breiter.. Wie lang und wie breiter das muss dann der KFO und der KFC sagen. 

Ich hoffe ich habs verständlich erklärt. 

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Hi!

Also Rotenburg gehört ja irgendwie zu Bremen, da kann ich dir nur empfehlen dich viell mal vorzustellen. Ab nächster Woche habe ich wieder Internet (ziehe gerade um) dann kann ich dir privat noch mal schreiben. 

Bis dahin Liebe Grüße! 

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