Hallo zusammen,
 
ich möchte Euch kurz meine Problematik schildern und hoffe, dass ihr mir noch ein paar Tipps zur Argumentation bei meinem anstehenden Termin beim Kieferorthopäden geben könnt. 
 
In meiner frühen Jugend erfolgte bereits eine nicht wirklich erfolgreiche Korrektur einer Zahnfehlstellung. Leider bin ich zum damaligen Zeitpunkt nicht durch einen Kieferorthopäden, sondern einen normalen Zahnarzt behandelt worden, weshalb sich nun als Folge diverse Probleme ergeben.
 
Schon seit meiner Jugend leide ich unter Problemen im Halswirbel-Bereich, sowie einer damit einhergehenden generellen Fehlhaltung. Auffällig ist, dass ich seit meiner Kindheit eine erschwerte Nasenatmung habe und in Folge dessen nachts nie mit geschlossenem Mund schlafen kann. Da meine Zunge hinter meiner oberen Zahnreihe keinen Platz findet, habe ich immer eine leicht überstreckte Haltung des Halses, mit einem nach Hinten gekippten Kopf und nutze zum Schlafen immer eine Rolle im Nacken, um auch im Schlaf meinen Kopf leicht nach hinten zu überstrecken. 
 
Da ich nun seit ein paar Monaten trainiere, um Rücken- und Nackenschmerzen vorzubeugen, korrigiert sich mein Haltungsfehler zunehmend und mein Kopf nimmt eine Aufrechte Position ein. Dadurch wird die von mir schon immer vermutete KIEFERFEHLSTELLUNG, die mir von einem Zahnarzt niemals diagnostiziert wurde, immer deutlicher. 
 
In entspanntem Zustand liegt die vordere Kante der unteren Zahnreihe ein paar Millimeter vor der Kante der oberen Zahnreihe - Um aufbeißen zu können, sodass die Zähne ineinander greifen, muss ich unter sehr großer Anstrengung den Unterkiefer nach hinten verschieben, doch selbst so ist es mir kaum möglich, einen ineinandergreifenden Biss herzustellen. 
 
Dies macht sich auch dadurch bemerkbar, dass beim Kauen sehr schnell meine Kiefermuskulatur ermüdet und ich aufgrund dessen häufig die Nahrung nicht richtig zerkaue, sondern regelrecht "runterwürge". Hierbei ist auffällig, dass die Ermüdung auf einer Seite immer schneller stattfindet, als auf der anderen Seite, weshalb ich auch von einer Asymmetrie ausgehe. Ständige Schmerzen in beiden Kiefergelenken, die bis in die Augen, Wirbelsäule und den Kopf ausstrahlen, sowie häufiges schmerzhaftes "Springen" der Kiefergelenke sind tägliche Begleiter. 
 
Die Bilder sind am Sonntag, nach einer "langen Nacht" entstanden, also verzeiht mir das leicht "lädierte" Erscheinungsbild:
 
Bild 1: Zeigt meinen Kopf in einer geraden und korrekten Haltung. Im Seitenprofil wird hierbei sehr deutlich, dass das Mittelgesicht im Verhältnis zur Stirnpartie und zum Unterkiefer schwächer ausgeprägt ist. Bei gerader Haltung muss ich meine Zunge in den Unterkiefer legen, welcher etwas über den Oberkiefer ragt, da sich diese in aufrechter Haltung weiter nach vorne schiebt.
 
Bild 2: Zeigt, wie stark ich meinen Unterkiefer nach hinten verschieben muss, um beide Zahnreihen ineinander greifen zu lassen. Leider nicht auf dem Bild erkennbar ist die starke Anspannung der Kiefermuskulatur, die ich aufbringen muss, um meinen Unterkiefer in die passende Position rückzuverlagern. 
 
Mein Zahnarzt sagte mir einmal, dass eine Rückverlagerung des Unterkiefers notwendig sei. Diese Möglichkeit ziehe ich jedoch schon allein aus ästhetischen Gründen keinesfalls in Betracht und erscheint mir auch, aus Laiensicht, physikalisch und anatomisch nicht logisch. 
 
Ich bin gespannt auf Eure Einschätzung. Ich habe bereits einen Termin mit einem Kieferorthopäden gemacht und auch einem Kieferchirurgen, der Dysgnathie-Operationen fast täglich durchführt, Bilder gesendet, da dieser auf seiner Homepage anbietet, dass man ihm im Vorfeld Bilder, die nach Anleitung angefertigt wurden, schicken kann.
 
 

 

Bild 2.jpg

Bild 3.jpg

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Hi :) 

also für mich scheinen dein Unterkiefer und Kinn keinesfalls fehlerhaft zu sein, der Oberkiefer müsste m.M. Nach nach vorn verlagert werden :) 

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Ich würde vom Nasenwinkel her auch eher schätzen dass der OK weiter nach vorne gehört. Das würde auch die Form der Nase verbessern.

Hast du denn auch Probleme mit der Nasenatmung?

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vor einer Stunde schrieb Nambi82:

Ich würde vom Nasenwinkel her auch eher schätzen dass der OK weiter nach vorne gehört. Das würde auch die Form der Nase verbessern.

Hast du denn auch Probleme mit der Nasenatmung?

Genau so ist es!

Probleme mit der Nasenatmung, schlafe immer mit offenem Mund.

Häufig entzündete Mundwinkel, weil der Lippenschluss nicht stimmt. 

Und wie gesagt, die Zunge findet bei aufrechter Kopfhaltung keinen Platz hinter der oberen Zahnreihe - Ich lasse den Hals immer leicht nach vorne durchhängen.

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Also, wenn das mit der Atmung auch so ist, dann würde ich erst recht sagen OK vor. Die Wangen würden dadurch eventuell etwas "dicker" scheinen... und die Nase etwas hoch kommen. 

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Also aus optischen Gründen solltest du es auf keinen Fall tun. Bist ja echt nen Hübscher ;) und ne Oberkiefervorverlagerung hätte meiner Meinung nach eher Nachteile für dich. Aber nur das zur optischen Komponente ;)

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Erstmal danke für die Blumen;-)

Also ich will es in erster Linie aus medizinischen Gründen, da ich wirklich unter großer Anstrengung den Unterkiefer beim Kauen nach Hinten schieben muss, um diesen in die zum Oberkiefer passende Lage zu bringen.

Desweiteren hätte meine Zunge mehr Platz hinter der oberen Zahnreihe, was eventuell einer aufrechteren Kopfhaltung zuträglich ist und es mir möglich macht, mit geschlossenem Mund zu schlafen. Mein Lippenschluss wäre sicher besser, was durch ein weiteres Ausformen der Zahnbögen noch gefördert werden würde (OK und UK sind nämlich nach vorne hin zu schmal - Beim Lächeln passen zwischen Wange und Zähne auf jeder Seite noch locker ein Daumen) und meine häufig entzündeten Mundwinkel der Vergangenheit angehören lassen würden.

Aber auch optisch finde ich, dass mein Seitenprofil weniger schön ist, als die Frontalansicht. Ich vermeide es sehr oft, von der Seite abgelichtet zu werden.

Da ich eine eigene Firma habe, aber mich aufgrund von Vorerkrankungen erst in 2 Jahren privat versichern kann, möchte ich natürlich argumentativ insofern gewappnet sein, dass mir die Behandlung größtenteils von der Krankenkasse bezahlt wird.

Soweit ich weiß, zahlt diese auch die kieferorthopädische Vorbehandlung, sofern diese notwendig ist, um die OP später durchzuführen, richtig?

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Hey, 

ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen, ich bin auch der Meinung, dass der Oberkiefer hier das Problem ist und nicht der Unterkiefer. 

Und das mit der Kostenübernahme ist immer ein wenig tricky. Du hast ja bereits erwähnt, dass Deine Zahnbögen in der Jugend ausgeformt wurden. Wenn nun die Zähne laut KK richtig stehen, könnte es schwierig werden, dass die KK die Kosten für die KFO- sowie KC-Behandlung übernimmt. Weil die Zähne nun bereits an deinen Kiefer angepasst wurden, da interessiert es die KK oft nicht mehr, ob der Kiefer nun richtig steht oder nicht. 

Zudem musst Deine Fehlstellung so ausgeprägt sein, dass die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Wenn das der Fall ist, dann werden auch die Kosten der Spange übernommen. Aber die Kassengestelle sind von 1800-Krug, da muss man für ordentliche Brackets, Bögen, Retainer ect. selbst noch ein bisschen was drauflegen. Und 20% musst Du so oder so vorstrecken, die bekommst Du dann bei erfolgreich abgeschlossener Behandlung zurück. 

Wann hast Du denn den Termin beim KFO und KC? Die werden Dir dann definitiv sagen können, ob Du ein Fall für die KK bist. 

Ich drück die Daumen. 

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Hallo Carinchen,

die kieferorthopädische Behandlung wurde jedoch bereits in meinem 14. Lebensjahr "erfolgreich" beendet, was meiner Meinung nach viel zu früh war, da mein Wachstum zu diesem Zeitpunkt ja bei weitem noch nicht abgeschlossen war. Es ist doch durchaus möglich, dass: 

1. Der damalige Zahnarzt fälschlicherweise nur eine Zahnfehlstellung, nicht jedoch die tatsächlich vorherrschende Kieferfehlstellung doagnostiziert hat 

und/oder

2. Durch das noch nicht abgeschlossene Wachstum des UK im Verhältnis zum OK noch einmal stärker gewachsen ist, was nun ausgeglichen werden muss.

Das lässt sich doch sicher der KK so darlegen. Zumal die Beschwerden, die ich habe, für eine medizinische Notwendigkeit sprechen und auch eindeutig auf eine Kieferfehlstellung hinweisen.

Noch habe ich keinen Termin. Ich bin derzeit noch dabei, das Ganze zu koordinieren und mich von einem weiteren Zahnarzt meines Vertrauens zu den jeweiligen Fachärzten navigieren zu lassen.

Als Chirurg schwebte mir der hier im Forum bekannte Herr aus Bad Homburg vor, dem ich bereits Bildmaterial habe zukommen lassen, da er auf seiner Internetseite eine erste Kontaktaufnahme per Email und mit Bildern anbietet.

Liebe Grüße

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Hi!

Jetzt muss ich auch mal was sagen :D Dein Profil sieht genauso aus wie meines. Es ist nicht sehr doll ausgeprägt, aber jeder Fachmann erkennt es sofort. Du wirst feststellen, irgendwann siehst du überall Kieferfehlstellungen. :D Dein OK steht ganz klar etwas zurück und müsste ein Stückchen nach vorne. Ob man zeitgleich den UK  dann ein Stückchen nach hinten setzt, hängt vermutlich vom jeweiligen KFC ab bzw wie groß die Differenz der Fehlstellung ist. Ist ja per Foto auch immer etwas schwierig zu beurteilen. Bei mir wird eine Bimax gemacht, dann ist es komplett harmonisch. 

Lg 

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Ach, mir ist auch noch eingefallen, dass mir beim Abbeißen eines Brötchens oder Burgers, wenn ich dabei mit den unteren Schneidezähnen versuche HINTER der oberen Zahnreihe abzubeißen, die Kiefergelenke mit starken und stechenden Schmerzen herausspringen.

Beiße ich mit den unteren Schneidezähnen VOR den oberen Schneidezähnen ab, habe ich dieses Problem nicht.

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Dir ist schon bewusst das dieses verschieben der Kiefer, wie du es machst nicht gesund ist oder? :D deswegen vermutlich auch die Schmerzen. Das muss ordentlich korrigiert werden, du machst das damit vermutlich nur noch schlimmer. 

Frage noch: Wie um Himmels Willen machst du das überhaupt?? :D Hab das erst mal versucht, nachdem du das hier geschrieben hast, aber bei mir ist das gar nicht möglich! 

Lg 

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vor 9 Stunden schrieb Jessa:

Frage noch: Wie um Himmels Willen machst du das überhaupt?? :D Hab das erst mal versucht, nachdem du das hier geschrieben hast, aber bei mir ist das gar nicht möglich! 

Lg 

Genau das gleiche habe ich mich auch gefragt :D Ich versuche das schon seit Ewigkeiten und ich bekomme wenn es hoch kommt meinen Unterkiefer gerade mal 1 mm nach hinten geschoben. Und selbst das ist schon mega unangenehm :D

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Hallo Titan,

deine Beschreibungen kommen mir sehr bekannt vor und erinnern mich an meine eigene Situation. Ich habe auch das Problem, dass ich durch meine frühere KFO-Behandlung einen komoensatorischen Zwangsbiss habe und auch immer den UK zurückziehen muss, um vernünftig beißen und kauen zu können. Das geht tatsächlich, ist aber auf Dauer nicht gut für die Kiefergelenke. Knaccken, Diskusverlagerungen, Arthrose und Schmerzen waren bei mir die Folge. In entspanntem Zustand beißen bei mir die Schneidezähne direkt aufeinander. Bei mir liegt der OK zu weit zurück. 

Wenn du jetzt schon so massive Beschwerden hast, würde ich dir auch raten, einen oder mehrere KFOs aufzusuchen. Die können dir nach einer gründlichen Untersuchung sagen, was das Problem ist. Am ehesten schätze ich, dass es ähnlich wie bei mir sein wird. Nur dass ich noch zusätzliche andere Probleme mit hatte, weshalb bei mir die KK trotzdem die Kosten der Behandlung übernimmt. Bei mir soll später auf jeden Fall der OK chirurgisch vorverlagert werden. 

Grüßle,

Cavallina

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Hallo Cavallina,

 

was Du beschreibst, deckt sich auch zu 100% mit meiner Situation. Freut mich ja, dass jemand das Gleiche berichten kann. 

 

Das Wort "kompensatorischer Zwangsbiss" trifft es sehr gut. Ich habe mich über Jahre hinweg daran gewöhnt, dass ich meinen UK zurückschieben muss, um einen ineinandergreifenden Biss herzustellen.

Bewege ich den UK aus der entspannten Lage heraus auf und zu, geschieht dies reibungslos, ohne knacken, ohne große Anspannung und der UK lässt sich bis zu einer natürlichen Grenze öffnen, an der eben einfach "Schluss" ist. 

Bewege ich den UK jedoch aus der zurückverlagerten Ausgangsposition her auf, besteht am Ende keine wirkliche Grenze, sondern der Kiefer springt mit heftigsten, stechenden Schmerzen und einem Knirschen heraus. Dieser stechende Schmerz, nachdem der Kiefer herausgesprungen ist, zieht sich vorallem in die Gewebestrukturen unter den Ohren, da wo die "Halswender" am Schädel anliegen und löst schmerzhafte Krämpfe der Muskulaturen unterhalb der Ohrläppchen aus.

Somit gehe ich davon aus, dass der UK in der vorverlagerten Situation sicher im Gelenk sitzt und in der rückverlagerten Situation eben nicht.

Hast Du auch Probleme, mit geschlossenem Mund zu schlafen? Ich schnarche deswegen z.B. sehr stark und wache morgens immer mit einem ausgetrocknetem Mund und Rachen auf.

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Hallo Titan,

bei mir ist es ähnlich. Ich habe mir auch über die Jahre hinweg angewöhnt, den UK zurückzuziehen, um mit meinem Biss vernünftig kauen zu können. Wenn ich meinen Mund in dieser zurückgezogenen Position öffne, knackst es auch übelst und schmerzhaft, in entspannter Position weniger. Das Knacksen kommt vom Diskus. Der ist bei mir beidseits verlagert und wird auch verquetscht und dann kann sein, der springt dann ruckartig wieder ins Gelenk rein und daher kommt anscheinend das Knacken dann. 

Zum Glück kann ich normal mit geschlossenem Mund schlafen, damit habe ich keine Probleme. 

Grüßle,

Cavallina

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Hallo Titan,

ich frage mich auch, wie Du es schafft, Deinen UK überhaupt hinter den OK zu bekommen, gesund ist das auf alle Fälle nicht. Noch ein paar Anmerkungen (etwas geballt, ich habe momentan Probleme mit dem Login).

Wenn Du Dich in zwei Jahren privat versicherst, solltest Du klären, ob die private Versicherung diese Behandlung auch übernimmt bzw. Dich auch wirklich will, nicht dass das unter Vorerkrankungen läuft, die nicht übernommen werden. Ich weiß zwar von jemanden, der während der Behandlung in eine private Versicherung gewechselt hat, aber es sollte Dir bewußt sein.

Andererseits: Von Deiner Beschreibung und Deinem Profil sieht es eigentlich so aus, als ob Deine Fehlstellung unter M4 läuft (siehe z.B. hier https://www.tk.de/tk/leistungen-a-z/zaehne/kieferorthopaedische-behandlung/23880 , unter dem Stichwort Erwachsene). Und dann wird sowohl die Kieferorthopädie als auch die Kieferchirurgie von den gesetzlichen KK übernommen. Und als privat Versicherter sollte man eigentlich nicht schlechter als als gesetzlich Versicherter gestellt sein.

Und noch eine Anmerkung zur Optik: Wie andere gesagt haben, sieht man zwar die Kieferfehlstellung, vor allem wenn man inzwischen einige gesehen hat, aber ich finde, es sieht bei Dir gar nicht so schlecht aus und gibt für einen Mann ein schön markantes Gesicht. Gerade in so einem Fall kann es sein, dass man nach der OP das Gefühl hat, jetzt ist das ganze Markante verschwunden. Vor allem direkt nach der OP, die Schwellungen sind erst einmal der große Weichzeichner. Angenehm ab einem gewissen Alter wie bei mir, wenn man plötzlich 20 Jahre jünger aussieht und mit Anfang 40 noch im Museum gefragt wird, ob man Studentin sein, aber in Deinem Fall solltest Du drauf vorbeireitet sein.

Und noch etwas zum Kieferzurückschieben: Bei Untersuchungen beim KFO lasse ihn um Himmels Willen in der entspannten Stellung, d.h. die UK-Zähne vor den OK-Zähnen, da gehört er offensichtlich hin und nicht in die Stellung, wo Du meinst, dass er eigentlich sein sollte. So wie Du es berichtest, sollte es in Deinem Fall die Chirurgie richten, das Kiefergelenk mag es ja offensichtlich nicht.

Liebe Grüße!

Irene

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