Taschentuch

Kosten bei Zahnspangenbehandlungen bei Erwachsenen

Hallo Zusammen,

ich bin 21 und habe sowohl im Ober- als auch Unterkiefer schiefe Zähne. Da mich das persönlich stört, würde ich mir gerne eine Zahnspange machen lassen. Auf http://kfo-theater.de/erwachsene/ habe ich gelesen, dass es da unterschiedliche Behandlungsmethoden gibt. Nun würde mich einmal interessieren welche Kosten da auf mich zukommen! Soweit ich weiß zahlen die Krankenkassen Behandlungen über 18 nicht mehr. Wei das jemand?

LG

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Hey Taschentuch, 

das ist total unterschiedlich was so eine Zahnspange kostet. Kommt auf die Materialien an, wie schwerwiegend Deine Fehlstellung ist usw. 

Stelle Dich doch einfach mal ein paar KFOs vor und lass Dich beraten. 

Bei meiner KFO hätte ich ca. 5000 Euro für eine Zahnspange mit normalen Brackets zahlen müssen, wenn ich eine OP nicht gewollt hätte.

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Taschentuch, Hallo.

Ich bin in der selben Situation wie du. Bin 21 Jahre jung und lebe schon seit ich denken kann mit diesem Alptraum. Hatte ein schweres Leben, Eltern haben sich nie drum gekümmert und jetzt, wo ich aus meinem Sumpf raus gekommen bin, möchte ich mir endlich mein Lebenstraum erfüllen, damit ich endlich ungehindert lachen und leben kann. Bin vor ein paar Monaten beim Kieferorthopäden gewesen, vorher beim normalen Zahnarzt um alles noch mal checken zu lassen, alles Top, alles Gesund, Spange kann kommen. Ich wusste, dass da eine enorme Summe auf mich zu kommt. Unverbindlich kann man einfach einen Kieferorthopäden besuchen, zahlt normal die Krankenkasse. Der schaut sich dein Problem an und macht ein Kostenvoranschlag. Bei mir wurde beschrieben: "Überdurchschnittlicher Schwierigkeitsgrad/ Zeitaufwand bei komplexerer und multipler Differentialdiagnostik". Auf gut deutsch gesagt, ich sehe aus wie ein Mähdrescher und es muss viel getan werden. Der Arzt sagte mir, ich darf mit 5000-6000€ rechnen, die Bezahlung kann unterschiedlich erfolgen, ich armes Schwein hab natürlich die Ratenzahlung in Erwägung gezogen. Bei 2-3 Jahren Behandlung, wären das 200-300€ im Monat, die ich einfach nicht aufbringen kann. Ich denke, wir sind auf einer Wellenlänge wenn ich sage, dass dies so, mit diesen Zähnen, alles einfach nur depressiv macht, dich in jeder nur erdenklichen Lebenslange hemmt, da du ja auch nicht sprechen möchtest. Vor 5 Jahren hab ich kaum ein Wort raus bekommen, ich habe mich einfach zu sehr geschämt, Schritt für Schritt wurde es mir dann einfach gleichgültiger, auch wenn ab und zu seltsame Blicke auf meinen Mund fallen, wenn ich mit einem anderen Mensch rede. Zum Teil gebe ich mir auch selbst die Schuld, wäre ich mit 17 hingegangen, hätte ich mir die kosten und die verminderte Lebensqualität sparen können. Glaub mir, Meine Zähne sehen echt schlimm aus, kaum zu glauben dass ich mal feste Freundinnen hatte. Dennoch, ich liebe mich und meinen Körper, und in gewisser weise hatte es auch etwas gutes, dass ich nicht vorher beim Kieferorthopäden war, aber das bleibt privat und vielleicht ist es für mich selbst auch nur ein Trost, etwas gutes in der Sache zu sehen. Also: Ich kriege die Monatlichen Raten nicht zusammen, meine Eltern können mich finanziell nicht unterstützen, Schulden machen kommt für mich sowieso nicht in frage. Eine Versicherung, hmm, Versicherungen haben immer einen Haken, immerhin wollen die ja Geld machen, mehr Geld als sie ausgeben müssen. Der Grund warum ich überhaupt zum Kieferorthopäden gegangen bin war, dass ich in Ausbildung hätte gehen können, dann wäre das Geld kein Problem, derzeit bin ich nur nebenjobber. Wie der Zufall so wollte, brannte die Firma wo ich die Ausbildung zum 01.08.2016 anfangen hätte können komplett ab. Nach vielen Jahren und Monaten endlich eine Ausbildung, endlich genug Geld für meinen Lebenstraum. Puff. Ging in rauch auf. Am Brand-Tag hätte ich den Vertrag unterschreiben sollen, der ist mit Verbrand. Da ich aber eine mündliche Zusage schon erhalten hatte sowie ein Gespräch mit dem Chef hatte, hatte er mir angeboten die Ausbildung dann fortzusetzen, wenn die Firma wieder aufgebaut wird, ob sie wieder aufgebaut wird ist eine andere Sache, sicher ist es nicht.

 

Deine Fragen auf den Punkt gebracht: Ab dem 18 Lebensjahr zahlt die Krankenkasse keinen einzigen Cent, nur in Extremfällen, aber wenn ich kein Extremfall bin, wer dann. Du kannst dann sozusagen Gratis einen Kieferorthopäden aufsuchen, der schaut sich alles an und macht dir ein Kostenvoranschlag, dann kannst du selbst entscheiden ob du die Behandlung anfangen willst, oder ob es dir dann eben zu teuer ist, verbindlich ist dort dann wie gesagt nichts, du kannst dann einfach wieder gehen. Nur die Krankenkassenkarte mit zum Arzt nehmen, ansonsten werden dir keine Hürden gestellt. Jenachdem wie "schlimm" versetzt deine Zähne sind, wird es dann etwas günstiger, so glaube ich, aber sagen kann es dir dann wirklich nur der Spezialist.

 

Danke fürs lesen, das erste mal das ich darüber schreibe, tat mal gut.

LG Mamu

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Hallo!

 

Generell kann man natürlich nicht sagen, wie hoch die Kosten sind, dafür gibt es zu viele Faktoren, die das beeinflussen; Grad der Fehlstellung, Dauer der Behandlung, verwendete Materialien, wahrscheinlich auch Standortfaktoren.

Aber um mal einen groben Richtwert zu geben, schließe ich mich mal an, wie hoch die Kosten der Behandlung bei mir sind. Da ich zusätzlich eine Operation benötige, trägt die Krankenkasse einen Teil der kieferorthopädischen Behandlung; der Teil, den die Krankenkasse übernommen hat, lag bei 3.400 Euro. Dazu kommt bei mir ein Eigenanteil, also zusätzliche Kosten, die privat in Rechnung gestellt werden, und das sind einschließlich Keramikbrackets und Retainer bei Behandlungsabschluss ca. 3.600 Euro.

Ich schätze, damit liege ich nicht im günstigsten Bereich des Kostenspektrums, aber noch im Durchschnitt. 

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Dann werfe ich meine Kosten auch noch in den Ring.

Bei mir findet eine Kieferorthopädisch, -chirugische Behandlung statt und die Kasse übernimmt 3300 Euro und ich selber bezahle für die Keramikbrackets, thermoelastische Bögen und den Retainer nochmal zusätzlich 1400 Euro. Natürlich muss ich die 20% vom Krankenkassenanteil noch vorstrecken.

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Bei mir sind es für eine rein kieferorthopädische Behandlung knapp 8000 € ( meine Behandlung findet allerdings in München statt, wo alles irgendwie teurer ist. Bei mir wird jedenfalls nicht so besonders viel gemacht). Dabei sind bereits selbstlegierende Brackets,  thermoelastische Bögen und Kleberetainer.

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