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Lisa_80

lose Spange schmeckt nach Plastik

Hallo,

ich habe vom KFO einen Aktivator machen lassen und das Problem - er schmeckt stark nach Plastik/Chemie. Der Geschmack entwickelt sich erst nach mehrere Stunden Tragedauer. Ich habe das auch schon angesprochen und er wurde bereits mehrfach in einen "Drucktopf" gelegt (um den Geschmack zu verändern wegen der Polymere? So habe ich das verstanden). Nun ja - wirklich viel geholfen hat das Ganze nicht und ich bin ehrlich gesagt etwas verschnupft, denn Wasser aus einer Plastikflasche, was so schmecken würde, würde man aus gesundheitlichen Gründen auch nicht konsumieren. Ich hatte schon ethliche Schienen aus Plastik und eine andere lose Spange und eine Feste - solche Probleme hatte ich nie. Das Teil hat auch diverse Lufteinschlüsse und ist nicht so glatt wie meine alte lose Spange - könnte das denn auch ein Herstellungsfehler sein? Nicht genügend ausgehärtet oder so? Kennt das Problem wer? In irgendwelche Lösungen (Kukident, Essig usw.) einlegen sehe ich nicht als Option.

 

Kennt jemand das Problem?

Freue mich über ein paar Rückmeldungen

Lg Lisa

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Hallo Lisa,

ich würde wirklich auf eine schlechte Qualität der Spange tippen. Du bist ja wahrscheinlich Selbstzahler, also bekommst du auch eine Rechnung vom Labor. Bei mir liegt die immer extra bei zur Arztrechnung. Ansonsten: Aushändigen lassen.

Ein Aktivator ist auf den Kauflächen nicht glatt, falls du das meinst. Da gibt es Zahnfächer und die sind eher hubbelig.

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Vielen Dank für deine Antwort. Ja, ich denke auch, dass die nicht richtig ausgehärtet wurde oder so. Ich kann sie nicht nutzen, mir wird ganz übel davon. Sie hat auch sehr viele Lufteinschlüsse und macht keinen guten Eindruck, wenn ich sie mit meiner alten Spange vergleiche. Sie hatte mehrere poröse Stellen, wo sie nachgeschliffen wurde. Nicht an den Kaufflächen, sondern an anderen Stellen. Das dumme ist nur, wie soll ich dagegen vorgehen? Der KFO wird wohl logischerweise abstreiten, dass hier etwas nicht stimmt. Zur Hälfte ist sie bereits bezahlt...

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Also ich würde auf jeden Fall reklamieren und erst mal mit dem Arzt sprechen. Zahlungen einstellen bis das geklärt ist. Wenn du sie nicht mal tragen kannst, ist das eh für die Katz. Sollte der Arzt keine Einsicht haben, würde ich sofort abbrechen.

Druckttopf sagt mir nichts, meine wird immer in Ultraschall gereinigt beim Arzt. Das Einlegen in Lösungen wird dir nichts bringen.

 

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Hi Lisa, 

ich schließe mich glyzinie an. 

Sieht man einmal davon ab, dass es keine Art und Weise ist, wie mit Dir als Patient hier umgesprungen wird, ist er Aktivator wohl für Dich wegen Übelkeit infolge des Plastikgeruchs nicht tragbar. Auch für das inhouse-Dentallabor gilt deutsches Recht und damit § 434 ff. BGB. Ich würde hier ganz klar auf Nacherfüllung durch Neuanfertigung beharren. Vorher gibts auch kein Geld für den Aktivator. Lässt er sich darauf nicht ein, würde ich ihm das Ding hinknallen, die Behandlung abbrechen sowie Geld für bisher nicht erbrachte Leistungen - dazu gehört auch die Lieferung eines mangelfreien Aktivators - zurückfordern. 

Aus eigener Erfahrung kann ich jedem nur raten vor einer Kfo-Behandlung eine gute Rechtsschutzversicherung abzuschließen und ärztliche Liquidationen genauestens zu prüfen... 

BrightSmile

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Vielen Dank euch für die Antworten. Letztlich ist mein Vertrauen in diese Praxis gänzlich hinüber, denn man unterstellt m i r einen übersensiblen Geschmack obwohl ja ganz offensichtlicherweise hier gewaltig was schief lief. Was will ich mit einer Praxis, die mangelhafte Geräte herstellt und es dann (wenn es auffällt) dem Patienten anlastet? Da kann und will ich mich nicht weiter behandeln lassen.

Das Teil kostet übrigens 500 Euro

Gibt es eine Anlaufstelle für derartige Fälle (Verbraucherschutz) oder bleibt mir nur der Rechtsweg? Hat da jemand (leider) Erfahrungen mit?

 

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