Hallo,

ich bin neu in diesem Forum und finde es super, dass man hier so eine tolle Möglichkeit hat, sich mit anderen Leidensgenossen :) auszutauschen.

ich habe nächste Woche die Op für eine Gaumennahterweiterung vor der ich langsam etwas Angst bekomme.

Aber was mich im moment noch mehr stört, ist die Spange die ich in den OK eingesetzt bekommen habe :( habt ihr Erfahrungen damit? Das Schlucken und Sprechen macht mir die größten Probleme.. Wem geht es ähnlich? Und welche Tipps könnt ihr mir geben?

 

ich freue mich auf jede Antwort

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Hallo!

Schön das du hier bist! Ich bin nächste Woche 3 Monate post-OP. 

Ich habe allerdings eine knochengetragene Apperatur im Gaumen, aber auch hier musste ich das Schlucken, Trinken etc neu lernen. Das ist ganz normal. Da gewöhnst du dich bald dran, versprochen! ;) 

Die ersten Tage nach der OP waren nicht so toll, richtige Schmerzen hatte ich allerdings nicht. Das wirst du gut schaffen.

Ich erstelle nächste Woche noch mal einen Bericht mit Fotos hier, dann kannst du noch mal schauen. 

Ich bin auf jeden Fall sehr froh das ich die GNE hab machen lassen und das Ergebnis ist für mich jetzt schon total toll. 

Kopf hoch, das wirst du gut schaffen und wenn du fragen hast, dann schreibe gerne!

Lg 

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Hallo Sommerblume,

bei meiner GNE-OP wurde mir eine zahngetragene GNE-Apparatur eingesetzt, also ein KFO-Standardgerät im OK mit Bändern auf den Zähnen 14, 16, 24 und 26 sowie einer Dehnschraube unterhalb des Gaumens, die über Metallarme mit diesen vier Bändern verbunden war. Bei einer solchen Apparatur hängen die Auswirkungen auf das Sprechen und Schlucken stark davon ab, wie "flach" die Apparatur ist, d. h. ob sich die Dehnschraube sehr nah am Gaumen (nicht flach) oder eher tiefer in Richtung der OK-Zahnebene befindet (flach). Je flacher, desto mehr Beeinträchtigungen. Bei mir waren die Beeinträchtigungen beim Sprechen am Anfang deutlich, wurden dann aber auch rasch weniger. Schluckprobleme hatte ich nie.

Auch ich kenne die leichte Panik kurz vor der OP. Aber wie Jessa schon schrieb: Kopf hoch! Natürlich gibt es angenehmere Dinge als eine GNE-OP und GNE-Apparatur, aber es ist in der Regel alles halb so schlimm wie befürchtet! Am Abend des OP-Tages habe ich schon einen ersten Spaziergang im Klinikgarten unternommen. Was das Sprechen angeht, so lernen Zunge und beteiligte Muskeln offensichtlich recht schnell, vernünftige Laute auch mit einer GNE-Apparatur zu produzieren. Beschleunigen kannst du eine bessere Aussprache durch lautes Lesen und viel Sprechen.    

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Vielen Dank für eure Antworten. Es freut mich immer wieder zu lesen, dass die Op doch halb so schlimm ist wie man denkt, das beruhigt mich etwas.

 

naja und zu der Apparatur.. da kann ich wohl nur abwarten und hoffen dass es besser wird und ich mich daran gewöhne.. Ich freue mich jetzt schon auf den Tag an dem ich sie wieder los bin.  @Jessa war es bei dir auch so dass du diese vermehrte Speichelbildung hattest und  "schlürfen" musstest um einigermaßen schlucken zu können? Ich habe echt bedenken, dass das jetzt so bleibt bis das Ding wieder raus ist ..

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Ich habe oft das Gefühl mein Mund besteht nur aus Speichel :D ich hab mir angewöhnt das immer so blöd hoch zu ziehen, das nervt alle anderen aber es hilft. Ich habe in 2 Std meinen KFC Termin und mein Distraktor wird dann entfernt! Ich hab schon echt schiss, freue mich aber total. Morgen früh kommt dann der Gaumenbügel rein. 

Wann genau ist denn deine OP?

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Jaaa genau das Gefühl habe ich auch ständig und es nervtttt einfach nur.. es freut mich dass es bei dir heute rauskommt.. Wie lange musstest du den tragen? Und warum hast du Angst davor, tut das weh?

Meine Op ist diesen Donnerstag :(

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Hallo Sommerblume,

die Zeit bis Donnerstag wird sicher "kribbelig". Alles Gute, frohen Mut, wenig Schmerzen und wenig Nasenbluten! Insgesamt habe ich die Prozedur als erträglich empfunden. Vielleicht interessieren dich meine persönlichen Notizen von meinem GNE-OP-Tag:

Meine OP war für 10 Uhr vorgesehen. Vorher sollte ich Stützstrümpfe, ein hinten offenes OP-Hemd und eine OP-Unterhose anziehen. Ich sollte noch je eine Tablette Beloc-mite 47 und Dormicum Filmtablette 7,5 nehmen. Nach etwa fünf Minuten merkte ich, dass ich mich mehr konzentrieren musste, um meine kleinen Aufräum- und OP-Vorbereitungsarbeiten erledigen zu können. Ich legte mich dann ins Bett und habe noch etwas gedöst. Dann wurde ich im Bett liegend in den OP-Bereich gefahren. Ich musste mich durch eine Art Schleuße vom Bett über eine erste Ablage auf eine OP-Liege rollen. Kopf, Arm und Beine wurde in Position gebracht. „Alles Metall weg? Keine Piercings?“. Eine Zeitlang lag ich dann im OP-Niemandsland, jedenfalls fühlte es sich für mich so an. Da man immer nach oben an die Decke schaut, ist man nicht wirklich orientiert. Schließlich musste ich in einen anderen OP-Raum umziehen. Runter von der Liege, im Rollstuhl in den anderen OP, dort auf eine andere Liege. Wieder alle Körperteile sortiert und positioniert. OP-Hemd wurde ausgezogen. Irgendwann hat mir dann jemand eine Maske auf Mund und Nase gehalten: „Es dauert jetzt nicht mehr lang. Sie sind gleich weg.“ Ich hatte noch kurz den trotzigen Eindruck, dass hier alles länger dauert als „gleich weg“, aber dann war ich auch schon bewusstlos. Sende- und Empfangspause.

Wieder aufgewacht bin ich im Aufwachraum zusammen mit 3 – 5 anderen Patienten. Das war so gegen 12:30 Uhr. An der Wand hing eine Uhr, und auch ohne Brille konnte ich die Uhrzeit erkennen. Etwas später habe ich zur Sicherheit eine Schwester gefragt: „Ist es jetzt 12:45 Uhr?“ – „Ja“ . Insgesamt war mein Gefühl nicht schlecht, ich konnte gut atmen, hatte lediglich etwas Kopfschmerzen. Deshalb gab mir die Schwester eine entsprechende Infusion, mit Paracetamol, glaube ich. Eine Schwester forderte mich wiederholt dazu auf, kräftig durchzuatmen und meine Lungenbläschen wieder aufzublasen, da meine Sauerstoffsättigung bei nur 84% läge. Ich betonte, ich könne gut atmen.

Gegen 13:45 Uhr wurde ich zurück auf das normale Zimmer geschoben. Den Tag habe ich überwiegend im Bett verbracht – weniger aus Schlappheit als aus Furcht, Nasenbluten zu bekommen. Am OP-Tag trat sehr schnell Nasenbluten auf, sobald ich aufgestanden bin oder den Kopf vornüber gehalten habe. Ein paar Mal habe ich mir ein Kühlkissen geben lassen und damit meine Wangen, meinen Mund und meine Nase gekühlt. Es tat einfach gut, ohne dass am OP-Tag bereits nennenswerte Schwellungen aufgetreten wären. Tagsüber auch immer wieder gedöst. Abends habe ich noch einen ersten Spaziergang im Klinikpark unternommen. Es gab dann noch eine prophylaktische Infusion mit Antibiotika. Ab 22 Uhr habe ich dann versucht, richtig zu schlafen, was mit einigen Unterbrechungen auch relativ gut geklappt hat.

 

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Vielen Dank! Es ist sehr interessant zu erfahren wie das Ganze bei anderen abgelaufen ist. Ich muss sagen, der Gedanke an die Op und alles drum herum machen mir schon Angst... Aber irgendwie muss ich jetzt dadurch.. In welcher Klinik habt ihr euch operieren lassen? Meine OP findet in Bad Homburg statt.

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Hallo,

ich bin jetzt 4 Wochen post OP. 

Ich trage auch eine Zahngetragene Variante (dieselbe die xamib beschrieben hat). Und ich habe mich schon total daran gewöhnt. Ich drehe zur Zeit immer noch und muss das Teil nach Drehende noch 6 Monate drin lassen (mein KO will auf Nummer sicher gehen).

Die OP an sich war überhaupt nicht schlimm. Morgens angekommen, in ein Bett gelegt (Stützstrümpfe habe ich nicht gebraucht) und ab in den OP. Dort habe ich noch Nasentropfen bekommen ( das war das schlimmste an der ganzen Sache) und weg war ich. Ich hatte komplett keine Schmerzen (hatte Ibu 400 bekommen und antibiotika vorsorglich). Nach ca einer Woche waren alle Schwellungen verschwunden. Achja und nicht zu vergessen, ich hatte noch in derselben Op alle vier Weisheitszähne gezogen bekommen.... 

Das einzige was mich ETWAS gequält hat war das Essen im Krankenhaus. Ich hatte ständig Hunger (hab seit der Op fast 7 kg abgenommen). Aber wenn das schonalles ist will ich mal nicht meckern.

Ich würde es jederzeit wieder tun. Ich habe mit ca 11meine Mandeln und Polypen raus bekommen, das war viiiiiel schlimmer.

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Mein Distraktor war jetzt 3 Monate drin. Morgen kommt allerdings ein Gaumenbügel rein, damit alles so schön bleibt wie es ist.

Ich hatte eigtl nur Angst vor den Spritzen im Gaumen :D habe aber alles sehr gut überstanden. Mal wieder umsonst Angst gehabt! 

Mach dir mal keine Sorgen. Ich hatte zB nicht mal Nasenbluten. Die ersten 4 Tage sind ätzend, aber danach ging es echt steil bergauf! 

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Also ich hatte auch überhaupt kein Nasenbluten. Nie.

Spritzen im Gaumen???? Wann und warum??? Hatte ich nicht....

Und auch die ersten Tage waren bei mir nicht ätzend ich hatte wohl auch viel Glück. 

Nach einer Woche habe ich keine Schmerzmittel mehr genommen (nach dem Krankenhausaufenthalt hatte ich sie nur wegen der entzündungshemmenden Wirkung weitergenommen).

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Ja da hattest du echt Glück! Schmerzen hatte ich auch nie wirklich, mich hat nur dieses Instabile echt fertig gemacht. Ab Tag 4 wurde allerdings schlagartig alles besser, von daher konnte ich schon einen deutlichen Unterschied merken.

Mir wurde heute, unter örtlicher Betäubung, der Distraktor entfernt, daher die Spritzen im Gaumen. 

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Hi zsammen,
hatte im November auch die OP mit zahngetragener OP! Mir hat die OP nicht mal so viele Sorgen bereitet, ich fande vor allem die ersten Tage mit dem Apparat grauenhaft. Deswegen will ich dir Mut machen...

"war es bei dir auch so dass du diese vermehrte Speichelbildung hattest und "schlürfen" musstest um einigermaßen schlucken zu können? Ich habe echt bedenken, dass das jetzt so bleibt bis das Ding wieder raus ist .. "

HA! das hätte 1:1 von mir sein können! Ich habe ständig geschlürft am Anfang bzw. den Speichel in ein Tuch gespuckt (brr). Das wird besser!! 1. wirst du irgendwann wieder weniger starken Speichelfluss haben und 2. bist du mit der Zeit geübt darin, auf zwei Mal zu schlucken...
Ich hab manchmal wenn ich viel getrunken habe, den Kopf unauffällig etwas in den Nacken gelegt um schneller schlucken zu können, ohne schlürfen zu müssen. Vielleicht hilft dir das? Ich wünsche dir jedenfalls alles alles Gute =)

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