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westlicht

UKVV - kann man OP "verweigern"`?

Hallo zusammen,

ich hatte letzten Herbst eine GNE OP und trage seit April eine Lignualspange. Soweit komme ich gut zurecht. Auch die GNE OP war in Ordnung, soweit eine OP eben "gut" sein kann ;) Allerdings bin ich an die ganze Sache sehr unbedarft und auch naiv heran gegangen. Da ich mich immer sehr geschämt habe für meinen Überbiss/offenen Biss, habe ich das Thema immer verdrängt und nicht viel dazu im Internet recherchiert. Auch über die GNE hatte ich recht wenig/gar nichts gelesen. Vielleicht auch besser so ;)

Jetzt bin ich inzwischen viel neugieriger und selbstbewusster geworden, und je mehr man auch in verschiedenen Foren liest & schreibt, desto mehr weiß man ja auch... KFO sind ja oftmals auch nicht gerade die gesprächigste Sorte.

Nun wurde mir beim KFC und dem Aufklärungsgespräch für die GNE auch gesagt, dass ich eventuell eine 2. OP (ich nehme an, UKVV) bräuchte. Damals war das aber alles noch völliges Neuland für mich und ich war mehr mit GNE und Spange beschäftigt und habe dazu nie groß Fragen gestellt. Durch das viele lesen ist mir inzwischen aber klar geworden, dass die 2. OP nicht nur mal n kurzer Eingriff ist, sondern ja tw. sehr viel verändert... ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich das möchte. Mir war es immer wichtig, schöne Zähne zu haben und unbeschwert lachen zu können, ob ich wirklich ein "anderes" Gesicht will, keine Ahnung.

Meine Behandlung wird von der KK getragen.

Ich frage mich nun nach dem ganzen Lesen hier im Forum, ob ich auch sagen kann, dass ich keine 2. OP möchte und das Ergebnis mit der Spange dann so annehme oder ob ich da irgendwie Druck/Ärger mit dem KFO und der KK bekomme?

Hat jemand schon mal in einer ähnlichen Lage gesteckt?

Mir war das irgendwie nicht klar,was da alles dran hängt.. ich dachte immer, ein paar Jahre Spange tragen, da muss ich durch, und dann passt schon alles. Jetzt dämmert mir erst so langsam, was da noch so alles kommen könnte.....

Ich freue mich sehr über Austausch,

eure Westlicht

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Hallo westlicht,

du schreibst: "Nun wurde mir beim KFC ... gesagt, dass ich eventuell eine 2. OP ... bräuchte". Kläre doch erst einmal mit den beteiligten Ärzten ab, ob tatsächlich eine weitere OP erforderlich ist. Wenn nicht, dann brauchst du nur "ein paar Jahre Spange tragen", was du ja zu akzeptieren scheinst, und deine Planungen in Richtung einer "OP-Verweigerung" bzw. eines Behandlungsabbruchs sind überflüssig.

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Hi hi,

ja das stimmt natürlich. Ich wollte auch heute beim KFO nochmal nachfragen bzw. wünsche mir eine Aufklärung über den weiteren Verlauf, da ich gerade sehr unwissend bin und das ziemlich an meinen Nerven zehrt. Seit den Beratungssgesprächen am Anfang (und die sind schon 2014/15 gewesen) bzw. der OP-Aufklärung letztes Jahr habe ich nicht mehr wirklich Infos bekommen. Natürlich liegt es auch an mir mehr zu fragen, doch das gestaltet sich manchmal auch schwierig, da die Ärztin meist ein, zwei Sachen macht/schaut (währenddessen kann ich ja schlecht sprechen :109: ) und dann schon wieder raus rauscht, während die Assistentin dann oft den Rest erledigt. Heute bin ich zwar nur kurz da um den pieksigen Draht zu kürzen, aber ich hab mir fest vorgenommen, diese Chance zu nutzen...

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Hallo westlicht,

das ist die richtige Einstellung. Klar, es ist häufig schwierig, das Ohr und die Zeit der Ärzte zu bekommen. Aber das muss man manchmal durch klare Worte erzwingen. Je klarer, strukturierter, informierter und planvoller du dich verhältst, umso eher wirst du die Zeit und klare Antworten von den Ärzten erhalten.

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Hi!

Zu einer Op musst du selbstverständlich dein Einverständnis geben. Ob eine Ablehnung der Op, wenn sie von den behandelnden Ärzten als notwendig befunden wurde, Konsequenzen bezüglich der Krankenkasse nach sich zieht, hängt davon ab, unter welchen Voraussetzungen deine Behandlung bewilligt wurde.

Bei mir z.B. hat die Kasse einen Teil der KFO Behandlung übernommen unter der Voraussetzung, dass ich mich auch operieren lasse; also wie immer in der Kostenübernahme bei Erwachsenen. Würde ich mich nun gegen eine OP entscheiden, müsste ich den Teil der kieferorthopädischen Behandlung zurückzahlen, den die Kasse geleistet hat und würde natürlich auch die 20% Eigenanteil nicht zurück bekommen.

War es denn von Beginn der Behandlung an unklar, was genau bei dir gemacht werden muss? Kann mich den Vorrednern nur anschließen und dir raten, dir über die folgende Behandlung Klarheit zu verschaffen. Erst dann macht es Sinn, sich damit auseinanderzusetzen und ggf. Kontakt mit deiner Krankenkasse aufzunehmen. Bin etwas irritiert, da du schreibst, du hattest im letzten Herbst, also vor fast einem Jahr deine GNE und dein KFO hat noch nicht mit dir besprochen, wie die Behandlung weitergehen soll; ich finde, da es sich schon um einen größeren Eingriff handelt, sollte man im Vorraus planen können was z.B. Auszeiten im Job/Ausbildung/Studium angeht, etc.

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Hallo,

also ich musste bei Behandlungsbeginn der  Krankenkasse einen Wisch unterschreiben dass ich die 20 Prozent die ich ja jetzt selber zahle nur ersetzt bekomme wenn ich das alles komplett mit OP durchziehe.

Ich denke am besten Du fragst mal bei Deiner Krankenkasse nach wie es im Fall der Fälle aussehen würde und entscheidest dann danach. 

Aber ich drücke die Daumen dass Dir eine OP erspart bleibt.

LG

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"War es denn von Beginn der Behandlung an unklar, was genau bei dir gemacht werden muss?"
Jein. :D
Also wie gesagt, ich hatte das Erstgespräch und den Kostenvoranschlag etc. schon 2014/15 bekommen, war aber dann nochmal länger im Ausland, so dass ich erst Ende 15 mit der Behandlung anfing. Da das auch alles Neuland für mich war und es jetzt auch schon so lange zurückliegt, habe ich nicht mehr wirklich genaue Erinnerungen an das Gespräch... und seitdem gab es eben immer nur den nächsten Schritt ("erst GNE, dann Schiene, dann Einsetzen der Lingualspange"). Ich erinnere mich nicht daran, ob zb jemals gesagt wurde, wie lange ich in etwa die Spange hätte (neulich hab ich mal gefragt, sind noch 2 Bögen, aber ich schätze, das muss nichts heißen?? Weiß da jemand was?
Naja, und dann hatte ich eben noch Gespräche mit dem KFC (sogar bei 2 verschiedenen, um genau zu sein.) Ob der eine, bei dem ich dann nicht die OP gemacht hab, die 2te OP erwähnte, weiß ich nicht (war im Sommer 2014). Mit dem anderen, mit dem ich dann letzten Herbst das Aufklärungsgespräch für die GNE OP hatte, ging es natürlich hauptsächlich auch um diese.....
Ich weiß noch, dass er sagte, die 2. OP wäre eventuell nötig, das könne man jetzt noch nicht genau sagen. Damals war ich natürlich sowieso nur mit der GNE beschäftigt und dachte "jaja, das ist ja alles noch." Wie gesagt, mir war da aber zu dem Zeitpunkt auch nicht klar, dass eine Bimax/UKVV was anderes ist als eine GNE OP.....
Aus diesem Grund bin ich mir auch recht sicher, dass es sowas "also ich musste bei Behandlungsbeginn der Krankenkasse einen Wisch unterschreiben dass ich die 20 Prozent die ich ja jetzt selber zahle nur ersetzt bekomme wenn ich das alles komplett mit OP durchziehe." bei mir nicht gab....

Am Montag hatte die KFO keine Zeit, ich soll morgen früh anrufen. Werde berichten. Danke schonmal für den Austausch :)

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