Hallo ihr Lieben,

 

ich bin gerade etwas am Verzweifeln.

 

War heute beim KFO (25 Jahre alt). Überbiss 7 mm, mein Unterkiefer ist etwas zurück verlagert und der Oberkiefer zu schmal. Außerdem geht mein Biss etwas nach rechts. Auf der rechten Seite habe ich im Nacken auch oft Spannungskopfschmerzen.

Der KFO hat mir gesagt, dass die Kasse in dem Fall nichts übernimmt. Steht das zu 100 Prozent oder meint ihr, ich soll noch mal zu einem anderen KFO?

 

Ich könnte jetzt selber eine Behandlung starten. Kosten zwischen 9 und 10.000 Euro. Wenn es nicht anders geht, würde ich es in Raten abbezahlen. Aber: Es wird keine OP gemacht und am eigentlichen Rückbiss kann nicht viel geändert werden sagt er?

Ich soll eine feste Spange für 1,5 bis 2 Jahre bekommen. Er will mir einen Retainer anpassen, der dann den UK nach vorne schiebt, wenn ich ihn trage.... Da mein größter Punkt aber die Ästhetik war, ich also gerne den großen Überbiss verlieren möchte, ist das für mich keine zufrieden stellende Option...

 

Liebe Grüße :-*

 

 

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Wenn Du tatsächlich soviel Überbiss hast ist das mit Garantie Kassenfall.

Hört sich an als wollte der KFO lieber an Dir als Selbstzahler $$ machen. Gibt es scheinbar leider oft.

Statt zu noch einem KFO zu gehen kannst Du auch direkt zu einem Kieferchirurgen gehen, bei dem von dir beschriebenen Fehlbiss braucht der keine Röntgenaufnahmen und Modelle, um sich einen Eindruck von der Situation zu machen.

 

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Danke für die schnelle Antwort! Da habe ich ja noch Hoffnung! :) Ich werde dann versuchen, schnell einen Termin bei einem Kieferchirurgen zu machen.

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vor 54 Minuten schrieb kielerdeern:

Danke für die schnelle Antwort! Da habe ich ja noch Hoffnung! :) Ich werde dann versuchen, schnell einen Termin bei einem Kieferchirurgen zu machen.

Achso, zum Chirurgen natürlich nur, wenn die Kieferumstellungs-OP in Frage kommt. Falls mit dem KFO nur über eine rein-kieferorthopädische Behandlung gesprochen wurde hat er recht, da  zahlt die Kasse bei Patieten >18 Jahre nix.

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Also für mich kommt eine Op in Frage! Im Erwachsenenalter kann der Überbiss ja meist nicht mehr anders korrigiert werden oder?

 

 Er hat eine OP einfach von Anfang ausgeschlossen, weil er meinte, dass die KK das ja eh alles nicht bezahlt.

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Leider stimmt das nicht, was theBruxismus da schreibt.

 

Richtig ist: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt grundsätzlich keine KFO-Behandlungskosten für Behandlungen, die nach abschluss des 18. Lebensjahres begonnen wurden.

Auch dann nicht, wenn sie bestandteil eines kombinierten Kieferorthopädisch-Kieferchirurgischen behandlungsplans sind.

So sorry.

CU

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vor einer Stunde schrieb ChubbyUnicorn:

Leider stimmt das nicht, was theBruxismus da schreibt.

 

Richtig ist: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt grundsätzlich keine KFO-Behandlungskosten für Behandlungen, die nach abschluss des 18. Lebensjahres begonnen wurden.

Auch dann nicht, wenn sie bestandteil eines kombinierten Kieferorthopädisch-Kieferchirurgischen behandlungsplans sind.

So sorry.

CU

Das ist doch Bullshit. Sonst hätten im Forum die  meisten keine Behandlung angefangen.

Grundsätzlich zahlt die Kasse keine KFO bei Leuten über 18, aber  da bei Ihnen eine schwerwiegende Kieferfehlstellung festgestellt wurde, bla bla bla,für die eine  kieferorthopädische-kieferchirurgische Kombinationsbehandlung medizinisch erforderlich ist, bla bla bla, ausnahmsweise genehmigt. Ihre Behandlung kann beginnen! Sowas in etwa schreibt dann die Krankenkasse.

Das geht dann nach den KIG

 

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Hi!

Da kann ich dir auch nur empfehlen direkt einen KFC aufzusuchen oder einen neuen KFO. Wenn der Überbiss so stark ausgeprägt ist, dürfte das eine Kassenleistung sein. Ich wurde in KIG 3 eingestuft und die Kasse übernimmt komplett. Ich musste nicht mal Krankenhaustagegeld bezahlen bei der GNE. 

Lg 

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vor 4 Minuten schrieb Jessa:

 Ich musste nicht mal Krankenhaustagegeld bezahlen bei der GNE. 

 

Echt nicht? Wieso das denn. Da hat mich das Krankenhaus ja um die 60€ geprellt :-D

 

Zum Thema: Wer weiterhin unsichder ist und / oder klugscheissen möchte kann ja mal seine Krankenkasse anrufen oder einen mit Dysgnathiechirurgie betrauten Arzt besuchen.

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vor 15 Stunden schrieb theBruce:

Das ist doch Bullshit

Stimmt. Die Techniker Krankenkasse schreibt zum thema:

Für Erwachsene, die zu Beginn der Behandlung älter als 18 sind, können die Kosten für Kieferorthopädie nur in Einzelfällen übernommen werden. Dies ist der Fall bei schweren Kieferanomalien, die kombinierte kieferchirurgische und kieferorthopädische Behandlungsmaßnahmen erfordern. Diese fallen in die kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) B4, D4, K4, M4 sowie A5 oder O5. Gleichzeitig muss neben der Behandlung durch den Kieferorthopäden eine Kieferoperation zum Ausgleich der Fehlstellung erfolgen.

D.h. diese Aussage:

vor 16 Stunden schrieb ChubbyUnicorn:

Richtig ist: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt [...]

Auch dann nicht, wenn sie bestandteil eines kombinierten Kieferorthopädisch-Kieferchirurgischen behandlungsplans sind.

ist so im sinne der Fragestellung nicht richtig. Da du KIG D4 bist, muss die Kasse zahlen. Sie können zwar eine Einzelfallprüfung durchführen und dafür deine Unterlagen anfordern, aber wenn sih die Einstufung in D4 als zutreffend herausstellt, wirst du ein schreiben erhalten wie von theBruxismus zkiziert.

 

Außerdem musst du damit rechnenx dass die Kasse einen teil der Behandlungskosten zurückfortert, wenn du die operation dann absagst.

Oft hat der KFO einen chirurgen, mit dem er bevorzugt Zusammenarbeitet. Du kannst den chirurgen also nur noch schwer wechseln, wenn du dich für einen orthopäden entschieden hast und die behandlung begonnen wurde. Deshalb kann ich mich jessa nur anschließen und dir empfehlen dich direkt an einen guten kfc zu wenden, dem du voll vertraust. Und dich dann von ihm an einen KFO überweisen zu lassen, der die Operation in seinem sinne vorbereitet.

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Ich würde mir eine zweite Meinung einholen. Schau mal in den umliegenden Kliniken mit Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, die bieten normalerweise eine Dysgnathiesprechstunde an. Dort sieht sich dann ein Kieferchirurg und ein KFO die Sache an.

Ich habe einen Überbiss von 6.3 mm, Mittellinienverschiebung, Tendenz zum frontal offenen Biss. Mein KFO meinte, dass im Erwachsenenalter bei einer Dysgnathie die einzig sinnvolle Option die OP sei. Er sagte, dass er zwar als Privatzahler viel mehr an mir verdienen könnte, aber dass weder er noch ich mit dem Endergebnis zufrieden wären- aus dem Grund bat er mich damals, mir nochmal Gedanken über ne OP zu machen (ich war abfangs nicht ganz so davon begeistert).

Den Kieferchirurgen kann ich mir selbst aussuchen. Beim Kieferchirurgen war ich jetzt schon wegen dem Arztbrief für die KK (die brauchen den für die Genehmigung) und auch dieser meinte, dass eine schwere Kieferfehlstellung vorläge und er zur OP rät. Andernfalls kaschiert man nur, beseitigt aber die Ursache nicht.

Die Krankenkasse hat die Sache genehmigt. Mein KFO, der zum Grossteil Erwachsene behandelt meinte, es wäre bei ihm noch nie vorgekommen, dass abgelehnt wurde wenn die KIG passt und der KFC auch der Meinung ist, dass eine OP angebracht wäre.

 

 

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Danke für deinen Beitrag! Ich habe jetzt nächsten Freitag einen Termin beim Kieferchirurgen Kerscher und Körner in Kiel.

Das Geld ist ja eine Sache, aber wenn dann noch nicht mal das eigentliche Problem wirklich behoben wird. Nee... :D

" Ja, am Überbiss kann man nicht viel machen. Dadurch, dass die oberen Schneidezähne begradigt werden, können wir dann auf 6 mm kommen."

 

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So, noch mal die aktuelle Lage.

Der Kieferchirurg konnte oder wollte mir nicht weiterhelfen... Hat vielleicht fünf Minuten mit mir geredet. Danach war ich echt frustriert.

Jetzt war ich letzte Woche bei einem anderen KFO und der hat sich richtig viel Zeit für mich genommen und meinte direkt, dass es die Möglichkeit zur OP gibt. Selbst mit der Zahnspange von innen (nur oben) wären es so um und bei Kosten von 2.500 bis 3000 Euro für mich.

Ich bin momentan echt erleichtert und habe auch schon einen Termin beim Kieferchirurgen in Hamburg. Danach wird dann der Heilplan erstellt.

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Hi!

Super das freut mich! Ja leider hat man immer mal schwarze Schafe dabei und sich selbstständig noch mal umzuschauen und nicht alles einfach hinzunehmen, zahlt sich oft aus! Viel Wrfolg erstmal, berichte! ;) 

Lg 

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Hallo Kielerdeern,

ich komme auch aus Kiel und bin bei den Kieferchirurgen im Sellspeicher in Behandlung. Vielleicht kannst du es ja da nochmal versuchen, solltest du dir die langen Fahrten nach Hamburg sparen wollen.

Viele Grüße!

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