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gesina2003

Diskusverlagerung ohne Reposition

Hallo zusammen,

ich möchte mich erst einmal vorstellen, ich heisse Gesina, bin 26 Jahre alt und wohne im Raum Bremen.

Hier kurz meine Beschwerden und etwas weiter unten die Diagnose vom KFO - gestützt durch MRT Aufnahmen.

Beschwerden:

- anfängl. Schmerzen im Kiefer beim Kauen /seit ca 3 Jahren)

- Kieferklemme re -> Mundöffnung 2 cm seit ca 3-4 Wochen

- extreme Schmerzen beim Reden, Schlucken, Kauen (seit ca 3-4 Wochen)

- teilw. Ohrgeräusche

Beurteilung gem. Radiologenbericht ( MRT):

Deutliche Anzeichen einer Arthrose mit Irregularitäten der Gelenkfläche des Condylus mandibulae. Deg. Veränderungen des nach ventral subluxierten Diskus. Erhebliche Einschränkung der Mundöffnungsbewegung

der KFO sagt:

- Schiefstellung des KG - mögl.weise nach Zähneziehen bei der 1. KFO Behandlung vor ca 12 Jahren

- dadurch Schiefstand des gesamten Körpers von über 2 cm

- total DV ohne Reposition

- zu kleiner OK

Seine Behandlung:

Schiene zum Ausgleich der Fehlstellung, Spange zur Erweiterung des OK

Physiotherapie, Homöopatische Medikation

Dauer: ca 9 Monate

Kosten: ca 2700,- EUR

Prognose: kann, muss aber nicht helfen.

Da die Kassen diese Kosten ja i.d. Regel nicht tragen, würde ich mir gerne eine 2. Meinung einholen - was oder bzw. wen würdet ihr mir empfehlen? ( Ich war in Hannover (keine Ahnung ob man hier Namen nennen darf...:-) )

Ich muss dazu auch noch sagen, das ich nachts knirsche und jede Knirschschiene bis jetzt die Beschwerden verschlimmert hat. Ich habe im Internet gesehen, das viele der Aufbißschienen-Behandlungen nicht den gewünschten Erfolg erzielt haben. Mein KFO sagt, eine OP findet er zu riskant, da in der heutigen Zeit das Risiko das Gelenk zu beschädigen noch zu groß sei.

Ich kann ohne Schmerzen weder Reden, Gähnen noch sonst irgendwelche Bewegungen ausführen, die das Gelenk mitbetreffen. (Und wehe es kommt jemand von aussen maldran...)

Auch essen ist absolut keine Freude mehr. Entweder die Stücke sind zu groß und ich kann sie im Mund nicht "handlen" oder sie sind zu hart und ich kann sie nicht kauen. Und nur Joghurt auf Dauer ist auch echt nicht das Wahre!

Ich wäre so froh wenn mir jemand einen guten Rat oder seine Erfahrungen mitteilen könnte.

Danke - und sorry für den langen Bericht!

Viele Grüße,

Gesina

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Liebe Gesina,

es fällt schwer, nur anhand Deines Berichtes einen Rat zu geben, obgleich Dein Bericht sehr ausführlich ist. Prinzipiell ist in Deinem Falle eine Schienenbehandlung mit Physiotherapie notwendig. Leider ist eine echte Prognose schwierig. Es kann sein, dass eine Repositionierung der Gelenkscheibe gelingt. Es ist allerdings fraglich, ob das wirklich auf Dauer so bleibt. Häufig notwendig ist im Anschluss an die Schienenbehandlung auch eine kieferorthopädische Therapie. Obwohl eine medizinische Indikation besteht (Keine Schönheitsbehandlung!!) wird diese von den Kassen nicht erstattet (nur in wenigen Ausnahmefällen jenseits des 18. Lj.).

Viel Glück, viel Geduld

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