Sally22

Entscheidungshilfe bzgl. UKVV

Liebe alle,

das ist das erste mal, dass ich mir nicht nur zahlreiche Beiträge im Forum durchlese, sondern auch selbst etwas schreibe.

Kurz zu mir und meiner Kieferfehlstellung: Ich habe einen stark ausgeprägten Distalbiss (14mm) und überlege nun ein UKVV bzw. eine Bimax-OP durchführen zu lassen. Gesundheitliche und (für mich persönlich merkliche) funktionelle Probleme habe ich nicht. Allerdings ist die Ästhetik durch die Fehlstellung beeinträchtigt. Ich habe zwar kein fliehendes Kinn, aber beim sprechen & lachen sieht man deutlich, dass der UK viel zu weit nach hinten verlagert ist.

 

Meine Bedenken: Nach Beratungsgesprächen bei der KFO und KFC ist das Ergebnis eigentlich eindeutig – eine OP ist auf jeden Fall notwendig!

Allerdings bin ich mir zum einen aufgrund der Risiken (v.a. Nervschädigung/Taubheit und Langzeitfolgen) sehr unsicher und auch ziemlich ängstlich.

Ich studiere Lehramt und bin dementsprechend auf eine deutliche Artikulation und „gutes“ Sprechen angewiesen & habe Bedenken, dass genau das nicht mehr (oder sehr lange nicht) möglich sein wird, wenn ich die OP machen lasse. Außerdem habe ich im Forum gelesen, dass sich bei einigen das Gesicht (nicht nur das Profil) stark verändert hat: Nase breiter, eckiges Gesicht, markantes Kinn usw. Meine Nase ist jetzt ziemlich lang, aber schmal und meine Gesichtsform ohnehin schon eckig. Wäre also nicht so toll, wenn es durch die OP noch „hässlicher“ wird...

 

Wie steht ihr dazu bzw. was habt ihr diesbezüglich für Erfahrungen gemacht?

 

Danke schon mal im Voraus.

Sally

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Ganz ehrlich, wenn du aktuell keine akuten Probleme hast und die Optik dich nicht stört, dann lass alles wie es ist. Behalte alles im Auge und wenn es Probleme geben sollte kannst du immer noch was dagegen tun. Ich glaube ohne Leidensdruck hätte ich das alles nicht durchgehalten... und es gibt so viele Menschen mit Fehlstellungen, die keine physischen Probleme bekommen... 

Ohne einen echten Grund sollte man keine OP machen... wobei man auch  wirklich störende Optik als Grund zählen darf, finde ich jetzt, nachdem ich die OP aus rein medizinischen Gründen habe machen lassen und von der Optik echt begeistert bin... 

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Hi :) 

ich würde es auch wirklich nur machen  wenn es dich wirklich sehr stört . 

Ich hatte nicht wirklich körperliche Probleme , bei mir war es das Lächeln da ich einen extremen überbiss hatte 

mit meinem Gesicht war ich immer sehr zufrieden . Sollte mich auch zwischen bimax und ukvv entscheiden . Da ich aber gern optisch keine große Veränderung haben wollte mit der ich nicht leben kann hab ich mich für die ukvv entschlüsseln und bin super glücklich , bis jetzt . Hab kein Kasten Gesicht , kein markantes Kinn und keine große Nase . Aber hatte auch vorher ein leicht fliehendes Kinn . Hatte erst ziemlich Probleme , Schwellung und nerven und auch sprechen . Stelle ich mir eine bimax vor wäre mir die Veränderung eindeutig Zuviel gewesen . Aber kommt immer drauf an was man an sich mag und was nicht . 

Hatte gestern meine ME und bin jetzt etwas über 3 Monate Post OP , deswegen gerade wieder Hamster 

Bei fragen kannst du gern schreiben . Hoffe konnte etwas helfen 

 

die op bereue ich bis jetzt überhaupt nicht , :) 

 

 

 

 

 

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Hallo Sally,

mein Unterkiefer war auch 11mm zu weit hinten und ich hatte genau die selben Bedenken wie du! Hab mich dann aber entschlossen es durchzuziehen und hatte vor 9 Wochen de UKVV OP! 
Ich weiß nicht, wie es bei dir ist aber auch wenn du jetzt keine akuten Probleme hast, kann es durchaus im Alter noch dazu kommen da du ja durch deine Fehlstellung (war zumindest bei mir so) mit deinem Unterkiefer falsch auf deinen Oberkiefer beißt, was dazu führen kann, dass du dir früher oder später selbst die Zähne schiefbeißt, bzw sie dir irgendwann ausfallen.

Bist du dir sicher, dass du kein fliehendes Kinn hast? Nachdem ich mich 18 Jahre an mein Profil gewöhnt hatte war ich auch immer der Meinung kein fliehendes Kinn zu haben- wenn ich mich jetzt nach der OP aber ansehe (hat natürlich auch gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe) fällt mir auf, dass es viel stimmiger aussieht.

Zu deinen Bedenken: Ich hatte große Angst vor der Nervenschädigung und Taubheit hatte aber nicht mal unmittelbar nach der OP Taubheitsgefühle- sprich ich bin aufgewacht und habe sofort alles gespürt. Mein KFC hat mir außerdem erzählt, dass er noch nie einen Patienten hatte, der ein beeinträchtigendes Taubheitsgefühlt hatte- maximal eine 1-cent-große Stelle am Kinn bzw unteren Rand der Lippe. 

Das Profil ändert sich schon. Die Nase wird allerdings nicht breiter (eher optisch verkleinert und kürzer, wenn der Unterkiefer weiter vorkommt) bzw wird im Vorhinein dein Profil gezeichnet und wenn das Kinn dann zu markant aussieht, wird im Zuge der OP auch eine Kinnplastik durchgeführt (war bei einer Kollegin so)- da liegt es einfach an dir einen richtig guten KFC zu finden, dem du zu 100% vertraust!

Im Großen und Ganzen hab ich mir die OP wirklich schlimmer vorgestellt, als sie im Endeffekt war :)

 

 

 

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