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flbcn

Hallo aus dem Rheinland!

Hallo zusammen,

 

nachdem ich schon sehr sehr lange in diesem Forum mitlese, möchte auch ich mich gerne vorstellen. Ich bin 27 Jahre und studiere zurzeit noch im Master Lehramt. Mittlerweile trage ich bereits seit etwas mehr als einem Jahr meine feste Zahnspange und in ungefähr einem Monat steht auch bei mir eine OP an. Aber von vorne:


Bereits als Kind trug ich einige Jahre eine lose Zahnspange und habe die Behandlung, der Meinung meiner damaligen Kieferorthopädin nach, auch erfolgreich abgeschlossen. Allerdings haben sich meine Zähne im Laufe der letzten Jahre so extrem verschoben, dass ich mich Anfang letzten Jahres dazu durchgerungen habe, mit 26 noch einmal einen Kieferorthopäden aufzusuchen. Funktionell hatte ich nur leichte Probleme, aber optisch hat es mich zuletzt doch sehr gestört. So ziemlich seine erste Reaktion damals war: „Tja, also ohne OP kann ich da nichts machen.“ Schon etwas geschockt nannte er mir die Diagnose: Leichte Gesichtsskoliose, einseitiger Kreuzbiss bei zwei Zähnen, Unterkieferrücklage, oberer und unterer Schmalkiefer, Mittellinienverschiebung um 4mm, etc. Die Ursache ist wohl, dass mein linker Unterkiefer scheinbar nicht richtig mitgewachsen ist und der gesamte Unterkiefer dadurch nach links abgedriftet ist und sich die Zähne verschoben haben. Um ehrlich zu sein ist mir das nie so richtig aufgefallen. Klar, die schiefen Zähne, aber der Rest?! Mittlerweile frage ich mich wie ich das Übersehen konnte. Komischerweise ging es meinem gesamten Umfeld aber ähnlich. Nach Besuchen bei zwei weiteren Kieferorthopäden und zwei Kieferchirurgen habe ich mich für meinen jetzigen Kieferorthopäden entschieden, da er auf mich einfach den besten Eindruck machte und auch seit Jahren mit einem Kieferchirurgen zusammenarbeitet, mit dem er nur gute Erfahrungen gemacht hat und der mir auf Anhieb auch sehr sympathisch und kompetent schien. Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich meine feste Zahnspange bekommen. Zuerst stand noch zur Debatte, ob beide Kiefer zunächst verbreitert werden sollen, aber da mich die schmalen Kiefer optisch nicht stören und es auch nicht notwendig ist, habe ich dankend abgelehnt.


Auch wenn es mich zu Beginn einiges an Überwindung gekostet hat (v.a. auch wegen diverser Praktika, die ich als angehender Lehrer machen muss), habe ich bisher keine schlechten Erfahrungen mit der Zahnspange gemacht. Klar, es stört mich optisch doch sehr, aber ich weiß wofür ich es mache und auch mein Umfeld hat ausschließlich positiv reagiert. Jetzt fällt mir auch erst auf, wie viele ältere Menschen auch eine Zahnspange tragen…


Mitte nächsten Monats steht nun meine OP an. Mein KC hat mir die Entscheidung überlassen, ob es eine bloße UKVV mit Ausrichten des UKs wird oder eine Bimax. Diese ist zwar nicht zwingend notwendig, aber er sagte, dass ich ein optisch nahezu perfektes Ergebnis nur durch sie bekomme. Noch ringe ich mit mir, aber ich tendiere tatsächlich eher zur Bimax. Ich habe zwar Angst vor einer noch größeren OP, aber noch mehr davor, dass es mir nicht gefällt wenn ich es nicht machen lasse und mich dann immer darüber ärgern werde. Dieses Forum begleitet mich jetzt schon seit langem und es tut wirklich gut, Erfahrungen von anderen zu lesen.

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