Miri

Bimax-OP am 25.01.2007

Meine Bimax-OP am 25.01.2007 in Bad Kreuznach

24.01.2007 (Mittwoch)

Gegen 8.30 Uhr bin ich zu Hause mit meinem eigenen PKW zur Klinik nach Bad Kreuznach gefahren. Habe mein Auto im Parkhaus geparkt und habe mich dann an der Anmeldung angemeldet. Bin hoch auf die Station und habe mein Zimmer zugewiesen bekommen. Habe meine Tasche ausgepackt und dann ging es los. Ich bekam verschiedene Fragebogen zum Ausfüllen. Mir wurde Blut abgeholt, Blutdruck gemessen, usw. Gegen 11.00 Uhr kam dann noch der Narkosearzt und hatte mit mir die Narkose besprochen. Dann hatte ich erst mal Ruhe. Also hatte ich Zeit um das Fernseh und Telefon zu aktivieren. Gegen 16.00 Uhr kam dann mein Chirurg, wir machten Bilder, probierten die Splinte an und gingen die OP noch mal durch. So der Tag war dann gelaufen.

25.01.2007 (Donnerstag)

Ich ging duschen, habe mein Hemdchen und die Thrombosestrümpfe angezogen (Unterhose durfte ich meine eigene an lassen). Kleines Tablettchen gab es noch und Nasentropfen. Gegen 7.45 Uhr wurde ich zum OP gefahren (Brille durfte ich auch noch anlassen, bis ich im Vorbereitungsraum weg war – ohne Brille bin ich ein „blinder Fisch“ – *g*). Durch die Schleuse ging es ab in den Vorbereitungsraum. Narkoseärztin und Narkoseschwester hatten schon auf mich gewartet. Kanüle wurde gelegt, EKG, Blutdruckmessgerät und Pulsmesser wurden angelegt. Nasenlöcher wurden betäubt für den Schlauch einzuführen. Dann bekam ich Narkosemittel in die Kanüle gespritzt und weg war ich.

So jetzt hatte sich der Chirurg ans Werk gemacht und die „Bimax-OP“ (Oberkiefer nach oben verlagert und Unterkiefer nach vorne verlegt) erledigt. Die OP selbst hat ca. 2,5 Std. gedauert. Als ich im Wachraum wieder zu mir kam, war es so etwa 13.30 Uhr und ich bekam sofort wieder meine Brille. Es war alles Super gelaufen. Also als ich wach wurde hatte ich keine Schmerzen, keine Splinte, Gummis oder Verdrahtungen. Ich war nur geschwollen und eben die 2 Schläuche schauten aus dem Mund. Jetzt hieß es kühlen, kühlen, kühlen. Als ich dann gegen 14.00 Uhr wieder auf Station war, durfte ich auch schon was trinken (aus einem Schnabelbecher). Schlecht war es mir von der OP nicht, einmal musste ich Blut spucken, aber das war es auch schon. Gegen 16.00 Uhr bekam ich eine Mitpatientin und ich war nicht mehr alleine. Meine Schwester war an dem Nachmittag gekommen und wir konnten uns auch etwas unterhalten. Abends bekam ich mein erstes Essen (Suppe). Für Nachts lies ich mir noch Schmerztropfen geben. Also ich bin mit meiner OP zufrieden.

26.01.2007 (Freitag)

Jetzt wurde mein Gesicht immer dicker – gut es schwillt ja bis zu 72 Stunden nach der OP an. Aber es war alles zu ertragen. Ich habe eben fleißig gekühlt.

Nachmittags kamen meine Mutter und eine Großtante. Mit denen bin ich dann schon etwas unten rumgelaufen und später hatten wir noch etwas gekartet. So ging der Tag auch schnell rum. Der Chirurg war auf jeden Fall mit mir zu Frieden und dann war ich es natürlich auch.

27.01.2007 (Samstag)

Heute morgen kamen endlich die Schläuche raus und mein Gesicht wurde immer bunter (grün, gelb, blau), aber dann heilt es auch und die Blutergüsse stauen sich nicht. Später lies ich mir noch von der Schwester die Kanüle aus der Hand machen. Heute fing ich dann auch an meine Zähne zu putzen mit einer Baby-Zahnbürste, vorher als die Schläuche noch im Mund waren, hatte ich immer nur gut gespült. Zähneputzen ist grausam, aber man hatte ja Zeit. Nachmittags waren meine Eltern da.

28.01.2007 (Sonntag)

Heute morgen war ein ruhiger Tag. Nachmittags kamen zwei Freundinnen von mir. Mit denen hatte ich zu viel gelacht und gequatscht, da hatte ich später schon schöne Schmerzen, aber ich war trotzdem froh, dass die da waren. Ich hatte dann ab und zu noch gekühlt, da es mir gut tat, aber von der Wirkung her würde es nichts mehr bringen wurde mir gesagt. (Kühlen bringt die ersten 3 Tage was bzw. am meisten).

29.01.2007 (Montag)

Heute war mein letzter Tag im Krankenhaus. Bekam als Mittagessen: eine Bratwurst mit Kartoffeln und Gemüse (eben alles püriert). Kann man doch mit leben. Nachmittags waren wieder Familienangehörige da und wir gingen ins Kaffee. Sogar ich bestellte mir was zu trinken, da das Trinken jetzt einigermaßen klappt. Abends kam noch mal mein Doc und es war klar, dass ich morgen heim darf.

30.01.2007 (Dienstag)

Also ich hatte noch in Ruhe gefrühstückt, als ich dann fertig war, hatte ich mich verabschiedet von den Schwestern und von meiner Bettnachbarin und fuhr zur Praxis, denn dort sollte ich noch vorbei kommen. Es wurde geröntgt und ich bekam auf jede Seite ein Gummi eingesetzt. Nachdem alles Paletti war, konnte ich in Ruhe heim fahren.

Fazit: Also ich kann mich nicht beschweren, alle waren nett, ich kam gut mit meiner Bettnachbarin aus, das Essen war in Ordnung, man bekam zu jeder Zeit Schmerzmittel, wenn man gebraucht hatte. Ich würde es wieder machen lassen, wenn ich bei dem Chirurgen landen würde, wo ich war.

Ich habe keinen so langen Roman geschrieben, als manche anderen, aber das meiste wiederholt sich ja immer wieder.

Viele Grüße

Miri :grin:

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Glückwunsch zur überstanden OP.Freue mich für dich, dass du alles als halb so schlimm empfunden hast.

Weiterhin gutes Abschwellen.

Daniela

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Kanüle wurde gelegt, EKG, Blutdruckmessgerät und Pulsmesser wurden angelegt. Nasenlöcher wurden betäubt für den Schlauch einzuführen. Dann bekam ich Narkosemittel in die Kanüle gespritzt --> krass, hast du das alles mitbekommen???? ich hatte ja nur zwei ops, aber habe immer nur mitbekommen, wie zuerst die kanüle gelegt wurde und ich betäubt wurde, damit ich vom rest nix mitbekommen brauchte ;) gute heilung wünsch ich dir noch! nic

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Hi Miri

Glückwunsch zur überstandenen Bimax. Ich wünsche Dir schnelles Abschwellen und alles Gute weiterhin.

PS: Eine bisschen beneide ich Dich schon:-D Aber bis Juli ist es nicht mehr allzu lange hin, hoffentlich:???:

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Hallo Miri !

Von mir auch Glückwunsch zur überstandenen OP.

Das ist ja mal wieder ein Bericht in dem das Ganze recht harmlos klingt, Du Glückliche !

Du schreibst, daß Du als Du aufgewacht bist keinen Splint drin hattest, brauchtest Du den Splint gar nicht tragen ?

Weiterhin alles Gute beim Abschwellen und weiteren Heilungsverlauf

Viele Grüße

Jasna

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Hallo missyqueen,

also mir hat das nichts ausgemacht, dass ich noch alles mitbekam, ich wurde schon so oft operiert, da weiss man was auf einen zukommt. So hatte man auch noch Zeit, sich ein bischen mit der Narkoseärztin zu unterhalten. Diese netten LMAA-Tablettchen hatte ich zwar auch bekommen, aber die wirken bei mir nicht.

Hallo Jassy,

Also ich hatte nach der OP keinen Splint mehr im Mund, den brauchte mein Chirurg nur für die OP und ich bin auch froh darüber. Dieser Splint nach der OP muss doch ganz schön Nerven. Ich habe jetzt nur auf jeder Seite einen Gummi, aber damit kann ich leben. Diese Gummis bekam ich aber erst am Tag der Entlassung eingesetzt.

Danke für die vielen Glückwünsche zur überstandenen OP.

Grüßle Miri

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Hi Miri,

super, dass alles so gut gelaufen ist....jetzt gehts bergauf! :-)

Dass Du post-OP keinerlei Fixierung der Kiefer zueinander (weder Splint noch Verdrahtung oder Gummis) hattest, finde ich auch bemerkenswert. So ist es natürlich viel angenehmer für dich. Ich war post-OP 5 Tage komplett verdrahtet incl. Splint und danach eine Woche auch ohne jegliche Fixierungsmaßnahme. In dieser Zeit hatte sich dann leider meine Mittellinie etwas verschoben, sodass ich sofort wieder Splint & Gummis bekam und auch jetzt noch trage. FAZIT: Genau beobachten, ob sich alles korrekt & symmetrisch entwickelt! Aber Du wirst ja jetzt eh ständig zum KFO und KFC rennen....

Weiterhin angenehmes Abschwellen... ;-)

Gruß

Michel

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