Hallo, ich bin neu hier und total verzweifelt über meine aktuelle Situation. Mir wurde bereits von zwei Kieferorthopäden eine Bimax Operation empfohlen, da eine fehlende Behandlung in Zukunft zu Problemen führen kann. Allerdings bin ich schon 25 Jahre alt und habe noch keinerlei Beschwerden, weder Kieferknacken, Kopfschmerzen etc. Deshalb frage ich mich, ob es sich überhaupt lohnt so viele Risiken einzugehen nur um mögliche Probleme in der Zukunft vorzubeugen, die eventuell nie eintreten werden. Es ist klar das niemand in die Zukunft blicken kann, aber vielleicht wäre es besser einfach abzuwarten und falls dann irgendwelche Beschwerden auftreten würden, die OP dann zu einem späteren Zeitpunkt durchführen zu lassen. Die OP sollte übrigens bei Dr. Meyer in Münster durchgeführt werden. Vielleicht hat sich jemand von euch in der selben Situation befunden und kann mir vielleicht meine Entscheidung erleichtern.

Danke schon mal an jeden, der sich die Zeit nimmt um eine Antwort zu verfassen.

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Es wird mir geraten die bimax OP durchführen zu lassen, weil mein Unterkiefer zu weit vorne steht. Leider reicht es nicht aus nur diesen nach hinten zu verlängern, da die lage des Oberkiefers dann auch nicht mehr passen würde (bzw. Ist der OK etwas kleiner). Die OP würde auch von der Krankenkasse übernommen werden.

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Hallo :)

Ich weiß nicht ob es Dir hilft aber bei mir war es so : Als Kind so ca mit 8 Jahren habe ich meine feste Zahnspange bekommen die kam dann mit 15 raus.

Damals wurde mir dazu geraten, dass wenn ich so 21 bin eine Bimax machen zu lassen.

Ich dachte so Nö wieso keine probleme u.s.w.  Jetzt bin ich 27 Jahre alt und werden am 13.10 Operiert Bimax . Ich hab probleme ; Nacken und Kopfschmerzen beim lachen schmerzt es mir tierisch.

Ich bereue es jetzt das ich es nicht vorher gemacht habe .

Ps: Ein bekannter von mir hat die Bimax letztes Jahr bekommen. Er hatte keine beschwerden. Hat es vorsorglich machen lassen.

 

Alles gute .

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Vielen dank KathrinLN für diesen Kommentar:610:

Ja, vielleicht ist es auch naiv von mir zu denken, dass ich solche Probleme nicht bekommen werde. Darüber hinaus finde ich es gut zu wissen, dass andere Menschen diesen Eingriff auch ohne Probleme durchführen lassen.

Dir auch noch viel Erfolg und alles Gute für deine OP :610:

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Hallo sport193193

Ich hatte anfangs auch keine Beschwerden. Dann urplötzlich fing der Kiefer an weh zutun. Meine Zahnärztin dachte zuerst mein Zahn verursacht die Beschwerden also machte sie bei mir eine Wurzelbehandlung. Nur meine Beschwerden verschlimmerten sich (Kiefergelenksschmerzen & Kieferknacken).
Bis ich dann wegen einer anderen Sache zum Kieferchirurgen mussten und dieser stellte eine Kieferfehlstellung fest und schickte mich zum KFO.
Dieser bestätigte die Diagnose und meinte ich müsste operiert werden, weil mein Unterkiefer zu weit hinten steht. Hab mir beim Oralchirurgen eine weitere Meinung eingeholt & die bestätigte die KFO-Diagnose.

Kurzer Sinn: Da bei dir eine Fehlstellung festgestellt worden ist und du zwar keine Beschwerden jetzt hast heißt das nicht das es auch so bleibt. Lass es lieber machen damit du später keine Probleme bekommst.

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Meine Befürchtung ist, dass ich nach der OP mehr Probleme habe als vorher. Mir gefällt mein Gesicht eigentlich so wie es ist und nach der OP können sich ja viele Probleme entwickeln, die ich vorher nicht hatte. Dennoch hast du Recht Blair, Probleme können sich auch in Zukunft entwickeln wenn ich keine OP machen lasse. Aber wenn ich erst eine OP machen lasse wenn diese Beschwerden auftauchen, ist es doch vielleicht besser als wenn ich mir durch die Risiken der OP selbst welche schaffe.

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@sport193193

Also ich kann Dich gut verstehen. Ich würde ohne Beschwerden und Unzufriedenheit mit der Optik auch keine OP einfach mal so vorsorglich machen lassen. Eine OP birgt immer Risiken und wenn Du danach plötzlich Probleme hast (und die hat man nach solch einer OP am Anfang auf jeden Fall, weil die Muskeln sich an die neue Position gewöhnen müssen) ärgerst Du Dich sehr. 

Bei mir war es so, dass ich zwar mit meinem Aussehen nie ganz im Reinen war, aber nie auf eine Kieferfehlstellung gekommen wäre. Mein Körper hatte diese auch recht gut kompensiert. Irgendwann so ungefähr mit 28 bekam ich dann seltsame Ohrenschmerzen, die einfach nicht verschwanden. Der HNO-Arzt fand nichts. Dann wurden die Zähne in dem Bereich kontrolliert und geröntgt, nichts. Irgendwann kam dann jemand auf das Kiefergelenk. Inzwischen hatte sich eine Arthrose und Diskusverlagerung gebildet, die mich seitdem mal mehr und mal weniger beeinträchtigt. Bin jetzt schon ü30 hatte zuletzt permanente "Ohrenschmerzen" nach vielem Kauen und Druck auf dem betreffenden Ohr. :-( 

Für mich war die OP also ein Hoffnungsschimmer in zweierlei Hinsicht: optische und funktionelle Verbesserung! Ohne diese Hoffnung hätte ich die BIMAX, die bei mir wirklich heftig war, nicht über mich ergehen lassen. Kurz nach der OP habe ich mich zwar auch verflucht, weil meine Beschwerden in keinem Verhälttnis zu dem Zustand kurz nach solch einer OP im Gesicht stehen. Man geht halbwegs gesund ins Krankenhaus und ist erst einmal richtig krank. Schmerzen hatte ich zwar keine, aber ich fühlte mich extrem schwach, konnte weder essen noch sprechen, noch laufen.

Jetzt 11 Wochen später geht es mir wieder gut und ich bin froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe. :-) Aber ich denke einfach, man muss diese OP auch selbst wollen. Eine positive Einstellung ist extrem wichtig für den Heilungsprozess und Erfolg der OP. Wenn Du jetzt noch keinen Leidensdruck hast, dann kannst Du alles auch später angehen. Rennt ja nicht weg. Das ist jedenfalls meine Meinung. 

Liebe Grüße 

Angel

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Das einzige Problem ist meine beeinträchtigte Nasenatmung. Also ich kann schon seit mehreren Jahren nicht richtig durch die Nase atmen und der KFC meinte, dass dies sich nach der OP auch verbessern können.

Vielen Dank für alle Kommentare :)

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Wenn der OK nach vorne verlagert wird, dann wird Deine Nasenatmung auf jeden Fall besser. Das merke ich jetzt auch deutlich. :-) Schöner Nebeneffekt, den ich gar nicht so erwartet hatte.

Soll Dein OK auch verbreitert werden? (GNE oder ähnliches) Dadurch kommt noch mehr Luft durch die Nase.  

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Hallo @sport193193

ich kann deine Bedenken gut verstehen. Ich war mit Anfang 20 in einer ähnlichen Situation.

Mein damaliger Zahnarzt und ein KFC rieten mir, da ich schon zwei Wurzelresektionen und das Entfernen aller Weißheitszähne über mich ergehen lassen hatte, mich in der Zahnklinik der Uniklinik Münster vorzustellen, da sie ebenfalls weitere Probleme für Später erahnten. Also fuhr ich dort hin und ließ mich in diesem großen Saal mit gefühlt 200 Zahnarztstühlen, getrennt durch Stellwände, von einem KFC beraten. Dieser bestätigte ebenfalls die Vermutungen meines Zahnarztes und  KFC und riet mir zu einer Kiefer-OP. 

Wieder zu Hause ließ ich mir alles noch einmal durch den Kopf gehen. Ich war zwar nicht zufrieden mit meinem Aussehen, hatte aber, nach den obigen Behandlungen, keinerlei Beschwerden und eine heiden Angst vor einer Kiefer-OP. Also habe ich es damals nicht gemacht. 

Es ging eine ganze Weile gut, bis die nächsten Wurzelresektionen anstanden. Immer mal wieder kam eine hinzu. Letztlich mussten deswegen insgesamt 3 Zähne gezogen werden. Ich habe mich geärgert, aber an die Kiefer-OP von damals dachte ich da schon nicht mehr. 

Auch zu dieser Zeit hatte ich schon öfter Kopfweh und Verspannungen. Ich dachte nicht über einen Zusammenhang zwischen Kiefer und Verspannungen nach. Aus den Kopfschmerzen entwickelte sich eine Migräne. Auch die Verspannungen nahmen zu. Hinzu kam noch ein Tinitus. 

Im letzten Jahr musste dann erstmals meine Tochter zu einer KFO und ich machte für mich auch einen Termin. Sie sagte mir, sofern ich nichts machen ließe, würde sich die Fehlstellung weiter verschlimmern. Allerdings ginge es nur in Kombination von KFO und KFC. Sie empfiehl mir Prof. Meyer in Münster.

Dieser sah sich alles an und wies mich auf manches hin, was mir selber nie so bewusst gewesen war und mir wurde klar, daß es niemals ohne OP gehen wird. Also bin ich letztes Jahr mit 42 Jahren die KFO-Behandlung angefangen, die ich schon mit Anfang 20 hätte machen lassen können und meine Bimax-OP findet am 6.11. statt. 

Heute ärgere ich mich manchmal, daß ich es damals nicht habe machen lassen. Auch wenn ich Angst vor der OP habe, so bin ich froh, diesen Schritt mittlerweile zu gehen.

Leider kann ich dir nicht sagen, welcher Weg für dich der richtige ist. Es muss dir nicht wie mir ergehen. Die Entscheidung triffst du letztlich allein.

Es ist, wie @angel1979 schon sagt, ein schwerer Weg nach der OP, aber ich glaube, daß er sich lohnen wird.

Ich drücke dir die Daumen für die Entscheidungsfindung. 

LIebe Grüße 

 

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vor 18 Stunden schrieb sport193193:

Vielen dank KathrinLN für diesen Kommentar:610:

Ja, vielleicht ist es auch naiv von mir zu denken, dass ich solche Probleme nicht bekommen werde. Darüber hinaus finde ich es gut zu wissen, dass andere Menschen diesen Eingriff auch ohne Probleme durchführen lassen.

Dir auch noch viel Erfolg und alles Gute für deine OP :610:

Hallo @sport193193,

Danke dir auch weiterhin alles Gute.

Hör einfach auf dein Bauchgefühl.

LG

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@angel1979

Ja, der OK soll nach vorne verlagert werden, aber von einer GNE ist mir soweit nichts bekannt:11:

@Piowa

Das hört sich ja nach einem langen Leidensweg an :(

Dein Kommentar hilft mir auf jeden Fall weiter und ich wünsche dir viel Erfolg und Kraft für deine anstehende OP.

Nochmal eine allgemeine Frage. Kann es eigentlich passieren, dass man nach der OP ausversehen im schlaf richtig zubeißt und somit wieder alles verschiebt? Oder ist alles so fest fixiert, dass so etwas überhaupt nicht passieren kann?

LG

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Ich stand vor der gleichen Entscheidung wie du. Ganz einfach: Solange du keine Beschwerden hast, mache es nicht. Falls es so weit ist, kannst du es noch mal durch den Kopf gehen lassen. Genau so hats mir auch Dr. Neubert(leider letztes Jahr verstorben) gesagt.
Überleg mal... wenns gut läuft hast du Glück, wenn nicht...

Die ganzen Chirurgen werden dir fast immer zu ner Bimax raten. Ich war bei 4 Bekannten(auch hier im Forum sehr oft gennant) und nur Dr. Neubert war ehrlich(meiner Meinung nach).
Unterschätz das nicht mit:"Ach, in Zukunft könnte ja alles schlimmer werden, also mach ichs jetzt lieber"..
Ich hätte kein Bock mit ner Tauben Lippe mein Leben zu verbringen..

 

 

"Kurzer Sinn: Da bei dir eine Fehlstellung festgestellt worden ist und du zwar keine Beschwerden jetzt hast heißt das nicht das es auch so bleibt. Lass es lieber machen damit du später keine Probleme bekommst. "

Kurzer Sinn: Da bei dir eine Fehlstellung festgestellt worden ist, heißt es nicht unbedingt das du in Zukunft Probleme bekommen könntest.
 

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Hallo @sport193193

Danke dir. Ja, leider habe ich diesen Weg gehabt. Hinterher ist man immer schlauer. Es hätte ja aber auch gut gehen können und ist es ja auch für eine ganze Weile.

Man darf sicherlich nicht außer Acht lassen, daß Kieferchirurgen und Kieferorthopäden auch nur Menschen sind, die nicht hellsehen können und mit ihrer Arbeit ihr Geld verdienen. Es gibt da draußen sicherlich auch eine Menge Menschen, die eine Fehlstellung (auch behandlungsbedürftige) haben, die kaum oder vielleicht sogar gar keine Probleme haben. Nur wirst du diese Menschen wohl ehr nicht hier finden. :376: 

Offensichtlich fällt dir die Entscheidung zur Zeit, aus nachvollziehbaren Gründen, noch schwer. Dann schieb es doch erstmal um einige Zeit auf und hör letztlich auf dein Bauchgefühl. Es ist dein Körper und du allein entscheidest, was für dich richtig ist. 

Liebe Grüße

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Hi,

ohne Beschwerden würde ich nichts machen lassen, aber da du beschreibst, dass du nicht richtig  durch die Nase atmen kannst, hast du ja Beschwerden. 

Lass am besten den Oberkiefer verbreitern. 

Bei mir wurde der Oberkiefer  verbreitert  und ich kann seitdem deutlich besser durch die Nase atmen. 

 Bin  seitdem kaum noch krank und  eine Erkältung verläuft jetzt auch viel weniger schlimm. 

 

Mfg

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Hallo,

ich bin 20 und hatte im März eine Bimax. Vor über 2 Jahren kurz vor meinem 18. Geburtstag riet mir mein Zahnarzt dazu (obwohl ich vorher schon 7 Jahre lang eine Zahnspange trug) nochmals zum KFO und KFC zu gehen und meine Kieferfehlstellung behandeln zu lassen. Bis zu diesem Zeitpunkt war mir selbst nichtmal bewusst dass ich eine Kieferfehlstellung hatte. Meinen offenen Biss hatte man, wenn man es nicht wusste nicht gesehen und ich war auch immer sehr zufrieden mit meinem Aussehen. Ich hatte nie Beschwerden, außer dass meine Zähne kaum Kontakt zueinander hatten. Das empfand ich jedoch nicht als schlimm, da ich es ja nie anders kannte :D  Die Ärzte meinten ich würde später wenn ich ca. 40 bin Kopfschmerzen und Kieferschmerzen bekommen. Im Endeffekt habe ich mich zu nochmals mindestens 3 Jahre Zahnspange, GNE und dieser OP entschieden weil mir gesagt wurde, wenn ich die Behandlung anfange bevor ich 18 werde werden die Kosten übernommen und danach nicht mehr. Mittwoch wurde mir das Metall entfernt (total harmlos) und in 1-2 Monaten bin ich auch die Zahnspange los. Natürlich war das ein langer Prozess..., ich bin jetzt schon 10 Jahre, also die Hälfte meines Lebens in kieferorthopädischer Behandlung. Habe jahrelang eine Zahnspange getragen, die GNE.. dann noch die Bimax OP mit Schmerzen, und 8 Wochen lang Splint tragen mit flüssiger Nahrung und nicht reden können und jetzt nochmal die ME... trotzdem bin ich überglücklich mit meiner Entscheidung und mein neues Gesicht gefällt mir sogar noch besser als das vorherige :D Ich habe auch gehört je älter man wird desto schwieriger werden solche Eingriffe (Jedoch keine Ahnung ob das stimmt). Ich würde es aufjedenfall wieder machen :) Vorausgesetzt man hat einen guten KFC (Ich war in der Universitätsmedizinischen Klinik in Göttingen)

 

Liebe Grüße :378:

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