Andi

OP-Erfahrungsbericht bei Doc Kater + Bilder

Hallo Ihr Lieben!

Mein OP Bericht kommt relativ spät. Ich habe zuvor schon 2 mal versucht meinen Bericht zu posten, aber immer wieder stürzte mir mein Computer ab, und der Bericht war danach weg, weil ich Schussel vergessen hatte den Text zur Sicherheit zu speichern. Danach habe ich mir noch mal bewusst Zeit gelassen um ausführlich über meine Erfahrungen berichten zu können und euch auch einen ausführlichen Einblick darüber zu geben, wie es mir heute nach einem Jahr psychisch sowie physisch geht.

Operieren lassen habe ich mich bei Dr. Kater in Bad Homburg vor knapp einem Jahr. Ich hatte ein Bimax OP. Der Oberkiefer wurde etwas höher gesetzt, und der Unterkiefer weiter nach vorne.

Ich bin Österreicher und hätte eigentlich auch in Österreich operiert werden sollen, aber da sind so einige Dinge schief gelaufen, und ich habe einen ziemlichen psychischen Horror damals durchgemacht. Mehr dazu erzähl ich dann im Anschluss an den OP Bericht.

Erst einmal möchte ich für die Leute, die kurz vor einer OP stehen, erzählen, wie alles abgelaufen ist.

Der Tag vor der OP:

Also dieser Tag war noch der Angenehmste. Man musste sämtliche Formulare ausfüllen, ich bekam Bett und Zimmer zugeteilt. Ich habe ein Einzelzimmer genommen, und war auch relativ froh darüber, denn dadurch hatte ich meine volle Ruhe und meine Mutter konnte auch immer kommen und gehen wann sie wollte. Am Abend kam noch Doc Kater mit Crew in mein Zimmer und erklärte mir wie alles am nächsten Tag ablaufen wird, was alles genau gemacht wird, und ich konnte noch Fragen stellen. Danach sind meine Mutter und ich noch etwas essen gegangen, und ich glaube um 10 Uhr am Abend musste ich dann schon wieder im Krankenhaus sein. Eine Schwester kam vorm schlafen gehen, und gab mir eine Beruhigungs- oder Schlaftablette, obwohl ich eigentlich gar nicht nervös war, und sagte mir dann, dass ich in der Früh der Erste auf dem OP-Tisch sein werde. Ich guckte dann noch etwas TV und schlief dann relativ schnell ein.

Tag der OP:

Mir stand eine Bimax - OP bevor. Der Oberkiefer wurde ein bisschen höher versetzt, und der Unterkiefer weiter nach vorne.

In der Früh wurde ich von den Schwestern geweckt. Ich musste diese Thrombose Strümpfe anziehen sowie dieses OP-Hemd, bekam dann noch mal eine Tablette, und wurde in den OP-Raum geschoben. Ich bekam dann nicht mehr sehr viel mit, außer dass Doc Kater neben mir stand und mir sagte, dass es gleich los gehen würde. Danach kann ich mich nicht mehr wirklich an etwas erinnern, und mein Erinnerungsvermögen setzte erst wieder im Aufwachraum ein.

Dort war ich dann erstmal ziemlich verwirrt, und langsam wurde mir dann bewusst, dass ich gerade erst eine OP hinter mich gebracht habe. Schlecht war mir eigentlich gar nicht, und übergeben musste ich mich Gott sei Dank auch nie, daher war alles halb so wild. Schlimm war für mich jedoch, dass ich meine Unterlippe nicht spüren konnte, da ja der Nerv ziemlich durch die OP gereizt wurde, und dies versetze mich erst mal in Panik.

Irgendwann kam dann auch mal Doc Kater und erzählte mir, dass die komplette OP gut verlaufen sei, und das Ergebnis sehr gut geworden ist (was ich mittlerweile nur bestätigen kann J ) und ich war dann natürlich erst mal beruhigt. Ansonsten fällt mir noch ein, dass ich eine sehr angenehme Kühlmaske bekommen hatte, die die Schwellung sehr erfolgreich zurück hielt. Auch meine Mutter durfte ganz, ganz kurz zu mir, was mir unheimlich gut tat. Ansonsten hab ich geschlafen, geschlafen, geschlafen, und kann eigentlich sagen, dass diese Zeit nach der OP noch die angenehmste war, weil man durch die Narkose noch sehr müde ist, und nur schläft.

1. Tag nach der OP:

Am nächsten Tag wurde ich dann in mein Zimmer gebracht, ich hatte ein Einzelzimmer, meine Mutter kam mich besuchen und mir ging es gleich mal wieder viel besser. Ein vertrautes Gesicht in dieser anstrengenden Zeit um sich zu haben, hilft nämlich unglaublich. In meinem Zimmer bin ich dann auch zum ersten mal nach der OP wieder aufgestanden, und wagte mit der Hilfe meiner Mutter die ersten Schritte in Richtung Badezimmer und konnte zum ersten Mal mein neues Gesicht im Spiegel sehen. Davon war ich dann erstmal nicht so begeistert, denn es war doch schon sehr geschwollen. Ebenso die beiden Drainagen aus meinem Mund die das Blut aus den Wunden auffingen, waren erstmal ziemlich irritierend. Fast den gesamten Tag habe ich mit Schlafen verbracht, denn ich war doch noch ziemlich erschöpft.

2. Tag nach der OP

Der nächste Blick in den Spiegel versetze mich allerdings wieder in einen ziemlichen Schock, denn meine Schwellung hat so gut wie ihren Höhepunkt erreicht. Mein Gesicht glich mehr einem Luftballon J, und ich konnte mir daher absolut keine Vorstellung machen wie mein Gesicht in normalem Zustand wieder aussehen könnte. Diesen Tag fand ich noch ziemlich unangenehm, denn die Drainagen aus meinem Mund konnte ich überhaupt nicht leiden, und wartete nur darauf bis sie mir entfernt wurden. Schmerzen hatte ich eigentlich keine, wenn nur sehr leichte, die absolut erträglich waren. Schmerztabletten wurden mir zwar mehrmals von den Schwestern angeboten, aber ich habe immer abgelehnt, weil ich wirklich kaum Schmerzen hatte. So schlimm sich eine solche OP auch anhören mag, kann ich wirklich alle Leute die eine solche OP noch vor sich haben beruhigen, denn die Schmerzen halten sich wirklich in Grenzen.

Der zweite Tag war an und für sich relativ langweilig. Ich konnte nicht mehr wirklich schlafen, weil ich schon die 2 Tage zuvor nur mit schlafen verbracht habe.

Lesen, Musik hören, sowie TV gucken war aber auch noch sehr anstrengend, und hab das eher gemieden.

Nachdem mir gesagt wurde, dass ich zur Untersuchung zu Doc Kater müsse, bin ich dann in seine Praxis nebenan spaziert. Ich war zwar eigentlich noch ziemlich wackelig auf den Beinen, aber zusammen mit Mama J war das schon zu meistern, und die frische Luft tat mir ziemlich gut.

3. Tag nach der OP

Von hier an ging es rapide bergauf. Schön langsam wurde ich wieder fit. Die Drainagen wurden mir entfernt und dadurch ging es mir endlich gleich mal sehr viel besser. Zusammen mit meiner Mutter bin ich mehrmals am Tag den Gang meiner Station auf und ab gegangen, damit mein Kreislauf schön langsam wieder in Schwung kommt. An diesem Tag bekam ich auch meine erste Lymphdrainage. Das war sehr, sehr angenehm, und förderte den Rückgang meiner Gesichtsschwellung um einiges, und ich konnte es kaum erwarten bis ich am nächsten Tag die nächste bekam. Ich kann übrigens jedem nur empfehlen nach eurem Krankenhausaufenthalt, selbst noch mal von einem Masseur solche Lymphdrainagen in Anspruch zu nehmen, denn das fördert den Rückgang der Schwellung wirklich enorm.

4.Tag nach der OP

War eigentlich nicht viel anders als der Tag zuvor, nur dass es mir noch mal um einiges besser ging. Zusammen mit meiner Mutter bin ich wieder hinaus an die frische Luft gegangen, und wir sind ein bisschen in den vom Krankenhaus gegenüber liegenden Gassen spazieren gegangen. Ich fühlte mich schon sehr fit.

Hunger hatte ich allerdings nicht sehr viel und an irgendwas zu beißen zu denken, war in dieser Zeit absolut nicht möglich. Das Essen war zum Teil sehr gut, zum Teil auch weniger. Man bekam viel Suppe, sowie Milchbrei usw. Meine Mutter brachte mir dann mal Hipp worüber ich mich sehr freute, aber mein Hungergefühl hielt sich allerdings trotzdem in Grenzen. Dementsprechend hab ich auch viel abgenommen J

5. Tag nach der OP

Dieser Tag war für mich sehr überraschend. Da es mir schon so gut ging wurde ich an diesem Tag schon entlassen. Ich musste noch mal zu Doc Kater in seine Praxis, der mich noch mal untersuchte und sich versicherte ob ich wirklich schon fit wäre um das Krankenhaus zu verlassen. Ein paar Stunden zuvor bekam ich noch mal eine Lymphdrainage, und endlich ging es dann nach Hause. Ich habe meine Sachen gepackt, und war dann Gott froh endlich im Auto auf den Weg nach Hause zu sitzen.

Wie alles überhaupt begann:

Angefangen hat alles damit, dass ich mit meinen schiefen und ineinander verschachtelten Zähnen nicht wirklich glücklich war und mich schlussendlich entschieden habe einen KFO aufzusuchen und mir eine Zahnspange verpassen zu lassen.

Ich habe 2 KFO’s aufgesucht, und habe mich für den zweiten entschieden, da mir dieser als kompetenter erschien, weil dieser auch ausführlich auf meine Fragen einging, und ich ihm vollstes Vertrauen schenkte. Im Nachhinein war die Wahl auf jenen KFO vielleicht einer meiner größten Fehler. Der KFO meinte um meine Zähne wieder in eine Reihe zu bekommen müsste man im Unterkiefer meine Prämolare ziehen und zusätzlich, um Platz zu schaffen, noch einen weiteren Zahn im Oberkiefer. Ich habe mir, bevor ich zu meinem Zahnarzt ging, um mir meine Zähne ziehen zu lassen, noch mal von meinem KFO versichern lassen, ob es nicht doch eine andere Möglichkeit gäbe z.B. OP, damit ich meine Zähne behalten kann. Da ich durch einen Unfall in meiner Kindheit schon mal 2 bleibende Zähne verloren hatte, wollte ich eigentlich nicht unbedingt weitere Zähne verlieren. Mein KFO meinte daraufhin, dass es keine andere Möglichkeit gäbe. Im Nachhinein musste ich feststellen, dass dies falsch war. Man hätte anhand einer Gaumennahterweiterung, meine beiden Kiefer erweitern können, und ich hätte bestimmt nicht all die Probleme gehabt, die sich durch das Zähne ziehen eingestellt haben. Letztendlich schafft man durch diese Vorgangsweise ja nicht mehr Platz, sondern verkleinert den Kiefer noch mehr, was auch vor allem die Zunge gewaltig zum spüren bekommt. Andere Probleme wie Verschlechterung der Nasenatmung, ständige Halsschmerzen durch ständige Mundatmung waren weitere Nebenwirkungen. Heute glaube ich zu wissen, dass Kieferorthopäden deshalb gerne Zähne ziehen, weil dadurch die Behandlung länger dauert, und weil dadurch verbunden, die Ärzte wahrscheinlich einen größeren finanziellen Nutzen daraus ziehen können, sehr zum Leidwesen der Patienten natürlich. Jedoch muss ich dazu sagen, dass ich selbst kein Kieferorthopäde bin, und ich mit diesem Verdacht auch falsch liegen kann. Jedoch sollte meiner Meinung nach ein erwachsener Kiefer ja Platz für 32 Zähne bieten können. Daher mein Rat an euch alle: Bevor ihr Zähne ziehen lasst, erkundigt euch wirklich sorgfältig, ob es nicht Alternativen gibt.

Allgemeines zu Doc Kater:

Doc Kater ist meiner Meinung und Erfahrung nach ein überaus kompetenter Arzt, der sein Handwerk wirklich versteht, und weiß wovon er spricht. Ich hatte innerhalb weniger Minuten vollstes Vertrauen in ihm, und das zu Recht. Zu dem Zeitpunkt einem Arzt wieder Vertrauen zu schenken, war nach den schlechten Erfahrungen, die ich mit meinen zuvor behandelnden Ärzten sammeln musste, überaus schwierig für mich, doch Doc Kater erkannte gleich auf dem ersten Blick meine Probleme, erkannte gleich in den ersten Sekunden in denen er mich sah, dass mir Zähne gezogen worden sind, und welche Auswirkungen dies auf meinen Kiefer hatte und welch gesundheitliche Probleme, dies mit sich brachte.

Alle Probleme, die ich vor meiner OP hatte, und über die ich bei meinen vorigen Ärzten klagte, hatte Doc Kater mir sofort, ohne dass ich diese Probleme überhaupt wirklich ansprechen musste, mit seiner Diagnose bestätigt.

Als er mir seine Diagnose gab, war ich fast sprachlos, den Tränen nahe, also sehr emotional, weil ich das erste Mal auch das Gefühl von einem Arzt bekommen hatte, dass er meine Beschwerden und die damit verbundenen Probleme für ernst genommen hatte, während meine damaligen Ärzte versuchten mir einzureden, ich würde mir dies nur einbilden, leide an Dysmorphobie (die Angst hässlich zu sein, auch Michael Jackson Syndrom genannt), stehe kurz vorm Selbstmord, und kompensiere.

Dies alles wurde festgestellt, nachdem ich von meinen österreichischen Ärzten nach Amsterdam geschickt wurde, zu einem Psychologen, der mir einen Test zum ausfüllen gab, mit Fragen zu meinem Verhalten, welche ich nur mit Ja oder Nein beantworten durfte, ohne auch zu erklären können, wieso ich mich in dieser oder jener Situation so verhalten würde. Auch nachdem dieser Test von jenem Psychologen ausgewertet wurde, ist dieser nicht mit mir diese Fragen zu zweit durchgegangen und hat mich gefragt wieso ich bestimmte Fragen mit Ja oder Nein beantworten würde.

Aufgrund dieser Auswertung von diesem Psychologen, zu dem mich meine österreichischen Ärzte geschickt hatten, verweigerten mir diese dann auch schlussendlich meine OP.

Ich versuchte diesen Psychologen, der in Amsterdam angeblich auch mit den „besten“ Chirurgen zusammen arbeitet, zu überzeugen, dass seitdem ich in kieferorthopädischer Behandlung bin/war, sich alles extrem verschlechterte, und nur das sich auf meine Psyche auswirkt, und es mein Wunsch wäre, dass dies beseitigt wird. In dieser Zeit kamen dieser Psychologe, noch seine Kollegen, nicht eineinziges Mal auf die Idee neue Röntgenbilder zu machen, und mit den alten zu vergleichen. Die Röntgenbilder, die sie von mir besaßen waren zu dem Zeitpunkt schon fast 9 Monate alt. Ein Zeitraum indem sich alles schon 3fach verschlechtert hatte.

Letztendlich hab ich dann beschlossen, mir ganz unabhängig von meinen Ärzten, Meinungen aus Deutschland zu holen, wo ich dann Gott sei dank auf Doc Kater gestoßen bin, und durch den sich mein ganzes Leben vollständig geändert hat.

Doc Kater hat mich dann zu einer wunderbaren Kieferorthopädin in München vermittelt. Ich hab somit meine Behandlung bei meinen zuvor behandelnden Ärzte abgebrochen und bei Doc Kater und jener Kieferorthopädin fortgesetzt. Ich habe dann diesen Psychologen ausgerichtet, dass ich mich von einem sehr kompetenten Arzt beraten habe lassen, der mir all meine Probleme bestätigte. Darauf meinte der Psychologe, er könne mich ohnehin nicht aufhalten, und ich werde schon sehen, was ich davon habe, wenn ich mich operieren lassen würde, und er meinte dass ich mit dieser OP auf jeden Fall den falschen Weg einschlage, und ich danach mit meinem neuen Aussehen nicht mehr klar kommen werde. Seine Aussage bzw. Meinung hat sich jedoch nicht bestätigt.

Zu meiner psychischen Verfassung damals sowie heute:

Damals ging es mir wahnsinnig schlecht. Ich war vorher schon nicht mit meinem Kiefer zufrieden, und nachdem meine Zähne gezogen wurden, und ich nicht nur rein gesundheitliche Probleme bekommen habe, sondern sich dies gleichzeitig auch sehr zum Negativen auf mein Äußeres ausgewirkt hatte (Profil ) war ich total am Ende. Ich hab mich absolut nicht mehr wohl gefühlt in meiner Haut und mich hat das alles so sehr belastet, dass ich keinen Spaß mehr am Fortgehen hatte, und ich nicht mehr wirklich studieren konnte usw.

Ich war ständig krank, und hab sogar angefangen, mich für mein Gesichtsprofil zu schämen (bevor mir die Zähne gezogen wurden, war es ja bei weitem nicht so schlimm), sodass ich auch wirklich keine Lust hatte unter Leuten zu gehen, und mich komplett zurück zog.

Nach meiner OP hat sich dann mein ganzes Leben komplett verändert. Alle Beschwerden, über die ich klagte, waren weg. Ich konnte meinen Mund wieder schließen, hatte keine Halsschmerzen mehr, konnte wieder frei durch die Nase atmen, und hatte mehr Platz im Mund für die Zunge. Zum optischen Ergebnis: Ich war begeistert. Wenn ich mich heute in den Spiegel sehe, bin ich froh, mich für diese OP entschieden zu haben, und dass ich auf mein inneres Bauchgefühl gehört habe, welches mir sagte, die OP sei der richtige Weg. Ich weiß nicht wie es mir heute gehen würde, wäre ich noch bei meinen damaligen Ärzte in Behandlung, und ich hätte keine OP gehabt. Ich glaube mein Leben wäre nicht sehr lebenswert.

Heute strotze ich wieder nur so von Selbstbewusstsein, bin viel mit meinen Freunden unterwegs, studiere wieder richtig, arbeite nebenbei, ich war sogar jetzt für fast ein ¾ Jahr im Ausland um zu studieren, und genieße mein Leben in vollsten Zügen.

Nachdem ich die OP jetzt hinter mir habe, und man mich heute fragen würde ob ich diese OP wieder über mich ergehen lassen würde, kann ich nur Folgendes sagen:

AUF JEDEN FALL!!! Ich finde man soll eine OP nur dann über sich ergehen lassen, wenn man sie wirklich nötig hat, und bei mir war dies der Fall. Einen gesunden Kiefer zu haben, schadet nie, und die OP war halb so schlimm wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Hätte ich heute eine solche OP noch mal nötig würde ich es wieder tun, und NUR BEI DOC KATER!!!

Ich bin in meinem Leben noch nie zuvor einem solchen Arzt begegnet, der wirklich wie er für seinen Beruf lebt, und sich derart fürsorglich um seine Patienten kümmert, ihnen jegliche Angst nimmt, und dem wirklich daran etwas liegt, dass seine Patienten wirklich gesund werden, und beschwerdefrei leben können, und sich noch dazu wohl in ihrer Haut fühlen. Doc Kater hat alle meine Fragen beantwortet, und gab mir vor allem das Gefühl als Patient ernst genommen zu werden. Ich würde mir wirklich wünschen, andere Ärzte würden sich davon ein Stück abschneiden.

Falls es Fragen von euch an mich gibt, beantworte ich diese natürlich gerne und so gut ich kann. Ihr könnt mir aber auch gerne eine e-mail and a.luttenberger@inode.at schicken. J

Lg euch alle und einen schönen Tag.

P.S: Alle Fotos wurden nach der OP geschossen, ich werde mich aber bemühen noch Fotos vor der OP zu finden, und zusätzlich hier rein stellen.

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Wow, hübsches Kerlchen!!;-)

So ,das musste ich jetzt einfach loswerden! :-)

Übrigens: hab mich durch deinen gesamten Bericht "gekämpft" und freue mich für dich, dass es dir jetzt so gut geht, nachdem du wirklich Schlimmes durchgemacht haben musst!

Jedenfalls: herzlichen Glückwunsch zur erfolgreich überstandenen OP und viel, viel Spaß mit deinem neuen "ICH"!!

liebe Grüße

Julie

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allso ich finde deine geschichte echt klasse vor allem das den mut hattest nicht auf zu geben egal was die ärzte gesagt haben und wenn man die bilder sieht kann man nicht glauben das du vorher so schlimm ausgesehen haben sollst so wie du sagst jetzt siehst du richtig gut aus und brauchst dich nichtmehr zu verstecken gruss ashanti

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Hallo Andi,

ich habe Deinen Bericht regelrecht verschlungen, da ich in knapp 5 Wochen eine sehr ähnliche OP bei Dr. Kater vor mir habe. So gut wie Du jetzt aussiehst wird er mich wohl nicht hinbekommen, aber mit der Hälfte wäre ich auch schon zufrieden.;-) Nein im Ernst, Du siehst einfach umwerfend aus.

Was hat Dich denn das Einzelzimmer extra gekostet? Ich spiele nämlich auch mit dem GEdanken mich separat legen zu lassen, so daß mich meine doch relativ große Familie (drei kleine Kinder) besuchen kann ohne andere Patienten zu stressen.

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Hallo Andi!

Habe deinen Beitrag sehr ausführlich gelesen und kann mir nur zu gut vorstellen wie es dir gegangen sein muss, denn mir geht es zur Zeit ganz ähnlich wie es dir damals gegangen ist. Lippenschlussprobleme, nicht genug Platz für die Zunge, Profilverschlechterung und vor allem die psychischen Probleme die damit einhergehen. Seit ich in Wien verpfuscht wurde (auch bei mir wurden Zähne gezogen), herrscht bei meinem Studium praktisch Stillstand, was mich noch mehr runterzieht. Meine Konzentrationsfähigkeit leidet enorm. Soziale Kontakte hab, weil ich mich in meiner Haut nicht mehr wohl fühle, stark reduziert. Einige Kieferorthopäden haben mir auch geraten, ich solle mich in psychotherapeutische Behandlung begeben. Vielleicht würde es ja helfen, aber was mich davon abhält mich auf die "Psychoschiene" schieben zu lassen, ist, dass ich vor dem KFO-Pfusch ein lebensfroher und zufriedener Mensch war (und mit meinem Aussehen sehr zufrieden war).

Warum hat man dich eigentlich nach Amsterdam zu einem Psychologen geschickt?

Wo genau kommst du her? -Ich stelle es mir sehr unbequem vor, zu jedem KFO-Termin nach München zu fahren. Die Distanz ist der Grund, weshalb ich noch zögere mich in Deutschland behandeln zu lassen.

PS: Du schaust sehr gut aus :) Bin schon auf die Vorher-Bilder gespannt.

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wow ein fesches Kerlchen,

hast ja echt viel hinter dir und auch einiges durchgemacht was ich da so gelesen habe. War sicherlich nicht leicht das alles. Aber jetz hast ja einiges hinter dir und du kannst dich hoffentlich an deinem neuen ich erfreuen.

l.g sabine

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Vielen lieben Dank euch allen für eure netten Antworten.

@Sarah : Bei Doc Kater bist du auf jeden Fall sehr gut aufgehoben, und du brauchst absolut keine Angst haben. Es is wirklich alles halb so wild wie man es sich vorstellt.

Die Zimmerkosten habe ich leider selbst nicht mehr wirklich im Kopf. Ich glaube ein Einzelzimmer kostet pro Tag zwischen 60 und 80 Euro. Ich kann da aber jetzt auch falsch liegen. Informationen dazu bekommst du eigentlich eh wenn du in seiner Ordination oder bei Dr Davids nach fragst.

Ich werd mal nach sehen, irgendwo hab ich noch die Rechnung, da sollte das drauf stehen. Die is aber irgendwo bei meinen Eltern zu Hause, und ich wohne momentan wo ganz anders, daher kann ich da nicht sofort einsehen. Ich werd aber mal meine Mum anrufen, und die soll mal schnell für dich gucken, und ich schreibs dir dann hier oder in einer privaten Message.

glg Andi :-)

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Oh, ist das ein schöner Bericht.

Freut mich, daß Du so zufrieden bist, und ich bin es auch!!! 8-)

Zu den Psycho-scheißern (sori) fällt mir auch jede Menge ein. Die wollen einem verkloppen, man müsse sich doch erstmal akzeptieren und so schlimm sei das alles doch gar nicht, und ähnliche Scheiße, und selber haben sie das Problem gar nicht.

Manche Zahnärzte sind genau solche verd****** Drecks******

sori, aber ich habe ähnliches erlebt wie Du. Die machen einen sogar noch runter, weil man überhaupt an eine OP denkt. Der eine sogenannte Kieferorthopäde hat mich in Grund und Boden gestampft und behauptet, man könne ohnehin nicht an beiden Kiefern gleichzeitig operieren, wo sollten die denn Halt bekommen? Ich solle mit den Spinnereien aufhören und mich so akzeptieren, wie ich bin. Da hatte ich schon so einen starken Unterbiß, daß ich nichts mehr abbeißen konnte.

Und jetzt geht es mir genauso wie Dir: mein Selbstwertgefühl, mein Selbstbewußtsein, mein Mut, meine Lebensfreude und die Sozialfähigkeit sind um 500% gestiegen, mindestens!! :P :p :cool:

So eine Operation kann wirklich eine Menge ausmachen.

ich bin auch dagegen, jedes Näschen liften zu lassen, aber es gibt eben auch viele Fälle, in denen es das allerbeste ist. Und wenn man heute die Möglichkeit hat, etwas zu operieren, wieso soll man es nicht tun?

Diese Psychop****** gehören allesamt in die Tonne gekloppt. :evil:

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So radikal, hätt ichs nicht formuliert. Aber grundsätzlich stimme ich dir zu. Wenn jemand ein Aussehen hat, welches sehr deutlich aus der Norm fällt und sich derjenige damit nicht wohl fühlt, so ist ein chirurgischer Eingriff definitiv gerechtfertigt. Wenn dann so wie bei Dysgnathie-OPs funktionelle und gesundheitliche Verbeserungen noch dazu kommen, dann kann mir kein Psychologe mehr erzählen, dass eine Psychotherapie alleine der richtige Weg gewesen wäre.

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Hallo,

eine Frage zu den Zimmerkosten? Wiviel ist denn das wirklich bei euch in Deutschland? Das Klingt schon einwenig billig muss ich sagen! Aber ich nehme mal an dass du sicherlich eine Zusatzversicherung hast die einen teil der Zimmerkosten gezahlt hat und den rest musstest selbst nur einen minimalen Betrag dazu zahlen. Ich weiß nur das hier in Wien in dem Krankenhaus in welchen ich arbeite Kostet ein Zimmer auf der Sonderklasse 2 Betten 450 Euro ohne Arzt und Behandlungskosten pro Nach, nur das Bett. Ein Einzelzimmer kostet 560 Euro, wieder nur das Bett.

l.g sabine

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Ich glaube, das mit den Zimmerkosten ist deshalb so günstig, weil das nur das "Upgrade" auf Einbettzimmer ist, also das, was man selbst zahlen muss, wenn man statt in einem Mehrbettzimmer in einem Einzelzimmer sein möchte. Die Krankenkasse zahlt meines Wissens alles, wenn man in einem Mehrbettzimmer liegt (halt, nicht ganz, man muss 10€/Tag Eigenbeteiligung zahlen)...

aber krass, knapp 500€ für eine Nacht im KKH ist schon heavy!! dann könnt ich mir die OP echt nicht leisten!! Ich werd ja schon an den 600€ Simulation zu knabbern haben... :-(

Gruß,

Johanna

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@ Kristiina

Also so krass hätte ich mich jetzt auch nicht getraut, das auszudrücken, aber ich muss dir voll und ganz recht gebn. Du hast es wirklich auf den Punkt gebracht.

Diese Psychologen bilden sich ja sonst was ein um an Geld zu kommen.

Ich hab mir ständig gedacht, dem sollten sie mal all die Zähne ziehen, und sein Kiefer soll kollabieren. Dann könnt der nicht mehr so bequem in seinem Stuhl sitzen und über andere so leichtfertig urteilen.

Ich habe es extrem schrecklich gefunden, dass ich vor dem sitzen muss, gemeinsam mit ihm raus zu finden was zwischen hier und da in meinem Leben passiert is, dass ich mich nicht mehr wohl fühle unter Menschen. Ich habs ja gewusst, nur er wollte nicht akzeptieren, dass dies von einem Pfusch seitens der Ärtzte kam. Ich musste mich vor dem über mein Leben rechtfertigen, was ich alles falsch mache usw., und dann lässt er doch all den Ärzten ausrichten bei denen ich in Behandlung war, mich nicht zu operieren, weil ich wäre Selbstmord gefährdet, weil ich mich selbst nicht akzeptieren könne.

Da stimmt doch irgendwas nicht im Gesundheitssystem. Wie gesagt, jetzt nach der OP bin ich so selbstbewusst wie nie zuvor, und Gott froh, dass ich die OP durch gezogen habe.

Ich denk mir im Nachhinein immer wieder, dieser Psychodoc hat selbst 2 Kinder. Was is wenn denen Zähne gezogen werden und die können nicht mehr richtig kauen, und leiden dann unter Schmerzen. Kann er dann auch so leichtfertig über die urteilen? Bestimmt nicht weils seine Kinder sind, und er jeden Versuch starten würde damits denen wieder besser ginge, und da würde er dann ne OP bestimmt auch zulassen, in der Hoffnung sie würden wieder den Weg ins normal Leben zurück finden, wenn seine Psychologie alleine nicht mehr hilft.

Es is anscheinend immer sehr leicht über fremde zu urteilen und als Geldquelle zu nutzen. Ich bin mir sicher es gibt gute Psychologen, die anderen bestimmt helfen können, aber ich persönlich bin auf die nicht sehr gut zu sprechen im Moment.

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Hallo Andi,

wirklich Glückwunsch das du es geschatfft hast und das es Dir jetzt sooo gut geht.

Super Bericht und Super Erfolg ,

ich selber habe noch alles vor mir und ich denke wenn es bei mir dann soweit sein sollte werde ich auch zu Dr. Kater gehen, soweit ich gelesen habe hier im Forum sind ja alle zufrieden, und wenn man schon aus Östereich extra her kommt, dann wirst du schon dir dein ding dabei gedacht haben.

Und das war wohl richtig so, denn es hat sich alles sehr positiv geändert in deinem Leben.

Freut mich echt für dich.

Bist du denn auch schon die Spange los???

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Hallo

Erst mal Glückwunsch zu dem Ergebnis.

Ich würd nur gern mehr erfahren über das Thema Lymphdrainagen.

Wie muss man sich das vorstellen?

Was kost der Schiedfug?

Wer macht das? "?Physiotherapeut?"

Kommt der da ins Krankenhaus gewatschelt?

Wie oft sollt man das machen lassen?

schmerzt das nicht wenn der da mit seinen Händen im Gesicht rumkrapscht?

So das wäre es erst ma

vieleicht fällt mir ja noch mehr ein

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Hi Sven,

Lymphdrainage ist super:mrgreen:. In Bad Homburg ist es so, dass man zur Physiotherapieabteilung geschickt wird und dann darf man sich auf eine Liege legen und wird "einfach" (natürlich nach einem ganz genauen Schema) nur gestreichelt. Himmlisch:grin:! Der Einzige Wehmutstropfen ist, dass das Ganze nur 15 min. dauert:(...:wink:. Nach KH-Entlassung kannst du dir Lymphdrainagen noch vom KFO verschreiben lassen!

Lieben Gruß,

Eve

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