Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Bibo

Mache ich mir zu viele Gedanken?

Seit einem Jahr weiß ich, das bei mir eine bimaxiläre

Osteonomie durchgeführt werden soll/ muß.... . (zur Zahnerhaltung)

Ich überlege seit dieser Zeit hin und her, ob ich es machen lasse oder nicht.

Zwischenzeitlich bin ich der Meinung ich werde es machen und

dann mache ich mir wieder Gedanken und bekomme große Angst,

vor den Folgen und den Nebenwirkungen der OP.

In meiner Angst geht das Positive der OP total verloren

und ich male alles nur noch schwarz aus.

Seitdem ich über meine "Krankheit" Bescheid weiß,

fällt mir meine Kieferfehlstellung mehr auf.

Ich merke die Verspannungen in meinem Gesicht und das Knacken

meines Kiefers ist für mich viel bewußter geworden.

Ich habe mein Leben lang eine "Photophobie" und lasse mich ungerne

fotografieren.... warum das so ist, mag ich mit niemanden besprechen.

Mein Kieferorthopäde meint, das man meine Fehlstellung nicht sehen kann,

doch man kann sie erahnen. Ich kann sie aber sehen, jeden Tag.... .

Ich habe Angst vor den Fragen, wenn ich eine feste Zahnspange

trage und meine Freunde wissen möchten, warum ich sie brauche.

Ich habe immer versucht mein Problem so geheim wie möglich zu halten

und niemanden davon erzählt.

Hier im Forum fühle ich mich nicht alleine mit meinem Problem

und das ist gut so.

Kennt ihr so was auch?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

hallo Bibo,

Gedanken um die OP mache ich mir auch sehr viele, habe auch ziemliche Angst davor. Ich bin immerhin schon 37 und mache mir vor allem Sorgen, ob das noch richtig heilt und ob ich hinterher sehr viel anders aussehe.

Die anderen Probleme sind dann eher praktischer Natur: so lange krank sein im Job, mein 5jähriger Sohn (oh je, wenn der mir aus Versehen ins Gesicht schlägt....).

Das Andere sehe ich ein bißchen anders. Ich habe lange Zeit überlegt, was ich mache, ob OP oder nicht, habe das aber mit meiner Familie udn meinen Freunden besprochen.

Ich glaube kaum, dass es gut tut, das alles mit sich allein auszumachen. Im Gegenteil. Mir haben sehr viele Leute Mut gemacht, sogar meine Chefin, die ja überhaupt keinen Grund hat, über die OP zu jubeln.

Und zum Thema Spange kann ich DIr sagen, dass die meisten Leute das toll finden! Ich habe bisher nur positive Reaktionen bekommen, und ich arbeite mit vielen verschiedenen Leuten zusammen, sogar in anderen Ländern, und die Kommentare gingen von "toll" bis "Mutig".

Ich bin etwas ruhiger,seit ich mich endgültig für die OP entschieden habe. Wenn ich Angst kriege stelle ich mir immer vor, dass ich sonst irgendwann nicht mehr richtig kauen kann, kein Salat, kein Steak! Das schreckt mich dann so, dass ich wieder überzeugt bin, und die OP machen möchte.

Abgesehen davon kann man das "Problem" bei den meisten Leuten sowieso sehen, geheimhalten funktioniert da nur begrenzt.

Dir wünsche ich, dass Du in der Auseinandersetzung mit dem Thema Deine Lösung findest!

Bon Courage

Jasna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hey bibo,

kann deine angst natürlich nachvollziehen, wenn es bei mir auch sehr anders ist ;)

ich kann es kaum erwarten! will nur, dass es endlich gemacht ist!

bei mir ist es denke ich sehr gut ersichtlich, dass bei mir etwas "nicht so ganz stimmt" ;) aber habe trotzdem nie darüber gesprochen, es also geheim gehalten. nachdem ich im februar dann wieder ne spange bekommen hatte, kamen natürlich die fragen in der schule... wieso, weshalb. dann habe ich nur gesagt: "kiefer-op" und es war allen klar ;) es haben alle sehr positiv reagiert, waren sogar teilweise besorgt.

irgendwie schon ein besseres gefühl jetzt...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Bibo,

was meinst Du damit: "dein KFO meint, man kann die Fehlstelung kaum sehen?", heisst das, dass Deine Fehlstellung zu gering ist? Dennoch bekommst Du eine OP bezahlt? Ich frage deshalb so interessiert, weil es mir ähnlich geht; der KFO meint, ich hätte gar keine richtige Fehlstellung, man sähe nichts, aber ICH weiss es (es gibt lt. Chirurg auch eine entsprechende Diagnose darüber), und mit dem Fotografieren ist es bei mir genauso! Entweder lass ich mich gar nicht erst fotografieren, oder aber in zerreisse die Fotos nach der Entwicklung direkt! Nun kann ich für mich diese Sache aber wohl ein für alle mal knicken, weil die Kosten nicht übernommen werden... Ich wäre der glücklichste Mensch der Welt, wenn ich die Chance auf eine OP hätte, würde die Spange mit Stolz tragen und mich darauf freuen! Das Gerede der Anderen würde ich mir gar nicht zu Herzen nehmen. Du hast 'ne Kiefer-Korrektur vor Dir, fertig! Dass man darüber mit niemandem richtig reden kann, kenn ich; ich habe auch noch niemanden in meinem Umfeld getroffen, der dafür Verständnis hatte (ausser mein Chirurg!). Klingt vielleicht verrückt, aber wenn Du mich fragst; sei froh, dass Du diese Chance hast! Ich mein' wenn es dich so stört und Du wg. Fotos Panik schiebst, unter Deinem Aussehen leidest, dann ist es doch schön, wenn Du für Dich dieses Problem mithilfe der OP beheben kannst (und es scheinbar bezahlt bekommst). Da würd ich gar nicht lange überlegen, Mensch ;-)

Klar macht man sich Gedanken, aber wenn Du einen KFO und einen Chirurgen hast, bei dem Du Dich aufgehoben fühlst, denke ich, kannst Du echt positiv rangehen ;-)

Ich wünsch Dir viel Glück

Angelina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0