alessa

Wie sag ich´s meinem Chef?

Ich glaube, dass ich mich langsam durchringe, eine KFO/KC-Behandlung machen zu lassen. Und das sieht so aus: 1 Jahr Spange, dann Bimax, 6 Wochen Krankschreibung und noch eine Weile Spange.

Jedoch ist die Situation etwas ungünstig. Bin gerade in der Bewerbungsphase für einen Job und es sieht so aus, als würde ich bald was finden.

Würdet Ihr gleich bei der Einstellung sagen, dass ich in einem Jahr eine OP habe? Ich denke, dass wäre ungünstig, weil sie mich dann wahrscheinlich gar nicht erst einstellen. Ein Arbeitsausfall wär schon ein Problem in einem kleinen Betrieb. Dass ich bald Zahnspangenträgerin bin werden sie aber dann doch merken - trotz Lingualtechnik (Sprachprobleme, Arbeitsausfall beim Einsetzen). Ich möchte zwar ehrlich sein, aber ich glaube das funktioniert nicht...

Wie seht Ihr das?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo,

ich würd schon sagen das du bald eine Kieferorthopädische Behandlung gebinnen wirst. Sag denen auch das du in ca. 1 Jahr Operiert werden wirst, nur so können sich die auch darauf einstellen. Ich sag mal eine Kieferorthopädische Behandlung sollte oder darf auch kein Grund sein warum du nicht eingestellt wirst. Könntest ja einen Urlaubstag nehmen wenn du die Spange eingesezt bekommst usw. Oder gewisse sachen einfach in deiner Freizeit machen lassen. Also ich finde von Beginn an ehrlich sein ist das beste was man machen kann. Denn wenn man seinen Chef von beginn an belügt ist dies auch nicht gut. Stell dir vor du stellst jemanden in deiner Firma ein und er sagt dir ca. 2 Monate später das dies und jenes geplant ist. Würdest du dir nicht auch denken das so eine Sache schon länger geplant wurde?

Um eine gute vertrauensbasis zu schaffen würde ich die wahrheit sagen und nicht erst im nachhinein. Denn Kündigen kann man dich dann auch immer noch!

l.g sabine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Denn wenn man seinen Chef von beginn an belügt ist dies auch nicht gut.

Einem potentiellen zukünftigen Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch nichts vom Vorhaben eine kieferorthopädischen Behandlung beginnen zu wollen zu erzählen ist ja nicht gleich belügen.

An alessa:

Natürlich kannst du davon erzählen, verpflichtet bist du aber nicht, wenn du als Arbeitnehmer nicht in gleicher Weise einsatzfähig wärst wie ein anderer Kollege. Bei Krankheiten ist es zB Pflicht es bekanntzugeben, sofern es für die aufzunehmende Arbeit relevant wäre. Aber bei einer Zahnspange? Auch wenn noch eine OP nötig ist, in einem Jahr...? Beeinflusst ja nicht wirklich deine Qualifikationen und dein Können was den Job angeht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja da hast du recht das ist nicht gleich belügen. Aber man sollte meiner meinung nach und ich sage das ist meine Meinung, von Beginn an die wahrheit sagen. Denn ich würd mich als Chef schon Fragen wie lange das vorhin schon geplant war. Aber das ist ja jedem selbst über lassen es zu sagen oder nicht zu sagen.

l.g sabine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

In einem halben Jahr bist Du aus der Probezeit raus, da kann Dir der Chef sowieso nichts mehr so einfach.

Wenn Du ein netter Arbeitnehmer bist, opferst Du auch ein bsischen von deinem Urlaub für diese Zeit. In jedem Fall ist ja wohl klar, dass Du Dich erst nach der Probezeit dafür entschieden hast und das jetzt noch nicht weißt, dass eine OP überhaupt notwendig ist :-).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich würde vorher auch nichts sagen. Ich habe es meinem Arbeitgeber auch erst gesagt, als der exakte OP-Termin feststand.

Stell dir vor du wärst der Arbeitgeber. Würdest du jemand einstellen, der in absehbarer Zeit für mehrere Wochen krankgeschrieben ist? Es sei denn du bist so top in deinem Beruf, dass er unbedingt dich will.

An deiner Stelle würde ich mir die Spange und die KFO-Behandlungen in meiner Freizeit machen lassen evtl. halben Tag Urlaub nehmen. Und wenn du den exakten OP Termin weisst, würde ich es den Chef sagen.

Und wie Trinity schon geschrieben hat, bist du bis dahin aus der Probezeit raus und dann braucht dein Chef schon einen driftigen Grund dich zu entlassen. Und eine OP bzw. Krankheit gehört da nicht mit dazu.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das geht Deinen Chef man gar nüschts an!!! Stell Dir vor, Du hättest vor Dir irgendwann ein Überbein am großen Zeh operieren zu lassen....würdest Du das im Einstellungsgespräch anbringen??

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ich seh das wie die mehrheit hier: ich würde nicht drüber sprechen, mal davon abgesehen, dass du auf eine frage deine gesundheit betreffend sogar lügen DÜRFTEST.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

auf gar keinen Fall die Behandlung und Auszeit erwähnen, außer die OP und der damit verbundene Arbeitsausfall liegt in der 6-monatigen Probezeit … aber dies triff bei Dir nicht zu … und für das Einsetzen der Spange fällst Du ebenfalls nicht aus, dafür reicht der Feierabend oder ein Urlaubstag

Viel Erfolg in den Bewerbungsgesprächen!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke für Eure zahlreichen Antworten...

Mit Arbeitsausfall beim Spange einsetzen hatte ich auch an einen Urlaubstag (mein KFO macht das nur vormittags -während meiner Arbeitszeit) gedacht, aber ich meinte damit einfach, dass das auffällt. Ausfall-Tag war nicht das richtige Wort. Aber mit der Spange kann man auch noch ein paar Wochen warten....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Klar wird das auffallen, dass du eine Spange trägst. Aber na und?

Eine Spange heisst ja noch lange nicht eine OP und ein damit verbundener längerer Krankenstand.

Wenn dich einer auf die Spange anspricht, blend das Thema OP einfach aus. Somit kommst du auch nicht in die blöde Lage lügen zu müssen. Sag einfach du willst deine krummen Zähne richten lassen und lenk dann auf ein anderes Thema ;-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo alessa,

ich finde es auch gut mit klaren Karten zu spielen. aber wenn du dich bewirbst, musst du meiner Meinung nichts von deinenAbsichten in einem Jahr erzählen. Denn eine Zahnspange einsetzen ist ein Arztbesuch einmal im Monat und das darf man. Ich gehe morgen auch zur KFO und habe mir dazu 1 Stunde früher frei genommen. Das geht. Das Geheimniss der Zuversicht, des Vertrauens zum Arbeitgeber liegt darin, dass du erstmal Leistung zeigen musst. Dann wird dir der Chef gerne mal früher frei geben und ihn stört das noch nichtmal besonders. So hat jeder das Gefühl, er ist zu seinem Ziel gekommen. Wenn dann die OP anliegt, ist es noch bis dahin und eine Lösung gibt es immer in solchen Fällen. Es heißt zwar, dass eine Arbeitskraft ersetzbar ist, was ich grausam finde, doch eine eigearbeitete und kompetente arbeitskraft gibt es nicht so leicht. Die Sympathie ist auch noch sehr entscheidend. Darauf kanst du bauen und erstmal deine Stelle annehmen. Step by Step und die Sache kommt ins Laufen. Viel Glück bei deinem Bewerbungsgespräch.

Ich habe mir zu einem erneuten Bewerbungsgespräch mit praktischen Anteil kurz zuvor meine Spange einsetzen lassen und es war sehr interessant meine Gedanken mit den Vorstellungen des Kieferorthopädischen betriebes zu sehen. Die stellten ja gerade KFO Geräte her und nun hatte ich selbst eins im Mund. Gruß matteo:mrgreen:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

also ich würde es vor allem darauf abstellen, bei welchen Unternehmen ich mich bewerbe - denn es ist etwas anderes, ob Du in einer großen Firma landest, wo die persönliche Arbeitskraft an sich nicht dieselbe Bedeutung hat wie in einem 10-Personen-Unternehmen. Mal davon abgesehen, daß Du im einem Fall primär mit der Personalabteilung (wo man vor lauter "Nervosität" mal ein Detail vergessen kann :razz:) und im anderen immer direkt mit Deinem zukünftigen Chef zu tun hast...

In einem halben Jahr bist Du aus der Probezeit raus, da kann Dir der Chef sowieso nichts mehr so einfach.

Nicht böse gemeint Trintiy, weil ich von Deinen Beiträgen sonst wirklich viel halte, aber das ist schlichtweg Blödsinn! Wenn man jemanden los werden will, dann wird man es auch!

Und wenn ich ehrlich sein soll: wenn mir das als Chef einer kleinen Firma passiert und mir derjenige dann auch noch so kommt, dann fliegt der raus! Wurscht wie toll die Arbeitsleistung bisher war...

Best wishes

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo!

Also ich hab meinem Chef auch nicht gleich erzählt, dass ich eine Kiefer-OP hab, obwohl ich schon einige Jahre dort beschäftigt bin. Allerdings hatte ich etwas Angst ihm von der OP zu erzählen, da ich wegen einer anderen Krankheit kurz hintereinander 2 x ca. 6 Monate im Krankenstand war. Gesagt hab ich es dann erst wie ich den OP-Termin bekommen habe (im August und OP Termin war dann am 4.Oktober), da hatte ich meine Spange schon über ein Jahr (beim Einsetzen der Spange hatte ich gerade Urlaub).

Bei der OP nahm ich mir allerdings dann auch Urlaub, nur war ich nach 2 Wochen wieder in der Arbeit. Mein Vorteil, ich mußte nicht allzuviel sprechen, da ging das auch mit der Schiene.

LG Laus

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nicht böse gemeint Trintiy, weil ich von Deinen Beiträgen sonst wirklich viel halte, aber das ist schlichtweg Blödsinn! Wenn man jemanden los werden will, dann wird man es auch!

Ich sagte auch: Nicht mehr sooo einfach! Das kommt ein bisschen darauf an, wie groß die Firma ist und was sie macht. Wenn die Firma keine Arbeitsschwächen nachweisen kann und auch sonst die Auftragslage gut ist, wird's wirklich arg schwierig den Mitarbeiter auf 'legale' Art und Weise rauszubekommen. Zur Not muss man seinen Arbeitsplatz noch einklagen - obwohl dann die Frage ist, ob man da noch arbeiten will :-). Natürlich hast Du recht, wenn man will bekommt man den Arbeitnehmer raus - spätestens durch Mobbing. Aber es geht hier ja auch nicht um irgendwelches bösartige Hintergehen der Firma, sondern um einen Krankheitsfall, der meines Erachtens von der Firma geduldet werden sollte und bei dem HOFFENTLICH kein Arbeitgeber alle Register ziehen wird. Irgendwann MUSS die OP gemacht werden und irgendein Arbeitgeber muss darunter leiden.

Und wenn ich ehrlich sein soll: wenn mir das als Chef einer kleinen Firma passiert und mir derjenige dann auch noch so kommt, dann fliegt der raus! Wurscht wie toll die Arbeitsleistung bisher war...

Wenn mir ein Arbeitnehmer so kommen würde (ich bin aber nicht Selbstständig), würde ich ihn auch rausschmeißen. Aber jeder halbwegs intelligente Arbeitnehmer wird es dem Chef so nicht sagen :-). Hier ist natürlich rhetorisches Geschick gefragt, beim Bewerbungsgespräch würde ich es nicht auftischen - aber sicher auch nicht erst eine Woche vor der OP. Irgendwo dazwischen sollte es liegen, sodass sich alle Parteien gut darauf vorbereiten können.

Würdest Du jemanden einstellen, der dir direkt beim Bewerbungsgespräch sagt, dass er eine OP geplant hat? Wenn Du noch einen anderen Bewerber mit gleicher Qualifikation hättest? Wohl eher nicht. Belügen auch nicht? Was bleibt also - so lange bei dem Arbeitgeber bleiben, bis alles vorbei ist? Kann's ja auch nicht sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Und wenn ich ehrlich sein soll: wenn mir das als Chef einer kleinen Firma passiert und mir derjenige dann auch noch so kommt, dann fliegt der raus! Wurscht wie toll die Arbeitsleistung bisher war...

Best wishes

Da merkt man, dass du kein Unternehmer bist. Hast du schon mal was von einer Arbeitsschutzklage gehört? Da könntest du demjenigen eine ordentliche Ladung Abfindung hinterher werfen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

als erstes muß ich gleich festhalten, daß ich durchaus mit der Formulierung meines Beitrags zur Diskussion anregen wollte *hehe*

Das kommt ein bisschen darauf an, wie groß die Firma ist und was sie macht.

Das sehe ich genauso! Denn in einem Betrieb mit 1000 Leuten sind erstens sowieso ständig Dutzende krank und zweitens ist eine Arbeitskraft relativ leicht für einige Zeit zu ersetzen. Da hätte ich beim Verschweigen auch null Hemmungen! Wenn man später mit dem Chef gemeinsam vielleicht nur zu fünft ist...

Hier ist natürlich rhetorisches Geschick gefragt

Absolut! Egal in welcher Lebenslage, der blöde Spruch meiner Mutter "Der Ton macht die Musik..." ist im nachhinein betrachtet ziemlich weise 8-)

Da merkt man, dass du kein Unternehmer bist. Hast du schon mal was von einer Arbeitsschutzklage gehört? Da könntest du demjenigen eine ordentliche Ladung Abfindung hinterher werfen.

Wenn Du damit meinst, daß ich keinen Industriebetrieb besitze, hast Du Recht. Ansonsten leider nicht, da ich mich direkt nach der Uni selbständig gemacht habe...

Mir ist auch bewußt, daß bei vielen Themen zwischen Österreich und Deutschland wesentliche Unterschiede bestehen (siehe Höhe des Anteil der KK an "unseren" Behandlungen und die Altersabhängigkeit bei der Kassenleistung). Aber nachdem ungefähr die Hälfte meiner Freunde Juristen sind und ich selbst an der Uni Arbeitsrecht belegt habe, maße ich mir an zumindest grobe Ahnung der Materie zu haben.

Ich habe weder behauptet, daß es einfach ist einen Mitarbeiter zu kündigen noch daß ich es selbst aus guter Laune tun würde! Aber wenn man jemanden los werden will, kann man das erfreulicherweise noch - das geht auch ohne Abfindungen wunderbar und flott noch dazu...

Könnte zu dem Thema noch einiges schreiben, aber dann sind wir wohl gänzlich off topic :grin: Letzten Endes hat aber Trinity richtigerweise geschrieben, daß man mieses Arbeitsklima selten bis zur letzten Minute auskosten möchte!

Best wishes

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden