schlimm

Feste und lose Spange auf einmal?

Hallo,

ich habe zum gleichen Thema schonmal im Spangen-Unterforum geschrieben. Leider konnte mir dort niemand so recht was zu meinem "Problem" sagen.

Deswegen hier nochmal und ich hoffe, einer der anwesenden Kieferorthopäden kann mir antworten.

Ich hab seit 2 Wochen eine feste Spange. Bei mir soll dann in ca. 1 Jahr noch eine Kieferoperation durchgeführt werden. Bis dahin soll ich nun zusätzlich zur festen Spange noch eine lose Spange jeweils oben und unten tragen (sogenannte Dehnplatten), damit etwas Platz für meine Zähne geschaffen wird. Ich habe an Ober- und Unterkiefer ziemlich engstehende Zähne, vor allem vorne.

Ist dieses Vorgehen normal? Hier im Forum scheint es niemanden zu geben, der auf diese Art und Weise behandelt wird, alle erzählen mir immer nur was von einer Gaumennahterweiterungs-OP. :-?

Im Erwachsenenalter scheint das der übliche Gang zu sein.

Muss ich mir Sorgen um die Kompetenz meines Kieferorthopäden machen oder hat er sogar die beste und schonendste Behandlung, die so neu ist, dass es hier niemand kennt? :-?

Wäre schön, wenn mir jemand was dazu sagen kann.

Viele Grüße,

schlimm

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Hallo,

Deine Fragen sind natürlich berechtigt, aber leider ohne Einblick in Befunde und Therapieziele nicht zu beantworten.

Vielleicht wäre es am besten, sich vertrauensvoll an Deinen Kieferorthopäden zu wenden.

Hast Du denn schon die herausnehmbaren Geräte bekommen? Falls ja, wie sehen sie aus?

Auf welchen Zähnen befindet sich die feste Spange?

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Hallo,

ich habe meinen Kieferorthopäden gefragt und der meinte, er versucht zu vermeiden, dass man Zähne ziehen muss. Somit muss er etwas Platz im Kiefer schaffen und möchte das wohl durch die losen Spangen erreichen. Er meinte, auch im Erwachsenenalter wären da noch ein paar Millimeter drin.

Bei mir soll der Unterkiefer verlängert/vorverlagert werden. Ich habe wegen dem zu kleinen Unterkiefer natürlich einen relativ großen Engstand der Zähne. Mit der losen Spange soll jetzt erreicht werden, dass VOR der OP der Kiefer etwas gedehnt wird, damit man die Zahnbögen schön ausformen kann. NACH der OP hätte ich dann logischerweise eh den nötigen Platz im Kiefer und es wäre dann wohl auch nicht schlimm, wenn die erreichte Dehnung sich wieder zurückbildet. Oje, ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt :???:

Ich habe eine ganz normale feste Zahnspange, jeweils vom vorletzten Backenzahn auf der einen Seite zum anderen in beiden Kiefern. Die lose Spange besteht aus zwei Platten (für oben und unten) mit einer Dehnschraube drin, die ich einmal in der Woche weiterdrehen soll. Sie sitzt jeweils vorne am Gaumen entlang der Zahnreihen.

Für mich klingt das, was mir mein Kieferorthopäde erklärt hat recht logisch. Was mich allerdings wundert ist, dass es wohl niemanden hier gibt, bei dem genauso verfahren wurde :neutral:

Seltsam finde ich auch, dass oben und unten gedehnt wird, Platzmangel habe ich anscheinend ja nur im Unterkiefer :???:

Ein anderes Problem ist natürlich auch, dass mich die lose Spange ziemlich beim Sprechen beeinträchtigt, ich bin kein Teenie mehr und muss jetzt natürlich allen bei der Arbeit erklären, warum ich plötzlich so vor mich hinnuschele :(

Das irritiert mich doch ziemlich und die Tatsache, dass hier wohl niemand den Einsatz von loser und fester Spange kennt, macht es auch nicht besser :(

Naja, ich warte jetzt einfach mal ab und hoffe, dass mich das Ergebnis irgendwann überzeugt... :neutral:

Grüße,

schlimm

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Hallo liebes Forum,

ich muss jetzt nochmals etwas zu meinem Thema schreiben:

Gestern war ich nochmal zu einem Beratungsgespräch im Krankenhaus und dem Chirurgen hab ich erzählt, dass mein KFO mir 2 lose Spangen (Dehnplatten) verpasst hat und der meinte dann daraufhin, dass das mit den Dehnplatten überhaupt keinen Wert hat, man kann im Erwachsenenalter den Knochen nicht mehr mit losen Spangen dehnen, man kann höchstens die Zähne nach außen kippen! Er meinte, bei mir muss auf alle Fälle ein Zahn gezogen werden, sonst könnte man auch die OP gar nicht durchführen! ich muss sagen, mein Vertrauen zu meinem KFO sinkt immer mehr... :-(

Anmerken muss ich vielleicht noch, dass bei mir in einer früheren KFO-Behandlung im Kindesalter im UK schon 1 Zahn gezogen wurde, meine Mittellinie ist somit eh verschoben. Der Chirurg meinte jetzt, er würde den gegenüberliegenden Zahn ziehen lassen, dann wäre genug Platz und die Symetrie ist wieder hergestellt...

ich finde es unglaublich, ich habe seit 4 Wochen meine Zahnspange und das Gefühl, jeder erzählt mir etwas völlig anderes und wenn ich nicht selbst ständig hinter allem her bin, wird irgendwie ausprobiert, nichts bekommt man "einfach so" erklärt und überhaupt! *FRUST*

Sorry, das musste ich jetzt noch loswerden.

Und dann hab ich noch eine blöde Frage: Wer gibt einem eigentlich den Heil- und Kostenplan, die KK oder der KFO?? Beide erzählen mir hier nämlich, der jeweils andere müsse mir den Plan zuschicken... :-(

Vielleicht kann mir jemand doch noch was zu meinem Problem schreiben...

Vielen Dank schonmal und Grüße,

schlimm

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> verpasst hat und der meinte dann daraufhin, dass das mit den Dehnplatten überhaupt keinen Wert hat, man kann im Erwachsenenalter den Knochen nicht mehr mit losen Spangen dehnen, man kann höchstens die Zähne nach außen kippen!

Ne, das stimmt so nicht ganz. Ein bisschen kann man da noch dehnen, natürlich nicht so viel wie im Kindesalter.

> Und dann hab ich noch eine blöde Frage: Wer gibt einem eigentlich den Heil- und Kostenplan, die KK oder der KFO?? Beide erzählen mir hier nämlich, der jeweils andere müsse mir den Plan zuschicken... :-(

Der HKP kommt vom KFO und muss an Dich geschickt werden. Wie soll denn die KK einen HKP erstellen? Das ist doch Blödsinn von deinem KFO.

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Hallo Trinity,

danke für deine schnelle Antwort!

Also, der Chirurg meinte, dass eine so erreichte eventuelle Dehnung auf alle Fälle wieder zurückgeht. Das mit der verschobenen Mittellinie ist natürlich auch ein Argument fürs Zähne ziehen. Bin so langsam (nach 4 Wochen schon) etwas überfordert. :(

Mein KFO meinte, die KK hat ja von ihm den HKP zugeschickt bekommen und müsste mir dann wiederum den Plan zuschicken. :confused:

Naja. Ich bin gespannt, wie s jetzt weitergeht. Wie sieht das dann eigentlich aus, angenommen, in meinem HKP ist nicht die Rede von Zähne ziehen und jetzt ist es wohl doch nötig, nimmt die KK solche Änderungen dann hin oder muss ich quasi für die Uneinigkeit der verschiedenen Fachärzte bezahlen? :-?

Grüße,

schlimm

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hallo schlimm,

das tut mir leid, dass du so frustriert bist! ich kann dir nur raten, mal zu einem anderen kfo zu gehen, denn deiner scheint ja schon irgendwie ein bisserl merkwürdig zu sein! :confused: kenne mich zwar nicht damit aus, aber ich denke mal, wenn man sich nicht gut aufgehoben fühlt, kann man doch mit sicherheit auch während der behandlung den kfo wechseln - hab ich hier jedenfalls schon gelesen! den heil- und kostenplan erstellt natürlich der kfo und gibt ihn dann dir! schon seltsam, dass dein kfo das nicht weiß!!! :roll:

lg

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Naja. Ich bin gespannt, wie s jetzt weitergeht. Wie sieht das dann eigentlich aus, angenommen, in meinem HKP ist nicht die Rede von Zähne ziehen und jetzt ist es wohl doch nötig, nimmt die KK solche Änderungen dann hin oder muss ich quasi für die Uneinigkeit der verschiedenen Fachärzte bezahlen? :-?

Jein, wenn zusätzliche Kosten auf Dich zukommen, muss das von der Kasse genehmigt werden (das Ziehen von Zähnen ist übrigens immer Kassenleistung, nur die Behandlung hinterher natürlich nicht). Bis zu einer bestimmten Notwendigkeit und Grenze macht die Kasse das wohl auch mit. Aber sowas muss eben vorher abgesprochen werden und bei der Kasse eingereicht.

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Mein KFO meinte, die KK hat ja von ihm den HKP zugeschickt bekommen und müsste mir dann wiederum den Plan zuschicken.

Also ich hab meinen HKP auch vom KFO bekommen !

Ich glaube er hat einen an mich und einen an die KK geschickt.

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Ich habe gar keine HKP bekommen. Mir hat nur die KK geschrieben, dass sie die Behandlung bezahlen....es wird wohl unterschiedlich gehandhabt...

Gruß,

Johanna

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Ja, so wars bei mir auch, die KK hat mir irgendwann geschrieben, dass sie die Kosten für die Zahnspange (von OP war da nicht die Rede, die wird wohl separat abgerechnet und wird wohl immer von der KK bezahlt) zu 100% übernehmen.

Aber es muss doch trotzdem mein gutes Recht sein, zu erfahren, was der KFO mit mir vorhat die nächsten 2 Jahre? :neutral:

Die lose Spange hat er ja schon quasi verschwiegen, das hab ich erst 2 Tage vor Einsetzen der festen Spange erfahren. Ich frage mich eben, was kommt noch? Warum weigert er sich, mir den HKP zu geben? Und was hat das zu bedeuten, wenn der Chirurg möchte, dass 1 Zahn gezogen wird? Muss der KFO das dann tun? Schließlich arbeitet er ja auf die OP hin...

Danke jedenfalls für all eure Antworten! :-)

Grüße,

schlimm

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