Trinity

Zahnverschiebung im Alter?

Hallo,

im UK wurde bei mir kaum etwas gemacht, mit der losen Klammer wurden die beiden 1er minimal verschoben. Minimaler Engstand - vielleicht ein halber Millimeter Überlappung.

Nun trage ich die lose Klammer seit 4 Jahren nur nachts. Soweit ist alles in bester Ordnung. Die Klammer hält aber nicht ewig, aber ich komme sehr gut damit zurecht. Mein KFO bot mir an, einen festen Retainer einkleben zu lassen, wenn ich die Klammer nicht mehr tragen möchte. Bisher habe ich das abgelehnt, weil ich mir dachte, dass bei mir ja auch vorher schon nichts schief war.

Nun sieht man immer wieder, dass im Alter die UK Zähne sich gerne nochmal verschieben. Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass sich die Zähne, je älter man, wird generell nach vorne bewegen.

Wie wahrscheinlich ist es nun, dass man im Alter doch noch mal einen Engstand im UK bekommt? Sollte ich mir den festen Retainer doch einkleben lassen?

Ich bin jetzt übrigens 29.

Danke.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo Trinity,

kann schon sein, dass die Zähne wandern im Alter, aber in deinem Alter würde ich mir da vorerst keine weiteren Gedanken machen. Die Zähne werden wahrscheinlich erst in Bewegung geraten, wenn die Zähne brüchig werden, also Lücken entstehen, wo andere Zähne hineinwandern. Parodontose ( fortschreitend) auch. Oder du belastest deine Zähne krampfartig so sehr, das die Kräfte im UK anders verteilt werden.

Wenn du eine gute Verzahnung hast, sind die Zähne schätzungsweise sehr gut stabilisiert.

Dann wird aber im Alter die Abrasionsfläche, sprich Okklusionsfläche( Kauebene) größer und flacher. Da wird schätzunmgsweise eine Instabilität entstehen, wo der UK sich Freiraum schafft, wo aber die Zähne untereinander auch ihre stabile Haltung suchen müssen.

Also ein Kleberetainer ist bestimmt eine gute Sache. Gruß matteo:mrgreen:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Naja, ich glaube schon, dass meine Verzahnung gut ist, schließlich ist sie schon seit mindestens 15 Jahren in fast genau dieser Stellung :-). Zur Erklärung: Auch im OK wurde nicht viel gemacht. Ich hatte noch 63 und 'musste' den durch 23 ersetzen, der Rest war aber vorher fast genauso, wie jetzt. Bei den Backenzähnen hat sich nichts getan.

Ich weiß, dass ein Kleberetainer eine gute Sache ist. Im OK habe ich ja einen. Ich würde aber dennoch nicht gerne unnötig noch mehr Metall im Mund haben. Wenn's unwahrscheinlich ist, dass die Zähne sich später noch verschieben, dann lass ich es wohl lieber. Denn auch die Fummelei mit der Zahnseide ist natürlich nicht zu verachten, wenn da noch ein Retainer dazu kommt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi, ich hoffe auch, dass ich im Alter keinen Modellguß im Mund habe. Es soll ja wirklich Menschen geben, die wenig Probleme mit den Zähnen haben und das bis ins hohe Alter. Ich hab auch einen 56 Jährigen gesehen ohne Plomben im Mund. Der trinkt jeden tag seinen Kaffee und erfreut sich seines Lebens. Ich denke, es gibt halt auch Menschen, da ist der Mineralienhaushalt einfach in bester Ordnung. Andere wiederum wissen vorne und hinten nicht, wie Gesundheit praktiziert wird.

aber Zahnseide ist ok, nur denke ich, muss man auch hier etwas aufpassen, dass man es nicht übertreibt. Die Papillen wollen da bestimmt ein wort mitreden. Gruß matteo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Der Mensch ist, selbst im 21. Jahrhundert, immer noch ein biologisches System. Kennzeichen der Biologie: Ständige Änderung und Umbau. Das gilt natürlich auc für die Zähne und die Zahnstellung. Alle Zähne, v.a. im Unterkiefer, haben die Tendenz, nach vorne zu marschieren. Ganz früher, als der Begriff Rohkost noch sehr wörtlich zu nehmen war, diente dieser Trend dazu, den Reibungsverlust von Zahnschmelz im Zahnzwischenraum auszugleichen und eine geschlossene Zahnreihe zu bewahren. Heute kauen wir viel weniger intensiv, trotz des fehlenden Schmelzverlustes besteht der biologische Trend weiterhin. Es besteht also zeitlebens die Gefahr, dass sich ein unterer Engstand wieder ausbildet. Über die indiviuellen Gegenbenheiten mit einem reduzierten oder vergrößerten Risiko muss Dich Dein Kieferorthopäde aufklären - offensichtlich mit dem Rat, eine dauerhafte Retention vorzunehmen. Überlege es Dir, ob Du weiterhin nachts die herausnehmbare Spange tragen möchtest ....

Viele Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für die Antwort. Ich habe kein Problem damit die Klammer nachts weiterhin zu tragen, nur wird sie eben nicht bis zum Rest meines Lebens halten :-). Vor meine Behandlung mit der Klammer habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht und dachte, ich wäre jetzt ein bisschen zu sensibilisiert.

Klar, hat mein KFO mir geraten einen Retainer einzusetzen, aber - mit Verlaub - er ist auch Geschäftsmann und da frage ich lieber noch mal an einer unabhängiger Stelle nach. Ausserdem sagte er: "Wenn ich keine Lust mehr hätte die Klammer zu tragen, könnte man einen Retainer einkleben." Klingt jetzt nicht danach, als wäre das unbedingt notwendig.

Ich denke, ich werde die Klammer jetzt noch 'aufbrauchen' und dann noch mal über einen retainer nachdenken. Danke.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden