Konrad

Wie überzeuge ich meine Eltern von der Behandlung?

Hallo an alle!

Bei mir liegt eine Bimax an wegen Assymmetrie. Sowie die Beseitigung der Schiefnase und Kinnplasstik (Kinn kostet noch was extra)

Machen lassen werde ich es von Dr. Dr. Kater, denn zu ihm hab ich vollstes vertrauen!

Meine Eltern sind von der Geschichte nicht so begeistert. Die stempeln es als Schönheits OP ab und meinten ich soll mich lieber ums Studium kümmern etc.

Also mir gehts jetzt nich unbedingt um finanzielle Unterstützung, sondern mehr um ihre Unterstützung, vor allem bei der OP. Denn es is ja nich so alles ganz ohne.

Versteht ihr was ich meine?

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Hallo,

Ich kann sehr gut verstehen, was Du meinst. Ich habe meinen Eltern erst ganz kurz vor dem Eingriff davon berichtet, und mein Vater erfuhr sogar erst danach, dass bei der OP der UK im Prinzip abgetrennt und neu versetzt wurde.

Ich befürchte ich werde Dir dennoch keinen Rat geben können, wie Du sie besser darauf einstimmen könntest. Vielleicht auf Folgeschäden bei unterlassener Behandlung aufmerksam machen, oder sie auch beim nächsten Mal mit zum Arztgespräch nehmen und von "autoritärer" Seite das ganze darstellen lassen.

Meine Eltern haben erst danach, und da auch erst einige Woche post OP, angefangen zu begreifen, was dieser Eingriff für mich bedeutete, und wieviel besser es mir dadurch heute geht.

Wesentlich geholfen, als ich mich allaein fühlte und nur auf Wiederstand bei Eltern und teils auch bei Freunden stieß, hat mir dabei im Vorfeld das Forum geholfen. Es geht auch anderen so!!!!!

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Die stempeln es als Schönheits OP ab...

Sry, aber die Kinnplastik und die Korrektur der Schiefnase sind auch Schönheit-OPs.

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Hi,

also, jetzt mal SchönheitsOp hin oder her. Meine Eltern (insbesonder meine Mutter) waren auch absolut gegen die Bimax, alleine weil es eine Op mit all ihren Risiken ist. Sie haben halt beide die Einstellung, dass man erst alles ohne Chirurgie machen sollte. Als ich dann jedoch mit meinem Op-termin um die Ecke kam, war meine Mutter die Erste, die gesagt hat, dass sie sich am Op-Tag ein Zimmer in nimmt (hatte ja eine etwas weitere Anreise nach Bad Homburg), damit sie bei mir ist!!! Denke Eltern haben halt einfach (eine auch verständliche) Angst, wenn ihre Kinder unters Messer müssen und dass dann bei einer Sache, die nicht lebensbedrohlich ist, macht das Ganze für sie ja auch nicht leichter!

Kann Denise ansonsten nur recht geben: tausche deine Erfahrungen mit Leuten aus, die daselbe durchstehen, denn die können das alles nachvollziehen und verstehen womit man sich beschäftigt! Manchmal reicht es auch einfach hier nur zu lesen.

Lieben Gruß,

Eve

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Hallo ,

meine Eltern standen damals ( ich war 17 jahre alt ) vor der Entscheidung einer OP zuzustimmen. Sie entschieden dagegen , ich nehme an aus Angst.

Damals wußte ich gar nicht das ich operiert werden sollte. Über die Jahre bekam ich etliche Beschwerden durch die Kieferfehlstellung , was mir damals aber noch nicht klar war. Nach und nach bekam ich raus woher meine Beschwerden kommen und das mir das alles vieleicht erspart geblieben wäre wenn meine Eltern einer OP zugestimmt hätten. Ich hätte sie gerne damit konfrontiert , sie gefragt " wieso " !

Ich kann mir vorstellen das deine Eltern eine gehörige Portion Angst haben , eine OP die in ihren Augen " nicht notwendig ist " ! In ihren Augen lebst du wahrscheinlich ganz gut damit. " Früher " wurde man schließlich " nur " operiert wenn es nicht anders ging .

Ich konnte während der ganzen Behandlungszeit feststellen das die wenigsten Leute nachvollziehen konnten welche Belastung eine Kieferfehlstellung ( ob optisch , mediz. oder gar beides ) sein kann. Die wenigsten hatten Verständniss , es ging so weit das ich kaum noch von meiner Geschichte sprach ( ich war es leid mich zu " rechtfertigen ").

Ich selber war anfangs gar nicht sicher ob ich eine Behandlung will ( all die Risiken auf mich nehmen ? , eine gewisse Zeit an Lebensqualität einbüßen ? , drei Jahre Behandlungszeit ? ).

Ich entschied mich dafür , als mein KFO mir eröffnete das meine Tochter wahrscheinlich auch mit einer OP rechnen muß ( sie hat die gleiche Kieferfehlstellung )wenn wir das mit kieferorthopädischen Mitteln nicht in den Griff bekommen ( was ja bei mir schon mißlang , 5 Jahre KFO ).

Nun stand ich plötzlich auf der anderen Seite , ich stellte mir vor was ich antworten würde wenn mein KFO eine OP bei meiner Tochter vorschlagen würde. Jetzt erst hatte ich Verständniss für meine Eltern und für deren Entscheidung! Mein Glück , oder wie man das auch immer nennen will , ich weiß was auf mein Kind zukommen kann ( und ich hoffe es bleibt ihr erspart). Aber sollte sie wider Erwarten doch nicht um eine OP rumkommen werde ich ihr egal wie wir gemeinsam entscheiden beistehen.

Ich denke du solltest dich noch einmal mit deinen Eltern zusammen setzen , ihnen eventuell auch die Möglichkeit geben sich mit dir in diesem Forum umzuschauen. Aber letztendlich mußt du selber zu deiner Entscheidung stehen ! Auch wenn deine Eltern deine Entscheidung mißbilligen , müssen sie sie akzeptieren und es wäre sehr hilfreich für dich wenn sie an deiner Seite sind , so das du weißt das du nicht alleine bist.

Zu Schönheits-OPs - da es bei mir nicht um eine optische Verbesserung ging ( was einige Ärzte allerdings anders sahen ) konnte ich mir nur schwerlich vorstellen mich jemals aus optischen Gründen operieren zu lassen. Ich muß leider zugeben das ich sehr wenig Verständniss dafür hatte. Allerdings habe ich meine Einstellung diesbezüglich ein wenig revidiert. Es ist leicht zu sagen man hätte keine Probleme mit seinem Äußeren , aber jeder Mensch fühlt anders ! Ich habe eine schiefe Nase , früher hats mich gestört , heute nicht mehr. Ich weiß noch das ich nach der OP ein richtig schön geschwollenes Gesicht hatte , aber das verschwindet ja wieder. Nun stelle man sich aber vor , das es nicht verschwindet , schreckliche Vorstellung - damit käme ich nicht zurecht !

Das ist ein "normales" Empfinden , dafür hätte wohl jeder Verständniss!

Warum also wird es nicht aktzeptiert das es Menschen gibt die ein Problem mit ihrer schiefen Nase haben ? Ja , das es sogar soweit gehen kann , das sie sich operieren lassen . Ich bin der Meinung das niemand das Recht hat so etwas zu verurteilen.

lieben Gruß

Tanja

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hey!

also meine eltern sind auch dagegen, darum kann ich die behandlung auch erst jetzt, mit 21,machen. mein kfo hatte sie mir ja schon mit 16 empfohlen.

aber ich hab meiner mutter ganz ehrlich gesagt, dass ich es mache, mit oder ohne unterstützung, nur dass es mit mit ihrer unterstützung dabei besser geht.

und jetzt, wo ich meine zahnspange drin hab, und meine mutter sieht wie gut es mir dabei geht, ist sie gar nicht mehr sooooooo dagegen, klar wär es ihr am liebsten wenn ich mich doch noch gegen dieop entscheiden würde, aber sie steht mitlerweile trotzdem hinter mir

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Hallo KsurfP,

also meine Eltern waren auch immer strikt gegen eine OP. Jetzt bin ich 41 Jahre alt und lasse mich nächste Woche bei Dr. Kater operieren. Obwohl ich inzwischen massive gesundheitliche Probleme habe, ist es für sie immer noch eine Schönheits-OP. Sie können und wollen es nicht verstehen, warum ich mich dieser Gefahr aussetzen will und muss.

Manchmal habe ich auch einen unbändigen Zorn auf sie, wenn ich mir vorstelle, wieviel körperliches und gerade auch seelisches Leid mir hätte erspart werden können, wenn sie meinen Entschluß früher gutgeheißen, ja vielleicht sogar mich selbst zu einer OP gedrängt hätten.

Kein anderer kann verstehen, was es heißt, mit so einem Gesicht zu leben, kein anderer weiß, was in Dir vergeht. - Und entschulidge Bana, Dein Kommentar ist echt Sch...

Nach meiner BIMAX hänge ich übrigens beim Plattenentfernen auch noch eine Kinn-OP mit dran. Wenn schon, denn schon. Jetzt will ich auch endlich vernünftig aussehen, auch wenn all meine Freunde und Bekannte meinen, so schlimm wäre das ja gar nicht. Ich will mich endlich wohl fühlen.

Ich kann mich auch nur meinen Vorrednern anschließen. Es sollte Dir egal sein, was Deine Eltern über die OP denken. Hole Dir die nötige Unterstützung bei Deinen Freunden und hier im Forum. Wir sind immer für Dich da. Auf uns kannst Du zählen. Und wenn Du Besuch im Krankenhaus wünschst, dann kommt bestimmt auch gerne einer von uns bei Dir vorbei.

Also lass Dich nicht unterkriegen!

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Hallo KsurfP,

also meine Eltern waren auch immer strikt gegen eine OP. Jetzt bin ich 41 Jahre alt und lasse mich nächste Woche bei Dr. Kater operieren. Obwohl ich inzwischen massive gesundheitliche Probleme habe, ist es für sie immer noch eine Schönheits-OP. Sie können und wollen es nicht verstehen, warum ich mich dieser Gefahr aussetzen will und muss.

Manchmal habe ich auch einen unbändigen Zorn auf sie, wenn ich mir vorstelle, wieviel körperliches und gerade auch seelisches Leid mir hätte erspart werden können, wenn sie meinen Entschluß früher gutgeheißen, ja vielleicht sogar mich selbst zu einer OP gedrängt hätten.

Kein anderer kann verstehen, was es heißt, mit so einem Gesicht zu leben, kein anderer weiß, was in Dir vergeht. - Und entschulidge Bana, Dein Kommentar ist echt Sch...

Nach meiner BIMAX hänge ich übrigens beim Plattenentfernen auch noch eine Kinn-OP mit dran. Wenn schon, denn schon. Jetzt will ich auch endlich vernünftig aussehen, auch wenn all meine Freunde und Bekannte meinen, so schlimm wäre das ja gar nicht. Ich will mich endlich wohl fühlen.

Ich kann mich auch nur meinen Vorrednern anschließen. Es sollte Dir egal sein, was Deine Eltern über die OP denken. Hole Dir die nötige Unterstützung bei Deinen Freunden und hier im Forum. Wir sind immer für Dich da. Auf uns kannst Du zählen. Und wenn Du Besuch im Krankenhaus wünschst, dann kommt bestimmt auch gerne einer von uns bei Dir vorbei.

Also lass Dich nicht unterkriegen!

bei dir wird das sicher richtig toll:grin:

je stärker die Veränderung desto besser wirkt es meist hinterher

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Es sind nun mal deine eltern und sie lieben dich das drücken sie eben mit ihrer sorge und ihrer angst aus. Versuch das als positiv und als waffe zu benutzen,

mach es ihnen verständlich was es auf die jahre gesehen für kompilikationen und schmerzen gibt wenn du es nicht machen lässt, schäm dich nicht und versuch gut auszudrücken wie du dich fühlst, und was die veränderung für dich bedeutet nicht nur körperlich sondern auch psychisch.

Zeig ihnen wie gut du informiert bist, mach ihnen klar das dei arzt ein profi und kein quacksalber ist.

Im endefeckt denke ich nicht das deine mama es übers herz bringt dich wissentlich im krankenhaus liegen zu lassen ohne sich um dich zu kümmern.

Sie kennen dich ja gut und werden wissen das du unzufrieden bist.

In meinem umfeld hat auch nicht wirklich jemand gesagt das findet er total klasse es war eher zu die reaktion wiso willst du denn das wir haben uns so an dein gesicht gewöhnt oder ähnliche sprüche.

Mach klar das du die entscheidung schon längst getroffen hast und du dankbar für ihre unterstützung bist, keine angst deine mutter wird auch für dich dann die süppchen kochen auch wenn sie manchmal sagt du wolltest es doch so.

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vielen dank für eure zahlreichen beiträge!

es is ja nich so, dass meine eltern sagen, dass es grundsätzlicher sch... ist! die meinten dass man am körper viel machen kann und dass für mich jetzt im moment andere dinge wichtiger sind...studium etc.

aber sie wissen auch, dass ich da super informiert bin und dass ich bei doc kater in guten händen bin!

ich hab mal den link für den zdf beitrag (über amanda und anita) rausgesucht, sowie den den link zu katers seite und meine genaue diagnose! dann habe ich ihnen auch noch paar gute berichte aus dem frum über doc kater zugesteckt:)

da wollen sie sich nochmal genau informieren

@ bana: kinn is schönheit op! aber nicht die nase, weil die verbogen is und ich dadurch schlecht atmen kann....es werden keine höcker etc. entfernt!

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Und entschulidge Bana, Dein Kommentar ist echt Sch...

Nö, der Kommentar spiegelt nur die Wahrheit wieder. Hin oder her, eine Kinnplastik ist nun mal eine Schönheits-OP.

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Was ist eigentlich eine Bimax ???

Was das (un)verständnis von der eigenen Verwandtschaft zum Thema KFO angeht, kann ich nur sagen dass es mir ähnlich ging und mich manchmal auch gefragt habe, warum ich das nicht eher machen liess- wahrscheinlich wären mir einige Sanierungen erspart geblieben, meine Zähne halten sich seit dem leichter sauber. Die größeren Dinge, wie Kieferprobleme sind mir zum Glück erspart geblieben, wären aber wahrscheinlich so in 10 - 20 Jahren dazu gekommen...

Ich wünsch dir viel Kraft beim Durchstehen dieser harten Tage.

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hallo KSurfP,

hatte selbst mit ähnlichem gegenwind zu kämpfen, vor allem meinem vater hätte ich für sein "nur, weil du auf einmal deine schönheit entdeckst" wochenlang gegens bein treten wollen. er brauchte ja nicht jahrelang so rumlaufen wie ich, nicht ordentlich abbeissen und kauen können oder sich nicht zu lachen oder laut sprechen trauen.

ich hab dann also erstmal auf die elterliche unterstützung verzichtet.

die kam dann aber doch mit der zeit von alleine.

am 16.3. hatte ich die op und natürlich waren meine eltern am tag danach zu besuch und haben sich auch sonst ganz gut gekümmert.

generell kann ich sagen, dass die allermeisten meiner freunde und bekannten gegen diese ganze behandlung waren. "du siehst doch gut genug aus" war so der einhellige kommentar oder "ist doch noch nie aufgefallen" oder auch "ich hab mir im internet bilder von operierten angeschaut. die sehen jetzt alle scheisse aus und haben ihre ganze persönlichkeit verloren!". ; )

bei der ablehnung durch meine eltern kam sicher noch ihr schlechtes gewissen hinzu, da sie im kindesalter eben nicht auf eine gute kieferorthopädische oder zahnärztliche versorgung geachtet haben, was ich ihnen zwar übelnehme, aber nicht unter die nase gerieben habe.

und wegen des studiums: da wirst du doch nicht so lange ausfallen. ich studiere auch noch, bin grade mitten in der magisterarbeit und es geht eben auch.

ich wünsch dir jedenfalls alles gute und dass deine eltern sich noch einkriegen.

lieben gruß!

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Das geht schon im Studium, man muss es halt am besten in den Semesterferien mache, habe ich auch gerade so gemacht.

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