Sarah

Meine OP am 23.03.07 in Bad Homburg

So, jetzt wird es ernst. Um 14.00 Uhr rücke ich ins Krankenhaus ein und morgen liege ich dann auf dem OP Tisch. Trotz OP Simulation, weiss ich immer noch nicht, was Dr. Kater eigentlich machen will.:roll: Nur UK-Vorverlagerung oder BIMAX, mit oder ohne Kinn... Na, vielleicht haben sie sich bis heute nachmittag endlich entschieden.:roll: Ist ja auch egal, was gemacht werden muss, soll gemacht werden.

Die letzten zwei Wochen waren ziemlich hektisch bei mir, musste jeden Tag noch zur Physio-Therapie, um die Muskulatur aufzulockern. Eine Stunde Fahrzeit hin, 1/2 Stunde Behandlung, 1 Stunde zurück. Bringt das mal in Euren normalen Tagesablauf rein.:( Gestern noch auf die Schnelle ein MRT, bei dem aber auch nur Bekanntes heraus kam. Gelenke abgenutzt, Kiefer teilweise schon herausgerutscht, komische Drehscheibe hängt zu weit vorne bzw. dreht sich schon gar nicht mehr. Also bitte einmal generalüberholen!

Das grosse Zittern hat schon eingesetzt. Hoffentlich komme ich morgen möglichst früh dran. Ich werde Euch jedenfalls auf dem Laufenden halten. Drückt mir die Daumen

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ich wünsch dir alles gute! - und natürlich dass du am morgen die erste bist, die dran kommt!

lg feigling

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Hallo Sarah,

drück dir die Daumen für alles, was dir bevorsteht!!! Dass Doc Kater alles gut macht, der Nerv nicht zu gereizt reagiert, du keine Schmerzen hast....

Das wird schon alles gut gehen!!

Liebe Grüße,

Johanna

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Hallo Sarah! Ich wünsch dir auch alles Gute für die OP. Die werden das sicherlich super hinbekommen und du wirst froh sein es endlich hinter dir zu haben. Viel Glück!

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Auch aus Oberfranken alles, alles Gute für die OP. Jeder der am Kiefer operiert wird oder bereits wurde, weiß was Du gerade durchlebst. Schreibe auch danach unbedingt wie es gelaufen ist.

Die Kerstin - UK-OP am 10.01.2007

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Hallo Sarah,

ich denke jetzt hast du alles hinter Dir, und vielleicht geht es Dir auch schon etwas besser.

Ich wünsche Dir das Du so wenig wie möglich schmerzen hast.

Das alles schlimme schnell um ist, und du sehr glücklich mit dem Ergenis bist.

Also bis bald.

Alles alles gute.

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Hallo Ihr Lieben,

heute ist der 29.03.07 und ich bin schon seit drei Tagen zuhause, fühle mich sehr gut und bin froh, die OP hinter mir zu haben. Hier nun mein Bericht:

22.03.07

14.00 Uhr Termin in der Praxis Dr. Kater. Bekomme gleich zu Anfang die gut Nachricht, dass nun doch keine BIMAX, sondern "nur" eine UK-Vorverlagerung vorgenommen wird. Ich kann mein Glück kaum fassen und bin total happy.:P Meine Stufe von 10 mm war ja grenzwertig. Aber Dr. Kater meinte, mein Profil würde ja eigentlich bis zur Oberlippe hin stimmen und so hätte er durch eine OP des OK sowieso nur 1 bis 2 mm herausholen können. Naja, er ist der Spezialist und ich hätte in jedem Fall seine Entscheidung akzeptiert. Aber so war es natürlich umso besser.

Da meine Blutwerte wieder nicht normal waren, musste nochmal Blut abgenommen werden. Dauerte eine Zeit bis der Arzt eine brauchbare Vene fand, was aber nicht an ihm, sondern an meinen schlechten Venen liegt. (Mehr dazu weiter unten.)

Danach ging ich zur Aufnahme ins Krankenhaus, die diesmal völlig unproblematisch und zügig vonstatten ging. Alle waren supernett und sehr hilfsbereit. Das Gespräch mit der Narkoseärztin verlief optimal. Sie nahm sich unheimlich viel Zeit, ging auf alle meine Fragen ein und ich fühlte mich richtig gut aufgehoben.

Nachdem alle Formalitäten geklärt waren, verlies ich das Krankenhaus nochmal um mit meinem Mann noch mal schön Essen zu gehen.

Abends rief mich Dr. Kater auf meinem Zimmer an, um sich zu erkundigen wie es mir geht und mir die zweite gute Nachricht des Tages mitzuteilen, nämlich dass ich am nächsten Tag als erstes auf dem OP-Plan stand.:D

Anschließend schluckte ich meine Schlaftablette und sah eigentlich einer relativ guten Nacht entgegen. Ich hatte nicht mit der Zickigkeit einer meiner lieben Zimmergenossinnen gerechnet. Ich lag in einem Vierbett-Zimmer, da die Station voll belegt war. Durch meine UK-Rücklage neige ich nachts dazu, zu schnarchen. Kaum machte sich die Wirkung der Schlaftablette bemerkbar und ich nickte kurz ein, wurde ich von dem Schreien der anderen Patientin geweckt: "Hallo, aufwachen. Du schnarchst. Das ist eine Unverschämtheit, ich will auch schlafen und kann so nicht." O.K. als höflicher, rücksichtsvoller Mensch versuchte ich nun, mich krampfhaft wach zu halten, bis die Dame eingeschlafen war. Aber die dachte gar nicht daran, sich zur Ruhe zu begeben und irgendwann schickte mich die Tablette wieder ins Traumland. Aber leider höchstens nur für 5 Minuten, dann ging ihr Geschrei schon wieder los. Das wiederholte sich mehrmals. Ich entschuldigte mich, erklärte ihr, dass ich doch für mein Schnarchen nichts könne, ich hatte schon extra Nasentropfen genommen, aber ich konnte doch mein Atmen nicht einstellen. Naja, um es kurz zu machen, zum Schluß stand sie vor meinem Bett, beschimpfte mich aufs Übelste, hinderte mit ihrem Herumgebrülle auch die zwei weiteren Patientinnen im Zimmer am Schlafen und ich fühlte mich hundeelend.:-(

Also zog ich mich wieder an und beschloss die Nacht eben auf einem Stuhl im Flur zu verbringen. Draussen überkam mich dann das große Heulen. Ich war fix und fertig. Sie superliebe Nachtschwester wurde darauf aufmerksam und wollte ins Zimmer gehen, um der Dame gehörig den Marsch zu blasen. Aber das wollte ich nicht. Also schlug sie mir vor, mein Bett auf den Flur zu stellen, damit ich wenigstens noch ein wenig zur Ruhe kommen konnte. Dieses Angebot nahm ich dankbar an. Und so fand ich in dieser Nacht doch noch ein wenig Schlaf.

23.03.07 OP-Tag

Um 6.45 Uhr bekam ich meine Beruhigungstablette, ich zitterte am ganzen Körper, seit 2 Stunden hatte ich Durchfall und mir war speiübel. Um 7.20 Uhr wurde ich nach unten in den Vorbereitungsraum gebracht. Der Narkosearzt war sehr nett und versuchte mich, mit kleinen Späßchen aufzuheitern. Dann schickte er mich schlafen, vier Atemzüge über die Sauerstoffmaske und ich war weg.

Gegen 11.00 Uhr wachte ich im Überwachungsraum wieder auf. Ich reagierte gut auf Fragen und bekam dann auch die Luftzufuhr aus dem einem Nasenloch und die Magensonde aus dem anderen Nasenloch gezogen. Mann, war der Schlauch lang und blutig. Mir wurde übel, also bekam ich Vomex gespritzt. Bis kurz vor 12.00 Uhr behielten sie mich unten, dann ging es wieder auf Station. Ich bekam eine Kältemaske auf und eine Infusion angehängt. Mein Mund war fest verdrahtet. Zwischen den Zahnreihen saß der Splint. Rechts und links führten die Drainageschläuche aus meinem Mund. Luft bekam ich gut und so dämmerte ich vor mich hin.

Als mein Mann um 15.00 Uhr kam, war ich wieder voll bei Bewußtsein. Abends schaute Dr. Kater nochmal kurz herein. Er erklärte mir, daß die OP gut verlaufen sei und durchschnitt den festen Draht, so daß ich den Mund wenigstens ein klein wenig öffnen konnte. Die strammen Gummizüge pressten aber weiterhin die Zahnreihen fest auf den Splint.

Meine größte Sorge, mich übergeben zu müssen, war aber völlig unbegründet gewesen. Mir ging es gut.

24.03.07 1. Tag Post-OP

Der erste Tag nach der OP verlief recht wechselhaft. Manchmal fühlte ich mich besser als erwartet, dann wurde mir plötzlich schlecht. Ich machte Bekanntschaft mit der tollen Verpflegung: weißes, gelbes, oranges, rotes, grünes Dings. Orange und grün schmeckte gut. Dem Arzt zur Visite erzählte ich, daß mein Arm weh tat. Mein bekanntes Problem: bei mir halten die Venen immer nur höchstens ein oder zwei Tage, dann muss die Infusionsnadel versetzt werden. Er gab sein Bestes, aber nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen erklärte er mir, dass meine Venen überhaupt nicht sichtbar, höchstens leicht unter der Haut ertastbar wären und wenn er mit der Nadel in ihre Nähe kamen, dann rollten sie auch noch weg. Also blieb ich ohne Nadel und bekam fortan meine Medikamente oral verabreicht.

25.03.07 2. Tag Post-OP

An diesem Tag wurden die Gummis durchtrennt, so daß ich meinen Mund weiter öffnen konnte. Dies ermöglichte mir auch eine Herausnahme des Splintes. Außerdem wurden die Drainage-Schläuche gezogen. War gar nicht schlimm. Aber was für eine Erleichterung! Fühlte mich danach bedeutend besser.

26.03.07. 3. Tag Post-OP

Vorstellung in der Praxis Dr. Kater, alles bestens, Splint durfte draussen bleiben. Sollte ihn nur ab und zu reinsetzen, um zu testen, ob der Kiefer in der richtigen Stellung bleibt. Bekam zwei Gummis reingehängt, die den Kiefer weiterhin stabilisieren sollten. Das Wetter war schön, mein erster richtiger Spaziergang ausserhalb des Krankenhauses und ich fühlte mich blendend.

27.03.07 4. Tag Post-OP - Entlassungstag

Morgens zum zweiten Mal zur manuellen Lymphdrainage. Die tut echt gut, aber da ich schon so weit abgeschwollen bin, werde ich sie wohl zuhause nicht mehr fortsetzen. Nachmittags dann nochmal Vorstellung in der Praxis Dr. Kater, letzte Anweisungen, Entlassungspapiere - und ab nach hause.

Also alles in allem kann ich nur sagen, daß der ganze Ablauf optimal war. Die Schwestern auf der Station waren supernett, sehr hilfsbereit und taten ihr Möglichstes den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Besonderen Dank gilt der wunderbaren Nachtschwester, die mich so liebevoll betreut hat. Das Team um Dr. Kater herum ist einfach wunderbar. Alle sind sehr kompetent, ehrlich und können gut mit Menschen umgehen. Also ich kann eine OP in Bad Homburg wirklich nur empfehlen.

Meine ersten Bilder könnt Ihr in einem separaten Thread sehen.

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Hallo Sarah,

das klingt ja echt spannend, aber auch beruhigend, dass alles so gut geklappt hat. Danke für den ausführlichen Bericht. Ich wünsch dir gute Genesung, dass du noch viel abwechslungsreiche "Pürierstab"-Kost findest, und es genauso schnell aufwärts geht wie bisher...

LG, Johanna

PS: Jetzt kannst du hoffentlich den Satz (und die "Geschichte") weiterschreiben :-) Bin doch sooo gespannt, wie es dir weiter ergangen ist

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Hallo Sarah,

schön das Du die Op so gut überstanden hast, dein Bericht gefällt mir auch sehr gut. Ich hoffe das dass Ergebnis auch super geworden ist. Gute Besserung.

Gruß Jörg

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Hallo Sarah !

Glückwunsch zur überstandenen OP.

Das klingt doch alles ziemlich positiv und siehst Du, Du hast das toll überstanden.

Wenn man das immer vorher wüßte, bräuchte man sich vorher gar nicht solch einen Streß zu machen. Aber so ist das eben !

Wie ging das eigentlich mit der Zimmerkollegin weiter, war sie nach der OP nicht mehr in Deinem Zimmer, oder hast Du danach nicht mehr geschnarcht ?

Sowas könnte mir auch passieren, ich schnarche nämlich auch öfters :oops:, aber wie Du schon selbst geschrieben hast, man kann es ja nicht abändern, das macht man ja auch nicht absichtlich.

Wünsch Dir weiterhin gute Genesung

lG

Jasna

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Hi Sarah,

grattuliere, dass es so gut bei dir gelaufen ist. Da wird man ja direkt neidisch. Wegen der Zimmergenossin, hätte ich ja direkt Krankenhaus- tagesgeld Minderung beantragt. Ehrlich, da hättest du aber auch in ein anderes Zimmer kommen können, oder war da schon alles belegt? Gruß matteo und schnelle genesung natürlich:mrgreen:

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Ups! :oops: ich korrigiere hier gleich „bettkollegin“ in zimmerkollegin, na das habe ich eigentlich auch gemeint....

ja, zum Glück auch nicht das noch;)

Nein, als ich von der OP zurück kam, war sie entlassen worden und mit den anderen Zimmerkolleginnen gab es überhaupt keinen Stress. Die letzten beiden Tage teilte ich mir das Zimmer mit einer Patientin, mit der ich mich prächtig verstand, ganz nach dem hiesigen Motto: "Geteiltes Leid, ist halbes Leid."

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alles gute zur überstandenen op was macht denn das gefühl in unterlippe und kinn?

Ich rege mich zwar manchmal auf über die 260€ pflegekosten in der privatklinik doch wenn ich mir so deine geschichte anhöre war es das wert hatte dann einzelzimmer.

wünsche dir ein schnelles abschwellen und ein für dich sehr gutes ergebnis.

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Hi Ela,

260 Euro wäre mit meine Ruhe auch wert gewesen. Naja, mit dem Taubheitsgefühl ist das so eine Sache, das scheint sich nämlich nach und nach zu verstärken. Am Tag nach der OP habe ich noch alles gespürt, dann wurde ein Bereich der Unterlippe taub und nun ist fast die gesamt Unterlippe und das halbe Kinn taub. Muss ich mir ja Sorgen machen, oder ist das normal?

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also das taubheitsgefühl ist normal denke ich also ich habe es auch und wenn du nach der op was gefühlt ist ist der nerv ja noch ganz.

bei mir hat es auch lange gedautert bis das gefühl wieder da war es kam schrittweise langsam zurück jetzt 4 monate nach der op habe ich wieder gefühl drin zwar nicht mehr ganz wie voher aber habe geduld weil es jeden monat besser wird. Was mich am meisten stört sind meine lippen denn wildes knutschen tut sehr weh, aber das wird wieder, mach dir keine sorgen mein arzt sagte kann länger als 6 monate dauern bis sich alles regneriert.

wie funktioniert es denn beim essen, ich rate dir keine langen spagetti zu essen wenn du noch nicht richtig kauen kannst war deswegen mal schlumpfblau angelaufen.

siehst du denn schon einen unterscheid in deinem gesicht? na ja du hast wahrscheinlch noch hamsterbacken wann kommen denn die fäden raus?

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halb taub und schmerzen ja ist leider so ,eben sensibilitätstörungen, ausserdem sind die lippen ja nicht mehr so taub habe geschrieben das sich das bessert, und wenn ich sie nur leicht berühre fühlt sich das eben merkwürdig an aber wenn man fest drauf drückt oder mir jemand versucht was in den mund zu stecken ein gummibärchen oder so und ich den mund zusammenpresse tuts halt sau weh auch als die abdrücke gemacht wurden und die an meiner lippe rumgezerrt hat sind mir die tränen gelaufen weil es halt so weh tat.

find es nicht nett von dir das du es so in frage stellst als ob ich nicht die wahrheit gesagt hätte:-?

der nerv arbeitet einfach noch nicht richtig und gibt die impulse falsch weiter.

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ok wäre ja dann geklärt habe keine quäleneden schmerzen eben nur bei starkem druck oder wenn jemmand dran zieht wie auch immer im prinzip teile ich mich in die kategorie der glücklich operierten ein bei den alles bestens gelaufen ist. selbst wenn sich das nicht mehr ändern würde wäre ich im grunde sehr zufrieden man kann ja auch zärtlich knutschen:grin:

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