blackrose

Ganz neu hier und verwirrt

Halllo an Alle!

Bin ganz neu hier und obwohl ich schon ne Menge Beiträge gelesen habe, momentan auch noch sehr verwirrt. Ich hatte früher bereits 10 Jahre eine KFO Behandlung in der mir viele gesunde Zähne gezogen wurden usw. Wie ich jetzt weiß wurde damals eben alles falsch gemacht….die letzte Zeit ging alles ganz schnell war beim KFO (Fr.Dr.Menz) dort wurden bereits alle möglichen Fotos und Röntgenaufnahmen und Abdrücke gemacht. Danach war ich beim KFC Dr. Kater habe dort Kostenvoranschlag für OP.-Simulation (das reiche ich bei der Krankenkasse deutsche BKK ein und hoffe darauf eine positive Antwort zu erhalten)und Minimal invasive Chirurgie bekommen. Nun war ich wieder bei KFO und dort habe ich eine monatliche Ratenzahlung erhalten.

Nun zu den Dingen die ich nicht verstehe: Wie ist denn jetzt der Ablauf vor allem zeitlich. Zuerst kommt die operative Vorbehandlung zur Gaumennahterweiterung bei KFC (muss ich dies selbst bezahlen, ist das der Kostenvoranschlag der mir vorliegt?), danach hab ich diese Apparatur die mir die Zahnlücke besorgt  (wie lange dauert das etwa?) und dann wird der UK verkürzt (evtl. noch der OK „gedreht“, dass ist bisher aber noch unklar), wie sieht es hier mit den Kosten aus? Und danach bekomme ich dann die feste Spange??? Die Ratenzahlung von KFO läuft auf 4 Jahre, zahle ich solange ein und bekomme danach die Kosten bis auf 20% die ich selbst übernehmen muss von der Krankenkasse? Weis nicht mal wie viele Ops mir bevor stehen, wird man denn beim Entfernen der „Platten“ auch operiert? Hat irgendjemand von euch denn eine Krankenzusatzversicherung zusätzlich abgeschlossen, weiß nämlich sonst nich woher ich auf einmal die Kosten für den KFC nehmen soll…Leute sorry, aber ihr merkt, ich bin dermaßen durch n Wind :confused: (nich nur das ich auch ziemlich Panik vor der ganzen OP-Geschichte habe).

Bin für alle Tipps und Anmerkungen dankbar!!!

Grüßle

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Hallo Leute, hab ich etwa zu viele Fragen auf einmal gestellt, keiner antwortet mir...?

Antwort ich mir halt selber....so. Also wie ich gelesen hab ist eine Frage geklärt, ich habe wohl zuerst die Spange und dann die Geschichte mit dem Kiefer.....na ich les mal weiter.:mrgreen:

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Hallo ,

also , ich vermute das es sich bei den Raten für den KFO um eine Privatleistung handelt , wenn dem so ist hat das nichts mit den 20% zu tun die du nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung von deiner KK zurückbekommst! Aber das ist eine reine Vermutung !Die meisten KFO`s bieten den Patienten die Möglichkeit private Leistungen zB. Speedbrackets , festsitzende Retainer usw. , die nicht im Leistungskatalog der KK sind ,durch Ratenzahlung zu begleichen. Was jetzt nicht heißen soll das wenn du die Raten nicht zahlst das du keine Bräckets bekommst , nur eben keine Speedbrackets .

Lies dich hier im Forum nochmal schlau , du wirst sehen das hier viele zusätzlich zahlen .

Du wirst wahrscheinlich am Ende eines jeden Quartals eine Rechnung von deinem KFO erhalten , darin sind die Quartalskosten aufgelistet . 20% zahlst du und die 80% zahlt die KK.

lieben Gruß

Tanja

PS. unterschreibe keine Formulare in denen etwas über Kostenerstattung steht !

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Also ich kann dir leider nur sagen wie es bei mir ist. Aber da sind bestimmt Parallelen.

Also ich habe damals als ich beim KFO aufgenommen wurde Fotos, Röntgenaufnahmen und Abbdrücke gemacht bekommen. Dann wurde eine Behandlungsplan erstellt und an die KK geschickt. Der wurde angenommen. D.h. die KK zahlt 80% und ich 20% der Behandlungskosten. Aber die 20% bekomme ich bei einem erfoglreichem Abschluss der Behandlung wieder.

Die GNE bekomme ich auch von der KK gezahlt, da sie wohl mit im Behandlungsplan steht. Also muss ich nur das Geld, bzw. die 10€ pro Tag ans Krankenhaus zahlen (und evtl. weiter Spesen wie Telefon, ...).

Die Modell-OP und den minimal invasiven Eingriff muss ich wohl aus eigener Tasche zahlen, da sie nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen KK enthalten sind.

Eine Zusatzversicherung ist bestimmt nicht schlecht. Allerdings sollte man die schon vor Beginn der Bahndlung abgeschlossen haben, da sie sonst nicht verpflichtet sind zu zahlen (hat man mir auf jeden Fall so gesagt).

Wie lange du die GNE-Apparatur drin hast kann ich dir nicht sagen. Das hängt wohl auch von deinem Behandlungsvortschritt ab. Bei mir ist es so, dass ich zwei Wochen nacht der GNE-OP zu meinem KFO muss und dort dann der Status der Dehnung kontrolliert wird. Die Spange an sich bleibt bei mir zwischen 6 und 8 Monaten drin.

Und was die Platten angeht: Soviel ich weiß werden die auch unter Vollnarkose in einer OP entfernt.

Ich hoffe ich habe jetzt keinen Stuss erzählt. Wenn doch, dann bitte ich um Korrektur.

Gruß Steffen

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Hallo blackrose,

Nun zu den Dingen die ich nicht verstehe: Wie ist denn jetzt der Ablauf vor allem zeitlich. Zuerst kommt die operative Vorbehandlung zur Gaumennahterweiterung bei KFC (muss ich dies selbst bezahlen, ist das der Kostenvoranschlag der mir vorliegt?), danach hab ich diese Apparatur die mir die Zahnlücke besorgt  (wie lange dauert das etwa?) und dann wird der UK verkürzt (evtl. noch der OK „gedreht“, dass ist bisher aber noch unklar)

Also: Der zeitliche Ablauf ist prinzipiell ganz gut dargestellt auf der Katerschen Webseite (www.dysgnathie.de). Normalerweise sieht er aber so aus:

1) GNE-OP; kurz vorher (einige Tage) wird die Dehnapparatur eingesetzt. Danach dreht man an der Apparatur so typischerweise zwei Woche lang, und danach bleibt sie noch rund 3 Monate drin.

2) Behandlung mit der festen Zahnspange; Dauer variiert natürlich stark. Bei mir wird's letztlich etwas über ein Jahr gewesen sein bis zur OP.

3) Kieferverlagerungs-OP

4) Feineinstellung mit der Zahnspange; sie ist nach der OP also noch nicht direkt Geschichte, sondern bleibt noch einige Monate im Mund.

5) Retention: Damit sich die Zähne nicht mehr verschieben, wenn sie's nicht sollten.

6) Plattenentfernung: Ist auch 'ne OP. Steht so etwa ein halbes Jahr nach der Haupt-OP an.

Die Kostenvoranschläge, die Du mitbekommen hast, beziehen sich auf die Haupt-OP (für Dich also wahrscheinlich noch einiges in der Zukunft) und umfassen Kosten, die üblicherweise von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht getragen werden (die Du also selbst zahlen muß oder eine Zusatzversicherung, so Du denn eine haben solltest. Eine neu abzuschließen, wäre es jetzt allerdings zu spät.). Ansonsten erstellt Dein KFO erstmal einen Heil- und Kostenplan und reicht ihn zur Genehmigung bei der (gesetzlichen) Krankenkasse ein. Wenn das genehmigt ist, übernimmt diese 80% der KFO-Kosten und 20% mußt Du selbst zahlen, bekommt es nach Ende der Behandlung aber wieder. Die OP-Kosten werden sofort voll übernommen (abzüglich des Eigenanteils beim Krankenhausaufenthalt).

Dein KFO kann mit Dir natürlich private Zusatzleistungen ausmachen, deren Kosten Du dann privat zu zahlen hättest (z. B. selbstligierende oder Keramikbrackets etc.). Dafür gelten dann natürlich eigene "Spielregeln" des jeweiligen KFO.

Hat irgendjemand von euch denn eine Krankenzusatzversicherung zusätzlich abgeschlossen, weiß nämlich sonst nich woher ich auf einmal die Kosten für den KFC nehmen soll

Ja, ich habe eine, aber die hat schon eine Weile bestanden vor Beginn der Behandlung - und das ist wohl auch mein Glück. Wenn die Behandlung ansteht bzw. sie aktenkundig ist, wird Dich keine Versicherung mehr aufnehmen bzw. dafür zahlen, da Du beim Antrag nach Vorerkrankungen gefragt wirst bzw. ob Behandlungen anstehen. Wenn Du da was verschweigst, kannst Du im nachhinein ziemlichen Ärger bekommen, und gezahlt wird natürlich nicht. Also wenn Du nicht schon eine hast, wird es wohl jetzt mit der Zusatzversicherung nichts mehr.

So, ich hoffe, ich konnte etwas zur Klärung des Sachverhalts beitragen.

Schöne Ostern!

Kristian

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