Homer Jay S.

Offener Biss regelbar auch ohne OP?

Hallo, vorab ich habe einen offenen Biss von 5,5 mm

Eine Vorstellung bei Dr. Kater hatte ich auch bereits, er sagte mir dass er eine Bimax bevorzugen würde, da ansonsten bei einer OK OP ein Überbiss zustande kommen würde.

Nun habe ich jedoch bei anderen KO gelesen, dass manche auch ohne eine OP einen offenen Biss beseitigen konnten.

Grundsätzlich stellen sich da folgende Fragen:

Gibt es noch Fragment-OPs in denen ein Teil (bspw. der vordere Teil des OK einfach ein Stück runter gesetzt wird)?

Funktioniert die Lingualtechnik auch wenn ein offener Biss vorliegt ?

Kann ich Wünsche Äußern, dass ich nur den OK operiert haben möchte und auf keinen Fall eine Bimax haben will ?

Eigentlich will ich nur einen geschlossenen Biss, sonst nix. Am liebsten keine OP und eigentlich nur aus ästhetischen Gründen. Probleme habe ich so gut wie keine..

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hi homer,

schön, dass du hierher gefunden hast.

dann will ich mal versuchen, dir antworten zu geben: ich habe auch einen offenen biss und bislang ist eine ok-verlagerung geplant. aber natürlich ist das ganze immer sehr invidiuell von patient zu patient unterschiedlich zu sehen. wenn ich du wäre, würde ich einfach mal zu einem anderen chirurgen gehen und sehen, was der sagt. du kannst sicherlich auch deine wünsche bezüglich der op äußern und dann dir anhören, was der chirurg dazu sagt. ob eine bimax notwendig ist oder nicht.

ich wüsste keinen grund, warum nicht auch eine lingualspange bei einem offenen biss verwendet werden kann. aber ich hab keine lingualspange, kann dazu also eigentlich nichts sagen.

dass du "nur einen geschlossenen biss" haben möchtest ist ja ok, aber willst du - wenn du das alles schon auf dich nimmst - nicht lieber das bestmögliche ergebnis und dass der biss am ende insgesamt passt?

ich hoffe, ich hab dir wenigstens schon mal ein bißchen weitergeholfen.

lg janet

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Hallo Homer

Zu deiner Frage, ob Lingualtechnik auch bei offenen Bissen funktionieren.

Ich selbst habe einen Frontal offenen Biss durch meine Progenie, und werde mit Lingualtechnik in OK und UK behandelt.

Aber ich werde auch dadurch nicht um eine OP rumkommen.

dafür ist die Progenie zu weit ausgeprägt.

Es mag vllt. geringere offene Bisse geben die man nur mit Ligualtechnik wegmachen kann, aber da hab ich keine Ahnung von, bin ja auch kein KFO.

Ich hoff dir ein Weng geholfen zu haben.

LG Sven

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Hallo,

die Behandlung eines offenen Bisses von über 5 mm verlangt in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle leider eine kieferchirurgische Korrektur, da das Kieferwachstum ungündtig verlaufen ist. Die Entscheidung, welche Art der OP (Oberkiefer alleine, OK und UK zusammen), ist abhängig von der Ausformung der Zahnbögen und dem Ausmaß der Abweichung. Nach unserer Erfahrungen ist eine bimaxilläre OP in den meisten Fällen stabiler.

Die kieferorthopädische Behandlung mit Lingualtechnik ist möglich.

Viele Grüße

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Kannst du vielleicht einmal Bilder von Gesicht und Biss posten, damit man sich ein genaueres Bild machen kann?

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bissvi7.th.jpg

So da wär das Foto, die Verzahnung ist im Grunde eigentlich in Ordnung, Probleme mitm Kiefer habe ich nicht, es stört mich nur die Optik..

Und in meinem Job kann ich mir keine Zahnspange erlauben..

Also bleibt eigentlich nur lingualtechnik, und ne OP würd ich auch nicht so gerne machen lassen.. da lass ich es lieber so wie es ist..

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Hallo Homer,

mich würde auch interessieren, warum du dir keine Spange erlauben willst. Du hast sehr schöne Zähne und da würde ich es nicht von deinem Job abhängig machen, sondern eher von deiner Gesundheit. Das nennt man dann auch gesunden Egoismus.:-D Auf die Dauer hast du sonst ein echtes Problem. Ich würde da was machen. Über eine Teilfinanzierung ist das so, wie Leute monatlich Geld für eine gute Hose ausgeben. Gruß matteo:mrgreen:

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Ich bin zwar kein Spezialist, würde aber sagen, dass das rein kieferorthopädisch zu machen sein sollte. Wenn sonst keine Probleme vorliegen, wie Klasse II oder III-Verzahnung, Lippenschlussprobleme oder ästhetische Beeinträchtigung, kann man eine rein kieferorthopädische Behandlung sicher in Betracht ziehen. Wenn man oben und unten ca. 2,7mm extrudiert sollte der Biss geschlossen sein. Die entscheidende Frage ist für mich wieviel Zähne beim Lächeln und Sprechen zu sehen sind. Das kann ich aufgrund des Fotos absolut nicht beurteilen. Aber sollte es so sein, dass bereits viel Zahn zu sehen ist, würde das gegen eine Frontzahnintrusion und für eine OP sprechen.

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Ich bin zwar kein Spezialist, würde aber sagen, dass das rein kieferorthopädisch zu machen sein sollte. Wenn sonst keine Probleme vorliegen, wie Klasse II oder III-Verzahnung, Lippenschlussprobleme oder ästhetische Beeinträchtigung, kann man eine rein kieferorthopädische Behandlung sicher in Betracht ziehen. Wenn man oben und unten ca. 2,7mm extrudiert sollte der Biss geschlossen sein. Die entscheidende Frage ist für mich wieviel Zähne beim Lächeln und Sprechen zu sehen sind. Das kann ich aufgrund des Fotos absolut nicht beurteilen. Aber sollte es so sein, dass bereits viel Zahn zu sehen ist, würde das gegen eine Frontzahnintrusion und für eine OP sprechen.

Sorry dass ich so blöd nachfragen muss, aber was ist eine Frontzahnintrusion ?

Mein ZA sagt mir immer, dass es so gut wie garnicht auffällt mit dem offenen Biss beim Sprechen oder lachen.. also soviel zum Thema "wieviel Zahn man sieht".

Und das ganze dürfte dann auch sicher mittels Lingualtechnik möglich sein oder ?

Die Kosten sind mir fast egal.

Und was ich beruflich mache? Das ist nebensächlich, die Hauptsache ist, dass ich es für mich entschieden habe nicht mit einer Zahnspange herumlaufen zu wollen, oder ? :-P

Also vielen Dank für Eure Antworten!

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Huch, ich hab eigentlich Frontzahnextrusion (das Gegenteil von Frontzahnintrusion) gemeint. Extrudieren bedeutet den Zahn verlängern.

Wenn der Biss also mittels Frontzahnextusion kieferorthopädisch geschlossen wird, musst du damit rechnen, dass beim Sprechen und Lachen nachher mehr von den Zähnen zu sehen ist.

Mein ZA sagt mir immer, dass es so gut wie garnicht auffällt mit dem offenen Biss beim Sprechen oder lachen..
Wenn es jetzt so wie es ist gut aussieht, kann eine Frontzahnextrusion durchaus problematisch sein, weil nachher zu viel von den Zähnen zu sehen ist. Dann wäre eine OP vielleicht die bessere Lösung. Wenn du allerdings keine Probleme mit dem Biss hast und du ihn primär deshalb korrigieren lassen willst, weil dein Biss nicht der (übrigens extrem eng gefassten) Norm entspricht, solltest du dir sehr gut überlegen ob du ihn überhaupt behandeln lassen willst. Aus meiner Sicht sehe ich -soweit eine Beurteilung nur aufgrund eines Fotos möglich ist- keine drohenden gesundheitlichen Folgen wegen deinem Biss, da er ja seitlich geschlossen ist.

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Nö ein wenig mehr Zahn und den Zahnfleischansatz oben zu sehen, beim Lächeln, find ich doch super! So sollte es m.E. auch sein. Das ist bis jetzt nicht der Fall bei mir, also eine Zahnverlängerung im vorderen Bereich und insbesondere im OK wäre durchaus das Beste!

Seitlich ist der Biss geschlossen, von daher habe ich auch keine Probleme mit dem Abbeissen oder Sprechen...

Vielleicht sollte ich mich nochmal einem KFO vorstellen, der Spezialist für offene Bisse ist.

8-)

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Hallo

ich hoffe es ist ok wenn ich mich zu dem Thema einschalte, ich sehe es ist älter, aber ich bin verzweifelt. Bei mir wurde CMD 2 Jahre später entdeckt, der Unterkiefer vorverlagert, da hinten der Biss nicht stimmte. Jetzt sind es seit 2,5 Jahren Entzündungen an Kiefergelenkkapsel, 3 Arthrozentesen aber halten nur kurz an, Dauercortison und Opiate und dennoch kann ich ab und an kaum schlafen vor Schmerzen. Momentan habe ich eine Schiene nach Dr. Geld, wo seitlich ich durch die Schiene kontakt bekomme und nach 3 jahren Kieferorthopädie trage ich auch so Bogen unten und oben Kleberetainer, damit es nicht wieder zu Unterkieferrückschiebung führt. Eine Zahnärztin fragte mich neulich und da fiel ich aus allen Wolken, warum ich nicht höhere Kronen anbringen lasse, so würde ich seitlich wieder Zahnkontakt haben. Ich weiss nicht warum mir keiner den Vorschlag machte und es stimmt dass ich links niedrige Kronen habe und deswegen es schlimmere Schmerzen links gibt. Der Oberarzt von Kieferorthopädie Zahnklinik macht nix mehr außer der Retainer, ich habe Schlafmangel und Stürze vor lauter Schmerzen, Schmerzreduktion wie Physiotherapie und Medikamenten kann doch keine Ursachenlösung sein. Ist die Lösung neue Kronen und wie berechnet man den richtigen Zahnkontakt? Mein Vertrauen zu Ärzte ist gestorben, nur private Leistungen und ich nehme Opiate ein, ich bin schon seit 4,5 Jahren krankgeschrieben. Wer ist in Behandlung wegen offenen Biss und wem hat es geholfen? Ich lebe von Sozialhilfe und will nicht wieder Geld umsonst verschwenden. danke

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Bei mir wurde der seitlich offene Biss durch Teilkronen geschlossen. Nach meiner OP (UKVV) hat sich eine langwierige Schienentherapie angeschlossen (das Einstellen der Vertikaldimension war schwierig, zumal ich keinen definitiven Schlussbiss mehr hatte). Durch Schienentherapie hat sich der permanent vorhandene Schmerzlevel von "8" auf "2" reduziert, erst durch diese mehr als deutliche Schmerzreduktion ist überhaupt eine Umsetzung des Schienenbisses in Prothetik in Frage gekommen. Heute liegt der Schmerzlevel bei "0", auch wenn ich einschränkend sagen muss, dass die Kiefermuskulatur immer noch Probleme macht.

 

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