Nordwind

Ethische frage OP

Mir ging da mal was so durch den Kopf, also der entschluss das ich nee Op möchte steht fest, fehler am Kiefer und an der Ästehtik sind auch vorhanden. Muss mir die tage nur mal ein KFO zu rate ziehen.

Nun kommt nur die frage, ist es oke den wünsch zu haben schön ausszusehen?

Muss ich das tuhn(ich will schon , muss nicht, wäre aber sicher schöner besser von den menschen behandelt zu werden)...

Immer hin zerstöre ich ja zum teil mein altbekanntest (oke bin zwischen 16-17 jahre, also nicht soo altbekanntes) Gesicht.

Mache ich damit einen teil von mir Kaputt oder büggel ich nur ein paar fehler aus?

Und vor allendem frage ich mich auch, ob das ganze vor "Gottes Augen" so oke wäre.

Naja so viel erst mal dazu, bi ngespannt darauf was ihr schreibt,

Liebe grüße aus den hohen Norden.:mrgreen:

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meinst du das jetzt ernst :confused:

Falls ja, kannst du ja evtl. mal vor der OP den Pfarrer fragen.

Kann mir aber nicht vorstellen, dass Gott da etwas dagegen hätte. Sonst hätte er die Menschen sowas ja gar nicht entwickeln lassen und keine Schönheitschirurgen gemacht ;-)

Aber naja, vielleicht antwortet dir ja jemand der an Gott glaubt. Da bin ich der falsche für.

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Hallo

Du hast ja in deinem jungen Leben, schon Gedanken, das muss ich schon sagen.

Ob das vor "Gottes Augen" Ok ist?

Also wenns nach der Kirche geht, wirst du wohl in die Hölle kommen, wenn du dich operieren lässt.

Da Hochmut, und dazu zählt die Eitelkeit, eines der sieben Todsünden ist.

Also viel spass beim Grillen. :twisted:

Anm. v. Wikypedia: Die Vergebung der Todsünde kann nur in der Beichte oder durch vollkommene Reue erreicht werden - auch bei vollkommener Reue ist die schnellstmögliche Beichte jedoch Pflicht.

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Naj bin ja n icht Katholisch sonder Evanglisch wir sehen das ja alles etwas löockerer trotzdem frage ich mich, ob das naja ich weiß ja auch net...

naja mal sehen , ich kans ja aus der Hölle oder gegenfalls dem Himmel Posten wo ich den nun gelandet bin und warum und wieso:mrgreen:

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Hi!

Ich finds okay, dass Du Dir diese Gedanken machst. Jeder geht anders mit so einer Situation um.

Ich denke, diese Zweifel und Fragen bedeuten einfach, dass Du noch Zeit brauchst, um dich mit dem ganzen Thema auseinanderzusetzen und dann die Entscheidung (die ja sooo einfach nun auch wieder nicht ist...) zu treffen.

Die Zeit solltest Du Dir dann auch nehmen. Dich gut informieren (das nimmt schon viel Unsicherheit), und Dich erst entscheiden (für oder gegen eine OP), wenn Du weißt, welcher Weg der richtige für Dich ist.

Zumal Dir die OP nicht "wegläuft" - Du kannst Dich auch noch in 5 oder 10 Jahren operieren lassen.

Btw.,wenn Du wegen sowas in der Hölle landen solltest, sehen wir uns dort. Bei mir war (auch) die Ästhetik der Grund, warum ich überhaupt zum Chirurgen gegangen bin - und ich werde sehr glücklich darüber sein, wenn ich endlich ein normaleres Gesicht habe.

Gruß.................................................................Anna

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Hallo Nordwind,

Nun kommt nur die frage, ist es oke den wünsch zu haben schön ausszusehen?

Nun, den Wunsch haben werden sicherlich viele - und das an sich halte er sowohl für normal als auch nicht für verwerflich. Es ist halt immer die Frage: Wie weit gehe ich dabei in der Umsetzung dieses Wunsches?

Es gibt sehr viele Menschen, die ihren Körper "manipulieren", um "schön" auszusehen, und sei es nur durch Haarefärben, ein Piercing oder auch eine Tätowierung - alles gesellschaftlich anerkannt (wenn auch die Betrachtung sicherlich sehr stark von der jeweiligen Gesellschaftsschicht abhängt). Und die Korrektur einer Kieferfehlstellung hat (sowohl vom Umfang als auch von der Bedeutung her) noch eine ganz andere Qualität - da steht die Ästhetik normalerweise nicht im Vordergrund, sondern die ganz handfesten Funktionsprobleme.

Ob eine "reine" Schönheitsoperation nun wirklich sein muß, ist eine andere Frage - die aber jeder für sich klären muß, denke ich.

Immer hin zerstöre ich ja zum teil mein altbekanntest (oke bin zwischen 16-17 jahre, also nicht soo altbekanntes) Gesicht.

Mache ich damit einen teil von mir Kaputt oder büggel ich nur ein paar fehler aus?

Nun, auch wenn ich selbst noch nicht operiert bin (auch wenn's bis dahin nur noch ca. drei Wochen sind), bin ich nach der Betrachtung der diversen Vorher-Nachher-Bilder im Bilderforum zu dem Schluß gekommen: Natürlich haben sich alle Gesichter verändert - aber die Person und ihre charakteristischen Gesichtszüge erkenne ich doch deutlich wieder, finde ich. (Wie das in der eigenen Empfindung und der derjenigen Leute, die mich kennen, aussieht, ist sicherlich eine andere Geschichte - in der ich in einigen Wochen auch voraussichtlich werde mitreden können.)

Ich denke also nicht, daß man sein altes Gesicht damit komplett aufgibt. Und auch sonst bleibt ein Gesicht ja nicht ein Leben lang dasselbe, sondern ist einer (wenn auch natürlich langsamen, nicht so plötzlichen) Veränderung unterworfen.

Und vor allendem frage ich mich auch, ob das ganze vor "Gottes Augen" so oke wäre.

Nun, es gab ja mal eine Zeit, in der eine Krankheit (und eine Fehlbildung kann man, denke ich, auch in dieser Kategorie sehen) als Strafe Gottes gesehen wurde, aber diese Zeit UND diese Interpretation sind - Gott sei Dank - schon sehr lange Geschichte (zumindest im christlich geprägten Europa). Es gab z. B. Mitte des vorletzten Jahrhunderts auch schonmal eine Interpretation der Kirche, daß eine Chloroformnarkose zur Bekämpfung von Geburtsschmerzen mit der christlichen Lehre nicht vereinbar sei, da in der Bibel steht: "Unter Schmerzen gebierst du Kinder." Seit die damalige britische Königin Victoria dieses Tabu einmal gebrochen hat, ist das auch kirchlich akzeptiert.

Unabhängig von der "offiziellen" Betrachtung solcher Themen durch kirchliche Institutionen denke ich, daß die Behandlung und Heilung körperlicher Gebrechen sicherlich in Ordnung geht. Und um dann gleich nochmal die Bibel zur Hand zu nehmen: Jesus hat den blinden (und blind geborenen) Bartimäus von seiner Blindheit geheilt. Das sollte eigentlich deutlich genug demonstrieren, daß die Heilung körperlicher Gebrechen durchaus in Gottes Sinne liegt.

Viele Grüße

Kristian

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Immer hin zerstöre ich ja zum teil mein altbekanntest (oke bin zwischen 16-17 jahre, also nicht soo altbekanntes) Gesicht.

Mache ich damit einen teil von mir Kaputt oder büggel ich nur ein paar fehler aus?

Und vor allendem frage ich mich auch, ob das ganze vor "Gottes Augen" so oke wäre.

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Hallo Nordwind, ich finde, nach dem Glauben sind wir vor Gott alle gleich. Und wenn jemand sich stark mit Gott auseinander setzt, steht er mit ihm stark in Verbindung. Dann ist die äußerliche Hülle zwar für den Menschen wichtig, aber nicht für Gott.

Also wenn du etwas an deinem Äußeren ändern willst, ist das eigentlich eine Außeinandersetzung mit den Menschen und nicht mit Gott. Aber Gott wird für soviele Dinge gebraucht und mißbraucht, dass der Wert schon etwas verloren gegangen ist.

Gott sollte zur Reflektion dienen und nicht der Kirche, die Gesetze formuliert, die veraltet sind, weltfremd oder Angst machen.

Dass würde auch bedeuten, dass gerade Menschen mit einem sehr unzufriedenen Äußeren sich selbst nicht mehr leiden können, das muss aber so nicht sein. Denn zum Einen gibt es in den Köpfen nicht den Sinn nach Schönheitschirurgie und zum anderen akzeptieren sich die Menschen ja zum Glück meistens so, wie sie sind.

Die Chirurgie soll der Funktion des Kiefers, des Kauaparates dienen und nicht zu allererst der Schönheit. Wenn man so vorgeht, geht man den Dingen des Lebens aus dem Weg. Gerade die Schwierigkeiten sind doch gegeben, damit man anschließend triumphieren kann. Wenn man alles wegschneidet, absaugt, alles nach einem idealen Ebenbild erschafft, gibt es doch gar nicht mehr den Sinn nach Toleranz.

Also solltest du genau überdenken, was dir deine OP bringen sollte.

Dieser Gedanke der Ästhetik ist eigentlich auch nur gegeben, wenn jemand zuviel Geld hat und nicht mehr weiß, wohin damit. Es gibt natürlich auch den Fall, dass jemand überhaupt kein Selbstbewußtsein mehr hat, weil ihm alle Freunde weggerannt sind.

Also solch eine äußere Entstellung möchte ich aber sehen, wo man keine Freunde mehr hat. Es liegt also eigentlich am Umgang mit einer Fehlstellung weiterhin akzeptiert zu werden, oder sich opperieren zu lassen, weil die KK die Behandlung auch genehmigt. Solche Wünsche scheitern ja auch oft, weil die Kosten gar nicht bezahlt werden können. Also, so sehe ich das. Gruß matteo8-)

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Hallo erstmal

Ich melde mich jetzt auch zum ersten mal in diesem Forum, da ich selber eine kieferorthopädische Behandlung vor mir habe mit anschliessender OP und ich vor kurzer Zeit mir mal Gedanken gemacht habe zur OP, was ich da tue und warum. (war ein interessenates langes Gespräch mit einem meiner Verwanten, bei einem Glas Bier:grin: ).

Leider ist es so, dass der Mensch (sieht man auch bei allen anderen Lebewesen) den Drang dazu verspührt besser als die anderen zu sein, hört sich egoistisch an, ist aber leider so und das hat halt auch mit der Fortpflanzug zu tun, der Stärkere überlebt.

Nun das Streben nach Perfektion hat seinen Preis, denn man möchte natürlich nicht nur in einem Perfekt sein, sondern in Allem :), also die willst ja nicht ein egoistisches A... sein und dafür vielleicht "beliebt" sein.

Der Punkt ist dieser, du stehst dir selbst im Konflikt mit diesen beiden Gedanken, ja, du willst der Beste und was weiss ich sein, aber du weisst, dass du dafür vielleicht den "falschen" Weg einschlagen musst.

Ich weiss nicht wie religiös du erzogen wurdest, vom Bild von wegen alle müssen lieb und nett zu einander sein, das mag stimmen, wäre der Idealfall, aber so ist es halt nicht.

Es gibt meiner Ansicht zwei Möglichkeiten, die eine ist diese: Du hängst dich leuten an und bist "untergeordnet" (Beta-Tier, oder noch weiter hinten:grin: ), versucht dafür dein Gewissen rein zu halten, in dem du das "für dich" richtige tust, dann kriegst du vielleicht nicht das was du auch noch willst (z.B. Frauen die den anderen Weg eingeschlagen haben), oder du versuchst die andere Variante: Du probiest deine Rang Ordnung zu verbessern (streben nach Alpha), musst vielleicht Leuten in den Senkel tretten und dich besser stellen als alle anderen, dann kannst du vielleicht Frauen die eingebildet eitel und andere "nätte" Charakterzüge haben haben, aber dir fehlt dann halt wieder das andere (ich nehm jetzt bewusst Frauen als Beispiel, weil es sich ja auch um das, aus Männer Sicht, dreht, Fortpflanzung halt).

Wie du siehst hast du mal ganz einfach Ausgedrückt diese Entscheidung zu treffen: Du erreichst "nach den menschlichen Ansichten" was, oder bleibst nach diesen Ansichten auf der Strecke und erreichst etwas anderes :grin:

Du bist noch Jung und verstehst vielleicht erst jetzt langsam das Ganze (hat mit Reifer werden zu tun) und das ist ganz "einfach" dein Problem.

Das ist natürlich meine Meinung zum Ganzen und ich will dir damit nur helfen, welchen Weg du gehen willst, musst du für dich entscheiden, aber alles kannst du nicht haben, ein Utopia gibt es nicht, eigentlich ist es zu belächeln, theoretisch gesehen wär es möglich, wenn alle Menschen ein klein wenig anders denken würden, das Problem ist, dann wären wir ja keine Menschen mehr, denn das macht uns ja aus.:mrgreen:

Wie du jetzt festellst, habe ich mich für die 2. Variante entschieden, ist nach meiner Ansicht für mich das Beste im """Moment""", ich habe eben mal beide Seiten erleben können, ich war mal der ausgestossene (das Z Tierchen), war eigentlich zu frieden, weil mir es am A.. vorbeigegangen ist was mit den anderen ist, hab mich aber dann entschieden mein Selbstbewusstsein zu stärken und das gleiche, eigentlich dämliche Spiel zu spielen und siehe da, plötzlich war ich nicht mehr der lezte am Fahnenmast, sondern konnte Dinge haben, die ich gedacht habe nie haben könnte. Ja und dann habe ich mich selber dafür gehast, was passiert ist und wie es passiert ist, habe mich zu einem Riesen A... entwickelt, dafür war ich für eine kurze Zeit, so blöd es klingen mag, Number Uno.

Zum Schluss, jeder Spielt seine Rolle, der eine so, der andere so, es gibt niemanden der lieb und net ist und es giebt auch nicht das reine Gegenstück.

Ja es ist hart diese Erkenntnisse zu Gewinnen, diese Umstände waren ja früher auch so, nur halt unbewusst und jetzt weisst du es und denn Rest kennst du ja.

So habe entlich fertig, musste das mal loswerden

Schönen Tag noch 8-)

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Hallo Nordwind,

also ich hatte meine op vor gut 4 monaten und deine gedanken kenne ich durchaus auch, va. vor der op. da hat aber auch noch mitgespielt, dass ich natürlich angst vor der op hatte und ein "so bleiben wie die natur mich gemacht hat" hätte da schon gerechtfertigt abzuspringen. eine bekannte wollte mir dann kurz vor der op diese noch ausreden, weil dadurch wichtige "meridiane und energiebahnen zerstört werden".

aber letztlich denk ich, wird gott es mir vergeben und er auch zufriedener sein, wenn ich mit meinem lächelnden gesicht andere leute anstecke als wenn ich mir jedes lachen aufgrung meiner zahnfehlstellung verkneife. und auch die meridiane haben sich wieder beruhigt ;).

ehrlich gesagt, war die op eine erfahrung die ich auf keinen fall missen möchte und sie hat mich in gewisser weise auch gestärkt, nicht nur mein aussehen, sondern auch mich als person.

liebe grüße

sabine

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im fall zu gott, es heißt auch in der bibel dass er ein glücklicher gott ist. und zudem sind wir ein abbild von den geistwesen im himmel und auch sozusagen von ihm, wenn auch sehr "untergeordnet". und da er ein glücklicher gott ist, möchte er auch dass wir glücklich sind und vor allem auch gesund.

er ist interessiert an uns menschen und sieht es nicht gern wenn wir leiden.

und nun kann man sich a fragen, leide ich wirklich so sehr darunter? würde es meiner persönlichkeit helfen, wenn man zb. stark unter komplexen deswegen leidet?

und zu b, würde man eventuellen schmerzen etc im kiefer vorbeugen und mit einer op vllt dem entgegengehen? würde es "gesünder" machen?

da wir alle unvollkommen sind, haben wir natürlich auch einen unvollkommenen körper, werden krank bishin zum tod.

das war so ja nicht gottes vorsatz, adam und eva sollten sich die erde "unterwerfen" und in frieden auf der erde leben sowie sich mehren. sie waren aber auch vollkommen und wäre die sünde mit dem baum des lebens nicht gewesen hätten wir jetzt die ganzen sorgen nicht.

muss halt jeder selbst wissen wie er sich entscheidet, ich kann nur sagen wenn sich dadurch die lebensqualität hebt und gott eigentlich seine freude an den ersten vollkommenen menschen hatte, wieso sollte man sich durch eine op nicht das leben erleichtern?

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So volkommen waren die ja auch nicht, sonst hätten sie sich der Sünde ja nicht hingegeben. :grin:

naja da wir menschen ja im gegensatz zu den tieren einen eigenen willen haben, haben sie sozusagen "vollkommen" gegen gott gesündigt, sie waren sich ja dessen bewusst, bzw gott hatte ihnen ganz genau gesagt was passiert, also waren sie im vollkommenen maße ungehorsam.

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Also, wenn man doch so total ungehorsam ist, dann ist man doch eher ein A-Tierchen und Eva war dann auch kein B- Tierchen, die sich anpasst. :razz:

Beide waren also A- Tierchen, die zusaammengehalten haben und keiner fühlte sich als Arch:idea: .....enoah. Aus dieser Situation ergibt sich doch eine Gottsünde, die aber zum Glück:-P zur Vermehrung der Menschheit geführt hat.

Die Theorie des A- Tierchens und des B-Tier....... wie auch dem Z- Tierchens finde ich sehr sonderbar, weil der junge Mensch meistens schon eine Prägung erfährt, die vom sozialen Umfeld ausgeht. Die große Auswahl zu haben( zu genießen) ist eher die Ausnahme, gerade auch, weil jeder im gewissen sinne ein Gewohnheitstierchen ist. Gerade Gott dürfte da die Spielkarten geben, wie es der Mensch möchte !! Gruß matteo:p

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Hallo Nordwind,

liest Du hier noch mit?

Hab lange überlegt, ob ich in diesem Thread nochmal etwas schreiben soll....

Aber:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott (wer oder was auch immer das ist) Dich verdammen oder weniger lieben wird, weil Du ggf. eine Kieferfehlstellung korrigieren lässt.

Ich sehe es z.B. so sehen, dass "Gott" einen im Leben immer wieder mal vor Situationen stellt, die einen herausfordern oder in denen man etwas zu lernen hat.

Das könnte in dem Fall z.B. sein,

- eine schwierige Entscheidung zu treffen

- etwas durchzuziehen, auch wenn Familie und Freunde keinerlei Verständnis dafür haben

- sich mit sich selbst auseinanderzusetzen (auch mit dem eigenen Aussehen, z.B. damit, ob Du ggf. lernen kannst, Dich auch mit unoperiertem Gesicht zu mögen, oder ob der Leidensdruck so hoch ist, dass es Dir ohne OP auf Dauer sehr schlecht gehen wird, oder generell mit Deinen Gründen für eine OP und den Vorstellungen, die Du dazu hast)

Btw., wenn Du ein "gläubiger" Mensch bist, (damit meine ich jemanden, der es gewohnt ist, sich mit Gott/Jesus auseinanderzusetzen, z.B. indem er betet, die Bibel liest, in die Kirche geht o.ä.), könntest Du auch einfach beten und ihn bitten, Dir bei dieser Entscheidung zu helfen. Sie quasi an ihn "abgeben".

Dann wird sich das Ganze entwickeln, und irgendwann weißt Du einfach, was (für Dich!) richtig ist.

Und bei all diesen Überlegungen solltest Du nicht vergessen, dass Dysgnathie-OPs zwar Wahleingriffe (also anders als Blinddarmdurchbruch nicht zwingend notwendig sind,um Dein Leben zu retten), aber grundsätzlich nicht ohne medizinischen Grund durchgeführt werden.

Eine Dysgnathie ist ja kein rein ästhetisches Problem, da stehen ganz andere Sachen dahinter, die man als Laie gar nicht mit dem Kiefer in Verbindung bringt (z.B. Schulterverspannungen, Kopfschmerzen, eingeschränkte Nasenatmung) und die, je nachdem, später auch Folgeschäden nach sih ziehen können(Zahnverlust, vorzeitiger Verschleiß des Kiefergelenks etc ). Das würde ich an Deiner Stelle also auch abklären lassen.

Es ist auch einfach etwas anderes als z.B. eine Bauchdeckenstraffung oder so (möglicherwise bei einer sowieso schon schlanken Person...), die ohne medizinischen Grund durchgeführt wird und tatsächlich rein "ästhetisch"/plastisch ist.

Okay, das wars!

Ich muss zur Uni.

Alles GUte - Anna

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Hallo Nordwind, ich denke mal sich mit Gott zu einigen ist eigentlich einfach. Ich höre da meistens auf meine innere Stimme denn die ist nicht gerade leise. Gott habe ich auch kapiert und habe auch einen direkten Zugang zu ihm. Sozusagen -DSL- Geschwindigkeit:mrgreen: , allerdings ohne Gebühren und alle dürfen dran teilhaben:mrgreen: . Also entscheide dich einfach für deine Gesundheit. Außerdem geht es auf die Dauer nur mit Power, sprich Energiewirtschaft. Etwa ab dem 30ten Lebensjahr, plant man anders mit seinem Energiehaushalt. Da spürt man auch, wo man zuviel geackert hat und wo zu wenig. Bei einem Kiefer- oder zahnleiden verhält es sich auch so. Da möchte man auch im Einklang mit sich selbst sein.Viel Glück bei deiner Planung:grin: . Gruß matteo

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Nun kommt nur die frage, ist es oke den wünsch zu haben schön ausszusehen?

Wenn jemand mit seinem Äußeren absolut nicht zufrieden ist bzw. gar darunter leidet, dann ist es doch völlig legitim, dagegen etwas zu unternehmen, was nicht nur das Verhältnis zu einem selbst positiv verändern kann, sondern auch das zwischenmenschliche. Wer kein Selbstbewusstsein besitzt, tut sich schließlich auch mit anderen Menschen schwer.

Gruß

Micha

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Eitelkeit per se ist nach der christlichen Religion übrigens noch keine Sünde. Eitelkeit kann ein Beweggrund sein böse Dinge zu tun bzw. gegen Verbote zu verstossen. Eine Kiefer-OP (und selbst reine Schönheits-OPs) erachte ich in dieser Hinsicht jedoch als wirklich unbedenklich. :)

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Auf die Frage "Ob das alles vor Gottes Augen OK ist?":

Wenn man christlich eingestellt ist, dann sollte man nicht unbedingt die Kirche als Leitfaden nehmen, sondern was Jesus Christus uns vorgelebt hat.

Die Kirche wurde von einem römischen Kaiser vor etlichen Hundert Jahren "bestimmt" und als Werkzeug der Macht benutzt. Die ganzen Auflagen "Du sollst nicht" usw. und was alles als Sünde "erfunden" wurde - das meiste davon wurde von den Pfaffen erfunden. Wofür? Genau, um die Bevölkerung schön unter Kontrolle zu halten.

Ich bin auch der Meinung, dass man bei solchen Entscheidungen auf sein Bauchgefühl hören sollte und bestimmt nicht einen Pfarrer zu Rate ziehen ;)

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So, ich sag auch schnell was dazu:

Die rel. Vorstellung , dass es einen Teufel und die Hölle gibt wurde schätzungsweise zu einem Volksaberglauben, der Gutes und Böses besser lehren sollte. Mit dem Gedanken Böses nicht von Gutem zu trennen, haben sich wahrscheinlich erst viel ältere Menschen beschäftigt. Dazu gehört ein Sinn für die menschlichen Werte in unserem Leben, wo Liebe und Nächstenliebe entscheidend sind.

Wenn man begreift, dass sogenanntes Böses eine Zugehörigkeit zum Guten ist, also nichts Geteiltes, wäre unsere Welt viel aufgeschlossener und nicht so auf Rache und Haß aufgebaut. Da aber die Kirche nur Vergebung predigt, aber nicht den näheren Zusammenhang der Gegensätze, gibt es auch in den Köpfen der Menschen eine Teilung von Gut und Böse.

Die Kirche weiß bis heute ihre Schäfschen zu hüten ohne ihre eigene Phylosophie mal neu aufzubereiten. Es paßt halt nach wie vor noch in eine Welt, die wir ständig wieder anfeuern. Die Ausbeutung unter uns ist eine Lebenssituation, die wir uns selbst tagtäglich um die Ohren werfen. Geiz ist geil, ist sowas schreckliches, was wohl funktioniert. Gruß matteo:-P

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meiner meinung nach sollte man sich nur operieren lassen , wenn wirklich ne anomalie vorliegt, aber wenn man das nur aus ästhetischen gründen macht, dann finde ich es nicht ok!

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