Katja

tipp: physiotherapie/osteopathie

27 Beiträge in diesem Thema

hallo allerseits,

weil ich so zufrieden bin damit, wollte ich euch meine erfahrungen mit osteopathie bei einer physiotherapeutin berichten. das entsprechende fachgebiet heißt cranio-sakrale (also gesichtsschädel) osteopathie, und eigentlich war ich bezüglich dieser schule immer recht skeptisch. aber die ergebnisse nach jeder sitzung haben mich überzeugt.

ich habe ca. 2 wochen vor der op den ersten termin gehabt, da bekam ich tipps für ein paar übungen vor und direkt nach der op (nichts weltbewegendes, v.a. für die muskeln im kinnbereich).

ca. 2 wochen nach der op startete dann die "therapie". die erste sitzung war von außen besehen unspektakulär, viel "handauflegen" und wohldosierter druck. in den folgenden sitzungen dann immer mehr augenmerk auf dehnung, beweglichkeit etc. nachher hab ich jedes mal das gefühl, dass alles "stimmt" - wer schon operiert wurde, kennt ja sicher die regelmäßig auftretende panik, dass alles schief sitzt, klemmt oder quietscht :)

vor allem für mich mit meinem kaputten kiefergelenk sehr wertvoll und etwas, das man beim kieferchirurgen so nicht erwarten kann. außerdme schaut eine gute physiotherapeutin nicht nur auf die kiefer, sondern den gesamten bewegungsapparat. dass kieferfehlstellungen oft auch andere probleme nach sich ziehen, ist ja bekannt. meine therapeutin zB hat meine wirbelsäule immer mit "im auge". sie hat natürlich auch aufmerksam alle vorhandenen röntgenbilder (es gab auch noch ein altes wirbelsäulenröntgen) studiert.

langer rede kurzer sinn: ich glaube, so eine therapie ist bei einer so schwerwiegenden op in jedem fall sinnvoll, leider wird von seiten der chirurgen nur selten darauf hingewiesen. was seltsam ist, bei anderen "knochen-ops" ist ja eine physiotherapie danach eigentlich "pflicht".

hoffe, Ihr hat was davon!

mlg katja

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hi katja,

dass klingt ja wirklich super - wie bist du denn zu deiner therapeutin gekommen bzw. wer hat sie dir empfohlen? oder wie kann man nach geeigneten therapeuten suchen? fragen über fragen, aber ich finde das wirklich sehr interessant.

lg janet

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Katja hat recht,so eine Behandlung tut gut,nur sollte sie von vornherein

von den Chirurgen angesprochen und verordnet werden.

Ich schrieb schon mal,zwecks Lymphdrainage,die ich nicht bekam.

Lt.Aussage meiner kc-gen nur verordnet wird bei schwerwiegenden Op`s wie Krebs,dann frage ich mich,wie geht man mit einer Bimax um???

Ich hatte Probleme mit der Mundöffnung und bekam " manuelle Therapie" verordnet,worrüber ich froh bin auch deshalb,weil ich einen Physiotherapeuten

von meinem KFO empfohlen bekommen habe,der auch auf die Nackenmuskulatur und alles was mit dem Kopf und Kiefer zusammenhängt in die Behandlung miteinfliessen lässt.Tut gut,nur wer fragt der führt!!!

Es sagt dir keiner was,nur dieses Forum ist sehr hilfreich,es gehört zwar nicht in dieses Thema,aber DANKE an Marco und Rainer und CO :P:p

Gruß Eni

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ja, eni, das stimmt - ich glaube, die meisten chirurgInnen sind eher "scheuklappig" unterwegs - denken nur an den teil, den sie unters messer kriegen. lymphdrainage war bei mir der gleiche skandal. ich habe im krankenhaus danach gefragt und bekam beschieden, dass das "nur bei krebspatienten" üblich sei. dabei hat meine lymphdrainage-therapeutin (jaja, ich investiere viel geld in meine kiefer) mir schon vor der op gesagt, dass ich als post-op-patientin anspruch hätte... ich habe meine chirurgin vor der op gefragt, ob physiotherapie angebracht sei, und sie sagte breit lächelnd, aber auch irgendwie überrascht: "eine gute idee!". naja. aber operiert hat sie gut :)

@ janet: ich habe das glück, einen guten masseur zu haben - den hab ich nach physiotherapeutin, lymphdrainage etc. gefragt und er hat in seinen kontakten gestöbert. beides sind volltreffer. ich denke aber, man kann auch über die homepages von berufsverbänden etc. "spezialistInnen" fürs gesicht finden.

ich finde es immer wieder überraschend, wie unterschiedlich - je nach klinik und operateur die "drumherum"-standards bei diesen operationen sind. von aufenthaltsdauer nach der op zu verschnürung, gummi, splint, kühlung, lymphdrainage, etc... offensihtlich "glückssache"!

mlg katja

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Ich hatte Probleme mit der Mundöffnung und bekam " manuelle Therapie" verordnet

Gruß Eni

Hi Eni

Wie sah diese manuelle Therapie denn aus?

Ich bekomme nähmlich meinen Mund nicht weiter als 30 mm auf, obwohl ich seit mehr als 2 Wochen täglich übe.

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hallo manfred,

3 cm ist doch schon ganz gut? muss mal wieder messen, viel mehr werden es bei mir auch noch nicht sein :) so lange ein langsamer fortschritt da ist... vor 2 wochen waren es noch knapp über 2 cm.

meine manuelle therapie sieht so aus, dass die physiotherapeutin mit gummihandschuhen in meinem mund rumtut und den unterkiefer nach links, rechts, unten bewegt - unter kontrollierten bedingungen die grenzen austestet sozusagen. ich hab den auftrag, mit überkreuzten handen die daumen auf die unteren backenzähne zu tun und kräftig runterzuziehen. und seitwärtsbewegung am holzspatel entlang zu üben. bin leider etwas faul!

mlg katja

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Hallo Katja

Das mit dem herunterdrücken durch die Daumen ist ein guter Tip. Habe es eben ausprobiert. Geht ganz gut. Aber über die 30 mm komme ich nicht hinaus. Da muß man eben Geduld haben.

Einen Vorteil hat das Ganze. Man kann nicht mehr soviel auf einmal in sich hineinstopfen:mrgreen:

Ich bin schon froh, wenn ich von einer Banane abbeissen kann:-D

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mein KFO hat mir jetzt auch so eine manuelle Therapie angeordnet... er meinte mein Kiefer wäre viel zu verspannt usw.. naja war noch nicht dort

werd mal gucken

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Wo wir gerade beim thema sind.......hat jemand eine ahnung ob so ein physiotherapeut auch dabei helfen kann dass das gefühl wiederkommt?(bimax april 06)wenn ich mit den fingernägeln am kinn oder an den wangen "vorbeistreichel" ist das immer noch so ein kribbeliges gefühl......und das schlimmste,was mir überhaupt nicht gefällt ist das mein rechter lippenwinkel nach unten hängt.....das war vor der op nicht so :-( kann sich das wieder legen?das sieht auf passfotos z.b total blöd auf....normalweise sieht man das ja nicht so krass weil man ja den mund nicht still hält sondern lacht,redet oder ka.....naja aufjeden fall hängt rechts die unterlippe so ein bisschen runter...kann das jetzt auch schlecht beschreiben,weiß jemand was ich mein?!

lg!

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Wo wir gerade beim thema sind.......hat jemand eine ahnung ob so ein physiotherapeut auch dabei helfen kann dass das gefühl wiederkommt?(bimax april 06)wenn ich mit den fingernägeln am kinn oder an den wangen "vorbeistreichel" ist das immer noch so ein kribbeliges gefühl......und das schlimmste,was mir überhaupt nicht gefällt ist das mein rechter lippenwinkel nach unten hängt.....das war vor der op nicht so :-( kann sich das wieder legen?das sieht auf passfotos z.b total blöd auf....normalweise sieht man das ja nicht so krass weil man ja den mund nicht still hält sondern lacht,redet oder ka.....naja aufjeden fall hängt rechts die unterlippe so ein bisschen runter...kann das jetzt auch schlecht beschreiben,weiß jemand was ich mein?!

lg!

Hallo M@y@

Ich habe auch noch einige taube Stellen. Aber es wird langsam besser.

Ich denke nicht, daß ein Pysiotherapeut direkten Einfluß auf die Regeneration der Nerven nehmen kann. Das dauert eben sehr lange und man muss Geduld haben.

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angeblich wirkt sich lymphdrainage positiv auf die regeneration der nerven aus. ich hab 6,5 wochen nach der op noch ein halbes taubes kinn - sonst ist das meiste fast wach (leider auch viele zähne ;-))

@manfred: abbeißen? von banane? gemein! obwohl - vielleicht sollt ich das mal versuchen??

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@manfred: abbeißen? von banane? gemein! obwohl - vielleicht sollt ich das mal versuchen??

Hi Katja

Jetzt wir es noch gemeiner. Gestern habe ich mein erstes Käsebrot verschnabuliert.

War zwar nur selbstgebackenes Weissbrot, aber mit Leerdamerscheiben - ein Hochgenuss.

Was mich immer aufs neue freut, ist der Biss. Nicht mehr nur reinbeissen und abreissen, sondern einfach durchbeissen:mrgreen:

PS: Morgen bin ich 7 Wochen Post-OP

18:12 - Mundöffnung: 31 mm

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Hallo Mannfred,

3cm sind gut,ich bekam nur knappe 2cm nach 2 1/2 Monate OP mein Mund auf

und bin verzweifelt.Lt.KH musste ich die Daumen an den OK und die Mittelfinger an den UK (Mittelfinger zeigen nach innen) und den Kiefer vor-

sichtig aus einander drücken,es half und der Erfolg stellte sich ein.:P:p

Bei der manuellen Therapie ging das so wie Katja beschrieben und zusätzlich

wurden die Triggerpunkte sprich Muskelansätze gelockert um die Spannungen zu lösen.

Lass es dir verordnen,es tut sooooooooooooooo gut

Gruß Eni

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darf stolz von mittlerweile 2,5 cm mundöffnung berichten. allerdings kaue ich mir beim essen immer noch auf der linken unterlippe (die überwiegend taub ist) herum - das kommt nicht so gut und macht das essen immer noch mühsam. irgendwie zieht es die immer in den mund rein - kann das so ein nahtzug sein, von dem hier berichtet wurde? meine physiotherapeutin meint ja und hat mir dehnen beigebracht.

@ manfred: abbeißen hab ich einmal probiert (labbriges tramezzino), und es war ein tolleserlebnis - allerdings hab ich das gefühl, ich weiß nicht richtig, wie das geht. müssen die zähne genau aufeinander? oder der unter- hinter dem oberkiefer? hilfe! brauche beißschulung!

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@ manfred: abbeißen hab ich einmal probiert (labbriges tramezzino), und es war ein tolleserlebnis - allerdings hab ich das gefühl, ich weiß nicht richtig, wie das geht. müssen die zähne genau aufeinander? oder der unter- hinter dem oberkiefer? hilfe! brauche beißschulung!

Hallo Katja

Tja, das ist schon ein komisches Gefühl mit dem "Kauen", oder was auch immer ich da veranstalte:lol:

Abbeissen geht schon sehr gut, wenn auch nicht allzu hartes. Aber das Kauen ist nach wie vor eine Katastrophe.

Sobald ich versuche die Nahrung mit Mahlbewegungen zu zerkleinern beginnt mein Unterkiefer unkontrolliert Achterbahn zu fahren. Mal beiße ich mir in die Backe, dann in die Zunge:-(

Mein MGK sagt das sei ganz normal. Aufgrund der Osteotomie passt ja die Kieferstellung nicht mehr mit der Muskulatur zusammen und das alles müße erst mal wieder koordiniert und im Gehirn gespeichert werden.

Da hilft nur Üben, Üben und nochmals Üben:!:

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Hallo Manni

Wer sagt mir denn, wie ich das trainieren muss, damit die Muskeln sich wieder dem Kiefer anpassen.

Der Physiotherapeut, Logopäde, oder wer?

Schickt einen der MKG dahin, oder muss man sich mal wieder allein drum kümmern, so nach dem Motto "ich bin bloß für die OP zuständig, der Rest geht mich nichts an".

SG Sven

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Hi Sven,

mir hat der manuelle Therapeut Übungen gezeigt mit der ich die Koordination des UK wieder erlernen konnte- sah echt lustig aus am Anfang, als der Kiefer gemacht hat was er wollte und nicht das was ich wollte:shock::lol:. Zusätzlich hat er noch meine Muskzlatur gelockert und mir dafür ebenfalls Übungen für zu Hause gezeigt.

Verschrieben bekommen habe ich das übrigens von meinem KFO. War direkt nach der Op wirklich hilfreich, wenn man dann wieder alles kauen darf, kommt die meiste Beweglichkeit aber durch die Bewegung beim Kauen zurück.

Lieben Gruß,

Eve

PS. meine Mundöffnung (nach 3 Monaten): 4,7cm (von ehemals 6,2cm.....)

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PS. meine Mundöffnung (nach 3 Monaten): 4,7cm (von ehemals 6,2cm.....)

Hi Eve

Meine Mundöffnung beträgt nach 2 Monaten gerade mal 3,4 cm.

Wenn ich versuche dem Mund richtig aufzureissen, dann bekomme ich einen grausigen Schmerz in den Kiefergelenken als Dankeschön:-?

Machst Du besondere Übungen:confused:

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Hi Manni,

meine Übung für die Mundöffnung ist momentan: ESSEN:grin:- ohne Flachs!

Ansonsten , wenn man keine Holzspatel hat, kann man auch seine Finger übereinander legen und einen Finger der anderen Hand dazwischenschieben und dann dehnen- natürlich nur soweit es geht.

Für die Koordination super: Mund öffnen, UK nach rechts/links schieben und dann den gleichen Weg wieder zurück und versuchen mittig zu schließen. Das 10x, mehrmals am Tag. Hilft anfangs wirklich auch wenn es total bescheuert aussieht :lol:

Finde es übrigens interessant, dass du besser abbeissen als kauen kannst- bei mir ists genau andersherum- kauen geht mitlerweile ALLES und echt gut, aber abbeissen ist immer noch eine kleine Herausforderung:roll:...

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Hallo,

die Beiträge sind zwar schon etwas älter, dennoch würde mich interessieren, ob man die Therapieeinheiten trotz Verordnung selbst zahlen muss.

Muss mir mein KC eine Verodnung ausstellen oder ist das eine freiwillige Sache?

Gruß

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Hallo,

die Beiträge sind zwar schon etwas älter, dennoch würde mich interessieren, ob man die Therapieeinheiten trotz Verordnung selbst zahlen muss.

Muss mir mein KC eine Verodnung ausstellen oder ist das eine freiwillige Sache?

Gruß

Hi Pete

Welche Therapien meinst Du:?:

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Oh, ich meinte speziell die manuelle Lymphdrainage!

Gruß

Hi Pete

Die verschreibt Dir dein Hausarzt.

Wie hoch der Eigenanteil ist, kann ich nicht sagen.

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hallo pete,

es kommt wohl auf land und krankenkasse an. und den vertrag, den der/die jeweilige therapeutIn mit der kasse hat. ich zahle für die physiotherapie die hälfte, für die lymphdrainage ca 2/3 selbst (österreich/wr. gebietskrankenkasse)

mlg katja

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es kommt wohl auf land und krankenkasse an. und den vertrag, den der/die jeweilige therapeutIn mit der kasse hat. ich zahle für die physiotherapie die hälfte, für die lymphdrainage ca 2/3 selbst (österreich/wr. gebietskrankenkasse)

Interessant. Bei mir hat die WGKK (in Vertretung für die VGKK, bei der ich versichert bin) die Kostenübernahme für die Lymphdrainage abgelehnt.

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