caesiaflava

Fernröntgen -Zusammenbiss und geschlossene Lippen

33 Beiträge in diesem Thema

Ich habe am 18.Juni eine Gerichtsverhandlung wegen Herausgabe eines brauchbaren Fernröntgens. Es ist nämlich so, dass mir der Kieferorthopäde ein unbrauchbares Fernröntgen gegeben hat und sich weigert mir das brauchbare zu übergeben. Teilweise unbrauchbar ist es deshalb, weil ich auf dem Röntgen, nicht zusammengebissen habe (3-4mm Abstand zwischen Zahnreihe OK und UK) und die Lippen offen habe. Ich weiß allerdings 100%ig, dass er ein brauchbares Röntgen mit geschlossenen Lippen und Zusammenbiss besitzt, weil ich es gesehen habe, als ich noch bei ihm in Behandlung war!!!

Da der Kieferorthopäde eine Einwendung gemacht hat -weshalb es überhaupt erst zur Verhandlung kommt-, gehe ich davon aus, dass er versuchen wird der Richterin weiß zu machen, dass das mir ausgehändigte Röntgen ja völlig ok ist. Sollte er der Richterin das glaubhaft versichern können und ich den Rechtstreit verliere dann kommen nicht nur enorme Kosten auf mich zu, sondern die Erstellung eines Gutachtens wird mit meinem unbrauchbaren Fernröntgen auch erschwert.

Jetzt meine Bitte an euch:

Postet bitte hier, sofern ihr euer Fernröntgen gesehen habt, ob darauf die Lippen geschlossen sind und ob zusammengebissen ist!

Oder besser noch: Kennt ihr Internetseiten, auf denen die Standards für Fernröntgenaufnahmen zu finden sind?

An die Mods und Admins: Kennt ihr entsprechende Stellen in der Fachliteratur, welche ich vor Gericht vorbringen kann, aus denen hervorgeht, dass der Patient bei Erstellung eines diagnostisch vollwertig brauchbaren Fernröntgens zusammenbeissen muss und die Lippen geschlossen haben muss?

Vielen Dank im Voraus

lg,

Iris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Postet bitte hier, sofern ihr euer Fernröntgen gesehen habt, ob darauf die Lippen geschlossen sind und ob zusammengebissen ist!

Bei mir wurden bisher drei FRS erstellt (2x KFO, 1x KH), das erste davon ist hier online. Es wurde mir jedes Mal gesagt, dass ich den Mund schließen und zusammenbeißen soll.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Iris,

Jetzt meine Bitte an euch:

Postet bitte hier, sofern ihr euer Fernröntgen gesehen habt, ob darauf die Lippen geschlossen sind und ob zusammengebissen ist!

Also, auch wenn ich mein Fernröntgen jetzt nicht vor mir liegen habe, so kann ich darin erinnern, beim Röntgen immer zusammengebissen zu haben (oft auch auf so eine kleine Kunststoffpositionierung).

Viele Grüße

Kristian

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo

Meiner Meinung nach geht das gar nicht anders.

Weil die FRS ja das Misverhältnis der beiden Kiefer zeigen soll.

Wenn dein ex- Kfo sagt, das dass FRS was er dir gegeben hat reichen würde, dann versteh ich auch warum der dich so verhunzt hat.

Ich wüsst auch nicht das ich bei meinen 4 - 5 FRS jemals die Kiefer ausseinander hatte. Naja doof bleibt doof, da helfen keine Pillen.

Und die Richterin wird ja wohl auch einen vereidigten Gutachter bestellen, der dann sagt was Sache ist.

Ich wünsch dir noch viel glück mit deinem Prozess.

Gruß sven

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Iris,

ich musste auch immer auf diese weiße Kunststoffschiene beisen. Anders sieht man ja auch gar nicht die Okklusion, oder? Ja stimmt, Tobias 23, das war das Panoramabild! Bei dem Profilrötgenbild musste ich jedoch auch immer zusammen beißen, das weiß ich deshalb so genau, weil ich einmal unbewusst geschummelt habe und einfach nur die Lippen geschlossen hatte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Also, auch wenn ich mein Fernröntgen jetzt nicht vor mir liegen habe, so kann ich darin erinnern, beim Röntgen immer zusammengebissen zu haben (oft auch auf so eine kleine Kunststoffpositionierung).

Kunststoffpositionierung beim FRS? Verwechselst du das nicht mit dem OPG (Panoramaröntgen)? Da hatte ich auch so ein Kunststofftück mit Rille zum draufbeißen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Iris,

bei einer Panoramaansicht, von allen Seiten also aufgenommen, wird ein Kunststoffklip zwischen die Zähne gesetzt und hierbei sind die Zähne natürlich nicht richtig geschlossen, aber die Lippen zu. Bei dem FRS sitzt man ja auf einem Stuhl und macht nur eine Seitenaufnahma. Da ist der Mund geschlossen und die Zahnreihen sind zusammen gefügt.

Ich frage mich gerade, warum man beide Aufnahmen braucht für die KFO?

Aber die Antwort ist wohl, dass man die Wurzelstände getrennt betrachten kann. Wenn dem so ist, kann sich der KFO nicht mit einer Aufnahme- Art herausreden. Er braucht beide Darstellungen zur genauen Diagnostizierung. Also vor Gericht muss er noch die zweite Aufnahme rausrücken. Da die Aufnahmen normalerweise datiert sind, sieht men den genauen Zusammenhang der Röntgen. Normalerweise gibt es ja in diesem Aufwasch auch die dazugehörigen Gipsmodelle, die auch nochmal dieses bestätigen. Hast du denn überhaupt keine Dokumente von diesen Stadien? Ich habe mir das als Diskette aushändigen lassen. Du selbst hast vielleicht auch Nahaufnahmen von der Situation. Es ist auch merkwürdig, dass wenn er mit einer schlechten Röntgen auftritt, dass er sich auf diese schlechte Röntgen beruft um seine Behandlung zu starten.

In der Juristerei wird leider nur ein Weg der Argumentation verfolgt, so, als gebe es keine Nebenwege, die die Situation besser beleuchten könnten.

Als Gegenstand der Disskusion sozusagen, alles andere ist irrelevant.

Da solltest du genaue Gegenfragen in der Verhandlung stellen, um den Arzt regelrecht auf Grundeis laufen zu lassen. Da zeigt sich, ob Verhandlungsgeschick zm Ziel führt und du zu deinem Recht kommst . Gruß matteo:mrgreen:

Es gibt nochwas: Du könntest doch auch zu deinem ZA gehen und dir seine Röntgenaufnahmen geben lassen( zu der Zeit), zudem die Röntgen der Nachfolgebehandlung?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

was ist denn fernröntgen? sind das die ganz normalen röntgenbilder?

also ich habe auf allen meinen röntgenbildern zusammengebissen, bloß manchmal mit geöffneten, manchmal mit geschlossenen lippen...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

ich habe schon einige solcher Röntgenbilder hinter mir und ich musste jedes mal die Lippen schließen und die Zähne zusammenbeissen.

Nur bei einem Bild durfte ich nicht beissen bzw. ich konnte es nicht das war 4 Tage nach meiner OP (hatte da auch den Splint noch im Mund) das war aber auch schon die Ausnahme.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Tobias,

Kunststoffpositionierung beim FRS? Verwechselst du das nicht mit dem OPG (Panoramaröntgen)? Da hatte ich auch so ein Kunststofftück mit Rille zum draufbeißen.

Möglich ist das; beschwören würde ich das jetzt nicht, ob ich das Kunststoffstück nur beim OPG im Mund hatte.

Falls ich mich hier jetzt irre, tut es mir leid um die angerichtete Verwirrung.

Viele Grüße

Kristian

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke für eure Antworten!

wenn ich recht verstehe, bist du bereits vor gericht.
Demnächst ist der erste Gerichtstermin. Allerdings nur wegen Klage auf Herausgabe der kompletten Behandlungsunterlagen meiner Schwester und meines brauchbaren Fernröntgens und (noch) keine Schadensersatzklage.

hat der kfo nun die behandlung mit nur einem bild (offen), durchgeführt, stellt sich doch die frage, ob dass nicht bereits einen - ggf. groben - behandlungsfehler darstellt.
m.e. würde das alleine bereits einen groben Behandlungsfehler darstellen. Das hat er allerdings nicht getan. Er hat zur Befundung sehr wohl das diagnostisch vollwertig brauchbare Ferröntgen herangezogen. Bis ich das unbrauchbare Exemplar in Händen hielt, wusste ich ja gar nicht, dass ein solches existiert.

Interessanterweise hat Dr.J. auch einer Bekannten von mir (bei der Tochter ebenfalls ein Behandlungfehler) ein auf die gleiche Art und Weise unbrauchbares Fernröntgen gegeben.

hatte er vor der behandlung auch ein (geschlossenes) bild, fragt sich, wo das nun ist und warum er deine behandlungsunterlagen, welche er sicherlich einige jahre aufbewahren muss, nicht mehr vollständig hat ?
Er hat nicht gesagt, dass er sie nicht hat. Er hat nur auf unsere Bitte und dann auf unser Drängen nicht reagiert. Bei meiner Schwester hat er auch die anderen Unterlagen nicht herausgegeben mit der Begründung, dass er die Unterlagen nur für die KK aufbewahre. Auch der Hinweis meiner Anwälte auf die rechtliche Lage hat ihn nicht zur Vernunft gebracht und so blieb uns nur das Gericht.

da du bereits auf herausgabe des bildes klagst, besteht wohl nicht die möglichkeit ein anderes bild von dir vor der behandlung zu bekommen oder ist das bild erforderlich, um den persönlichen kenntnisstand des kfo vor der behandlung zu belegen? für einen schadenersatzanspruch dürfte der beweis, dass die behandlung nicht lege artis erfolgte, ausreichend sein, also auch ein anderes bild genügen.

Das Fernröntgen ist imo das wichtigste Beweismittel, da nur mittels des Fernröntgens die stattgefundene Bissöffnung nachgewiesen werden kann. (Meiner Meinung nach ist diese vertikale Verschlechterung auch am Panoramaröntgen erkennbar. Der vertikale Abstand zwischen den UK und OK-Prämolaren ist nachher viel größer als der Abstand der Molaren. Ärzte mögen das verständlicherweise aber nicht, da das Fernröntgen (sofern brauchbar :grin: ) , noch besser geeignet ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo caesiaflava,

bei mir wurde OPG und Fernröntgen gemacht. Beim Fernröntgen sollte ich zubeißen und die Lippen schließen. Und das sah man auch auf dem Bild am PC (komplette Mundpartie von der Seite, die Lippen sah man als eine Art Schatten). Beim OPG sah man lediglich die Zähne von vorne, das war auch das Röntgen mit dem draufbeissen auf so nem Kunststoffding.

Ich wünsche dir viel Glück vor Gericht!!

LG LadySunshine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für eure Antworten!

"Leider" sind der Zusammenbiss und die geschlossenen Lippen beim Fernröntgen eine solche Selbstverständlichkeit, dass dies in der keiner Veröffentlichung beschrieben ist.

Dr.J. hat übrigens eine Woche vor dem angesetzten Gerichtstermin die Behandlungunterlagen meiner Schwester übersandt und welche Wunder: Auch beim Vorher-Fernröntgen meiner Schwester sind die Lippen nicht geschlossen und sie hat nicht zusammengebissen. Es scheint als würde DrJ. von jedem Patienten vor Beginn der Behandlung ein brauchbares und ein unbrauchbares Fernröntgen machen. Wenn bei der Behandlung etwas schief geht und der Patient um seine Behandlungsunterlagen bittet, bekommt er das diagnostisch teilweise unbrauchbare Röntgen, auf dem zb. eine Vergrößerung der vorderen Gesichtshöhe wie sie bei mir und meiner Schwester stattgefunden hat nicht oder nur schwer nachzuweisen ist.

Am Montag wird die Herausgabeklage vor Gericht abgehandelt. Wir hoffen, dass wir dann endlich die diagnostisch voll aussagekräftigen Fernröntgenbilder bekommen.

Hier die Vorher-Röntgenbilder von mir und meiner Schwester:

post-381-130132803728_thumb.jpg

post-381-130132803823_thumb.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ok, ich gebe mich geschlagen. Die Gerichtstermin verlief einigermaßen katastrophal. Ich bin mir fast sicher, dass J. die Richterin persönlich kennt. Anders wäre ihr Verhalten wohl kaum zu erklären gewesen.

Genauso unerfreulich verlief hetue mein Termin beim Gutachter. Dieser Typ hat wirklich eigenartige Dinge von sich gegeben, wie zB. dass ich die Behandlung nicht hätte abbrechen dürfen sondern fertig machen hätte müssen (dass Kommunikation mit dem Behandler nicht möglich war, er einfach den Raum verlassen hat, ect. hat er mir einfach nicht geglaubt) und erst wenn Dr.J die Behandlung als fertig erklärt hat, bestünde überhaupt erst die Möglichkeit einen Behandlungsfehler mittels Gutachten festzustellen. Überhaupt hätte ein Patient zu seiner Behandlung keine Meinung zu haben, denn er kann es ja schließlich gar nicht beurteilen.

Er wäre sich im übrigen auch sicher, dass kein Behandlungsfehler stattgefunden hat. Zu einer Bisshebung komme es doch bei jeder kieferorthopädischen Behandlung, darüber dürfe ich mich nicht beschweren (!!). Und dass meine Lippen schlechter schließen als früher, glaube er mir einfach nicht....

Ach ja, und dass das Fernröntgen keinen Zusammenbiss aufweise, mache auch gar nichts. Er könne sehr gut errechnen, wo der Unterkiefer liegen würde, wäre mit dem OK in Okklusion. Dann hat er etwas gefaselt von 360° und das Kiefergelenk wäre sozusagen der Kreismittelpunkt. (!)

Im übrigen hat der nette, etwas an Selbstüberschätzung leidende Herr nichts für das Beratungsgespräch verrechnet....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Tut mir leid, dass der Termin nicht so verlaufen ist, wie du es dir vorgestellt hast.

Hast du schon mal nen Patientenanwalt aufgesucht?

Ich kann deiner Geschichte nicht ganz folgen - ich dachte heute gings um ne Herausgabeklage ... aber du berichtest nur mehr von dem Gutachter - was ist nun mit den Unterlagen?

Wennst Angst hast, dass der Gutachter ein Freund von dem Richter ist ... ist das wohl ein Befangenheitsgrund.

Vielleicht kannst du nochmal genauer berichten - auch wie du dir vorstellst, dass es weitergehen soll.

lg und halt die ohren steif

ps was ist mit deiner hompage los - kann sie nicht mehr aufrufen?!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Die Gerichtstermin verlief einigermaßen katastrophal. Ich bin mir fast sicher, dass J. die Richterin persönlich kennt. Anders wäre ihr Verhalten wohl kaum zu erklären gewesen.

So ein Sch....! Das ist mal wieder typisch Österreich!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja, ich habe in meiner Empörung etwas konfus geschrieben. Ich hatte gestern zu Mittag Gerichtstermin wegen der Herausgabeklage. (tolle Aussage der Richterin übrigens:"Ich würde das Röntgen auch zerschnipseln, wenn mir eine Schadensersatzklage droht" :shock: -Darf ein Richter so etwas sagen???) J. ist nicht erschienen.

Nächster Gerichtstermin ist am 11.09.07. Dabei wird meine Mutter und die Ärztin, welche die weitere Behandlung (nur Retention) übernommen hat, als Zeugin aufgerufen. Dr.L. soll dabei bezeugen, dass sie meine Behandlungsunterlagen direkt übernommen hat, was laut Dr.Js Auzeichnung der Fall gewesen wäre. Dies stimmt aber nicht, da meine Mutter die Behandlungsunterlagen von ihm persönlich in der Praxis bekommen hat, als sie mit meiner Schwester bei ihm war. Meine Mutter hat sie mir und ich habe sie schließlich Dr.L. übergeben. Na ich hoffe nur, dass sich Dr.L noch erinnern kann bzw die Aufzeichnungen so genau sind, dass daraus hervorgeht, dass sie die Befunde von mir persönlich und nicht per Post bekommen hat.

Und am Nachmittag hatte ich völlig unabhängig von Gerichtstermin ein Termin für ein unverbindliches Gespräch mit einem Gutachter. Noch ein paar abenteuerliche Aussagen des Gutachters:2mm Veränderung der Zahnstellung würde ich als Laie niemals erkennen können, da er selbst um eine solche Veränderung zu erkennen stundenlang brauchen würde und außerdem 5 (?) Röntgenbilder benötigt. Außerdem wäre der Messfehler bereits bei 3-4mm.

Dieser Gutachter spricht dem Patienten übrigens jeglcihe Wahrnehmungsfähigkeit ab: Dass die Zähne sich von vorne nach hinten bewegt haben, kann ich gar nicht bemerkt haben (jeder der eine kieferorthopädische Behandlungs macht weiß genau, dass man stets spürt welche Zähne sich gerade bewegen, da die Zahnbewegung ja schmerzhaft ist). Auch mein Einwand, dass ich außerdem gemerkt habe, dass die saggitale Frontzahnstufe sich zeitlichgleich mit der von mir gespürten Zahnbewegung verkleinert hat, hat er damit vom Tisch gewischt, dass ich dies niemals beurteilen könne.

Dass er mich zwischendurch, wohlwissend, dass ich 23 Jahre als bin, geduzt hat und schließlich gemeint hat, ich solle mich beruhigen (ich habe mich keineswegs aufgeregt, ganz im Gegenteil war er in Rage geraten nachdem ich einige Fachausdrücke gebraucht hatte:lol: ), war die Krönung seiner Frechheiten.

Er hat übrigens gesagt, dass die Gutachter meistens die Uniklinik für ein gerichtliches Gutachten beauftragt. Da J. ja bekannterweise die besten Verbindungen dorthin hat, kann ich den zivilrechltichen Weg völlig vergessen.

Auch wenn ich selbst schon keine Aussicht auf Schadensersatz habe, möchte ich doch erreichen, dass Dr.J. etwas korrigiert wird. Strafrechtlich kann man ihm wohl auch nicht beikommen, da laut meinem Anwalt die Staatsanwaltschaft so viel zu tun hat, dass sie wegen Krankenkassenbetrug und Vernachlässigung der Aufklärungspflicht, nichts unternehmen werde.

Edit: Wie ich mir vorstelle, dass es weitergeht: Ich bin ausgesprochen deprimiert und die Lage erscheint aussichtslos. Ich werde in der Sache nichts mehr unternehmen (klar, den folgenden Gerichtstermin nehme ich noch wahr) und werde alles, was man sonst noch gegen diesen Arzt ausrichten kann, meinen Anwälten, die sich über Dr.J. gelinde gesagt auch schon sehr wundern, überlassen. Es wird bei der Ärztekammer eine Anzeige erfolgen, da DrJs Vorgehensweisen auch standesrechtlich äußerst bedenklich sind. Davon erwarte ich mir aber nicht viel, da es scheint, also ob er nicht der einzige wäre, der Dreck am Stecken hat. Andernfalls müsste ihn zB. dieser Gutachter nicht so decken.

Was meine weitere Behandlung angeht, bin ich angesichts der Tatsache, dass bei KFO in Österreich nichts mit rechten Dingen zugeht, sehr beunruhigt. Mein Vertrauen in österreichische Zahnmediziner könnte geringer nicht sein.

Meine Website werde ich weiter ausbauen lassen. Noch mehr Bilder und auch meine Dokumentationen von Gesprächen mit anderen Ärzten werden online gestellt. Jeder, der sich dafür interessiert und jeder der eine KFO-Behandlung in Österreich in Betracht zieht, hat die Möglichkeit sich ein eigenes Bild von der Sache zu machen und sein Geld gegebenfalls besser zu investieren als in eine Schädigung von Gesicht, Zähnen und Zahnfleisch!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sehr schade das Dir jede Form der Genugtuung verwehrt bleibt.

Hier in Deutschland ist mir auch keine Möglichkeit bekannt einem KFO beizukommen, zumal man in der Beweispflicht ist und keinen Besitzanspruch auf seine bezahlten Unterlagen hat.

Es gibt aber unzählige Städte-, Schüler- und Teeniforen wo auch über KFO`s gesprochen wird. Eine eindringliche Warnung, bloss nicht zu diesem KFO zu gehen, wird ihren Zweck nicht verfehlen (hilft den Patienten, schadet dem KFO Umsatz), von daher nochmals Respekt vor Deiner Homepage.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Posteingang gesäubert :D

Sehr schade das Dir jede Form der Genugtuung verwehrt bleibt.

Es geht hier weniger um Genugtuung, als um hohe Kosten, die sehr hart (im Falle einer OP beim Chirurgen meiner Wahl wohl eher gar nicht) zu decken sein werden. :(

zumal man in der Beweispflicht ist und keinen Besitzanspruch auf seine bezahlten Unterlagen hat.
Besitzanspruch zwar nicht, aber doch sicherlich so wie auch in Österreich ein Recht auf Kopien der Behandlungsunterlagen

lg,

Iris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Leider sind solche Irrtümer unter Patienten sehr verbreitet. Ganz zum Vorteil von Ärzten die fahrlässig arbeiten. Selbst bei einer (angeblich unabhängigen..) Patientenanwaltschaft werden solche Unwahrheiten verbreitet.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden