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Absterben der Zähne

27 Beiträge in diesem Thema

Ich habe des öfteren bereits "gehört", das Zähne nach einer Kieferoperation absterben (können). Ist sowas jemanden hier bereits passiert? Beziehungswiese wie kann so etwas passieren?

"Operation gelungen, Zähne tot"! Finde ich nicht so toll. Der Kiefer steht nun endlich korrekt, dafür sind die Zähne aber nicht mehr da.

Kann man da auch etwas vorbeugendes tun?

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Ich habe des öfteren bereits "gehört", das Zähne nach einer Kieferoperation absterben (können). Ist sowas jemanden hier bereits passiert?

Davon haben hier schon ein paar (mindestens drei, wenn ich mich nicht irre) Personen geschrieben. Am besten du suchst nach "abgestorben", dann findest du ein paar Beiträge zu dieser möglichen Komplikation.

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Liest sich ja sehr abschreckend. Gibt es acuh welche hier, bei denen es nicht passiert ist?

ja, bei mir

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Hallo

Ich glaub das absterbende Zähne eher die seltenheit sind.

Oder?

Was passiert eigentlich wenn die Zähne abgestorben sind?

Werden die dann Braun bis Schwarz, stinken, verfaulen und müssen gezogen werden, oder sind die dann bloß Taub, weil die Nervenleiterbahnen kaputt sind?

Danke für eure Antworten

Sven

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Bud und was wurde bei Dir genau durchgeführt?

Bei mir steht eine GNE an, dann wird der Oberkiefer bis ca. 8mm verkürzt und nach hinten gsetzt und der Unterkiefer wird nach vorne gesetzt. Ich stell mir gerade vor, wie mir alle Zähne ausfallen...

Zähne werden schwarz. Anfangs kann man sie bleichen lassen, aber dadurch werden sie porös und irgendwann fallen sie dann doch aus. Helfen wird letztendlich nur Implatate, die nicht besonders kostengünstig sind. Pro Zahn etwa 1200 bis 1500 Euro.

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Zähne werden schwarz. Anfangs kann man sie bleichen lassen, aber dadurch werden sie porös und irgendwann fallen sie dann doch aus. Helfen wird letztendlich nur Implatate, die nicht besonders kostengünstig sind. Pro Zahn etwa 1200 bis 1500 Euro.

könnte man nicht eine wurzelbehandlung machen und nach der wurzelbehandlung dann eine krone draufsetzen? wär um einiges billiger als ein implantat.

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könnte man nicht eine wurzelbehandlung machen und nach der wurzelbehandlung dann eine krone draufsetzen? wär um einiges billiger als ein implantat.

Wurzelbehandlung? Bei abgestorbenen Zähnen? Das musst du mir erklären, wie das geht.

Gruß Sven

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Hallo jan, das geht wohl, der Zahn ist tot und damit wird der Wurzelkanal gereinigt und, da er schon still gelegt ist, wie ein nicht befahrenes Gleis, mit einer Füllung versehen. Dann kann er ohne weiteres beschliffen werden. Zu guter letzt wird dann eine Krone aufgepaßt. Es ist billiger als ein Implantat, aber bestimmt nicht so langlebig. Auch dieser tote Zahn muss gut gepflegt werden, sonst entsteht eine Parodontose. Der Zahn wird andersfarbig, da er ja nicht mehr duch die innere Durchblutung versorgt wird, leider. Das Absterben der Zähne ist meiner Meinung nach ein Unterbrechen der Blutzufuhr, oder eine KFO Behandlung die zu schnell ging, bei der ein Wurzelrezidiv herbeigeführt wurde, bei dem die Wurzeln keine Nahrung mehr abbekommen haben. Gruß matteo:roll:

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meistens müssen solche wurzelbehandelten zähne leider ganz heraus, weil zu 99% sie schlunzig behandelt werden.
Da ist leider was wahres dran. ALLE Zähne (5 Zähne), die mir wurzelbehandelt wurden, waren "beherdet". Ich muss aber auch dazu sagen, dass die Wurzelkanäle, wie auf dem Röntgen gut zu erkennen war, sehr schlampig abgefüllt worden waren und ich im nachhinein sagen kann, dass die verantwortlichen Ärzte sicher nicht lege artis behandelt haben. Glücklichweise bin ich endlich auf eine wirklich gute Zahnärztin gestossen, wo ich das erste Mal in meinem Leben darüber informiert wurde, dass ein beherdeter Zahn noch kein Grund für eine Extraktion oder eine Wurzelspitzenresektion ist, sondern die Möglichkeit zur Wurzelkanalrevision besteht: Dabei wird die alte Wurzelfüllung entfernt, der Wurzelkanal aufbereitet und mit Calciumhydroxid-Einlagen die Entzündung im Knochen ausgeheilt. Erst wenn die Entzündung ausgeheilt ist, wird der Kanal abgefüllt und der Zahn mit einer Füllung versorgt. Meine Zahnärztin hat mir mit diesem extrem zeitaufwändigen (pro Zahn insgesamt ca. 3 Stunden!) Vorgehen, meine Zähne gerettet und sie sind auch 2 Jahre später noch entzündungsfrei.

Meine Mutter hat übrigens seit über 22 Jahren wurzelbehandelte Zähne und noch kein einziger musste gezogen werden. Sie ist auch bei sehr guter Gesundheit.

Fazit: Es ist wichtig einen wirklich guten Zahnarzt zu finden, dann besteht auch für wurzelbehandelte Zähne Hoffnung!

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HAllo Nele,

jetzt verstehe ich dein packendes Interesse( Heilpraktikerschule), obwohl ich dachte, dass du was anders studierst, oder?:mrgreen:

Ja, jetzt ist mir auch klar, wie du das meintest, bezieht sich jetzt auf den Kauapparat, dass da mal keine Zähne rausbrechen, wenn sich die Bewegungen ändern, aua:roll: .

:mrgreen: Hast du richtig gesehen, mein UK hat jetzt auch etwas Metall abbekommen. Langsam klappt es wieder richtig mit dem Kauen. Bis dato gab es viele Bananen. Da wird man sehr kreativ mit dem Essen.

@Iris Na, das hört sich auch nach einer gelungenen Zahnbehandlung an in sachen Wurzelbehandlung, aber 3 Stunden ist schon sehr viel Zeit. Naja, Hauptsache es hat geklappt die Zähne zu retten. Wie können denn gleich soviel Zähne kaputt gehen? Kommt das durch eine Krankheit? Gruß matteo:-|

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Hallo an alle

Kann mir einer von euch sagen, wodurch so eine Wurzelentzündung (ich hoffe jetzt mal, das dass so heißt) entsteht?

Gruß Sven

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Bud und was wurde bei Dir genau durchgeführt?

Bimax OP - Oberkiefer nach vorne und Unterkiefer nach hinten

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Wie können denn gleich soviel Zähne kaputt gehen? Kommt das durch eine Krankheit? Gruß matteo
Aus unterschiedlichen Gründen: Aufgrund chronischen Speicheldrüsenentzündungen im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung hatte ich viel Karies, der von dem Zahnarzt bei dem ich 5 Jahre lang war, nicht behandelt wurde. "Alles in Ordnung" Als mir das ganze irgendwann verdächtig vorkam, habe ich den Zahnarzt gewechselt. Dieser hat vorwurfsvoll gemeint, wann ich das letzte Mal beim Zahnarzt war. Als ich ihm sagte, dass dies nur 2 Monate her ist, hat er nicht schlecht gestaunt. Dann folgten bei unterschiedlichen Zahnärzten sehr miese Zahnbehandlungen mit nicht wassergekühlten Bohrern, die dann (obwohl die Füllungen nicht einmal extrem tief waren), eine hitzebedingte Pulpitis nach sich gezogen haben -> Wurzelbehandlung.

Ach ja, und meine erste Wurzelbehandlung mit 12 hatte ich aufgrund von Karies unter einer Plombe (also auch eine Schlamperei)

Wenn ich nicht vor einigen Jahren diese wirklich gute und bemühte Zahnärztin gefunden hätte, hätte ich wahrscheinlich fast keine Zähne mehr im Mund :(

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Abgestorbene Zähne - das Thema ist echt beängstigend...

Montag Abend werde ich wissen wieviele von meinen oberen Zähnen die letzte OP überlebt haben. :? Ich habe totalen Schiss vor dem Vitalitätstest, denn ca. 2 Monate nach der Op war absolut keine Vitalität da. Montag sind es knapp 4 Monate. Mein rechter Schneidezahn hatte sich schon vor der OP im Januar verabschiedet. Ich hatte vor 10 Jahren einen Fahrradunfall, bei dem 3 Frontzähne zu 1/3 gekürzt wurden. Glücklicher Weise waren jedoch ALLE vital. Dann kam die erste OP 2002 etc. und vor der letzten OP kam raus, dass der re Schneidezahn tot ist. Natürlich lässt sich leicht sagen, dass es eine Spätfolge des Unfalls ist, aber weiß man das?

Ich finde es mehr als heftig, was man alles als Spätfolgen aus diesen OPs "mitnehmen" kann. Hätte ich das alles nur vorher gewusst....

Oder kann mich jemand beruhigen und weiß, ob es bis zu..... 6 Monate?, 9 Monate? ....keine Ahnung dauern kann bis die Zähne wieder vital sind???

Viele Grüße

Gänseblümchen

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Nochmals zurück zum Thema zu kommen.

Wurdet Ihr von Eurem Kieferchirurgen aufgeklärt, dass díe Zähen absterben können? Meiner hat mir dazu nichts gesagt, er hat mir mehrer Risiken aufgezählt, aufgeschreiben und diese musste ich unterschreiben. Ich möchte nämlich meine "Beißerchen" gerne behalten. Erstaunlich finde ich auch, dass bei vielen die Schneidezähne agestorben sind.

Was ist eigentlich genau ein Vitaltest? Und wie wird dieser durchgeführt?

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Hallo Noname, ich denke mal, dass man unter einem Vitalitätstest folgendes versteht:

Mit einem Wattestäbschen wird mit einem Kältespray geschaut, ob du nochwas an dem einzelnen Zahn spürst, also die Kälte, oder auch die Hitze, wenn man da ein Mittel hat? Das sagt dann etwas über die Vitalität des einzelnen Zahnes aus.

Mich wundert es, dass man einen abgestorbenen Zahn nicht wieder zum Leben erwecken kann, denn so dunkel am Ende heißt ja, totaler Tod und kein Stoffwechsel mehr. Aber:

Wenn man selbst erkennt, dass der zahn dunkler wird, könnte man den Zahn mit Antibiotika spritzen, also ins Zahnfach hinein zur Zahnwurzel, damit er diese Stoffe aufnimmt. Danach dürfte der zahn wieder von selbst regenerieren. Mittlerweile weiß man sehr gut, wie sich die Nervenbahnen verhalten auf fremdem Gewebe. Das absterben ist eine folge der Blutzufuhrunterbrechung, Kappung der Nährstoffe, also Unterversorgung.

Vielleicht ist das erklärbar mit Karotten oder einer Gemüseart, die halt über Wurzeln mit dem erdreich verbunden ist. Am Ende der Wurzel gibt es wohl nicht nur ein Schlauch, der den Zahn versorgt, sondern ein Teppisch, der einen großen Versorgungs Bluttschwamm darstellt. Das ganze findet ja in einem kleinstmaschigen mit Blut versorgten Knochengerüst statt.

Dort müsste man ein Antibiotikum einführen. Bei der OP ist es wahrscheinlich die größte Herausforderung das ganze wieder gut abzudischten, damit der Blutdruck ( Osmotischer Druck) wieder hergestellt ist. Was für eine Idee. gruß matteo:grin:

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Hallo zusammen,

Übrigens:

war heute beim Zahnarzt und der hat diesen Vitalitätstest (Watte mit Eisspray) bei den Zähnen im OK gemacht. Mein zweiter Schneidezahn ist auch tot und er geht nicht davon aus, dass die Viatlität wiederkommt. Dieser Zahn hat NICHTS mit meinem Fahhradunfall von vor 10 Jahren zu tun. Das hat einzig und allein was mit der OK- OP vor 4 Monaten zu tun. Die anderen Zähne sind zum Glück vital. Tja, was soll ich dazu noch sagen? Des weiteren ist der OK trotz Schrauben und Platten mobil, d.h. beweglich, d.h. nicht angewachsen, also locker. Dazu kann ich erst recht nichts mehr sagen. Außer, hätte ich diese Sch..... doch nie angefangen!

Gruß

Gänseblümchen

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Hey.

Wie bemerke ich so einen toten zahn ?

Bei mir ist es so, dass sich mein rechter Schneidezahn irgendwie locker anfühlt und so, als ob ich ihn hin- und her bewegen könnte. Laut meiner CHirurgin und meines KFOs sei der aber nicht locker (sie haben dagegen "gestoßen" um es zu testen).

Jetzt sagt mir nicht, dass ich den Zahn evrgessen kann.........

Gruß

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mal eine frage an die zahn experten (zum beispiel rainer) :)

was is der grund, wenn bei der op ein zahn abstirbt?

is das risiko größer, wenn der kiefer umso mehr nach vorne oder hinten verlagert wird?

in leipzig wenden die ab einer verlagerung > als 10mm einen distrktor an, weil sonst die zähne gefährdet werden!

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aber es soll auch fälle geben, wo die zähne bei einer minimalen verschiebung absterben!

rainer du bsit jetzt gefragt!:mrgreen:

viele grüße!

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ergänzend möchte ich noch hinzufügen: jeder wurzelbehandelter zahn stellt zunächst nur ein störfeld dar, welches das gleichgewicht der körperfunktionen durcheinander bringt. die dann auftretenden beschwerden im bewegungssystem werden regelmäßig als frühzeitiger verschleiß diagnostiziert. meistens müssen solche wurzelbehandelten zähne leider ganz heraus, weil zu 99% sie schlunzig behandelt werden.

leider lese ich deinen beitrag viel zu spät, aber einmal mehr verbreitest du hier nicht belegten nonsens. wo nimmst du denn immer diese informationen her?

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@ rainer:

was ssgst du zum ok distraktor?

und was is der grund warum zähne während einer op hops gehen?

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