Markus38

Meine beiden Operationen in Bad Homburg

Meine beiden Operationen in Bad Homburg :grin:

Hallo zusammen,

ich heiße Markus bin vor kurzem 38 Jahre alt geworden und möchte auch auf diesem Wege meine OP-Erfahrungen an die Leute hier im Forum weitergeben.

Meine beide OPs in Bad Homburg liegen zwar schon wieder ein ganzes Stück zurück (2005 und 2006) deshalb habe ich mich entschieden auch etwas ausführlicher darüber zu berichten.

Bevor ich mit meinen Schilderungen beginne möchte ich kurz erklären warum ich mich letztlich für die OPs entschieden habe:

Alles fing damit an das ich mit der Stellung meiner Zähne unzufrieden war. Über die Jahre haben sich meine Zähne aufgrund Zahnfleischproblematik (angeblich vererbt) in verschiedene Richtungen bewegt. Ich holte mir Rat bei verschiedenen Zahnärzten und auch Kieferorthopäden. Die Zahnärzte meinten solange die Zähne in Ordnung sind würden Sie nichts daran machen. Die bisherigen Kieferorthopäden wollten nur für das Vorgespräch und Abdrücke eine größere Summe. Daraufhin habe ich den Plan wieder für ein paar Jahre verworfen. Glücklicher war ich deshalb noch nicht. Im Gegenteil ich war Dauergast beim Zahnarzt.

Erst nachdem ich erneut meinen Zahnarzt wechselte unternahm ich im Jahr 2005 mit bereit 35 Jahren einen neuen Versuch. Aufgrund Empfehlungen hatte ich das Glück endlich den richtigen Zahnarzt und durch diesen ebenfalls den richtigen Kieferorthopäden gefunden zu haben. Es wurden Abdrücke gemacht und dann ein Vorgespräch geführt. Aufgrund der Abdrücke wurde mir erstmals bewusst wie schief die Zähne wirklich stehen. Man wies mich darauf hin das dies alleine mittels Spange nicht machbar sei, das bedarf schon eines operativen Eingriffs.

Damit hatte ich allerdings nicht gerechnet. Mir wurde dann gesagt das Anfang März 2005 der Arzt nach Freiburg käme. Also machte ich einen Termin aus. Der März rückte näher und mit ihm meine Nervosität. Was wird sich wohl aus diesem Gespräch ergeben. Ich ging also mit einer gewissen Skepsis in dieses Gespräch. Dies war der erste Kontakt mit dem Arzt (Name darf ich leider nicht nennen) aus Bad Homburg. Obwohl er ein sehr netter und sympathischer Arzt ist hatte er es mit mir während der Untersuchung nicht einfach. Ich war sehr misstrauisch und wollte auf keinen Fall eine OP. Er nahm sich sehr lange Zeit. Nachdem er mich untersucht hatte erstellte er ein Gutachten. Nachdem er das mit mir durchging dachte ich das kann nicht wahr sein. Es hieß das eine Kieferfehlstellung vorliegt und somit eine Gaumennahterweiterung mit einer eventuellen folgenden Unterkiefer-Vorverlagerung durchgeführt werden müsste. Zuvor muss allerdings das komplette Zahnfleisch ebenfalls einer gründlichen Behandlung unterzogen werden. Erst danach kann an eine Spange gedacht werden. Ich musste erstmals Luft holen um das zu verdauen. Das beste daran war das es nur eine Alternative gibt nämlich alles so zu lassen und auf die Folgeschäden zu warten. Na Prost Mahlzeit. Welche Aussichten.

Mit dieser Erkenntnis verließ ich mit hängendem Kopf die Praxis. Nun hatte ich die Wahl OP oder alles so lassen. Ich war echt verzweifelt. Einerseits hatte ich Angst vor den Eingriffen (Zahnfleisch und Gaumennaht OP) andererseits was passiert in der Zukunft wenn ich mich nicht für diesen Schritt entscheide. Fakt war ich wollte wieder gerade Zähne mit einen schönen Lächeln. Andererseits war dies den Preis wert? Ich wusste wenn ich damit anfangen werde gibt es kein zurück und kein Abbrechen mehr, da musste ich dann durch.

Es folgten viele Gespräche mit Familie, Freunden und Bekannten. Wobei auch hier die Meinungen auseinander gingen. Was du willst dir freiwillig den Kiefer aufsägen lassen, spinnst du! Was ist wenn die OP schief geht, man hört doch so viel! Denk doch an die Schmerzen! Alles in allem nicht sehr hilfreich und auch nicht gerade aufbauend.

Letztlich muss ich das mit mir und meinem Körper vereinbaren. Ich habe sehr viel in den Foren und auf den Seiten von dem Arzt über die OP gelesen. Je mehr ich mich mit der Materie beschäftigte um so mehr fasste ich Vertrauen und den Entschluss die OP durchführen zu lassen. Ich habe auch meinen Arbeitskollegginen und Kolleggen über meinen Entschluss informiert. Auch diese fanden das sehr mutig und gewagt.

Nachdem meine Entscheidung feststand gab es kein Zurück mehr. Der OP Termin in Bad Homburg war auf September 2005 gebucht.

Als Einstimmung auf die OP ließ ich mir zwischen Mai und Juni bei meinem neuen Zahnarzt in vier Sitzungen das Zahnfleisch behandeln. Dies war notwendig vor der Gaumennaht OP wurde mir mitgeteilt. Nachdem dies überstanden war (wer das kennt, das macht keinen Spaß, das wünscht man niemanden) war ich gut auf das nahende vorbereitet. Frei nach dem Motto schlimmer kann es nicht mehr werden.

Genug der Vorgeschichte nun zum eigentlichen Part der Gaumennaht OP:

Part 1: Die OP

Zwei Tage vor der OP wurde mir in der Praxis meines Kieferorthopäden die beiden Halterungen für den Ober und Unterkiefer eingesetzt. Dazu nur eines. Das war nicht lustig. Ich wollte die Dinger schnellstens wieder weg haben. Mit diesem „Folterinstrument“ machte ich mich nun auf in die Klinik nach Bad Homburg.

Ich bin am Mittag angekommen und wurde auf mein Zimmer gebracht. Kurzum das Klinikpersonal ist wirklich klasse. Am Abend vor der OP gab es noch mal was zu essen. Danach war für 24 Stunden Fasten angesagt. Ich nahm eine Schlaftablette und bin dann weggedämmert. Am Morgen wurde ich geweckt und man brachte mir meine sexy OP Kluft.

Nachdem ich diese angezogen hatte bekam ich die „KO-Tablette“. Von da an bekam ich nicht mehr sehr viel mit. Auch an den Narkosearzt kann ich mich nicht mehr erinnern.

Als ich wieder aufgewacht bin wurde ich in mein Zimmer gebracht und konnte es kaum glauben meine erste OP ist beendet. Außerdem keine Schmerzen. Liegt sicher an den Schmerzmitteln. So lag ich also hungrig im Bett und hoffte bald etwas zu essen zu bekommen. Gegen 18 Uhr war dies dann auch der Fall. Es gab nur ein Problem wie um Himmelswillen kann man mit dieser Apparatur essen oder sprechen. Über Nummer zwei machte ich mir weniger Sorgen, erst mal habe ich Hunger. Das Essen gestaltete sich sehr schwierig da alles in dieser Apparatur hängen blieb, aber man kämpft sich durch. Gegen Abend erschien dann besagter Arzt mit seinem Team und teilte mir mit das die OP ohne Komplikationen durchgeführt worden ist. Das beruhigte mich ungemein. Der Arzt meinte wenn, alles so bleibt könnte ich in 4 Tagen nach Hause. Damit hatte ich nicht gerechnet. Die nächsten Tage hatte ich damit zu tun meine Hamsterbacken zu kühlen. Man sagte mir immer wieder das ich kaum Schwellungen habe doch mein Spiegelbild war anderer Ansicht.

Hoffentlich geht die Schwellung bald zurück so kann ich doch unmöglich nach Hause fahren waren meine Gedanken. Sie ging zurück und ich durfte tatsächlich nach 4 Tagen nach Hause gehen.

Hier ein kleiner Tipp der mir sehr geholfen hat. Ich habe auf Anraten und durch Recherche in den Foren immer wieder die Namen von homöopathischen Medikamenten Arnica D12 und Schüssler Salze Nr. 1 und 2 gelesen. Außerdem habe ich mir sagen lassen das man Operationen am besten bei abnehmenden Mond machen sollte. Man kann darüber geteilter Meinung sein in meinem Fall haben die Tipps wirklich sehr gut geholfen.

Part 2: Die Zeit danach

Zu Hause angekommen gab es dann die nächsten Wochen nur Suppe und Pudding. Dank der Apparatur das reinste Massaker. Der Besuch beim Kieferorthopäden nach einer Woche war zufrieden stellend. Kaum noch Schwellungen und auch der Heilungsprozess schritt gut voran.

Nach nur zwei Wochen krankschreiben ging ich wieder zur Arbeit. „Wow“ dachte ich und das nach so einem Eingriff.

Einzig und allein das Aufschrauben der Apparaturen zur Dehnung von Ober und Unterkiefer war in den nächsten Wochen eine heftige Erfahrung. Auch das Sprechen und Essen in der Firma war sehr spannend. Anfang habe ich nur gelispelt was wiederum für einige Lacher sorgte. Bis ich mal gezeigt habe warum, dann war Schluss mit Lachen und Mitleid angesagt.

Nach ein paar Wochen hat man sich an das Spannungsgefühl gewöhnt und auch das Sprechen und Essen wurde allmählich besser. Hier gilt das Motto „Was nicht tötet härtet ab“. Wie wahr meine Leidensfähigkeit wurde in dieser Zeit auf eine harte Probe gestellt. Das lag auch daran das ich diese Apparaturen nicht wie ursprünglich 3 sondern fast 5 Monate (Weihnachten sei Dank) tragen durfte. Ich war heilfroh als ich im Januar 2006 endlich diese Dinger herausbekommen habe.

Die Freude währte allerdings nur kurz den die Spange nahte und nicht nur diese. Aufgrund der Befürchtung die Zähne könnten aufgrund des fehlenden Drucks der Apparaturen wieder zurückgehen wurde mir zur „meinen großen Freude“ ein Gaumenbügel zusätzlich zur Spange eingesetzt. Der Vorteil war das dank der Apparaturen zuvor das Tragen der Spange ein Klacks war. Einzig und allein die vielen Termine danach bei Zahnarzt und Kieferorthopäde sind mühsam und zäh. Dazu braucht man viel Nerven, Geduld und Zeit. Wenn ich die Stunden die ich beim Zahnarzt und Kieferorthopäde addiere komme zeitlich ich auf einen schönen mehrwöchigen Urlaub. Aber was tut man nicht alles für tolle Zähne.

Die Zeit plätscherte dahin und die Zähne wurden immer gerader. Mitte September 2006 war es dann wieder soweit. Der Arzt kam wieder nach Freiburg und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Der Oberkiefer hatte sich dank der Gaumennaht OP wie gewünscht verbreitert und damit Platz für die Zähne geschaffen. Das Problem war nur das die Zähne zwischen Ober und Unterkiefer nicht richtig verzahnt sind. Was das bedeutete war mir schlagartig klar. Eine zweite OP war nicht zu verhindern. Wenn die Zähne nicht richtig verzahnt sind kann dies Folgeschäden mit sich bringen. Noch mehr dachte ich nur! Der Arzt wies darauf hin das eine Unterkiefer-Vorverlagerung notwendig sei um diesen Umstand zu beheben. Auch hier bat ich um Bedenkzeit. Klar war, ich bin soweit im Prozess fortgeschritten das ich jetzt keinen Rückzieher machen konnte. Also alles klar zur zweiten OP im November 2006 in Bad Homburg. Vorbereitet habe ich mich erneut mittels studieren von OP-Berichten in diesem Forum.

Mit den Erfahrungen der ersten OP und der Gewissheit in guten Händen zu sein begab ich mich wieder Mitte November 2006 auf den Weg nach Bad Homburg.

Meine zweite OP: Die Unterkiefer-Vorverlagerung

Part 1: Die OP

Ich beginne die zweite OP direkt nach dem Aufwachen. Als erstes stellte ich fest das ich wieder einmal keine Schmerzen hatte. Außerdem war mein Mund verdrahtet. Ich wusste ja das dass nur für den ersten Tag war aber das Gefühl war komisch. Essen und Drinken ging nur mittels Spritze. Was für eine Sauerei. Zudem musste ich die beiden Saug-Drainagen die nächsten 2 Tage mit mir herumschleppen. Ich kam mir vor wie ein Vampir in der Blutbank.

Eine Drainage habe ich mir in der ersten Nacht aus Versehen selber gezogen. Habe mich blöd aufs Bett gelegt. Tat nicht mal weh. Die Schwester meinte nur wie ich denn dass geschafft habe schließlich ist diese sehr tief drinnen. Am zweiten Tag wurde die zweite Drainage fachmännisch entfernt. Danach ging es mir schon erheblich besser. Ohne den Ballast konnte ich befreit schon kleine Spaziergänge in der Stadt unternehmen. Unglaublich ich hatte wieder keine Schmerzen obwohl mir der Kiefer aufgesägt worden war. Und noch unglaublicher ich laufe am zweiten Tag nach der OP durch die Gegend als ob nichts wäre. Gut die Schwellungen waren schon sichtbar aber auch wieder weniger schlimm als angenommen.

Der Arzt (immer noch ohne Namen) teilte mir ebenfalls wider mit das auch diese OP schnell und ohne Komplikationen stattgefunden hat. Das freute mich natürlich und sorgte auch für eine noch schnellere Genesung. Nach dem dritten Tag bekam ich Massagen zum Abklingen der Schwellungen (sogenannte Lympfdrynage). Auch hier wunderte man sich über die minimalen Schwellungen nach dem doch nicht kleinen Eingriff.

Auch hier verweise ich noch mal auf die homöopathischen Medikamente Arnica D12 und Schüssler Salze Nr.1 und 2 und den Mondkalender. Wie gesagt mir haben die Tipps auch beim zweiten Mal geholfen.

Part 2: Die Zeit danach

Nach nur fünf Tagen wurde ich entlassen und schmerzfrei und kaum noch mit Schwellungen nach Hause geschickt. Dort angekommen gab es natürlich die erste Woche wieder Suppe, Suppe und Suppe. Schneller als gedacht konnte ich dann wieder andere Lebensmittel zu mir nehmen. Sie durften nur nicht zu hart sein. Der Kiefer muss sich erst an die neue Stellung gewöhnen. Nach wenigen Tagen ging ich wieder zum Kieferorthopäden und der war sich nicht mehr sicher ob die OP schon war oder noch stattfindet. Er war begeistert wie gut die Heilung voranschritt. Kaum noch Schwellung nach einer Woche und das nach diesem Eingriff. Außerdem würden die Zähne nun „perfekt“ verzahnt sein. Lauter Lob, das bestätigte mich die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Im März 2007 kam der Arzt wieder nach Freiburg und wollte sehen wie es mir und den anderen Patienten so geht. Auch er zeigte sich sehr erfreut darüber wie gut der Heilungsprozess und die OP als solches angeschlagen hat. An diesem Tag haben wir gleich den Termin für das Entfernen der Titanplättchen festgemacht.

Im Juni 2007 soll nun endlich die Spange entfernt werden. Danach sind noch einige Termine beim Zahnarzt fällig (Implantat oder Brücke ist dann die Frage, hängt von der Struktur des Knochens ab) aber danach ist es geschafft. Die neuen geraden Zähne können präsentiert werden.

Im September 2007 findet dann die dritte und letzte OP statt, das entfernen der Platten. Der Eingriff dauert nicht sehr lange und nach einem Tag in der Klinik darf man meistens nach Hause.

Als inzwischen „alter OP Hase“ sehe ich diesem Termin gelassen entgegen.

Einziger Haken an der Geschichte ist der Faktor Geld. In den vergangenen drei Jahren ist eine hübsche Summe zusammengekommen. Allein der Mehraufwand der 2. OP für den minimal-invasiven Eingriff sowie die Planungskosten für die OP zahlt nämlich weder die Kasse noch die Zusatzversicherung. Das gleiche gilt auch für die Kosten der Spange (tja leider älter als 18 Jahre, somit Pech gehabt). Wenn man jedoch bedenkt das man nach dieser OP nach einer Woche wieder zu Hause ist zahlt man diesen Mehraufwand gerne.

Zum Vergleich in anderen Kliniken ist man nach einem solchen Eingriff bis zu 6 Wochen „lahmgelegt“. Gut das zahlt die Kasse, jedoch ist der Eingriff nicht gerade schonend. Das liegt einmal am anderen OP-Verfahren, der danach aufwendigen Verdrahtung des Kiefers von innen (Ihr habt richtig gehört) und der damit verbundenen längeren Heilungsphase. Außerdem ist danach durch die schlechte Pflege der Zähne während der langen Zeit (Verdrahtung des Kiefers) einige Zahnarztbesuche angesagt. Dies weis ich aus zuverlässigen Quellen.

Dann doch lieber die Variante 1. Sie ist zwar mit Zusatzkosten verbunden aber auf alle Fälle schonender.

Abschluss:

Ich hoffe dieser Bericht ist nicht zu lange geworden. Ich wollte ihn schreiben um einerseits das bisher Erlebte (immerhin fast 3 Jahre) besser verarbeiten zu können und anderseits Leuten Mut zu machen sich zu einer OP zu entschließen. Wenn man mit sich in diesem Fall seinen Zähnen und der damit verbundenen Optik nicht mehr zufrieden ist (kaum noch lächelt und Zähne zeigt), dann ist es Zeit diesen Schritt zu wagen. Denn tut man es nicht leidet langsam aber sicher das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein darunter. Ich kann für mich behaupten das ich denn Schritt nicht bereut habe.

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich beim Arzt (dessen Namen ich immer noch nicht nennen dar, aber ihr wisst sicher wer das ist) und seinem Team aus Bad Homburg bedanken. Ich kann allen die vorhaben einen solchen „einschneidenden“ Schritt zu wagen diesen Arzt nur wärmstens empfehlen

Für alle die in nächster Zeit eine OP vor sich haben wünsche ich jetzt schon gutes Gelingen und danach gute Besserung.

Grüße aus Freiburg wünscht euch

Markus

:mrgreen:

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hey markus!

gratulation zur bestandenen OP!

Hast du zufällig auch Bilder von deinen Zähnen? (also davor und danach)

viele grüße

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Hallo Markus !

Herzlichen Glückwunsch Dir, schön das es für Dich so gut verlaufen ist.

Zum Vergleich in anderen Kliniken ist man nach einem solchen Eingriff bis zu 6 Wochen „lahmgelegt“. Gut das zahlt die Kasse, jedoch ist der Eingriff nicht gerade schonend. Das liegt einmal am anderen OP-Verfahren, der danach aufwendigen Verdrahtung des Kiefers von innen (Ihr habt richtig gehört) und der damit verbundenen längeren Heilungsphase.

Wie kommst Du auf sowas, das stimmt ja nun nicht so.

In den wenigsten Kliniken wird noch verdrahtet und da Du das selber nicht erlebt hast, kannst Du davon ja auch nicht berichten, oder ?!

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Hallo ,

ja das möchte ich aber jetzt auch mal wissen!!!! Redest du von Bimax-OP`s ? Wenn ja muß ich dich korrigieren !

Es gibt genug Kliniken die moderne Methoden anwenden , auch ohne Verdrahtung und dergleichen.Andere OP-Methoden heißt nicht schlechtere Methode!!!! Wie kannst du beurteilen was auf einen zukommt wenn man eine andere OP-Methode wählt ?

Es wäre schön wenn du bei der Sache bleiben würdest , und von deiner erfolgreichen OP berichtest ohne andere OP-Methoden abzuwerten !

Ich wurde nach der Obwegeser-Dal Pont operiert , und kann keine von deinen aufgestellten Behauptungen bestätigen!!!!!

lieben Gruß

Tanja

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Hallo, hast du vielleicht auch die Bilder davor und danach? Sorry, aber so nen positiven Bericht muss man doch mit den Bildern belegen, sonnst kommt alles nicht so glaubwuerdig vor!

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Hallo ,

ja das möchte ich aber jetzt auch mal wissen!!!! Redest du von Bimax-OP`s ? Wenn ja muß ich dich korrigieren !

Es gibt genug Kliniken die moderne Methoden anwenden , auch ohne Verdrahtung und dergleichen.Andere OP-Methoden heißt nicht schlechtere Methode!!!! Wie kannst du beurteilen was auf einen zukommt wenn man eine andere OP-Methode wählt ?

Es wäre schön wenn du bei der Sache bleiben würdest , und von deiner erfolgreichen OP berichtest ohne andere OP-Methoden abzuwerten !

Ich wurde nach der Obwegeser-Dal Pont operiert , und kann keine von deinen aufgestellten Behauptungen bestätigen!!!!!

lieben Gruß

Tanja

Ich kann da Tanja nur zustimmen. Ich habe zwei Bimaxe hinter mir und habe beide Methoden (Obwegser -Dal Pont und Kurzspalttechnik) am eigenen Leib erlebt und das was du dort geschrieben hast, ist leider nicht korrekt. Welche zuverlässige Quelle ist dies denn? Literatur?

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Hallo Christina

kannst du mir mal sagen was Kurzspalttechnik ist, damit ich bei meinem Chirurgen im August mal mächtig angeben kann.

Danke für deine Antwort im vorraus.

LG Sven

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Geht das auch Konkreter, oder darfst das nicht sagen, wegen Urheberecht und so. :mrgreen:

Wo ist zwischen Obwegeser/ Dal Pont und Der Bad Homburger Methode der Unterschied.

Vieleicht kann das Hr. Dr. ***** selbst beantworten.

LG Sven

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Wo ist zwischen Obwegeser/ Dal Pont und Der Bad Homburger Methode der Unterschied.

Das wird auf http://dysgnathie.de/ erklärt (im Menü "Dysgnathie-Formen", "sagittal" wählen). Über die Vor- und Nachteile der Techniken wurde hier im Forum schon diskutiert.

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Hallo zusammen,

danke für eure Kommentare.:mrgreen:

Ich werde die vorher nachher Bilder nach Abschluss der Behandlung ins Forum stellen. Dauert allerdings noch etwas.

Zu den Kommentaren wegen der OP Verfahren. Es war nicht meine Absicht mit diesem "Zitat" irgendwelche Kliniken oder OP Verfahren schlecht zu machen. Ich hatte die Wahl meine Gaumennaht und Unterkiefer OP auch in Kliniken in der Nähe durchzuführen. Doch sowohl Zahnärzte wie Kieferorthopäden rieten mir davon ab. Wie gesagt, habe ich mich daraufhin entschlossen nach Bad Homburg zu gehen. Für mich war dies eine gute Entscheidung. Die Gaumennaht OP kann von Klinik zu Klinik auch unterschiedlich durchgeführt werden. Bei der Unterkiefer OP gab es auch zwei Möglichkeiten. Entweder Mehrkosten durch die minimal invasive OP oder die andere OP-Methode mit anschließender Verdrahtung. So wurde es mir mitgeteilt. Ich habe mich bei der Unterkiefer OP für ersteres entschieden.

Der Satz mit anderen Kliniken bezieht sich auf meinen Fall und gilt natürlich nicht für alle Kliniken. War vielleicht die falsche Wortwahl. Sorry.

Grüße

Markus :-D

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Hey,

noch ne Frage hinten dran.

Wer operiert eigentlich tatsaechlich in den Kliniken?

Dr. Kater in Bad Homburg bzw. Prof. Bull in Uerdingen oder nur irgendwelche Assistenzaerzte?

Gruss

Mois

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Erstmal ein nettes HALLO an alle, da ich ja gerade erst frisch registriert bin. :D

Ich trage seit ca. drei Jahren eine feste Zahnspange und habe gerade grünes Licht von meinem KFO bekommen, mir einen Termin zur OP zu besorgen. Dabei soll mein Unterkiefer ein Stück nach hinten gesetzt werden. Ich habe gerade erst einen Termin in dem Klinikum-Bremen-Mitte vereinbart, bin aber hier in diesem Forum fleißig am lesen.

Es scheint mir so, dass die minimal inversive Bad Homburgische Methode für den Patienten viel angenehmer sein kann.

Fragen:

1. Gibt es auch ganz klare Nachteile gegenüber der anderen Methode?

2. Wenn man von der Krankenkasse die Zusage zur Übernahme der Kosten, exklusive der Zahnspange, bekommt, wieso kostet dann die eine Methode mehr?

3. Über wieviel Geld sprechen wir hier, das bei der Bad Homburg Methode von einem selbst gezahlt werden muss? Im Bereich von wenigen Hundert oder eher 1000+?

Viele Grüße :-)

Löwenzahn

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Warum meinst Du, dass die Bad Homburger Methode für den Patienten angenehmer sei?

Was bei der Bad Homburger Methode anders ist, ist meines Wissens einfach die Schnittführung am Unterkiefer - bei der Methode nach Obwegeser/Dal Pont wird auf einer längeren Strecke durch den Knochen geschnitten, bei Katers Methode eher im Bereich des Kieferwinkels, die Strecke, wo der Knochen aufgesägt wird, ist also etwas kürzer.

Kannst es dir auf seiner Homepage ja mal anschauen.

Der Vorteil bei Katers Methode soll darin liegen, dass nervenschonender operiert wird (aufgrund der kürzeren "Schnittstrecke"), andererseits haben auch Patienten von Dr. K. Sensibilitätsstörungen, nicht mehr oder weniger als andere auch.

Wenn jemand anders mehr drüber weiß, lasse ich mich gern korrigieren.

Grüße........................................................Anna

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Hallo Löwenzahn,

ich habe beide OP-Methoden hinter mir und hatte nach der Bad Homburger-Methode Schmerzen im Kiefergelenk, da zwar weiter vom Nerv weg geschnitten wird, jedoch näher am Gelenk. Sensibilitätsstörungen hatte ich nach beiden Op´s nicht.

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Danke für die ersten Antworten! ;)

Ich werde mich sicherlich noch weiter informieren müssen, allerdings hatte ich den Eindruck, dass die postoperative Situation für den Patienten angenehmer ist. So finde ich es sehr vorteilhaft, dass die Kiefer nicht durch ein Verdrahten über längere Zeit fixiert werden. Ebenso wären der Verzicht eines Katheter und einer Magensonde schlagkräftige Argumente für die Bad Homburgische Methode. Ich habe bis jetzt aber noch nicht herausfinden können, ob die bei jedem Patienten zum Einsatz kommen.

Kann mich jemand über den finanziellen Mehraufwand bei der minimal invasiven Operationsmethode informieren?

Wie lange dauert in etwa die Genesungsphase bei beiden Methoden. Mein KFO schätzt dass ich 4-6 Wochen nach der OP arbeitsunfähig sein werde. Wie war es bei euch und wie lange ging es euch richtig schlecht?

Gruß

Löwenzahn

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So finde ich es sehr vorteilhaft, dass die Kiefer nicht durch ein Verdrahten über längere Zeit fixiert werden. Ebenso wären der Verzicht eines Katheter und einer Magensonde schlagkräftige Argumente für die Bad Homburgische Methode.

In den wenigsten Kliniken wird noch verdrahtet. Und eine Magensonde und Katheder gibt es da auch nicht, das hängt nicht mit der " Bad Homburger" Methode zusammen.

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In den wenigsten Kliniken wird noch verdrahtet. Und eine Magensonde und Katheder gibt es da auch nicht, das hängt nicht mit der " Bad Homburger" Methode zusammen.

kann ich jassi nur beipflichten, katheter und magensonde liegt wohl eher an der handhabe der kliniken und weniger an der op-methode. ich hatte auch beides nicht (ok, magensonde schon aber nur während der op zum blutabsaugen und die wurde mir vor'm aufwachen wieder gezogen; bei gne und bimax).

lg janet

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Die Magensonde hat man bei größeren Kiefer-Ops eigentlich immer, da ja auch einiges an Blut abgesaugt werden muss.

In der Regel werden Magensonden allerdings am Ende der Narkose gezogen, zumindest kenne ich das so.

Ich denke, Magensonde (wie lange sie drinbleibt) und Blasenkatheter hängen eher von der OP-Dauer ab und davon, ob man auf der Intensivstation nachüberwacht werden muss, nicht so sehr von der Op-Methode.

LG........................................................................Anna

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Ich denke, Magensonde (wie lange sie drinbleibt) und Blasenkatheter hängen eher von der OP-Dauer ab und davon, ob man auf der Intensivstation nachüberwacht werden muss, nicht so sehr von der Op-Methode.

stimmt ... war allerdings über nacht auch auf der intensiv und hatte weder das eine noch das andere. ist - glaub ich - auch sehr krankenhausabhängig. :-D

lg janet

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hatte meine Magensonde in Bad Homburg auch bis abends um sieben oder so, wird also wohl auch immer individuell entschieden...

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Also ich kann nur sagen das mein erster KFO mich nach Münster schicken wolllte und mir erzählt hat, das bei einer OP mein Mund verdrahtet werden wird und noch viele andere Dinge worauf ich dann nein zur OP sagte.

Hätte er mir damals erzählt das andere KFC anders operieren ohne diese Verdrahtung, dann hätte ich die OP da wohl schon gemacht, ich habe erst über das Internet (Jahre später) erfahren das es auch anders geht, ich kam dann auf die Seite von Bad Homburg und habe gleich ein Termin gemacht, ich wußte aber auch nicht das außer Dr. K auch andere KFC nicht mehr verdrahten.

Aber da ich schon mit Dr. K gesprochen hatte wollte oder will ich mich dort nun operieren lassen, fand ihn sehr nett und kompetent.

Ich denke egal was für eine Methode (ob schonender oder nicht, besser oder schlechter) es kommt immer darauf an wie erfahren ein KFC ist.

Und ob du dich dort gut aufgehoben fühlst.

Lg Diana !

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