V-Chan

3mm-OK-Vorverlagerung am 15.Juni 2007

38 Beiträge in diesem Thema

Momentan bin ich recht fit. Fange also direkt mal an euch zu berichten wie's gelaufen ist letzte Woche.

15. Juni: Tag der OP

Von viel zu höflichen Anästhesisten und einer falsch liegenden Sonde

Da meine OP ja eigentlich bereits am 11. Juni sein sollte, ich aber Fieber hatte, betrat ich das Krankenhaus um Punkt halb acht ein zweites Mal.

Wieder waren 4 Freundinnen, meine Mama und mein Hasen-Glücksbringer-Stofftier namens Yuki mit von der Partie. Allein dieser wohl verhätnismäßig große Aufmarsch reichte schon, um die Blicke auf uns zu ziehen....

Anmeldung war im Erdgeschoss, dann ging's rauf auf die MKG in der 2. Etage. Hier gab ich den Wisch der Abmeldung bei derOberschwester ab und sie plazierte uns im Wartebereich. Zu wenig Stühle... aber naja, der Boden tut's auch mal ne Weile. Diese Weile erstreckte sich zu dann aber Stunden!! o__O

Jedoch muss ich zugeben, dass etwa alle halbe stunde ein spannendes Event die Runde auflockerte und unsere Gemüter erhellte! *Ironie*

I. Mein KC schneite vorbei und erkundigte sich, ob es mir denn gut ginge und ich bereit sei. Höflich! =)

II. Ein Pfleger kam und maß Blutdruck, Puls und Fieber-> 38,5°C!!

"Etwas hoch...", nuschelte er. "Das toppt sogar Montag", denk ich!

III. Pfleger kehrt zurück, hat mit KC gesprochen->OP findet statt. Gott sei Dank!

IV. Pfleger kommt bringt mir mein Hemdchen, Tranxilium und diese ultramoderne Unterhose.... ich sitz also mit Tasche und OP-Kleidung mehr oder minder im Gang.... Naja, war auch mal schön.

V. Schwester kommt und verkündet, dass mein Bett gleich kommt.

VI. Pfleger weist mich zu Zimmer 206.

=> Wie ihr seht: schwere Geburt, aber ich hatte mein Zimmer! Inzwischen war es fast halb elf.

Ich zieh mich um, schluck die Tablette, verabschiede mich von meinen Mädels (die mussten zur Zeugnisvergabe^^) und leg mich hin. Döse 'ne Stunde, bin dann wieder hellwach. Spitze! Noch eine durft ich nicht nehmen... ~__~

Gegen halb eins entschliesst man sich dann doch mal mich abzuholen. Meine Mama weint, ich sage sie solle sich keine Sorgen machen. Man nimmt mir eiskalt Yuki weg und vor dem Fahrstuhl kommt es zu einem Stau.... hm...dabei war nicht mal Freitag, der 13.! Wieso passiert nur so'n Mist?! Es kam nämlich noch schlimmer. (Ja, ich weiß, schlimm ist relativ und ich stell mich wahrscheinlich wieder nur an =( !)

Ich komme endlich an, muss aufs OP-Bett rüberrutschen und mein Anästhesist erwartet mich schon. Er schiebt mich zum OP. Sagt kein Wort... bin ich nicht gewohnt; letztes Jahr bei meiner Weisheitszahnextraktion hatte ich zwei so tolle!! Naja, er schiebt mich in den OP-Vorraum. (Übrigens OP 8. ^^) Sagt keinen Ton. Reißt mir mein Hemd bis zum Bauchnabel runter und verkabelt mich mit dem EKG..wieso denn auch sanft, wenn es brutal geht? Ich will irgendwas sagen, um diese bohrende Stille zu verscheuchen und frage, auf das EKG deutend "Piept das immer so schnell?!". Antwort: "Nur wenn das Herz schnell schlägt..!" Uiui, kann er sich nicht denken, dass meine Frage eigentlich implizierte "Ist das normal, dass es so schnell schlägt?". Egal.. sind eben Kerle.... von Frauenherzen keinen Schimmer. ;) Auch die Nadel wird mir wortlos und brutal in die Hand gerammt. Ich frage wieso in die Hand und nicht in den Arm; so wurde mir das vorher nämlich angekündigt. Auf eine Antwort seienerseits warte ich bis heute... ich kam mir so überflüssig vor! Als würd ich den total nerven, aber das ist sein Job! Wieso ist er so unfreundlich und ignoriert mich sogar? =( Aber dann: Er steht auf, geht in den Op und lässt mich allein da liegen!! Piep, piep... oh ja, mein Herzschlag sprang von 108 auf 120! Zwinge mich, nicht auf das emsige Treiben im OP und auch nicht die Folterinstrumente..äh.. Operationswerkzeuge zu achten. Ich bekam Angst! Vorher war ich ruhig, aber da allein zu sein... Naja, er kommt zurück, schließt eine Infusion an meinen Zugang. Darafhin startete ich einen letzten, verzweifelten Versuch der Konversation: "Das ist doch nicht das Narkosemittel?". Antwort:"Nein, das ist Mineralwasser!" -Öhm...ja....war das jetzt n Gag? Ich grinse unsicher...sag aber lieber nichts mehr. Ich bekam Nasentropfen in die Nase gejagt. "Wofür sind die gut?" -Keine Antwort. Er lässt mich wieder allein. Diesmal länger.

Ein zweiter Anästhesist betritt den Raum. Ich schöpfe Hoffnung. Er schnappt sich meine Akte und meint gnervt "Keine Eigenblutspende?". "Nein", sage ich. "Kein Blutbild??" "Hm...nein..auch nicht", jetzt wurd ich unsicher. Er gab mir das Gefühl ich sei Schuld. Naja, wie gesagt, bin eben empfindlich... =(

Er klärt mich auf "Es kann zu Blutverlust kommen...Infektion mit HIV und Hepatitis bei Blutkonserven...etc". "Ich weiß, bin Blutspender, habe A+.". Wieder werde ich ignoriert, da kommt weil's so schön ist der dritte Anästhesist und löst den zweiten ab, der noch meint "Ich geh was Essen!!". In der Zwischenzeit spritzt mir der erste ohne Vorwarnung das Narkosemittel, der dritte fragt "Sehr aufgeregt?", ich hab Tränen in den Augen und nicke. Er sagt etwas genervt "Nicht jetzt". Ich stammele eine Entschuldigung und kann nicht mehr atmen... endlich bin ich weg!!

*~*~**~*~**~*~**~*~**~*~**~*~**~*~*

Ans Aufwachen habe ich komischerweise nicht die kleinste Erinnerung....weiß nur noch wie ich auf die Bewachungsstation geschoben wurde und die Schwester mich änlächelte. Ich lächelte sogar zurück! Naja, ich döste und merkte nach und nach was da alles an und in mir hing: Blasenkatheter, Magensonde, Blutdruckmessgerät, O²-Clip, Zugang mit Infusion, Splint im Mund und Pflaster am Handgelenk. Ich bekam Eis. Hörte wie Bericht erstattet wurde. "Alles gut verlaufen,..." Ich döste weg. Wachte auf und eine Schwester meint "Wieso sagst du nicht, dass du blutest?" -Wie denn bitte, wenn ich schlafe!? Ich werd umgezogen und als es nicht aufhört kommt eine nette MKG-Ärztin, die ich schon von vorher kannte. Sie saugt ab... bah..ich will mich wehren, aber sie meint es sei fast vorbei und noch mehr Schläuche gefielen mir sicher noch weniger, als kurz absaugen. Dann bekomme ich eine Nasenfletsche!! Wah!! Was ist das? -Klingt übel! -Ist es aber nicht! Von einem Ohr zum anderen wurde Watte gespannt. Das war's. Ich schlafe weiter...also so halb. Jemand berührt meinen Arm und erschreckt mich beinahe zu Tode. Mein KC grinst und meint alle seien sehr zufrieden, kaum geschwollen, Blutung war nicht ernst und sei vorbei, Gummis, keine Drähte, fragt nach Schmerzen...gute Besserung..bis morgen, etc. Ich bin erleichtert und schaue aus dem Fenster. Meine Mama und Schwester kommen. Meine Mama wirkt erleichtert, meine Schwester etwas verunsichert. Sie fragen ob ich Schmerzen habe, hab ich aber nicht. Meine Mama meint meine Lippe wirke schön. Ich penn stolz wieder weg. Die Nacht bricht an und eine zweite Patientin kommt in meinen Raum. Sie schnarcht erbärmlich und schreit bei jedem Atemzug auf-nicht vor Schmerzen! Sie hat eine Schlafstörung! Neue Schwestern kommen, stellen sich vor, fragen nach Schmerzen, ebenso Ärzte... Ich schlafe nicht, es ist zu laut. Alle 20 Minuten springt mein Blutdruckgerät an. Es ist so hell! Eine laaange Nacht. aber ohne Schmerzen, Übelkeit oder sonstiges.

Oje, und das war gerade mal der erste Tag.... ich sollte vielleicht eine Kurz-Version schreiben, für die Leute, die gerne mal Freizeit hätten.... ~__~

16. Juni: 1. Tag Post-OP

Von der Umsiedlung und der lang ersehnten Erlösung

Meine Magensonde liegt falsch! Die eine Schwester zieht, die andere schiebt! Es ist widerlich! Kralle mich in mein Kissen und bekomme dann noch gesagt "Vielleicht müssen wir eine neue legen". Ich hätte jeden Wich unterschrieben, um das zu verhindern! Ärzte kommen, fragen, gucken in den Mund. Ich hab keinen Hunger fühle mich aber schwach. Die Frühschicht kommt, die Schwester will, dass ich mich waschen gehe!! Wie denn, mit all dne Geräten und nichts im Magen?! Ich sage nein. Sie erzählt hinterher den Schwestern der Station, ich habe auf Biegen und Brechen nicht gewollt, auch nach mehrmaligem Auffordern! Hallo?! Sie hat einmal gefragt! Ich wünschte ich hätte sprechen können!:evil:

Werde also abgeholt von den Stationsschwestern, die eine kenne ich schon. Ich stehe mit ihrer Hilfe auf und wanke ich mein neues Bett. Klappte ganz gut, aber war nicht so leicht. Ich winke der Frau mit der Schlafstörung neben mir zu, sie winkt zurück und lächelt und plötzlich komme ich mir so fies vor, weil ich nachts so sauer auf sie war, weil sie so laut war! Da kann sie ja nichs für... ='(

Naja, oben wird mir der Katheter gezogen. Tat nicht weh, die Schwester war nett und erklärte mir alles! Ich war froh meine Blase wieder für mich allein zu haben. Wieder wurde versucht Nahrung anzuschließen! Ging nicht -es wird gezogen und geschoben und es ist so eklig! Dieses Gefühl, ich merk alles von der Nase an bis runter in den Magen, sie spülen mit Wasser, es blubbert, läuft in die Nase.... das war das schlimmste von allem!

Meine Mama und Geschwister kommen, sie fragen wann sie rauskönne die Sonde und man sagt mir, sie müsse bis Dienstag bleiben!! Ich bekomm aber schlecht Luft, weil das Ding meine Nase verstopft. Durch den Mund konnt ich auch nicht atmen aufgrund der straffen Gummis. Abends kommt mein Chirurg und er weiß shcon, dass das Ding mir Probleme macht. Er meint, morgen käme sie raus und wir steigen auf Suppen um. Ich bin so dankbar! Nur noch eine Nacht. Er fragt so das Übliche während sich die Schwester im Hintergrund Handschuhe überstülpt... ich frage mich wieso.... sie kommt neben mein Bett und "Schau mir in die augen und atme tief ein". Verunsichert schaue ich zu meiner Mama und dem KC rüber und gucke ich dann in die Augen. Sie zieht die Sonde raus!! Meine Mama wirkt sehr erleichtert, mein KC grinst mich an und zwinkert. Er wollte, dass ich keine Angst davor habe, dass mir da wieder jemand dran rumzieht. Fand ich nett. :grin:

In dieser Nacht schlafe ich. Habe Nasenspray und meinen Yuki. Zudem Eis und meinen mehr als heiß geliebten MP3-Player!

17. Juni: 2. Tag Post-OP

Von Kreislaufzusammenbrüchen und Suppen

So ohne Sonde war es herrlich aufzuwachen! Zwei Schwestern kamen rein und schickten mich ins Bad zum Waschen. Das ging zuerst auch ganz gut. Dann wurde mir schwindelig, es kribbelte und war warm. Ich zog an dem Not-Seil, das da hing. Gerade noch rechtzeitig, denn ich kippte vom Stuhl, als die Schwester reinkam und mich auffing...was wenn ich auf meinen Kiefer gefallen wäre? Uiui...lieber nicht drüber nachdenken!

Sie wusch mir das Gesicht und rief Verstärkung. Ich bekam nicht viel mit...nur eins wusst ich: "Ich bin splitterfasernackt, so ein Mist!" Naja, schwupp, lag ich im Bett. Dafür dass ich aufgrund der Magensonde, die ihre Dienste nicht tat, seit Donnerstagabend rein gar nichts gegessen hatte, war das Aufstehen für meinen Kreislauf einfach zu viel.

Mir wurde verboten allein aufzustehen ich bekam ein neues Bett, Antibiotikum per Zugang und Frühstück. Schaffte nur ein paar Löffel und ein bisschen Wasser. Hatte keinen Hunger auf irgendwas. Wieder kam meine Mama mit meiner Schwester und meinem Bruder. Die machte in Foto, stelle ich euch noch rein, dann habt ihr was zu lachen. ;) Per Magnettafel erklär ich was passiert ist. Sie helfen mir was anzuziehen, war nämlich immer noch nackt. ;) Mein Chirurg kam und meinte das wird schon wieder, sei der Kreislauf und nichts anderes.

Fühlte mich herbe schwach. Nachmittags war mir sogar im Liegen richtig schwindelig! Mittag konnt ich nicht essen, weil ich nicht lang sitzen konnte. War richtig platt. Aber keine Schmerzen oder Übelkeit. Meine Mama kam wieder und machte sich Sorgen, fragte, ob man mir nicht was geben können, um den Kreislauf wieder auf Trab zu bekommen. Schwestern verneinten. KC war deshalb wohl etwas sauer, denn nachde er da war, bekam ich eine Infusion zur Stärkung! Die half wahre Wunder! Ich konnte sitzen und mich abends fast 2 Stunden (ebenfalls sitzend) mit Mama und meinem Onkel per "Magna Doodle" unterhalten!

Abends schaute ich "3 Engel für Charlie2" (nicht gerade mein Lieblingsfilm, aber besser als nichts^^) und machte mein Handy an. Es dauerte insgesamt sicher eine Stunde, bis ich alle Sms beantwortet hatte. Wurde zwar nicht gerade überschüttet, aber mit einer Hand tippt es sich schwerer. (links steckte ja der Zugang..uäh...) Alle waren erstaunt, dass ich ekine Schmerzen hatte. Gegen elf schlief ich ein. 7 Stunden Schlaf am Stück! Das tat gut!

18. Juni: 3. Tag Post-OP:

Wieso man aus dem eigenen Bett geworfen wird!

Chefarzt-Visite!! Oh mein Gott! 20 Ärzte in meinem kleinen Zimmer und ich kam mir selbst auch auf einma sehr klein vor....(und das lag nicht daran, dass die Schwestern bevorzugt "Kleine" zu mir sagten!) irre ich mich oder wurde sogar der Sauerstoff langsam knapp? ;) -Na gut, ich mag mich irren.

Ich werd vorgestellt. Mir wird in den Mund geguckt. Ich komm' mir vor wie ein Zirkuspferd, das man vorführt.. aber nun ja...alles sieht gut aus, ich könne vielleicht morgen nach Hause! -Oh!! Toll! Ich nicke heftig und alle lachen. Wieder sagt man mir, meine Schwellung sei nicht dick... und wieder habe ich das Gefühl, mir wird eiskalt ins Gesicht gelogen...egal...ich bekomme Frühstück. Kann sogar ein paar Löffel essen. Die Medizin schmecht grausam...ich schütte die Hälfte weg. Kann mich allein waschen und umziehen. Um halb zehn kommt meine Oma. Prompt werde ich zum Röntgen eine Etage tiefer gebeten. Ich frage meine Oma, ob sie mich begleiten möchte und sie kommt gerne mit. Find ich übrigens wirklich etwas riskant...einen Tag vorher bricht mein Kreislauf völlig zusammen und schon darf ich alleine durchs Treppenhaus laufen?! Naja, ging alles gut. Musste auch nur ~ 15 Minuten warten. Meine Oma ging um kurz vor elf, um elf Uhr kam der nächste Besuch. Drei Freundinnen, inklusive einer ihrer Freunde. Ich bekomme Blumen, die Abizeitung und alle neusten Infos. Ich selbst mache wieder Gebrauch von Magna Doodle und erkläre die OP.

Dann muss ich zur "Mundreinigung". Irgendwas haben die da am Draht des Splints gemacht!! Tat total weh am Gamen! *schüttel* Ansonsten sehe alles gut aus. Meine Temperatur liegt bei 38°....scheinbar habe ich Dauerfieber...

Komme zurück auf mein Zimmer. Erzähle wieder n bisschen..... Eine Freundin wird plötzlich blaß, sitzt auf dem Stuhl und ist bleich wie die Wand! Wir rufen sie, sie reagiert kaum! Ich drück den Schwestern-Knopf..einmal..und noch einmal... endlich kommt eine herbei geeilt und schaut mich an! Ich schüttle heftig den Kopf und zeige aufgeregt auf meine Freundin, die inzwischen auf dem Stuhl regelrecht in sich zusammen gesackt ist! Ich werd aus dem Bett gescheucht, meine Freundinnen helfen mir auf den Stuhl. Ich zitter und bekomm eine Decke. Meine Freundin liegt in meinem Bett und wird kopfüber gedreht (also das Bett nach hinten gekippt). Sie bekommt Wasser und Traubenzucker und ihr Blutdruck stabilisiert sich. Ich bekomme ein neues Bett. Wow! So eine Aufregung! Gegen 2 verabschieden sich alle. Zum Glück sind sie mit dem Auto da! Sonst hätte man sie wohlmöglich nicht so leicht gehen lassen. Ich schreibe Tagebuch, höre Musik und döse ein bisschen. Mittag schaff ich wieder kaum..aber den Apfelsaft vom Morgen trink ich! Lecker! Übrigens fiel aus Versehen meine Medizin um, als meine Freundin in Ohnmacht fiel! Schade. ;)

Um 17 Uhr kamen dann meine restlichen Freundinnen. Da ich gerade eine Zimmerpartnerin bekommen hatte, die erst vor ein paar Minuten aus der Narkose erwachte, machte ich klar, dass wir uns einen anderen Platz suchen mussten. Sie zogen mir meinen Morgenmantel an, trugen meine Magna Doodle Tafel und passten immer auf, dass ich nicht fiel. Irgendwie süß. ;) Eine meiner Freundinnen hat mich ürbigens nicht erkannt!!

Naja, wir finden in der Eingangshalle vier Plätze und ich schreib drauf los. Zeit ging sehr schnell um! Schwupp war es schon kurz vor sieben und meine Mama und Schwester durchquerten die Eingangshalle!

Im Zimmer war mein Essen bereits kalt... ich aß also nur etwas Kaltschale, die ja ohnehin kalt war und trank Bananen-Apfel-Saft! *lecker*

Abends....hm..war nichts besonderes mehr...KC kam vorbei und freute sich, dass es mir "1A-Spitzenklasse" gehe.

Wieder schlafe ich gut und ohne Schmerzen.

19. Juni; 4. Tag Post-OP

Vom Duschen und Bangen

Hm..scheinbar darf ich doch noch nicht heim. Ein anderer Oberarzt meint, "Alles super! Morgen ist dann die Entlassung". Naja, meinetwegen. Ich durfte duschen!!! *yeahi* Das war so toll! Hatte irgendwie Shampoo vergessen und musste Duschgel nehmen, aber Hauptsache kein Blut und keine Kaltschale mehr in dne Haaren! ;) Auch die Klebereste der EKG-Pads konnte ich abreiben. Dufte übrigens Zähne putzen! Ganz vorsichtig natürlich, aber es ging. Habe mir auf eure Tipps hin natürlich eine kleine geholt und das war auch gut so!! Oberlippe ist an einigen stellen taub, da komm ich nicht gut dran.

Muss wieder zum "säubern". Alles sieht gut aus, Nähte sind "perfekt". Ich bekomme Salbe für Lippen und Nase. Endlich ist auch das letzte bisschen Blut aus meinem Gesicht verschwunden! Aber langsam färbt sich meine linke Wange etwas gelb... naja, auch mal was Neues.

Ich dachte mit wird nochmal genauer gesagt, dass ich rausdraf und wann..und was ich beachten soll undso weiter... aber niemand weiß was. Mein KC kommt irgendwie auch nicht. Sonst war er immer da. Hm.... ich sitz rum, schreibe Tagebuch, höre Musik und bemitleide meine Zimmergenossin, die ständig von den Schwestern vergessen wurde. Zum Mittag gibt es grünliche Suppe...hab die nicht probiert..war mir irgendwie unheimlich...aber zum Glück gab's wie immer Auswahl und ich aß fast eine ganze kleine Schüssel mit Brühe! Boah, war ich stolz.

Nachmittags döste ich. Wurde von einem Pfleger geweckt, der Abendessen brachte. Ich bekam ein Gläschen, aber ich kann den Mund doch nicht öffnen!! Wie soll ich Brei essen?! ..Wie auch immer... ich blieb bei Brühe und vernachlässigte wieder keine Medizin. Mir wird davon so schlecht!! Und von der anderen branten meine Augen! Das Wichtigste war ja ohnehin das Antibiotikum, das es dreimal täglich per Infusion gab.

Ich speicher mal kurz und schreib gleich zu Ende......

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Das merkt man das du im Mom. recht fit bist, 2 Km langer Text.

Und ich hab noch nicht mal angefangen mit lesen.

Trotzdem alles Gute zur überstandenen OP und frohes Abschwellen noch.

LG Sven

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Valentina,

Du schreibst echt gut! Da bekommt man richtig Lust, sich unter's Messer zu legen :D

Ne, im Ernst, macht Spaß zu lesen!

Aber mal ne Frage: Warum konntest Du denn gar nicht reden? Ging das nicht wegen dem geschlossenen Mund oder wegen dem Splint?

Kann's mir gar nicht so richtig vorstellen!

Viele Grüße

Thomas

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hi valentina,

da hast du ja einiges erlebt im kh, war wohl auf jeden fall nicht langweilig ;-). ich freu mich auf jeden fall schon auf die fortsetzung.

bin ich froh, dass ich keine magensonde, katheter, drainagen u. sowas an/in mir drin hatte *buäh*.

lg janet

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP.

Wünsche Dir weiterhin gute Besserung und schnelles Abschwellen.

Übrigens, der Bericht ist bis jetzt super geschrieben. Freue mich darauf den Rest zu lesen!

LG Schnattchen8-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey, Du schreibst aber gut!!! Glückwunsch, das schlimmste hast hinter dir gebracht (ich meine nicht nur OP, sondern dass man sich erst net duschen darf und so). Wünsch Dir gute Besserung und dass Du möglichst schnell heim darfst. Halt uns auf dem Laufenden.

LG Leen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich finde deinen Bericht bisher auch sehr interessant und toll geschrieben, freut mich dass du schon wieder so fit bist.

Erhol' dich gut!

PS Das mit dem Sprechen interessiert mich auch - ich dachte man würde undeutlich Sprechen und es wäre anstrengend - aber dass es gar nicht geht?

lg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Valentina,

erstmal herzlich willkommen zurück! :-D

Solch blöde Anästhesisten, das gibts ja nicht!!! Ich hab total mit dir mitgefühlt beim Lesen.

Und das mit der Magensonde muss ja auch nicht so prickelnd gewesen sein, du Arme.

Ach ja, und wieso konntest du nicht sprechen? Ich konnte von der ersten (ok von der zweiten ;-) ) Minute an sprechen....

Naja, aber jetzt hast du's ja zum Glück hinter dir - und du klingst ja schon wieder ganz munter:-)

Zum Glück vergisst man die "schlimmen" Sachen sehr schnell.

Bin gespannt auf deine Bilder!

Lg Maria

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Valentina,

erstmal Glückwunsch zur überstandenen Op! Da hast du ja Einiges erlebt im Krankenhaus und es macht echt Spaß deinen Bericht zu lesen- freu mich schon auf die Fortsetzung! Anästhesisten sind übrigens so- habe noch keinen normalen getroffen (egal ob zu Patienten oder zu Kollegen...:wink:). Meiner hat übrigens nachdem er erfahren hat, dass ich aus dem Münsterland stamme gemeint, dass er gerne mal Bauernmädels schlafen legt...:roll:

Das mit der Magensonde klingt echt gemein und dass du nicht sprechen kannst find ich echt krass! Wie lang sollst du denn die Gummis noch so tragen? darfst du sie auch nicht zum Essen und Zähne putzen rausnehmen?

Wünsch dir jedenfalls schonmal Gute Besserung und dass du schnell wieder zu Kräften kommst! Mit so einer Verschnürung ist ja sogar das Trinken nicht so leicht oder?

Lieben Grußm

Eve

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Valentina !

Toller Bericht bis dahin, liest sich wie ein Roman ;) !

Wobei ich nicht erwartet hätte , daß Du so doofe Sache erlebt hast, Du klangst so positiv und munter.

Aber scheinbar steckt man sowas schnell wieder weg.

Bin schon sehr gespannt wie es weitergeht.

Viele Grüße

Jasna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Oh, ich muss zugeben es überrascht mich ziemlich, dass tatsächlich so viele Leute meinen Bericht gelesen haben! Freut mich natürlich sehr, aber ich dachte allein die Länge schreckt schon viel zu sehr ab.... Vielen Dank! :grin:

So, bevor ich weiterschreibe, beantworte ich mal kurz die Fragen.

Naja, der Splint ist drin und die Gummis rechts und links sind extrem straff. Bekomme die Zahnreihen kaum einen mm auseinander!! :( Bleibt sogar noch bis Mittwoch so, rausnehmen darf ich sie nicht! Mein Chirurg meint, dass er sie lockern würde, wenn ich gar nicht klarkäme, aber er rät dazu, sie so straff zu lassen. Das sei ideal. Schon komisch, dass es bei euch allen nicht so war! Wie gemein. ;)

Essen?! Ha, das sprecht ihr was an! Ich kann Suppe..oh..Pardon! Ich meine natürlich Brühe schlürfen! Nicht mal cremige Suppen oder Alete krieg ich vernünftig durch. Zum Glück kochen meine Oma und meine Mama echt gute Brühen bzw sie kochen kräftige Suppen und gießen mir die Brühe ab. Das gibt n bisschen Kraft.

Mein Speiseplan besteht demnach aus: -Brühe, Saft, Tee und Wasser. Und das noch sechs Tage... habe schon 3kg abgenommen... was mich aber eigentlich am wenigsten stört, wenn ich ganz ehrlich bin. :mrgreen:

@ eve: Wow, das ja mal ne herzallerliebste Ansage mit den Bauernmädels! :???:

Hm..hoffeich habe nichts vergessen..wenn doch..brüllen!

Weitere Fragen könnt ihr natürlich immer gerne stellen.

Und weiter im Text....

20. Juni: 5. Tag Post-OP

Wieso mundtoten Patienten fast der Geduldsfaden reißt und für welch entzückendes Untensil ich 20 Euro Pfand hinterlassen durfte

Ich wachte früh auf. Schätzungsweise gegen halb sechs. Der Wecker, den meine Oma mir am Montag mitgebracht hatte, tickte so laut, dass ich schon am Vortag genervt die Batterie herausgerissen hatte. Ganz sanft natürlich. ;) Mein Handy wollte ich nicht anschalten, da ich (kindisch wie ich bin) da viele anhänger dranhabe und unter anderem auch ein Glöckchen. Wollte meine Zimmernachbarin nicht stören. Zurück zum Thema.... ich lag also wach und konnte einach nicht mehr schlafen. War schon etwas nervös, weil ich ja vielleicht nach Hause durfte. Lag da..und lag da und lag auch mindstens eine Stunde später immer noch da... Endlich ging die Tür auf und die Schwster kam mit dem morgendlichen "Leckerchen" in Form von Antibiotikum herein. Wie sollte es am (wahrscheinlich) letzten Tag auch anders sein, lief es nicht. Nachdem die Nadel mindestens ein Dutzend Mal hin und hergeschoben und gezogen wurde, und ich meinen Arm sowohl hoch, als auch runter und zur Seite halten musste begann die Flüssigkeit endlich zu tropfen und ich spürte das vertraute Gefühl, wenn das Zeug einem in den Arm hineinläuft.. ist ja nicht unbedingt unangenehm, aber fühlt sich komisch an! ^^ Ich smste meinem Bruder mit der freien Hand und versichterte, dass ich mich umgehend melden werde, wenn ich genaueres über meine Entlassung wüsste. Überraschend schnell war auf einmal das Antibiotikum durchgelaufen und ich konnte kurz ins Bad. Zurück in meinem Bett kam eine junge Schwester rein und fragte "Du wirst heute entlassen, oder?". Ich werde ein bisschensauer und denke "Hm... woher soll ich denn das wissen, mir sagt ja niemand was?!!". Ich beschliesse auf Risko zu gehen und nicke eifrig. Sie nickte ebenfalls und sah ein wenig unentschlossen aus, schließlich sagte sie aber ohne weitere Umschweife "Na dann muss ich dir schon mal dein Bett wegnehmen!". o__O >Es war kurz nach halb acht!< Skeptisch stehe ich auf und setze mich auf einen Stuhl and den Tisch in unserem Zimmer. Zum Glück ging es meinem Kreislauf ja wieder gut, und nicht nur im Kreis konnte ich laufen, sondern auch geradeaus. ^__~ Da saß ich nun.... wartete zur Abwechslung mal. Dann war Visite (es waren auch bloß 3-4 Ewigkeiten vergangen ;) ). Den Oberarzt kannte ich schon von meinem allerersten Termin in der MKG. Einer der ganz symphatischen und vor allem herzlichen Sorte, wenn ihr versteht was ich meine.... er schaute mir nicht mal in den Mund sondern fragte mich (mich, die Patientin!!), ob heute meine Entlassung sei. Mit hochgezogenen Brauen nickte ich und zuckte zugleich mit den Schultern. Er ist doch der Arzt oder hab ich was verpasst? Naja, er sagte der Oberschwester ich könne gehen und in einer Woche in die Sprechstunde bei meinem KC zum Fädenziehen kommen. Schon waren die zehn Ärzte auch schon wieder aus dem Raum. Und ich saß wieder da... scheinbar durfte ich ja gehen, aber einfach abhauen?! Allein ging das eh nicht.... Ich zieh mich an, fange an zu packen. Irgendwann kommt eine Schwester und zieht mir den Zugang! Das war toll!! Auch die letzte Nadel war raus aus meinem Körper! Freiheit! ^^ Naja, dann saß ich wieder rum und niemand konnte mir genaueres sagen mal davon abgesehen, dass ich ja selbst auch nur schreiben und nicht reden konnte. Dann kommt eine Schwester und fragt "Werden Sie abgeholt?". Ich nicke. "Wann denn?" Hallo?! Mir sagte man doch nicht, dass ich mich direkt vom Acker machen darf! Mittagswollte nämlich der KC nochmal vorbeikommen! Daher dachte ich, ich müsse eventuell noch warten. Per Magna Doodle machte ich mich verständlich, aber sie winkte ab und meinte ich dürfe gehen. Dann kam mal wieder was ganz Tolles:

Sie fragt "Sie können nicht sprechen?" (Und das nach fast 4 Tagen, die sie mit mir verbracht hat!). Ich schüttel schon ein wenig genervt den Kopf. Dann: "Wollen sie nicht zu Hause anrufen?" :roll: Ich deute nur wild auf meinen Mund!! Gebe ihr schließlich die Nummer meiner Mama und sie ruft für mich an. Ich packe zu Ende und werde noch 2-3 Mal mit meinen heiß-geliebten Doppelfragen bombadiert, während ich die Beine anziehen muss, um die emsige Putzfrau nicht zu stören. Meine Mama kommt und sucht vergebens mein Bett. Sie regelt den Papierkram mit der Oberschwester und kommt dann zurück, um mich zu holen. Gerade hat sie mich überzeugt, dass ich meine schönen Blumen nicht mitnehmen darf, weil das Unglück bringe, da eilt die Schwester herein und hält uns eine Plastiktüte unter die Nase. Erklärung: Da ich die Gummis noch behalten muss, ist es Pflicht, dass man ein ..ich sag mal Utensil , um die Spannung zu steigern... hat, mit dem man diese im Notfall zerschneiden kann. Meine Mama nimmt das Tütchen an, und 20 Euro wechseln als Pfand ihren Besitzer. Jetzt ist sie es, die die Augenbrauen hochzieht und mir die Tüte zeigt! Meine Zimmernachbarin setzt sich überrascht auf. Ich dachte ja, ich bekäme eine kleine Schere, so wie ich sie auch hier im KH immer an meinem Bett hatte! Aber: ich bekam eine Zange!! Und nicht mal eine kleine!! Das Ding ist.. naja, ich könnte damit ohne Probleme die Gitterstäbe des Käfigs meines Kaninchens durchknipsen!! Ich frage mich erstens "Wie zur Hölle soll ich damit im Notfall die Gummis treffen und nicht meine halb Taube Lippe oder die Drähte der Spange?" und zweistens "Ist das Krankenhaus so gut versichert, dass sie mir so'n Ding mitgeben können?". Zugegeben, ersteres beschäftigte mich mehr. Die Zange ist übrigens wirklich Pflicht! Inwzischen habe ich aber auch eine kleine Nagelschere, die ich im Notfall zu Rate ziehen würde. Schwester murmelt "Gute Besserung" und rauscht hinaus. Ich drücke alle Daumen für meine Nachbarin und sie wünscht mir auch alles Gute. Ich hoffe auch sie darf bald raus. Ich trag Yuki, mein Kissen und Magna Doodle, meine Mama meine Tasche. Meine Blumen lasse ich zurück.

Draußen! Wow, frische Luft! Himmel, Wiese, andere Menschen!! sogar die Sonne scheint, aber genießen kann ich das ja wegen der erhöhten Entzündungsgefahr nicht so ganz. Egal, bin sehr froh, dass es vorbei ist und das sogar schneller und angenehmer als erwartet! =)

Ich mach auch mal ein Fazit, für alle, die den Bericht zu lang finden... was ich sehr gut nachvollziehen kann!!

Was echt nicht sehr schön war

- die Magensonde (reiht sich bei den schlimmsten Erfahrungen ever ein!)

- der unhöfliche Anästhesist (wer keine Panik hat, bekommt schnell welche)

- das Zimmer war sehr hell und die Vorhänge dünn.. (jaja, ich bin eine Erbenszählerin!)

- die etwas unpersönliche Behandlung (wieso bekomm ich Wackelpudding, wenn der Mund nicht aufgeht und warm werde ständig Doppelfragen gefragt?) ->Dazu muss ich sagen... der Großteil der Schwestern war super nett und auch lustig! Nur manchmal kam ich mir ein bisschen blöd vor, wenn ich auf keine Frage antworten konnte, und sie mich weiterhin erwartungsvoll anstarrten.

Worüber ich mir umsonst Gedanken gemacht hatte

- Katheter (spürt man nicht und nicht aufstehen zu müssen am ersten Tag war toll!)

- Zugang (den spürt man nach einiger Zeit kaum noch)

- Schmerzen (hab die Medikamente schon ab Montag nicht mehr genommen und bis heute (Do) rein gar keine Schmerzen gehabt) *3-mal-auf-Holz-klopft*

Mein aktueller Zustand:

- schon etwas abgeschwollen, nur noch links etwas gelblich

- Kreislauf ist top, aber ich fühl mich etwas schwach, weil ich ja praktisch nichts esse

- Schmerzen habe ich keine und schlafen kann ich gut (abends um elf werd ich schon müde!!)

- Würde die OP jederzeit wieder machen, auch wenn ich natürlich das Endergebnis noch nicht kenne. Aber allein das Gefühl im Mund ist gut, meine Zunge schlägt nicht mehr oben an. :grin:

So, meine Mama kocht gerade für mich und es riecht schon gut. Habe richtig Hunger.... >__>

Hat jemand noch gute Tipps gegens Abschwellen? ^^

Fotos und lustige Zitate adde ich morgen noch! Dann habe ich fertig, glaub ich! =)

Viele Grüße an alle und Entschuldigung für die Tippfehler!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Tja was soll man da noch sagen - auch der 2. Teil deines Berichts ist super gelungen - ich finds toll dass du die OP jetzt schon positiv siehst und wünsche dir weiterhin alles Gute!

lg

ps Das mit dem Sprechen interessiert mich doch noch - hast du es versucht - wars so undeutlich dass man nix verstehen konnte oder hast du keinen Ton rausgebracht - sry ich kann mir das gar nicht vorstellen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Guten Abend Feigling! =)

Naja, ich bekomme den Mund einfach nicht auf! Die Zunge stößt beim Versuch zu sprechen gegen den Splint, da versteht man rein gar nichts, wenn der Mund zu ist!

Brühe ziehe ich irgendwie durch, aber wie gesagt; schon cremige Suppen "passen" einfach nicht. Ich fühl mich, als bestünde ich bald nur noch aus Wasser. Scheinbar will mein KC, dass ich praktisch eine Nulldiät halte....8)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hi valentina,

das mit den gummis kann ich ja nachvollziehen und sprechen geht bei mir zur zeit gar nicht, glücklicherweise gings mir im kh ja anders, da hatte ich am anfang gar keine gummis drin und dann erst ab sonntag gummis mit denen ich allerdings noch reden konnte.

inzwischen geht ja bei mir auch nichts mehr reden- und essentechnisch. brühe (wehe da ist ein körnchen drin!) ist auch meine neue leibspeise bzw. einzige speise. glücklicherweise darf ich ja den gummi jetzt raustun zum essen, allerdings hat mir heute mittag dann nachdem ich den gummi wieder reingetan habe, wieder alles wehgetan ... muss ich mal morgen nochmal testen. heute abend war ich zu feige. :-?

warum willst du denn tipps "gegen das abschwellen"? ich hätte gerne tipps fürs abschwellen ;-) sorry

lg und gute nacht

janet

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey Du,

herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP :)

Dein Bericht ist echt toll, beide Teile :)

Du hast ja echt eine ganze Menge erlebt im Krankenhaus!

Das mit dem Sprechen ist echt blöd. Ich konnte den ersten Tag ja auch nicht sprechen, aus dem gleichen Grund wie du, aber mir wurden dann am 2. tag zum Glück die Gummis aufgeschnitten. Komisch, dass es bei Dir so lange dauert. Wünsche Dir, dass Du die Tage auch noch gut überstehst und dann wenigstens ein bissel mehr essen kannst! :)

Also gute Besserung und gutes Abschwellen!! :)

Liebe Grüße

Becky

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Naja, der Splint ist drin und die Gummis rechts und links sind extrem straff. Bekomme die Zahnreihen kaum einen mm auseinander!! :( Bleibt sogar noch bis Mittwoch so, rausnehmen darf ich sie nicht! Mein Chirurg meint, dass er sie lockern würde, wenn ich gar nicht klarkäme, aber er rät dazu, sie so straff zu lassen. Das sei ideal. Schon komisch, dass es bei euch allen nicht so war! Wie gemein. ;)

Hallo Valentina!

Ich musste den Splint auch eine Woche lang ohne Unterbrechung tragen, mit den gleichen Argumenten des Chirurgen. Ab der 2. Woche durfte ich das Teil dann zum Essen und Zähneputzen rausnehmen und nach 4 Wochen war Schluß mit dem widerlichen Teil. Trage jetzt nur noch je einen seitlichen Führungsgummi. Meine OP war vor 7 Wochen.

Eine Magensonde hätte ich mir allerdings gewünscht. Habe das Blut, das bei der OP in den Magen fließt nicht vertragen und einen ganzen Tag lang erbrochen, toll so frisch operiert mit Drainageschläuchen in den Mundwinkeln. Die nächsten 3 Tage bekam ich dann Mittel gegen Übelkeit, weil mir immer noch ständig schlecht war.

Wünsche Dir weiterhin gute Besserung.

LG Jasmin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Valentinna und Janet,

ich hab die zweite Woche post OP, in der ich Gummis an den Frontszähnen hatte, auch die Zähne nicht auseinanderbekommen8)

Trotzdem konnte ich sprechen (natürlich etwas undeutlicher mit zusammengepressten Zähnen).

Wieso geht das bei euch nicht?? Würd mich nur mal interessieren...

Ich muss dazu sagen, dass ich keinen Splint tragen musste - liegt es vielleicht daran?

Lg Maria

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hey maria,

ich habe auch keinen splint mehr drin aber an sprechen ist trotzdem nicht zu denken. ich meine ich kann schon ein bißchen was rauspressen und wenn mir der andere gegenübersteht kann ers, wenn er sich anstrengt, auch verstehen aber das nenne ich nicht sprechen. ich würde halt gerne telefonieren, weil ich hier alleine rumhocke (gott sei dank gibts internet :mrgreen:) und das schon langweilig ist. außerdem wenn ich dann versuche zu spreche, tut mir wieder alles weh, lass es also auch lieber bleiben.

lg janet

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke für eure Antworten und Glückwünsche!

:grin:

@ Janet: Und ich dachte schon, ich sei die einzige Erbsenzählerin hier. 8) Ich meine natürlich "für's Abschwellen". ^__^/

@ Becky: Ja, irgendwie haben die meisten hier kürzere Erfahrungen mit so straffen Gummis gemacht... Momentan halt ich's noch aus mit Brühe, aber bis Mittwoch ist es noch ne ganze Weile....

@ Minchen: Oha, dann ist dein Chirurg da wohl genauso streng wie meiner! Vielleicht haben sie zusammen studiert. :grin:

Übelkeit ist natürlich echt blöd!! Davor hatte ich vorher auch große Angst, gerade weil der Mund ja versiegelt ist.

Sind Drainagen eigentlich sehr schmerzhaft?

@ Mayi: Kann gut sein, ich denke der Splint trägt einen sehr großen Teil dazu bei, dass ich nicht sprechen kann. Meine Stimme und die Töne, die ich zu Worten Formen will, prallen irgendwie daran ab. Die Zunge stößt davor und irgendwie geht da echt gar nichts! Egal, bin zuversichtlich, dass ich Mittwoch wenigstens von den straffen Gummis erlöst werde!

@ Janet: Ohne Internet wär's echt viel schwerer!! Allein weil es dann ja dieses Forum nicht gäbe. ;)

Besuch empfinde ich als recht anstrengend (schreiben, mit dem Mondgesicht nicken, etc..) Also treffe ich meine Freunde eben verstärkt online. ^.^

Mir geht's nach wie vor sehr gut. Aber was mich irgendwie beschäftigt... ich kann den Mund ja echt nicht öffnen, also kann ich auch meine inneren Zahnflächen nicht putzen, und auch Zunge und Gaumen nicht!!

-> Das kann doch nun wirklich nicht gut sein? Auch wenn ich natürlich immer brav die Mundspülung benutze... fühle mich irgendwie so unsauber... :(

Wenn die Fäden draußen sind, darf man doch Milcheis essen, oder nicht? Darauf habe ich Appetit! 8)

Liebe Grüße,

Valentina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Sind Drainagen eigentlich sehr schmerzhaft?

Nein, die Drainagen waren nicht schlimm, kamen auch am Tag nach der OP raus, hat nicht weh getan, nur ein leichtes Ziehen.

Wenn die Fäden draußen sind, darf man doch Milcheis essen, oder nicht? Darauf habe ich Appetit! 8)

Warum solltest Du mit Fäden kein Milcheis essen dürfen? Sollst Du generell keine Milchprodukte essen? Ich habe mich von Trinkjogurt und Fresubin ernährt. Fäden wurden gar nicht gezogen, die haben sich nach ca. 4-5 Wochen von alleine aufgelöst.

LG Jasmin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi du, oh mann, wie ich sehe, sind überall diverse Regelungen bezüglich Essen, durfte nämlich am zweiten Tag Milchprodukte essen.. Gegen Abswellen kann was empfehlen, was mir sehr gut geholfen hat: Retterspitzumschläge! Stinkt wie die Pest, hab aber ab den vierten Tag fleißig abgeschwollen. Du kriegst das Zeug in der Apotheke, ist rein pflanzlich. Bei mir gab es aber schon ab den 3 Tag Post-Op im Krankenhaus...

Wünsch dir weiterhin gute Besserung und LG

Leen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Huhu Minchen! Stimmt genau, bis die Fäden draußen sind, sind Milchrodukte für mich tabu. War bei den Weisheitszähnen auch schon so... aber echt komisch, dass es nicht überall so zu sein scheint?! :-? Gegen Trinkjoghurt und Molke, hätte ich auch rein gar nichts einzuwenden momentan! :-D

Hi Leen! Ui, ein heißer Tipp!! Dankeschön!

Gestank macht mir nichts, solange ich dadurch meine Wangenknochen mal wieder zu Gesicht bekomme. ^^

Werd' gleich mal morgen meine Mama in die Apotheke schicken. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Huhu Minchen! Stimmt genau, bis die Fäden draußen sind, sind Milchrodukte für mich tabu. War bei den Weisheitszähnen auch schon so... aber echt komisch, dass es nicht überall so zu sein scheint?! :-? Gegen Trinkjoghurt und Molke, hätte ich auch rein gar nichts einzuwenden momentan! :-D

Hi Leen! Ui, ein heißer Tipp!! Dankeschön!

Gestank macht mir nichts, solange ich dadurch meine Wangenknochen mal wieder zu Gesicht bekomme. ^^

Werd' gleich mal morgen meine Mama in die Apotheke schicken. ;)

Hi Valentina

Wer hat Dir denn diesen Floh, bzgl. keine Milchprodukte, ins Ohr gesetzt:confused:

Ich habe bereits einen Tag nach der OP Milchshakes im Krankenhaus bekommen.

Wenn Du sicher sein willst, dann verwende H-Milch. Die ist ultrahocherhitzt um alle Keime abzutöten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Guten Morgen! =)

@ mmtarget: Ehrlich? Sogar im Krankenhaus durftest schon Milchprodukte? Hm... ist ja echt verwunderlich und ärgerlich , dass es mir wieder verboten wird! :twisted:

@ Leen: Danke der Nachfrage! :grin:

Mir geht's wirklich gut, aber zugegeben: gestern habe ich es etwas übertrieben und ziemlich heiß geduscht. Das fand mein Kreislauf nicht so prickelnd und hat sich aus Rache beinahe wieder verabschiedet. Hab ganz schnell die Füße hochgelegt, etwas Wasser getrunken und gewartet bis es aufhörte zu rauschen in meinen Ohren. Gerade noch mal gut gegangen! :o

Inzwischen bin ich im Allgemeinen ganz guter Dinge; der Mittwoch rückt näher und näher; da werden ja endlich die Fäden gezogen und die Gummis gelockert! Dann darf ich Brei essen und besonders auf Joghurt und Eis habe ich wirklich Appetit! Und Sprechen und telefonieren möcht ich natürlich mal wieder!

Bisher habe ich schon gute 5 Kilo abgenommen. Am Bauch sieht man das sogar ziemlich stark. Wird nur leider schnell wieder drauf sein, sobald man mir erlaubt mehr zu essen, als klare Brühe. ;) Schade! =(

Schmerzen habe ich keine! Musste meine (eigens gekauften Schmerztabletten) bisher nicht anrühren. Aber sie liegen immer in meiner Nähe.... bin da eben trotz allem ein Angsthase. :???:

Was die Schwellung angeht: ich fühl mich nicht mehr gaaanz so sehr wie ein Kugelfisch, aber merke/sehe(!) sie schon noch recht deutlich. Morgen zeig ich euch dann wieder neue Fotos zum Vergleich mit denen von Freitag. ^^

Hoffe euch allen geht's gut und ihr habt einen schönen Sonntag!

Fröhliches Abschwellen an alle, die momentan auch ihre Zeit als Mondgesicht durchmachen!

Liebe Grüße,

Valentina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden