FrauHolle

Es gibt Hoffnung für KFO Geschädigte - Warnung an alle die eine Behandlung planen!

53 Beiträge in diesem Thema

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Im großen und ganzen stimme ich Frau Holle zu. Ich sehe die Sache nur etwas pessimistischer: Zunächst behandelt kaum ein Arzt gerne vorgeschädigte Patienten. Oft sind nach verpfuschten KFO-Behandlungen irreparable Schäden vorhanden (Wurzelresorptionen, abgebaute Gingiva und Alveolarknochendefizit), die eine weitere KFO-(vor)Behandlung schwieriger bis unmöglich machen. Alternative Korrekturmöglichkeiten zur KFO-Vorbehandlung wie Korrekturen der Zahnstellung durch Alveolarknochen-OPs, werden soweit ich Einblick habe, nicht nur selten durchgeführt, sondern sind gerade für einen Patienten der Geld an den Pfuscher verschleudert hat, unerschwinglich.

Gerade allen Österreichern, die keine großen finanziellen Reserven hat, muss ich aufgrund meiner Erfahrungen dazu raten, sich eine KFO-Behandlung lange und gut zu überlegen und beim geringsten Zweifel davon Abstand zu nehmen. In Österreich regiert nach wie vor Freunderlwirtschaft und deshalb ist auf Justiz, Ärztekammer und Patientenanwälte (die man besser in "Ärzteanwälte" umbenennen sollte!), und KFO-Vereine überhaupt kein Verlass. Unter Ärzten (Humanmedizinern) in Österreich haben Kieferorthopäden übrigens einen sehr schlechten Ruf: Ein Bekannter meines Vaters, ein sehr angesehener Röntgenologe, hat selbst gesagt, dass er seinen Kinder niemals die Ordination eines KFO betreten werden.

Ich selbst war bei mehreren auch sehr bekannten KFOs in Österreich, hatte regen Austausch mit anderen Pfuschopfern und es verstärkt sich der Eindruck, dass sorgfältige, gewissenhafte nach dem Stand der Wissenschaft durchgeführte Behandlungen, Behandlungen bei denen vom Anfang bis zum Ende alles 100%ig passt, wirklich eher die Ausnahme darstellen. Beginnend bei "Kleinigkeiten" wie mangelnder Aufklärung und ständiger Behandlungsverlängerung (Behandlungen >8 Jahre), über Behandlungen durch Assistentinnen bis zu wackelnden Zähnen Jahre nach Behandlungsende und Verlust aller Zähne durch Wurzelresorptionen, ist mir durch Geschädigte, Anwälte, KChs und sorgar KFOs vieles zu Ohren gekommen.

Oder schaut doch dem KFO selbst auf die Zähne: Viele haben offenkundig unkorrigierte Engstände, Distalbisse...

Ich möchte aber auch niemanden, der Beschwerden hat oder mit dem Aussehen seiner Zähne unzufrieden ist, davon abhalten etwas daran zu ändern. Es gibt gewisse Feinheiten, auf die man vor Behandlungsbeginn achten sollte, denn die Kluft zwischen dem, was Kieferorthpädie theoretisch kann und soll und das, was alltäglich in KFO-Praxen passiert, ist erschreckend groß. Gute KFOs gibt es zwar, doch sie sind wohl sehr dünn gesäht.

Was mich persönlich sehr wundert, ist eigentlich, dass MKGs, die stille Notiz davon nehmen und häufig KFO-Pfusch korrigieren, der institutionalisierten Fehlinformation der Öffentlichkeit durch KFOs nicht mehr Einhalt gebieten.

Wer fragen hat, kann sich gerne jederzeit an mich wenden.

lg,

Iris

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Hallo Frau Holle, das hört sich ja an wie aus dem Märchenland.

Wollen wirs mal hoffen, dass das Gute von oben kommt:mrgreen: .

Allerdings bin ich anderer Meinung, was Aussehen und Funktion angeht:

-

Zitat:---Der Grund eines jeden, wenn er sich von selbst einer solchen Behandlung unterzieht, ist in erster Linier in der Ästhetik zu finden.

-

Da denke ich, ist es gar nicht eindeutig. Die Patienten wollen wieder richtig zubeißen, oder haben Folgebeschwerden durch den falschen Biss. Die Frage ist hier nicht, war das Ei oder die Henne zuerst da. Es geht auch nicht um eine Schönheits- OP, sondern wie schon tausendfach gesagt, weil die KK zahlt, es geht um die Gesundheit und um Folgeschäden.

Manche machen aber auch eine Schönheits OP draus:mrgreen: .

Frau Holle, Ihr Beitrag hört sich nach einer------versteckten Schleichwerbung - ärztlicher Art an, die ein bisschen an der Oberfläche der Patienten rumkratzen könnte.

Wenn Sie helfen wollen, fänd ich es gut, wenn sie konkreter würden. Das ganze Leben ist sensibel und man kann viele Fehler machen. Dieses Forum ist aber dafür geschaffen einfach Berichte zu lesen, damit grobe Fehler gemieden werden. Es gibt leider auch Fehlbehandlungen, die aber zum Glück die Ausnahme bleiben. Sonst hätte ich zumindest in den letzten Jahren vermehrt etwas in den Zeitungen oder Radio oder Fernsehen mitbekommen. Das war aber Fehlanzeige, Zahntechnik und das Handwerk, darüber wird ja auch sehr wenig drüber berichtet, obwohl das auch ein Teil des Gesundheitswesens ist. Es scheint also ganz positiv mit der KFO zu laufen.

Ich würde es mir aber auch wünschen, dass man den schlecht behandelten Patienten auch mehr Aufmerksamkeit widmen würde, denn dann gäbe es eine bessere Vertretung und Richtigstellung der Sachlage. Gruß matteo:-|

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Ich kann Frau Holle da nur zustimmen. Es entspricht nunmal leider der Tatsache, dass die meisten Kieferorthopäden (aber auch einige Kieferchirurgen) nur auf den Biss schauen und das Gesicht als solches völlig aussen vor lassen. Mit den Folgen muss dann der Patient alleine zurechtkommen...Ich kann daher auch wirklich jedem raten, sich einen KC zu suchen, der sowohl funktionell als auch ästhetisch sein Handwerk versteht. Denn ist man wirklich nicht zufrieden mit dem Ergebniss gibt es nur sehr sehr wenige Ärzte, die einen voroperierten Kiefer (vor allem UK) überhaupt wieder operieren können.

Ich denke nícht, dass es sich hier um Schleichwerbung für einen Arzt handelt, sondern Frau Holle den geschädigten Patienten einen Hoffungsschimmer geben möchte, indem sie uns mitteilt, dass es einen Arzt gibt, der geschädigten Fällen wieder helfen kann. Dafür sollten wir ihr doch eigentlich dankbar sein! Da ich leider nur einen KC kenne ( und ich möchte behaupten, dass ich im letzten Jahr einige kennengelernt habe), für den solche Re-op´s (sowohl bei misslungener Kieferorthopädie als auch Kieferchirurgie)Routine sind, kann Frau Holle nur Prof.Dr.Dr.Sailer aus Zürich meinen.Wenn ich mich da täusche korregiere mich bitte.

Ich glaube niemand in diesem Forum würde sich einer Kieferop unterziehen, wenn er gesagt bekommen würde, dass er nach der OP schlechter aussehen würde als vorher (so viel zum Thema Ästhetik). Dies würde den Patienten so abschrecken, dass er versuchen würde mit der Fehlstellung zu leben unabhängig davon ob die Kosten die GKV übernimmt oder nicht. Das es angeblich wenige Fehlbehandlungen gibt weil man nichts davon in Zeitschriften etc. liest finde ich etwas blauäugig. Gerade Patienten, die mit ihrem Gesicht nach einer OP nicht zufrieden sind leiden so stark darunter, dass sie sich von ihrem ganzen sozialen Umfeld abschotten. Man traut sich noch nicht mal vor die Haustür aus Angst jemand könnte einen ja sehen mit diesem "Gesicht".Der Punkt das es dann auch noch ein Wahleingriff ist verstärkt diesen Effekt zusätzlich.Das Gesicht ist das individuellste was ein Mensch hat. Dies kann man nicht mit einer verpfuschten Brust-op vergleichen, denn diese sieht ja kein anderer ausser der Bertroffene selbst.

Ich finde es toll von dir Frau Holle, dass du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt.

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Manche machen aber auch eine Schönheits OP draus .
Jeder kieferorthopädische und vor allem jede kieferchirurgische Behandlung bringt, auch wenn sie aus funktionellen Gründen durchgeführt wird, (zumindest geringfügige) ästhetische Veränderungen mit sich. Im Normalfall sollte diese "Nebenwirkung", die ästhetische Veränderung, positiv ausfallen. Kommt es zu gesichtsästhetischen Einbußen stellt dies immer eine enorme Belastung dar, da sich ein Mensch normalerweise mit seinem Gesicht identifiert und mit anderen kommuniziert.

Sonst hätte ich zumindest in den letzten Jahren vermehrt etwas in den Zeitungen oder Radio oder Fernsehen mitbekommen.
Tut mir leid, aber das ist ein wirklich schlechtes Argument. 1) Ziehen sich ästhetisch geschädigte Menschen meist zurück und wollen, dass niemand die Veränderung bemerkt. (Manche trauen sich nicht mal mehr aus dem Haus!) Wie sollten also die Medien davon erfahren nachdem es weder in Österreich noch in Deutschland eine Stelle gibt (so wie zB. in Kanada) die Behandlungsfehler registriert?

2) Haben die Kieferorthopäden scheinbar eine enorm starke Lobby und Schleichwerbung findet man überall. Zumindest in Österreich trägt jedes vierte "Grinsgesicht" auf Plakaten Brackets. KFOs (zumindest in Österreich) sorgen auch für Medienpräsenz in diversen Magazinen. Die Botschaft: Personen jeden Alters können behandelt werden. Dabei wir meiner Meinung nach ziemlich unseriös gearbeitet: Während zB. plastische Chirurgen in Interviews sehr wohl auch auf Risiken hinweisen, ist in der Öffentlichkeit meines Wissens nach von Risiken der KFO NIEMALS die Rede gewesen.

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Hey ihr beiden, schön dass ihr einer Meinung seid, aber die Argumentation hört sich eher nach wenig Selbstbewußtsein an, wenn man wegen seinem sich nicht eingestehendem Gesicht vor die Tür traut.

Die äußerliche Schönheit mag auf den ersten blick interessant sein, aber sich mit einer Person zu unterhalten, sie zu mögen und sie zu lieben hat nichts mit Aussehen zu tun. Ich verstehe aber, dass das den Frauen eingebleut wird bis zum Sankt Nimmerleinstag. Die Ängste, die sich auf ein ungeformtes Gesicht beziehen, haben doch etwas mit Akzeptanz zu tun und mit einem neuen Biß nach der OP. Da gibt es bestimmt viele Frauen wiederum, die überlegen, wieviel sie abnehmen müssen, oder zunehmen, damit sie im Gesicht wieder attraktiv aussehen. Das ist aber ehrlich gesagt eine echte Sackgasse, weil nur noch rumgenörgelt wird am Aussehen. Siehe Michael Jackson, der die OP Welle ja hinter sich hat aber ständig für weitere OP`s gesorgt hat. Die OP soll natürlich Entstellungen vorsorgen, aber doch nicht in erster Linie. Wie gesagt die OP soll die Funktion wieder herstellen. Vielleicht ist euch auch aufgefallen, dass auf den Röntgenbildern gerade das Kauzentrum meistens überkront ist oder mit Amalgam besetzt, weil der Bereich total überlastet ist. Da kann man zusätzlich froh sein, dass dann die Ästhetik wieder mehr ins Positive gerückt wird. Aber: Die OP ist keine Schönheits- OP, sonst würde die GKV keinen Cent zahlen. Eure Darstellung hinkt und hat nichts mit schön aussehenden Frauen zu tun, auch wenn ihr glaubt, dass der Chirurg da ein tadelloses Werk erfüllen muss. Gruß matteo8)

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Hallo Iris,

ich habe deine Auflistung gelesen und hatte gedacht, du würdest noch etwas in dieser Stunde dazu sagen. Ich verstehe deine Verärgerung, was dir persönlich passiert ist. Allerdings weißt du schätzungsweise, das der Behandlungsabbruch hätte anders gemacht werden müssen, um dem KFO wirklich das Handwerk zu legen. Naja, nun ist der Fall vor Gericht abgehandelt worden und deine Aussichten können jetzt nur noch mit einer aktuellen Behandlung wieder ins rechte Lot gebracht werden:grin: .

Deinen 2. Punkt finde ich allerdings widersprüchlich, wenn die Chirurgen in den Interviews ( Öffentlichkeit ?) auch von den Risiken erzählen, dann müsste das auch in die Öffentlichkeit gelangen, oder ist dem nicht so? Am Ende liegt es doch an uns Zuhörern, dass wir nur die Vorteile hören wollen, aber das Negative schnell verdrängen. Da ist aber ein gutes Bild der Ärzte entstanden, was behandlungsfördernd wirkt. Also ich wollte auch behandelt werden mit dem Gefühl, es ist der richtige Arzt, der sein Handwerk versteht. Man stelle sich das Gegenteilige vor. Da gäbe es soviel Mißtrauen, dass viele einen Balken im Kopf hätten. Also nichts für ungut. Gruß matteo:mrgreen:

Hallo Iris, welche gesichtsästetische Einbuße meinst du eigentlich? Da fände ichs gut, wenn du etwas mehr Details bringst. Eine Frau, die ein Stubsnäschen hat, könnte doch eine etwas stärkere nase bekommen, oder das kinn, das zu stark in der Progenie stand, könnte nun harmonischer wirken. Ich wurde nicht oppereiert, du wurdest nicht opperiert, christine wurde opperiert. Ich habe aber bis dato noch keine Fotos von ihrer Behandlung gesehen. Wie nachteilig ist das, dass man sich nicht vor die Tür traut? Also bitte schickt doch den Fall, hier im Forum, wo man sagen kann, dass nach der OP die Situation echt schlechter ist, als vorher. Bin gespannt auf eine gute Argumentation. Meine Sicht mag blauäugig sein, aber da gibt es auch noch ein paar mehr Stimmen hier im Forum, die auch was sagen können. Gruß matteo

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Guten Morgen

Mich würden die Belege besonders interessieren.

Woher hast Du Deine Aussagen?

Zum Beispiel würde mich zu dieser Aussage, der vollständige Bericht interessieren!

- Das Gebiss - bevorzugt der Oberkiefer - ist die Basis

der Atemwege. Eine Zahnreduzierung führt zu einer

Verkleinerung der oberen Luftwege und einer

Schwächung der Atemfunktion.

Ich habe seit meiner Kindheit kein "vollständiges Gebiß", denn leider habe ich keinen Platz gehabt. Mir wären die Zähne und davon nicht gerade wenig, drei an der Zahl von außen ins Kiefergelenk gewachsen.:evil:

Nun, ich habe jetzt aber kein Problem mit den Atemwegen. Ganz im Gegenteil, mein Lungenvolumen ist "besser" als bei manch anderen.

Ich möchte Dich aber nciht persönlich angreifen. Mich würden nur die näheren Beleg interessieren und von wem diese stammen.

Zu KFO und KC. "Schwarze Schafe" gibt es bekanntlicherweise überall und nicht nur bei den Ärzten. Aber ich möchte hier auch KFO ein wenig in Schutz nehmen, bezüglich zu KC Auswahl, bzw. Empfehlung. namentlich darf kein KFO einen KC nicht empfehlen. Gebunden ist der KFO an die Schweigepflicht. Man muss sich schon selbst ein Bild machen. Und dafür ist dieses Forum auch sehr geeignet! :mrgreen:

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Die äußerliche Schönheit mag auf den ersten blick interessant sein, aber sich mit einer Person zu unterhalten, sie zu mögen und sie zu lieben hat nichts mit Aussehen zu tun. Ich verstehe aber, dass das den Frauen eingebleut wird bis zum Sankt Nimmerleinstag

Lieber Matteo,

meiner Ansicht nach hat aüßerliche Schönheit sehr viel mit den inneren Werten zu tun. Wenn man mit seinem Aussehen zufrieden ist, strahlt man dieses auch aus. Man schaut freundlich, ist aufgeschlossen und strahlt auch ein gewisses Selbstbewusstsein aus. Jeder Mensch kommuniziert über sein Gesicht. Ist man jedoch nach einer OP entstellt verändert sich auch gleichzeitig das innere Gefühlsleben, d.h. die Seele. Man lächelt nicht mehr (warum auch, man ist innerlich so unglücklich, dass es nichts mehr zu lachen gibt), ist sehr still, weil man nicht mehr beachtet werden möchte, aus Angst es kommen dumme Sprüche...Das eine hängt mit dem anderen zusammen.. Wie Frau Holle schon passend geäußert hatte, muss nicht jeder seine Fotos hier ins Forum stellen, gerade nicht diejenigen, die sich vielleicht aufgrund ihrers Ausehens schämen. Auch ich habe erst nach meiner 2. Bimax zahlreichen Leuten hier im Forum meine Bilder zugeschickt und auch nur deshalb, weil ich nun mehr als zufrieden bin. Ich bin durch mein Aussehen ein neuer Mensch geworden und dies bezieht sich auch auf mein Inneres. Ich gehe wieder abends weg, laufe mit einem Lächeln durch die Welt und bin so selbstbewusst wie ich es füher einmal war. Für mich kommt innere Schönheit von aussen! Mag sich jetzt vielleicht oberflächlich anhören, so ist es aber nicht. Jeder der soetwas schon einmal durchgemacht hat, weiss wovon ich spreche...Ich kann dich aber auch verstehen, dass du dir soetwas nicht vorstellen kannst, hätte ich wahrscheinlich auch nicht, wenn es mir selbst nicht passiert wäre. Ich wäre Frau Holle damals unendlich dankbar gewesen, wenn ich erfahren hätte, dass es jemanden gibt, für den im Bereich der Kieferchirurgie bzw. Kraniofazialenchirurgie nichts zu schwierig ist. Ich musste von KC zu KC fahren um zu erfahren für wen das eine Routine OP ist. Ich bin Prof. ******* aus Nürnberg auch heute noch unendlich dankbar, dass er ihn mir empfohlen hat!

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Hey ihr beiden, schön dass ihr einer Meinung seid, aber die Argumentation hört sich eher nach wenig Selbstbewußtsein an, wenn man wegen seinem sich nicht eingestehendem Gesicht vor die Tür traut.
Was ist ein "sich nicht eingestehendes Gesicht"? Im übrigen hab ich nie gesagt, dass ich mich nicht mehr vor die Tür traute. Ich weiß es nur von zwei anderen Pfuschopfern, kann dies aber durchaus nachvollziehen.

Ich verstehe aber, dass das den Frauen eingebleut wird bis zum Sankt Nimmerleinstag
Da das Äußere klarerweise das erste ist was man von einem Menschen sieht ("Zitat. www.sailerclinic.com:"You never get a second Chance to make a fist impression" -Besser könnte man es nicht sagen), ist es nicht so unwichtig, wie manche glauben oder es vielleicht gerne hätten. Aber nicht nur Frauen haben ein Problem damit, wenn sie verschandelt werden. Auch hier im Forum gibt es einen männlichen User, der sich 2 Jahre aufgrund von KFO-Pfusch verkrochen hat und sein normales Leben erst nach der OP wieder fortgeführt hat.

Allerdings weißt du schätzungsweise, das der Behandlungsabbruch hätte anders gemacht werden müssen, um dem KFO wirklich das Handwerk zu legen. Naja, nun ist der Fall vor Gericht abgehandelt worden und deine Aussichten können jetzt nur noch mit einer aktuellen Behandlung wieder ins rechte Lot gebracht werden .
Wenn du dich schon auf meine Postings aus anderen Thread beziehst, dann lies diese bitte genauer. Erstens war es durchaus kein Fehler die Behandlung abzubrechen. Dies sieht nur der Gutachter, der ganz offenkundig ein guter Bekannter von J. sein dürfte (ja, Österreich ist sehr klein...), so. Meine Anwälte sehen dies ganz anders. Jeder Patient hat immer das Recht eine Behandlung abzubrechen und wenn man beweisen kann, dass es während dieser Behandlung zu einer Verschlechterung kam (Dies kann ich, da ich VOR Behandlungsabbruch privat ein Fernröntgen machen habe lassen und die Kieferorthopädin Fotos gemacht hat), ist ja auch für den Richter nur verständlich, dass man so vorgehen musst, und es kann Schadensersatz geltend gemacht werden. (Rein theoretisch, praktisch würden KFOs in .at vieles tun um einen Dammbruch zu verhindern. Da sind Gefälligkeitsgutachten für einen Kollegen selbstverständlich)

Aber wenn du es schon so gut weißt, dann sag mir bitte, wie ich den Behandlungsabbruch besser machen hätte sollen, denn ich weiß es nicht.

Dass die Sache vor Gericht endgültig abgehandelt worden ist, stimmt nicht und habe ich auch nirgends geschrieben. 11.September -> nächster Gerichtstermin.

Das Gebiss - bevorzugt der Oberkiefer - ist die Basis

der Atemwege. Eine Zahnreduzierung führt zu einer

Verkleinerung der oberen Luftwege und einer

Schwächung der Atemfunktion.

"Durch Oberkieferfehstellungen kommt es zu einer Beeinträchtigung der Nasenatmung, weil der Gaumen den Boden der Nase bildet.

Engstände, Asymmetrien und früher Zahnverlust sind oft Ursachen für eine reduzierte Nasenatmung." Quelle www.dysgnathie.de

Zu der kinesiologischen Geschichte möchte ich selbst noch sagen, dass ich eher wenig davon halte. Aber dies ist ja auch nicht Gegenstand der Diskussion.

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Ich kann Christina nur zustimmen. Ein harmonisches (damit meine ich nicht, "ein perfekt schönes"!) Gesicht ist verdammt wichtig. Wie wichtig, das kann vielleicht nur jemand einschätzen, der wegen des Aussehens tatsächlich deutlich aus dem Rahmen gefallen ist und entsprechende Reaktionen bekommen hat.

Möchte bzw. kann da jetzt auch nicht viel mehr dazu sagen(hab das WE über ziemlich Fieber gehabt und mein Kopf will immer noch net ganz so wie ich...:-? ).

LG..................................................................................Anna

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Hallo ,

ich finde es immer wieder erstaunlich wie groß und heftig hier die Reaktionen auf einen Beitrag sind der auch negative Seiten beleuchtet !

Dann kommt es zu Diskusionen die sich an Ästhetik oder an der Funktion aufhängen.

Fakt ist , und ich finde das muß gesagt werden : Egal bei welcher Art von Ärzten , ist was schief gelaufen steht der Patient meist allein auf weiter Flur ! Wenn man dann einen anderen Arzt sucht , darf man sich alleine auf die Suche machen!

Will man etwas gegen einen Arzt und seine Methoden unternehmen ,kann man sich auf einen langen Kampf einstellen.

Die Willkür mancher Ärzte finde ich einfach zum kotzen !

Was weiß schon der Arzt wie sich der Patient der vor ihm sitzt fühlt . Die wenigsten Ärzte sehen den Menschen der da sitzt.

Aber es soll ja auch noch Ausnahmen geben , und die gilt es zu finden !

Und mal ganz ehrlich , die wenigsten bei denen etwas schief läuft gehen damit nach " draußen" , weil unsere Gesellschaft schlecht mit solchen Dingen umgehen kann und will. Gerne verschließt man Augen und Ohren vor den Problemen anderer. Ich sage nicht dass das alle machen , auch hier gibt es Ausnahmen.

lieben Gruß

Tanja

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ich finde es immer wieder erstaunlich wie groß und heftig hier die Reaktionen auf einen Beitrag sind der auch negative Seiten beleuchtet !

Dann kommt es zu Diskusionen die sich an Ästhetik oder an der Funktion aufhängen.

Das finde ich !!!

Auch sonst kann ich Tanja da nur zustimmen.

Ich finde es gut, das auch mal Themen auftauchen, wie Frau holle , Christina oder caesiaflava, sie schreiben. Wenn man sich schon informiert, sollte man es auch von allen Seiten beleuchten und nicht alles Negative wegblenden.

Und ein ganz großer Punkt ist doch, wir sind alle auf das Forum gestossen, weil wir Hilfe oder Informationen zu unserer Behandlung und OP suchten. Umso wichtiger ist es doch auch für Leute, bei denen eben nicht alles optimal gelaufen ist, Gleichgesinnte zu finden, um Lösungswege oder Hilfe zu bekommen. Denn das auch etwas " schief gehen " kann , ist uns ja wohl allen bewusst.

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Genau udn weil hier auch über negatives berichtet wird, möchte ich auch die genauen Belege hierzu erfahren. Wie in einer wissentschaftlichen Arbeit auch, hier beruft man sich auch auf die Quellen.

Mädels, und meine Nasenatmung ist trotzdem perfekt. Bin wohl dann eine wunderbare "Laune der Natur"!:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Und von wem willst du diese Belege sehen ? Etwa von mir bei der man nach einer Ohr-OP gefuscht hat ? Den einzigen Beleg den ich dir geben kann , ist mein Wort ! Trotz der Ausage eines Arztes - man hat bei ihnen gefuscht , das hätte ihr Leben kosten können - habe ich nichts schwarz auf weiß ! Obwohl mein Mann dabei war und das bestätigen konnte , hat ebend dieser Arzt diese Ausage bestritten , nach dem ich meinen Operateur damit konfrontiert habe. Die eine Krähe hackt der anderen das Auge nicht aus , so sagt man doch ! Und mit einer Klage wurde auch sofort gedroht !

Wer belegt dir den das gefuscht worden ist , doch nur ein Gutachter . Und die meisten Patienten scheuen sich vor einer Klage , weil das so gut wie aussichtslos ist . Hör dich doch mal um , sogar bei eindeutigen nennen wir es mal Kunstfehlern , ziehen sich die Rechtsstreitigkeiten dermaßen in die länge und das wird bewußt so gehandhabt . Diese Art des Rechtsstreit kostet den Kläger Geld und Nerven ! Die wenigsten klagen , und viele geben irgendwann nach , wenn sie Glück haben bietet man ihnen einen Vergleich an.

lieben Gruß

Tanja

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Mädels, und meine Nasenatmung ist trotzdem perfekt. Bin wohl dann eine wunderbare "Laune der Natur"!
Das ist so eine Waswärewenngewesen-Geschichte. Vielmehr als dass du in diesem Sinne eine Laune der Natur bist, vermute ich, dass du von Natur aus saggital sehr viel "skelettale Reserve" als Nasenunterstützung hattest, sodass die paar Zähne weniger keine OK-Rücklage und somit keine Beeinträchtigung der Nasenatmung verursacht haben.

Aber stelle dir vor bei einem Menschen, der eben nicht so wie du vermutlich eine "saggitale skelettale Reserve" unter der Nase hat, sondern von Natur aus eher knapp an der OK-Rücklage vorbeigratzt (so wie zB. ich und Frau Holle), findet eine Verkleinerung des Zahnbogens durch Extraktion+Spange statt: Ästhetische und funktionelle Probleme sind vorprogrammiert.

Gerade bei UK-Rücklagepatienten bzw. KlasseII/1und2 wird meiner Meinung nach mit festsitzender Behandlung viel Schaden angerichtet:

Da rein kieferorthopädisch die Möglichkeit einen zurückliegenden UK nach vorne zu bringen nicht besteht und der KFO aber trotzdem gerne an dieser Variante der Norm (37%), die profitdienlich gerne pathologisiert wird, verdienen möchte, werden im OK Zähne gezogen und der eigentlich korrekt liegende OK zurückgeholt. Nachher hat der Patient zwar zwei zueinander korrekt stehende Kiefer (im besten Fall!!), allerdings hat er bezogen auf die SNL, also auf den gesamten Schädel zwei statt nur einen falsch stehende Kiefer. Über nachteilige Effekte solch widersinniger Behandlungen wird naturgemäß selten aufgeklärt, denn ein gut aufgeklärter Patient würde einer derart abstrusen Behandlung, die wohl mehr Schaden als Nutzen bringt, kaum zustimmen.

Viel Anerkennung zolle ich übrigens jenen selten vorkommenden KFOs, die in dem vom mir oben angeführten Fällen sowohl eine UK-Vorverlagerung (also kombiniert-KFO-kieferchirurgische Behandlung anbieten) also auch eine sozusagen rein zahnästhetische, die Kieferfehlstellung belassende KFO-Behandlung anbieten. Warum dies wohl selten getan wird: Viel zu kurze Behandlungszeit, als dass man sich eine goldene Nase daran verdienen könnte.

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Kann mich Tanja nur anschliessen-... Was für und von wem willst du Belege sehen??? Bilder? Oder doch eine Quellenangabe?

Christina81,in: Hochtaunusklinik (Bad Homburg 2006), S.542?????

Aber genau das ist der Grund warum hier fast keiner etwas über negatives berichet, die Leute wollen einfach nicht wissen, dass auch etwas schief gehen kann...Leider!

Ich wäre damals so froh über solche Infos gewesen...

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Wissen wollen die Leute schon ! Und das etwas schief gehen kann , wissen die meisten . Schließlich wird man bei jeder OP aufgeklärt.

Aber wer klärt einen über " Ärztefusch " auf ? Da gibt es keine Aufklärung .

Ich denke sehr hilfreich wäre eine Art Liste , in der Fachärzte aufgeführt sind , deren Spezialgebiete , Angabe wie oft welcher Arzt welche OP im Jahr durchführt usw. Auch halte ich es für wichtig das darin steht ob einem Arzt schon mal die Kassenärztliche Zulassung entzogen wurde.

Ob das realistisch ist weiß ich nicht , da ich mich nicht mit der rechtlichen Seite auskenne.

Aber wie immer gilt , nicht alle über einen Kam scheren ! Und sachlich bleiben ( was mir zeitweilen auch mal schwer fällt;) ).

lieben Gruß

Tanja

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Es gäbe sicher sinnvoller Ansätze schwarzen Schafen wie Dr.J. Einhalt zu gebieten. In Canada sorgt zB. das "Loi 113" dafür, dass Beschäftigte im Medizinbetrieb die Pflicht haben ärztliche Behandlungsfehler anzuzeigen. Im Vergleich dazu: In Österreich wurde ein Arzt, der einen selbstverschuldeten Kunstfehler melden wollen von der Klinikleitung für dieses Ansinnen gerügt und daran gehindert (!). Gelesen vor längerer Zeit im österr. Wochenmagazin "Profil". Eigentlich müsste jeder Arzt, der lege Artis, sorgfältig und nach bestem Gewissen handelt, ein Interesse daran haben, dass schwarzen Schafen, die mit dauerndem Pfusch den gesamten Berufsstand in Verruf bringen, strikt Einhalt geboten wird. Es scheint jedoch genau das Gegenteil der Fall zu sein. Zumindest im Bereich KFO Wien, verstärkt sich für mich der Eindruck, dass das Gros der Ärzte einen verpfuschten Patienten einschüchtern und demoralisieren will. Manche haben wohl offen gesagt, dass ich geschädigt wurde, aber zu einem weiteren Vorgehen gegen den Arzt (welches in ihrem Sinne sein sollte, da J. den Berufsstand in Verruf bringt, sogar bei der Wiener Patientenanwaltschaft schon ein bunter Hund ist....) hat mir keiner geraten bzw. wurde mir teilweise scharf abgeraten. Ein anderer Geschädigter wurde zB. nach Holland zum eine speziellen Psychologen geschickt, der dann abendteuerliche Diagnosen stellte und der Tatsache, dass der Betroffene vor dem KFO-Pfusch ein glücklicher Mensch war, einfach keine Bedeutung beimaß. Dies alles erweckt stark den Eindruck, als ob es (wohlgemerkt spreche ich immer für Wien und KFO!) eine "Herde schwarzer Schafe gäbe unter denen sich nur wenige Weisse befinden"...

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Hallo Frau Holle, christina und Iris, wie ich sehe, kann ich euch gar nicht mehr das Wasser reichen und habe auch kein weiteres Interesse mehr daran . Ihr seid die Geschädigten und ich versuchte eigentlich nur euch etwas mehr zu verstehen. Die Sache scheint sehr komplex zu sein und mein Beitrag hat auch die Disskusion verstärkt, wie Öl ins Feuer geworfen. Vielleicht hat Frau Holle ja die besagte gute Nachricht, die es per PN gibt.

Eines hätte ich gerne selbst gewußt: Woher stammt Ihre Information mit den fehlenden kleinen Backenzähnen in Bezug auf Funktion innerer Organe?

Davon habe ich auch gehört, aber ich konnte nirgends etwas darüber nachlesen. Ich wäre Ihnen dankbar für diese Information.

Ansonsten langt mir so langsam der Inhalt dieses Forums, was Unterhaltung und wirklichem Gehalt angeht. Da werde ich hier offenkundig verstärkt meinen Mund halten. Mit freundlichen Grüßen matteo:???:

Ich bin enttäuscht, dass ich der Blitzableiter bin, aber wie schon gesagt und erst jetzt etwas mehr verstanden: Schweigen ist Gold

Das hätte mein Motto sein können, dann wäre ich aber nicht so am Schreiben gewesen. Lesen ist ja auch schön und man kriegt keine ab:mrgreen: .

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Du bist doch kein Blitzableiter!!! Wir haben dir nur versucht unseren Standpunkt etwas näher zu bringen.

Also kein Grund zu schweigen!:grin:

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