Hallo! Ich bin 26 Jahre alt und noch neu hier.

Nachdem ich als Kind bereits kieferorthopädisch behandelt wurde, bin ich nun seit ca. einem Monat wieder in Behandlung, weil sich ein paar Zähne ein bisschen verschoben haben. Ich trage nun eine feste Zahnspange, mit der ich mich halbwegs anfreunden kann.

Letzte Woche hat mir mein KFO Elastics eingesetzt. Leider taten diese so weh, dass ich gestern zu ihm gesagt habe, ich möchte sie nicht tragen und ob es denn Alternativen gäbe. Ein zweiter Gesichtspunkt war die Optik - ich bin viel in der Öffentlichkeit und muss auch viel reden. Mit den Elastics sah ich wie "geknebelt" aus ...

Jedenfalls hat mein KFO gemeint, ich sollte eine Kiefer-OP machen (ist nicht das erste Mal, dass er mir das einzureden versucht), dann kann ich mir die Elastics sparen. Um die Elastics loszuwerden, hab ich einfach mal ja gesagt und mir einen Termin zum Röntgen und Abdrücke machen geben lassen. Ich habe außerdem vor, mir eine Zweitmeinung von einem anderen KFO einzuholen.

Ich habe laut meinem KFO ein Problem mit dem Lippenschluss, was dazu führt, dass ich häufig mit der Zunge gegen meine Vorderzähne drücke und ich oft trockene Lippen habe. Seiner Meinung nach würde es mir leichter fallen, die Lippen zu schließen, wenn mein Kiefer weiter hinten wäre. Soweit einleuchtend. Aber: Ist das denn wirklich notwendig? Ich habe Angst vor einer OP. Außerdem bin ich mit meinem Aussehen zufrieden - gerade mit meinem Gesicht! Da möcht ich eigentlich niemanden so gern "rumschnippeln" lassen ...

Wie war das bei euch? Soll man denn eine wirklich (für den Laien) sichtbare Kieferfehlstellung haben, damit sich eine OP lohnt? Ich weiß gar nichts mehr und bin ziemlich verwirrt.

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Hallo Biene,

den "Laien" wird eine Kieferfehlstellung in der Regel nur dann bewusst, wenn sie sehr sehr ausgeprägt ist.

Wenn es sich nur um ein paar mm handelt fällt es ihnen entweder gar nicht auf oder ihnen gefällt das Gesicht des Betroffenen einfach nicht (sie wissen aber nicht genau, warum).

Die Entscheidung für oder gegen eine OP darauf zu gründen, ob die Fehlstellung anderen Leuten auffällt, ist von daher meiner Meinung nach nicht sehr sinnvoll.

Wenn du mit deinem Aussehen zufrieden bist musst du jetzt noch den funktonellen Aspekt betrachten: hast du schon Probleme? Kennst du die Risiken (wenn du die OP machst bzw. wenn du sie nicht machst)?

Über all das wird dir der KC Auskunft geben.

Halte uns auf dem Laufenden!

Lg

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Medizinische Probleme hatte ich bisher keine. Keine Atmungsprobleme, keine Infektionen, kein Schnarchen, ... Ich atme nur immer durch den Mund und habe daher oft trockene Lippen. Mehr nicht. Aber evtl. könnten sich daraus später mal Probleme ergeben?

den "Laien" wird eine Kieferfehlstellung in der Regel nur dann bewusst, wenn sie sehr sehr ausgeprägt ist.

Wenn es sich nur um ein paar mm handelt fällt es ihnen entweder gar nicht auf oder ihnen gefällt das Gesicht des Betroffenen einfach nicht (sie wissen aber nicht genau, warum).

Wie gesagt, ich war mit meinem Gesicht immer sehr zufrieden. Leider bin ich mittlerweile etwas unsicher geworden, da mir mein KFO unbedingt eine OP einreden möchte. Ich sehe selber an mir schon Makel, die ich früher nicht gesehen habe und frage mich langsam, ob ich mir das nur einbilde oder ob ich bisher blind war ... :cry:

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Hallo, Biene, deine Bedenken sind verständlich, wobei du bisher auch keine medizienische Probleme hattest. Hol dir unbedingt die Meinung von einem anderen KFO und lass dich vor allem nicht verunsichern!! Es ist aber des Öfteren das Problem, daß in solchen Fällen evtl. später gesundheitliche Folgen auftreten könnten, wenn man eine Kieferfehlstellung hat und die nicht rechtzeitig korriegiren läßt. Aber hör dir erstmal ne andere Meining des Spezialisten an, bevor du ich für etwas entscheidest..

Aus welchem Region kommst du denn?

LG. Leen

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Hallo Biene!

Hole Dir auf jeden Fall mehrere Meinungen ein. Eine Kiefer-OP ist kein Spaziergang! Mein Lippenschluß war wegen des Überbisses von 14 mmm auch kaum möglich, aber selbst jetzt nach der Bimax habe ich immer noch Probleme. Lt dem Chirurgen dauert es bis zu einem halben Jahr, bis alle Schwellungen weg sind und sich die Muskulatur regeneriert hat. Ich habe gerade mal 2 Monate rum und hoffe daher noch auf Besserung.

Wenn meine Zähne ohne OP hätten korrigiert werden können, hätte ich keine OP machen lassen. Auch aus heutiger Sicht nicht, und wenn das Ergebnis in ein paar Monaten noch so klasse sein sollte.

Man muss sich schon darüber im Klaren sein, dass das ein großer Eingriff

und jede OP ist ein Risiko ist. Mein Chirurg hat alles vorher so schön und easy geredet. Von Dingen wie 4 Wochen einen Splint und danach noch wer-weiß-wie-lange Gummis tragen, war vor der OP nie die Rede.

Bin froh, dass ich dieses Forum gefunden habe, viele Infos im Vorfeld hatte und gezielt nachfragen konnte.

LG Jasmin

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Danke für eure Antworten! Ich habe nächste Woche meinen Termin beim 2. KFO und werd den noch dazu befragen, ob wirklich eine OP gemacht werden sollte. Ansonsten werd ich auf alle Fälle noch den KC mit meinen Fragen löchern - jetzt, wo ich in diesem Forum "gestöbert" habe, kenn ich mich auch schon viel besser aus. :wink:

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Der erste KFO bei dem ich zur Beratung war, wollte mich auch ohne OP behandeln. Bzw er hat von vornherein gar nicht dazu gesagt... es hieß, ich bekomme einfach eine feste Spange, trage die ein Jahr lang und drücke dafür 3500 € ab.

Da ich mir aber nicht wirklich beraten vorkam, ging ich noch zu einem bekannten Zahnarzt, der das erste Mal die OP ansprach. Ich war ganz schön geschockt und habe sofort gesagt, dass ich das nicht machen lasse (zu dem Zeitpunkt ging es bei mir nur um die Schönheit). Er hat mir einen weiteren KFO empfohlen, der mir alles recht plausibel erklärt hat. Ich fands gut, dass er den ersten KFO nicht komplett auseinander genommen hat, sondern ganz klar gesagt hat, dass ich auch ohne OP "besser aussehen" könnte, er würde es mir aber nicht empfehlen. Zum einen wäre mir medizinisch damit kein bisschen geholfen (meine Kiefergelenke leiden offensichtlich unter der Fehlstellung - das war mir bis dahin noch nicht bewusst) und die Optik wäre eben nicht optimal.

Also ließ ich mich auch noch von einem KC beraten, der mir bestätigte, dass diese OP dringendst erforderlich wäre - rein aus gesundheitlichen Gründen...

Ich denke häufig an diesen ersten KFO und versuche mir vorzustellen, was wohl passiert wäre, wenn ich mich dort hätte behandeln lassen.

Wahrscheinlich hätte ich dann jetzt schon 2 Monate meine Zahnspange, gegen meine Engstände könnte er vielleicht auch noch was tun, aber was wäre mit meinen Gelenken?

Deshalb kann ich auch nur sagen, hol dir ruhig mehrere Meinungen ein. Auch das Lesen hier im Forum hilft viel, meiner Meinung nach! :-)

LG

Christina 8-)

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Danke für eure Antworten! Ich habe nächste Woche meinen Termin beim 2. KFO und werd den noch dazu befragen, ob wirklich eine OP gemacht werden sollte. Ansonsten werd ich auf alle Fälle noch den KC mit meinen Fragen löchern - jetzt, wo ich in diesem Forum "gestöbert" habe, kenn ich mich auch schon viel besser aus. :wink:

Also mir wurde damals empfohlen zu einem KFC zu gehen, der sich das anschaut und beurteilt.

Danach hatte ich dann 3x die selbe Empfehlung: Op.

Also schau mal hier nach, welche KFC es in deiner Nähe gibt, lass dir eine Überweisung geben, mach einen Termin und höre Dir an, was er sagt.

michael

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Hi, Christina! So ähnlich gings mir auch, der erste KFO hätte lediglich einiger Maßen den Engstand beseitigt, ohne mich auf die OP-Möglichkeiten hingewiesen zu haben. Irgendwie wurde ich aber mißtrauesch, und hab das ganze erst liegen lassen. Es ginge damals auch um eine Summe von ca. 3500 Euro und einem Jahr Zahnspange tragen.

Wo ich aber meine jetzige KFO kennengelern hab, war der Eindruck anders.

Die hat mir alles erklärt, einschließlich die Sache, daß im nahinein Kiefergelenke entlastet werden und hat sich erst aufgrund meiner Röntgenbilder mit 3 KFC beraten. Die Empfehlung lautete, sowie bei Michael32, OP...

Ich bin froh, dass ich des machen lassen hab, dazu kommt noch, dass die Optik sich etscheidend zum Besseren geändert hat.

Übrigens, in der Regel übernimmt ne gesetzliche KV die Kosten.

LG. Leen

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Übrigens, in der Regel übernimmt ne gesetzliche KV die Kosten.

Bei uns in Österreich ist das leider nicht so. Die Kosten muss ich zum Großteil selber tragen. Eine OP wird mir ca. 3000 Euro kosten.

Wie ist denn das so mit der Optik? Wie gesagt, ich habe keine für den Laien erkennbare Fehlstellung des Kiefers und irgendwie hab ich ein bisschen Angst davor, dass ich nach der OP (nach Abklingen der Schwellung) schlechter aussehe als vorher ... Ist diese Angst unbegründet?

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Nein, finde ich überhaupt nicht. Wenn du keine Kieferschmerzen oder sonstigen Einschränkungen durch die Fehlstellung hast und auch mit deinem Äußeren zufrieden bist, würde ich mir eine OP sehr gut überlegen! Es muss nicht sein, dass du irgendwann überhaupt Kieferprobleme bekommst, es kann auch sein, das du nach der OP Schmerzen im Kiefer hast, obwohl sie super zueinander stehen. Die Entscheidung musst du ganz allein für dich selbst entscheiden, jedoch würde ich mir das bei deiner Ausgangssituation wirklich überlegen!

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Oh, sorry, ist leider nirgendwo ersichtlich, daß du aus Österreich kommst (oder habs übesehen??), deswegen die Rede von der Kostenübernahme..:oops:

Laß dich nur dann operieren, wenn es begründet ist!! Kann mich nur wiederholen, hol dir unbedingt nen Rat von KFC deines Vertrauens!

Und was das außere Betrifft: bei sichtbaren Fehlstellungen ist nach der OP Verbesserung zu erwarten. Wenn du aber damit zufrieden bist, mußt dich mit dem Gedanken anfreunden, daß dein Gesicht im Nahinein etwas anders:-P :-P:-D aussehen würde, was sicherlich etwas ungewonnt ist.

LG. Leen

P.S. Aber ich glaub net, daß es schlechter aussehen würde, eher ein bisschen anders. Viele Menschen, die mich gut kennen, merken das gar nicht, obwohl bei mir die Veränderung gravierend war.

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Hallo Biene!

Jedenfalls hat mein KFO gemeint, ich sollte eine Kiefer-OP machen (ist nicht das erste Mal, dass er mir das einzureden versucht), dann kann ich mir die Elastics sparen.

Weißt du um wieviel dein Biss (noch) nicht passt?

Ich frage, weil mit Elastics im Gegensatz zu einer OP normalerweise doch eher kleinere Korrekturen vorgenommen werden.

Bei uns in Österreich ist das leider nicht so. Die Kosten muss ich zum Großteil selber tragen. Eine OP wird mir ca. 3000 Euro kosten.

Wie kommst du auf die 3000 Euro?

Die OP selbst wird doch von den KKs übernommen, nur die OP-Planung nicht. Aber die Kosten dafür belaufen sich auf ungefähr 1000 Euro (je nach Chirurg), zumindest bei mir und einigen anderen Österreichern die hier darüber geschrieben haben.

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Weißt du um wieviel dein Biss (noch) nicht passt?

Ich frage, weil mit Elastics im Gegensatz zu einer OP normalerweise doch eher kleinere Korrekturen vorgenommen werden.

Mein KFO hat mir leider (noch) nicht gesagt, um wieviel genau mein Biss nicht passt. Ich muss ihm immer jede Information aus der Nase ziehen ... :???: Ich denke auch, dass es so viel nicht sein kann. Mein KFO ist ein bekannter Perfektionist. Andererseits: Wenn ich die OP machen würde, hätte ich für den Rest meines Lebens meine Ruhe von dem Thema. Die Elastics halt ich nicht aus - zum Einen von den Schmerzen, zum Anderen von der Optik her (sieht echt furchtbar aus bei mir!). Ich bin viel in der Öffentlichkeit und muss auch viel sprechen, das geht einfach nicht. Und die einzige Alternative scheint eine OP zu sein. Deshalb möchte ich ja auch noch einen zweiten KFO dazu befragen ... in der Hoffnung, dass es doch noch eine andere Möglichkeit gibt! :-)

Wie kommst du auf die 3000 Euro?

Die OP selbst wird doch von den KKs übernommen, nur die OP-Planung nicht. Aber die Kosten dafür belaufen sich auf ungefähr 1000 Euro (je nach Chirurg), zumindest bei mir und einigen anderen Österreichern die hier darüber geschrieben haben.

Auf den Betrag komme ich, weil ihn mein KFO mir genannt hat. Bei den 3000 Euro sind auch die Behandlungskosten durch meinen KFO dabei, nicht nur die OP. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf rund 3600 Euro, wobei mir eben 600 Euro von der KK rückerstattet werden. Bei der Variante ohne OP (aber mit Elastics) würde ich 1800 Euro selbst zahlen.

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Die Elastics halt ich nicht aus - zum Einen von den Schmerzen, zum Anderen von der Optik her (sieht echt furchtbar aus bei mir!). Ich bin viel in der Öffentlichkeit und muss auch viel sprechen, das geht einfach nicht. Und die einzige Alternative scheint eine OP zu sein. Deshalb möchte ich ja auch noch einen zweiten KFO dazu befragen ... in der Hoffnung, dass es doch noch eine andere Möglichkeit gibt! :-)

Nach einer OP werden auch häufig Elastics verwendet, ob allgemein zur Stabilisierung oder weil der Biss noch nicht ganz passt. Wie viele und wie starke Gummizüge dabei getragen werden müssen, vor allem auch wie lange, ist verschieden (siehe die Berichte über die OP und die Zeit danach hier im Forum).

Auf den Betrag komme ich, weil ihn mein KFO mir genannt hat. Bei den 3000 Euro sind auch die Behandlungskosten durch meinen KFO dabei, nicht nur die OP. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf rund 3600 Euro, wobei mir eben 600 Euro von der KK rückerstattet werden. Bei der Variante ohne OP (aber mit Elastics) würde ich 1800 Euro selbst zahlen.

Also 1200 Euro Mehrkosten mit OP. Das ist in dem Bereich, von dem ich bisher gehört habe.

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Hallo Biene,

möchtest du nicht mal ein (Profil)bild von dir einstellen?

So könnten wir uns ein besseres Bild machen....

Ich stand vor dem gleichen Problem wie du. Habe mir mit meiner Entscheidung lange Zeit gelassen (über 1 Jahr) und habe mich letztendlich für die Behandlung entschieden. Ich habe es bis jetzt nicht bereut.

Wenn dich deine Fehlstellung selbst überhaupt nicht stört, würde ich mir das ganze nochmal ganz gut überlegen, denn du musst schon bereit sein, viel dafür auf dich zu nehmen.

Lass dir einfach Zeit mit deiner Entscheidung. So kannst du sicher sein, dass du für dich das Richtige tust (und bis du dir nicht sicher bist, entscheide auch nichts)!

Lg

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. Die Elastics halt ich nicht aus - zum Einen von den Schmerzen, zum Anderen von der Optik her (sieht echt furchtbar aus bei mir!). Ich bin viel in der Öffentlichkeit und muss auch viel sprechen, das geht einfach nicht. Und die einzige Alternative scheint eine OP zu sein. Deshalb möchte ich ja auch noch einen zweiten KFO dazu befragen ... in der Hoffnung, dass es doch noch eine andere Möglichkeit gibt! :-)

Hallo Biene,

da muss ich den letzen Kommentaren recht geben. Man kommt nicht aus dem OP-Saal und sieht plötzlich ganz toll aus! Und auch wenn man den Kiefer durch eine OP korrigieren lässt, kann sich der Biss wieder verschlechtern. Ich möchte Dir ja nix ausreden, aber ich erfahre gerade am eigenen Leib, dass es dauert bis alles so ist, wie es sein sollte. Lt. meinem Chirurgen kann es bis zu einem halben Jahr dauern, bis alle Schwellungen weg sind und alle Funktionen wieder hergestellt sind. Die Chirurgen erzählen das natürlich nicht vor der OP, die Überraschungen kommen erst nachher. So hat mir z.B. von 4 Wochen Splint tragen vorher keiner was erzählt.... Also Elastics tragen empfinde ich dagegen als einen Klacks.

LG Jasmin

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... habe ich mich vor kurzem nun gegen eine OP entschieden. Die Gründe dafür:

Erstens habe ich vor kurzem einen neuen Job - eine Ausbildungsstelle - angefangen, wo ich leider nicht so einfach mal 3-4 Wochen fehlen kann. Zweitens leide ich an einer Autoimmunerkrankung und muss daher täglich mehrere Medikamente schlucken. Ich will meinem Körper die ganze Prozedur (samt der damit zwangsweise einhergehenden Schmerzmittel) nicht zumuten.

Und ganz abgesehen davon finde ich noch immer nicht, dass bei mir eine OP wirklich notwendig ist. Auch wenn mein Selbstbewusstsein doch etwas unter der ganzen Debatte mit meinem KFO gelitten hat. Mein Gesicht gehörte bisher immer zu den wenigen Teilen meines Körpers, mit denen ich absolut zufrieden war - niemals wäre ich auf die Idee gekommen, ausgerechnet dort etwas zu verändern! Leider hört mein KFO nicht auf, zu versuchen, mir die OP einzureden. Jedes Mal kommt wieder ein Kommentar in dieser Richtung. Das führte nun dazu, dass ich mittlerweile an meiner Attraktivität zweifle. :cry: Eine OP kommt aber trotzdem nicht in Frage - aus den oben genannten Gründen. Außerdem: es läuft mir ja nicht davon.

Also: Danke für eure Anregungen!! Ihr habt mir wirklich bei meiner Entscheidung geholfen!!

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