Lady-Rose

..wie soll es weitergehen? ..anderer Kieferortho. für Tochter!

Hallo liebe Fories,

Donnerstag hat uns der Kieferorthopäde meiner Tochter (gerade 16 geworden) eröffnet, dass er nicht mehr weitermachen will!

Kurz zur Vorgeschichte:

Tochter hat Lutschbiss, bei dem schon sehr früh klar war, dass er gerichtet werden muss.

Wir, seit sie neun Jahre war, jedes Jahr zum Kiefernorthopäden vor Ort.

Auf IHR Drängen, weil - mit zunehmendem Alter und zunehmender Eitelkeit immer mehr - nervte sie ihre "unschöne" Zahnstellung.

Der jedes mal: "Nein, noch zu früh!"

Sogar als SIE dann schliesslich mit dem festen Vorsatz hin ist: "Jetzt WILL ich anfangen!" hat er sie übrredet, noch zu warten!

Dann ging der gute Mann in Rente!

Beim Nachfolger sofortiger Beginn der Behandlung mit dem leisen Vorwurf, warum wir JETZT erst kämen!

Nach einem Jahr Wechsel zu einem anderen Kiefero., weil sich NICHTS tat! Sie stellte die Spange weiter, er sie wieder zurück, Druckstellen, Tränen, Entzündungen im Mund....

Und es war uns klar, die Zeit läuft weg, weil sie wächst nicht mehr lange!

Der neue verpasste ihr eine neue Spang, und im Nuh stand der "Sturzacker" im Mund weitgehend gerade in Reih und Glied. Da konnte man zuschauen! Das war echt Klasse!

Dann bekam sie einen Bionator, damit der zurückliegende UK nach vorne kommt.

Sie ist, wie gesagt, SEHR gewissenhaft mit dem Tragen ihrer Apparate, denn sie will wirklich schöne Zahne bekommen und leidet darunter, dass sie nur mit Willen und Muskelkraft die Lippen zu bekommt, - und das sieht dann auch sehr verspannt aus.

Schlafen tut sie dadurch natürlich auch mit offenem Mund.

Lag es daran oder an sonstwas, jedenfall ging es auf einmal wieder nicht recht vorwärts, und nachdem der Arzt zwischendurch länger krank war, begann er an ihr rumzustänkern, dass sie die Spange nicht tragen würde.

(Wir bekamen sogar ein Warnschreiben der Kasse deswegen!)

Tochter durch den Wind und am Heulen, trägt die Spange jetzt regelrecht krampfhaft und beisst wohl auch so drauf. Seit neuestem lispelt sie wieder, was seit Kindergartentagen behoben war.

Jedenfall ist die Spange jetzt das zweite mal gebrochen, und diesmal sprach der Behandler von "roher Gewalt" und kündigte uns an, dass er nicht mehr weiter machen will.

Ausserdem sprach er von einer "festen Spange" die ICH verweigert hätte, und das seie kontraproduktiv!

Und das ganze in einem so aggresiven Ton, dass wir beide heulend aus der Praxis sind!

Ich habe nie eine "feste Spange" verweigert. Im Behandlungsplan ging es nur um die Möglichkeit einer Vorrichtung, bei der aussen am Kopf irgendwelche Bügel sind (weiß nicht mehr, wie das heißt), und die war dort auch nur als eine Möglichkeit unter anderm aufgeführt. DIE wollten wir nicht!

Aber gegen eine feste Spange habe ich nie etwas gehabt! Haben wir so gewaltig aneinander vorbei geredet??

Den nochmals geklebten Bionator (dass das Ding so heißt, weiß ich auch erst seit Freitag, weil ich das Internet rauf und runter durchsucht habe! ..und dabei EUCH gefunden!)) musste ich alleine abholen, denn die Tochter weigerte sich, noch mal mit zu gehen. Natürlich passt sie jetzt nicht, und ich hoffe, dass ich sie Morgen dazu bringe, doch mitzukommen, wenn ich mit dem Mann nochmal versuche, in Ruhe zu sprechen!

Denn es MUSS ja weitergehen, und zwar schnellstens!

Klar habe ich eine Wut auf den ersten - in Rente gegangenen - "Spezalisten", der uns so lange hingehalten hat! Und ich könnte mir in den Allerwertesten beissen, dass ich nicht auf mein Gefühl vertraut habe, es besser so zu handhaben wie damals bei mir. Frühzeitig angefangen habe ich ein prima Gebisstellung und schöne, ebenmässige Zähne!

Aber jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen, und wir müssen sehen, was noch zu retten ist.

Mit dem jetzigen will ich keinen Streit, denn was er bisher erreicht hat, war ok!

Aber er hat sich menschlich sehr verändert, seit er krank war, - oder wohl eher noch ist - und ich befürchte, dass ich von ihm keine klare Aussage bekommen werde, was wir weiter tun können und müssen. Und wohin wir uns dazu wenden können!

Deshalb möchte ich hier fragen: welche anderen Möglichkeiten ausser einem Bionator oder - was ich dem Kind ersparen will - eines Tages einer Op, gibt es noch, den Unterkiefer nach vorne zu bringen?

Andere "Art" von Bionator? - Oder etwas festsitzendes, was auch bei geöffnetem Mund wirkt?

Oh Himmel, ich wäre so dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen könnte!!

Ich bin doch nicht vom Fach, und möchte jetzt nicht wieder alles verkorkst sehen!!

Vielleicht kennt auch jemand einen guten Kieferorthopäden im Raum zwischen/bis Karlsruhe und Stuttgart?

Oder, falls jemand schlechte Erfahrungen gemacht hat, - zu wem sollte man besser nicht in der Ecke?

Die Tochter verträgt wohl kaum einen nochmaligen Reinfall!

Würde mich über jede Antworten oder PN freuen!!

Danke erstmal fürs mitlesen und liebe Grüsse,

Lady-Rose

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Hallo ,

fachlich kann ich dir keinen Ratschlag geben , aber...............

ich denke ihr solltet jetzt erstmal Ruhe bewahren .

Ebenfalls würde ich die KK anrufen und mich mal mit einem kompetenten Berater unterhalten , schildere ihm was alles passiert ist . Er wird dir wahrscheinlich auch zu einem Wechsel raten , aber mit der Genehmigung der KK hat man ein besseres Gewissen.Vieleicht kann die KK ja einen Gutachter hinzuziehen .

Ganz ehrlich ......es ist nicht immer einfach die Spange regelmäßig zu tragen , selbst mir fällt es schwer . Und ein Bionator ist erst recht schwer zu ertragen ! Ich will damit jetzt nicht sagen sie soll ihn nicht tragen , aber selbst ein KFO sollte bis zu einem gewissen Grad Verständniss für den jungen Patienten haben.

Wenn eurer Vertrauen zu dem KFO hin ist ( und das scheint bei deiner Tochter der Fall zu sein) , und du von der KK einen sofortigen Wechsel genehmigt bekommst , würde ich ihr jeden weiteren Termin bei diesem KFO ersparen. Sie wird nur noch mehr "bocken" und das kann ich sogar verstehen. Du mußt mit ihr sprechen , sag ihr das hier was schief gegangen ist und das sie sich zwar darauf einstellen muß das die Geschichte noch etwas dauern kann , aber das du ihr beistehst .

Wichtig ist aber Ruhe zu bewahren !

lieben Gruß

Tanja

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Wie alt ist deine Tochter? Sieht man bei deiner Tochter zu viel Zahnfleisch beim Lächeln oder ist der Biss frontal offen? Nach deinen Beschreibungen (gespannter Lippenschluss, UK-Rücklage) halte ich es für möglich, dass bei ihr zusätzlich zum Lutschhabit ein krankhaft vertikales Wachstum im Spiel sein könnte. Möglichweise hat deine Tochter keinen zu kurzen Unterkiefer sondern das Untergesicht ist zu stark vertikal gewachsen, sodass der Unterkiefer nicht vollständig nach vorne rotieren kann und dadurch im Profil zu weit hinten liegt. Leider ist es nun so, dass viele Kieferorthopäden einer vertikalen Problematik kaum Beachtung schenken -es wird oftmals lediglich auf die saggitale Lage der Kiefer geachet und der eigentliche Grund für das scheinbar saggitale Problem -nämlich das vertikale Problem- wird nicht erkannt und daher auch nicht behandelt. Leider ist es nun so, dass festsitzende Spangen ein krankhaftes vertikales Wachstum noch zusätzlich verstärken können. (Die Seite www.orthodontic-outrage.com widmet sich unter anderem dieser Problematik...) Wege dies zu verhindern sind einerseits High-Pull-Headgears zusätzlich zur festsitzenden Spange. Andererseits gibt es angeblich auch Möglichkeiten ein vertikales Wachstum mit herausnehmbaren Spangen zu bremsen. Da herausnehmbare Spangen wegen dem geringen Profit zunehmend durch festitzende Apparaturen verdrägt werden, frag bei der Betreiberin der Seite www.sanfte-zahnklammern.de nach, ob sie dir einen Behandler, der mit herausnehmbaren Spangen arbeitet, empfehlen kann.

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass ab einem gewissen Grad der Anomalie eine OP (nach Abschluss des Wachstums) unausweichlich wird, wenn ein sehr gutes Ergebnis erreicht werden soll.

lg,

Iris

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