schnecke

UK-Vorverlagerung mit Kinnplastik München Paracelusklink

Hallo Ihr Mitleidenden,

Meine OP war am 05.07.2007 in der Paracelsusklink München.

Es wurde eine UK-Vorverlagerung mit Kinnplastik durchgeführt.

Kieferorthopädische Behandlung im Vorfeld 1 3/4 Jahre.

Zur Vorgeschichte:

Mit zwanzig hatte ich mich bereits mit dem Thema auseinandergesetzt (heute bin ich 29 Jahre alt), und mich gegen die OP und so entschiedenen. War damals bei keinem guten Chirurgen, dieser wollte auch noch unbedingt meine Nase operieren. Hey, meine Nase ist wirklich ok. Und der KFO wollte mich beim Erstgespräch sofort festnageln zum Zähneziehen eine Tür weiter und wann die Spange eingesetzt werden kann. Somit hatte ich das Thema abgehackt.

Mit 27 Jahren bekam ich aber grosse Problem (Überbelastung von zwei Zähnen, Kiefergelenksschmerzen, Kopfweh)

Somit das Thema nochmals aufgenommen: Wirklich tollen KFO gefunden, der meinte keine Spange bevor ich nicht mit dem Chirurgen gesprochen habe und das volle Ausmaß kenne. Mir wurden ca. 3/4 - 1 Jahr Spangenzeit vorausgesagt. Es sind nun 1 3/4 geworden.

Zur OP:

Ich hatte wahnsinnige Angst vor der OP. (Hab auch einen Eintrag im Forum dazu). Am Mittwoch den 04.07.2007 gings nun los in die Paracelsusklink....

Am Aufnahmetag wurden nur ein Gespräch mit der Narkoseärztin geführt, Blutdruck gemessen usw. also ganz harmloses Zeug.

Ich habe dann erfahren das ich die erste Patientin bin, die morgen operiert wird.

Gleich um 7.30 Uhr beginnt die OP. Für die Nacht habe ich ein Medikament bekommen, um besser schlafen zu können. Von der wegen, da gegen war ich ich scheinbar immun. Um 6 Uhr früh gings los nächste Droge um alles für "supi" zu emfinden und ab in die Dusche. Um 7 Uhr bin ich dann abgeholt worden.

Im OP-Vorraum angekommen haben Sie mir einen Infusionszugang gelegt und Elektroden aufgeklebt. Nach gelegtem Zugang wurde mir ein weiteres Medikament gegeben (diesmal über die Infusion) damit ich schon leicht belämmert bin. Tja, da bin ich eingeschlafen......

Beim einfahren in den OP-Saal selbt bin ich nochmals kurz aufgewacht und hab meinen Chirugen gesehen, der hat mich an der Schulter getätschelt und gesagt das kriegen wir beide schon hin. :smile: ich war ja schon auf Droge und dann bin ich wieder eingeschlafen....... wie ich dann die endgültige Narkose bekommen habe etc. weiß ich nicht mehr.

Aufwachen nach der OP:

Von dem Tag selbst weiß ich nicht mehr viel, außer das ich keine Schmerzen hatte und total müde war). Was ich noch weiß, ich habe mehrfach gefragt habe, ob ich nicht an meiner Zunge ersticke, weil die auch ziemlich taub war. Ich bin nicht daran erstickt. :P

Tage nach der OP:

Ich hatte keinen Blasenkatheder, keine Magensonde, keine Intensivstation.

Ab dem ersten Tag nach OP gab´s Suppe zu schlürfen. Ging ganz gut. Lediglich die Schläuche, welche aus dem Mund kamen um das Wundsekret abzutransportieren waren gewöhnungsbedürftig. Aber die Schläuche merkt man gar nicht und sind extrem wichtig, damit der ganze "Scheiß" nicht noch zusätzlich vom Körper abgebaut werden muss.

Vor diesen Schläuchen hatte ich furchtbar Angst, aber wirklich kein Problem. Ganz im Gegenteil, am 3. Tag wurden diese gezogen, und es ging einem kurzfristig ein wenig schlechter. Weil der Körper ja jetzt alles selbst abbauen muss.

Die Schwellungen waren schon enorm, aber mit den Schläuchen und so kann man eh nicht auf den Modelsteg. Heute ist Tag 12 nach der OP, und es sind kaum noch Schwellungen vorhanden.

Entlassung aus dem Krankenhaus

Die folenden 3 Tage gings mir echt beschissen. Ich hatte böse Fisteln und Bläschen auf Zunge und Wange bekommen. Weder essen noch reden war möglich. Diese Fisteln usw. kamen entweder vom spülen mit Hexoral (Spülung gegen Entzündungen im Mund) oder von einer Überempfindlichkeit gegen Penzelin. Diese sind jetzt aber verschwunden und mir geht´s ganz gut.

Fazit:

Ich würde es wieder machen lassen. Es ist zwar nicht angenehm, aber gut zu überstehen. Ich habe sehr unterm meinem kaum vorhandenen Kinn gelitten, und bin schon sehr froh über das Ergebnis. (Mein kleines eingestelltes Bild, ist am Tag 7., 8. oder 9. entstanden -> ich weiß nicht mehr genau wann-> die Tage vergehen so schnell)

P.S:

Meine Vorher/Nachbilder stelle ich unter der Rubrik Vorher/Nachher ein, sobald mich Marco dafür freigeschalten hat.

Ich drücke alle die diese OP noch vor sich haben, ganz fest die Daumen.

Ein grosser Dank an Marco und Rainer für dieses Forum. Hat mir oft sehr viel weitergeholfen.

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Hallo Schnecke,

schön, dass du es überstanden hast!

Freu mich auf die vorher-nachher-Bilder:lol:

PS: Wie fandest du die Nachtschwester??? (die mit der Brille):-x

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Hallo Schnecke,

schön, dass du es überstanden hast!

Freu mich auf die vorher-nachher-Bilder:lol:

PS: Wie fandest du die Nachtschwester??? (die mit der Brille):-x

Hey mayi,

die Nachtschwester, die ich hatte, war echt schwer ok. -> Meine hatte aber auch keine Brille.

Wir hatten nur mit einer dunkelhaarigen, jungen Schwester so unsere Probleme.

Habe auch der Schwester Brigitte schöne Grüße ausgerichtet, sie hat sich rießig gefreut. :P

Gestern war ich beim Prof.. Der hat mich ziemlich aus der Fassung gebracht, beim neuen Gummis einhängen. Aussage nach vielem hin und her mit Modelle dazu holen und vielem stirnrunzeln. " So können wirs lassen".

Als ich wieder im Auto gesessen bin, stellte ich fest das jetzt die Zähne vorne schön übereinander stehen und hinten die Zähne keinen Bisskontakt mehr haben.

Ich bin dann zu meinem KFO, der mir das Vorhaben vom Prof. erklärt hat und auch das er, sollte bei einem Zahn immer noch kein Bisskontakt bestehen, das KFO-technisch ausgleichen kann.

Da war ich dann schon wieder beruhigt. Der Prof. kann mit Sicherheit super OP´s durchführen, aber das Reden hat er leider nicht erfunden. :-(

Lg Schnecke

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hallo schnecke,

gratuliere zur überstandenen op - dir scheints ja schon ganz gut zu gehen.

erhol' dich noch schön und frohes abschwellen noch!

lg janet

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Hallo Schnecke,

ich weiß, an seine Art muss man sich erst mal gewöhnen. Aber am Schluss kam ich echt super mit ihm klar. Man muss nur einfach immer nachfragen, wenn man was wissen will;)

Hast du der Schwester Diana und dem Peter auch nen schönen Gruß ausgerichtet?:D

Da hattest du ja Glück, dass du ne andere Nachtschwester hattest. Mit wem hattest du dann Probleme, weißt du den Namen noch?

Liebe Grüße und erhol dich gut!

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Hallo,

danke an alle für die lieben Wünsche.

Für Mayi:

ja seine Art ist gewöhnungsbedürftig, aber solange er seine Sache Ansich gut macht, kann ich damit leben.

Peter hatte während meines Aufenthaltes Urlaub, ist mir berichtet worden. Schwester Diana? Ich dachte ich sollte Schweste Brigitte grüßen. Ups!

Wie die nicht so nette Schwester hieß, habe ich leider keine Ahnung.

Der Prof. hat mich mit hängen und würgen noch eine 3. Woche krank geschrieben. Ich habe einen Job wo ich den ganzen Tag nur reden muss, und das klappt mal noch nicht ganz so gut. Aber für die 3. Woche habe ich schon ganz viel Überzeugungsarbeit leisten müssen.

Lg Jutta

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Echt, der wollte dich nicht länger krank schreiben? Das finde ich schon hart...hätte ich eigtl nicht von ihm gedacht, dass er da so pingelig ist...

Aber nach 3 Wochen müsste es NORMAL auch wieder ganz gut kappen - ich wünsch es dir!

PS: Dass du Schw. Brigitte gegrüßt hast passt auch ;-)

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Weiß eigentlich jemand wie lange es dauert, bis der Bruch verheilt ist?

Und ab wann man vorsichtig anfangen kann, etwas zu kauen?

Lg Schnecke

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Kauen? Ich glaub nach 6 Wochen darf man langsam anfangen mit dem Kauen weicher Kost (Weißbrot usw.).

Lass Dir Zeit, ich hatte Anfangs immer Angst, dass der Knochen sich verschiebt, obwohl er ja mit der Platte fixiert ist (naja, dumm halt). Aber so nach und nach habe ich mir immer mehr zugetraut.

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hi schnecke,

ich "kau" seit letztem sonntag schon wieder gaaaanz weiche sachen wie kartoffeln (die ich auch noch vorher a bißerle mantsche) und war am montag beim kc und der hat das auch "genehmigt". der meinte ich soll schon mal ganz vorsichtig weiche sachen "kauen" beginnen, quasi training.

lg janet

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hi schnecke,

ich "kau" seit letztem sonntag schon wieder gaaaanz weiche sachen wie kartoffeln (die ich auch noch vorher a bißerle mantsche) und war am montag beim kc und der hat das auch "genehmigt". der meinte ich soll schon mal ganz vorsichtig weiche sachen "kauen" beginnen, quasi training.

lg janet

Hi Janet

Ich habe es letzte Woche mal mit einer Pizza probiert. Das Abbeißen ging super und das Kauen auch. Nur beim Rand traute ich mich noch nicht so recht. Aber auch dieser fiel mir zum "Opfer":grin:

Wie immer endete das Ganze in einer "Zahnspangenputzorgie" welche ihres Gleichen sucht:p Dieser Käse ist "teuflisch":evil:

Immer schön ausprobieren, dann wird`s schon;)

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Ich habe es letzte Woche mal mit einer Pizza probiert. Das Abbeißen ging super und das Kauen auch. Nur beim Rand traute ich mich noch nicht so recht. Aber auch dieser fiel mir zum "Opfer":grin:

pizzaaaaa *träum* :lol:

Immer schön ausprobieren, dann wird`s schon;)

seh' ich auch so. man merkts schon, wenns nicht geht ;-)

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okay.:P Dann werde ich die Sache mal langsam angehen lassen.

Kann mir eh noch nicht vorstelllen, so richtig wieder zu essen.

Derzeit beiße ich mir immer selbst auf die Zunge. Wie dumm.

Aber ich bin es nicht gewohnt mit den vorderen Zähnen Bisskontakt zu haben. :wink:

Aber ich denke das wird auch noch

Lg Schnecke

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Ich habe die OP UK Vorverlagerung noch vor mir - Ende des Monats (Paracelsus-Klinik) und bin ein bisschen beruhigter. Es scheint alles nicht so schlimm zu sein, ich habe trotzdem natürlich schon Angst davor. Vor allem Panik davor, keine Luft mehr zu bekommen, weil Schläuche oder Schwellungen das Atmen behindern - hat das jemand von euch auch gehabt?

Wie lange dauert es, bis man wieder richtig fit ist und bis man wieder arbeiten kann? Mir wurde im Vorfeld gesagt, dass ich 1 Woche im KH bin und ca. 1 Woche zu Hause - kann man denn nach 2 Wochen schon wieder richtig sprechen und essen bzw. arbeiten? Wie lange dauert es bis die Schwellung vorbei ist und man wieder "unter Menschen" gehen kann?

Danke für Infos.

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Hallo Tatie,

hey alles halb so wild........ich war ihm Vorfeld auch super nervös und mir wurde im Forum auch berichtet das ich die Ruhe bewahren soll. Es ist wirklich nicht sooooo schlimm.

Klar gibt es angenehmere Dinge. Aber das Ergebnis wird super. Wirst sehen.

Wirst Du auch vom Prof. am Arabellapark operiert?

Dann musst DU Dir keine Sorgen machen, fachlich ist der TOP. Nur sprechen tut er leider nicht sehr viel (die Erfahrung hab ich gemacht, kann bei Dir ganz anderst sein) das hat mich ein wenig irritiert.

Das Du keine Luft oder nur schlecht Luft bekommst trifft nicht zu. Die Schläuche gehen ja nicht den Hals runter, sondern verzweigen über die Naht im Mund unter die Haut. Von den Schläuchen merkst Du nichts. Ganz im Gegenteil die Verhindern das Du extrem anschwillst.

Das einzig blöde war bei mir die Penizellinunverträglichkeit von der ich bis dato nichts gewußt habe, davon hatte ich dann fiese Fisteln im Mund. Aber das ist ja eher die Seltenheit, das wird nicht nicht treffen.:smile:

Kopf hoch, Du machst das. Wie wir alle anderen bisher auch.

Und berichte wie es Dir ergangen ist.

Sollte ich noch was für Dich tun können -> helfe ich Dir gerne weiter, wenn ich kann :smile:

Liebe Grüße vom Ammersee

Schnecke

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Hi Schnecke,

danke für das Mut-machen!!! Das hilft mir sehr, denn ich kenne sonst niemanden, der diese OP hat machen lassen. Ich bin auch bei Prof. P. in der Paracelsus-Klinik.

Natürlich werde ich berichten, wie es bei mir verlaufen ist. Wie lange warst du denn krank geschrieben?

tatie

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Hi Tatie,

wegen dem wie lange bin ich krank hatte ich so meine Kämpfe mit dem Prof.

1 Woche Krankenhaus und 1 Woche zuhause, war vom Prof geplant.

Ich habe ihm erklärt das ich den ganzen Tag beruflich quasseln muss und nach etwas hin und her hat er mich dann noch eine Woche krank geschrieben. Somit war ich insgesamt 3 Wochen krank.

Ich war dann den ersten Tag arbeiten (ich bin von Beruf Steuerfachwirtin) und habe meine ersten Telefonate geführt. Mittags gings mir dann echt scheiße. Daraufhin bin ich zu meinem Hausarzt, der es nicht fassen konnte das ich bereits wieder arbeiten bin. Er hätte mich auch sofort ohne weiteres weiter krank geschrieben.

Ich habe dann aber mit meinem Boss geredet und meine Kollegen mussten ab diesem Zeitpunkt sämtlich Telefonate und Gespräche für mich führen. So nach weiteren 2 Wochen ging das dann auch wieder ganz gut alleine.

Ich würde Dir raten wenn Dich der Prof. nach zwei Wochen wieder arbeiten schickt, geh zu Deinem Hausarzt wenn es Dir noch nicht so gut geht.

Abgesehen davon das ich Schmerzen bekam als ich nach 3 Wochen meinen gewohnten Redealltag bewältigen wollte, ich war auch noch nicht so perfekt von meinem Gegenüber zu verstehen.

Ich hoffe Dir ein wenig weitergeholfen zu haben.

Aber keine Panik, Du machst das. Ich drück Dir auch ganz fest die Daumen. Und bei weiteren Fragen-> JEDERZEIT GERNE! ;-)

Liebe Grüße Schnecke

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