Lovely_Yola

Eure Erfahrungen mit Vollnarkose

65 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich würde mich freuen, wenn ein paar Leutchen hier :D so eine Art "Erfahrungsbericht über die Narkose" schreiben könnten.

Wie wurde sie eingeleitet (also das ganze "technische" - sprich über die Vene oder zur Einleitung erstmal über die Maske?)....

Wie habt ihr den Moment empfunden? (Über detailierte Antworten würde ich mich freuen).....

Was habt ihr in euerem Körper gefühlt?

Wie ist der Anästhesist /Ärzte in dem Moment mit dir umgegangen?

Wie ist der Weg zum Narkoseraum?

-Was für Gefühle hat man?

-Muss man selbst vom Bett auf den Tisch rüberrutschen oder bekommt man das garnicht mehr mit?

Ist vielleicht jemand unter euch, der extreme Angst davor hatte, und ein stärkeres Präparat als die gewöhnliche "LMAA-Tablette" bekommen hat? Und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

Ich bin über jeden ehrlichen (schonungslosen) Eintrag dankbar!

Liebe Grüße!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Also ich hatte vor 2 Monaten Vollnarkose, allerdings

"nur" für die Weisheitszähne, da sie sehr tief lagen und

bei der OP auch die Kieferhöhlen offen waren.

Außerdem bin ich ein Schisser und jetzt sehr froh das

ich nicht 1,5 Std. das alles mitbekommen habe ;-)

Also bei mir wurde die Narkose über die Vene eingeleitet,

das Vorgespräch mit dem Narkose Arzt fand telefonisch,

aber dennoch sehr ausführlich statt.

Am Tag der OP war der Anästhesist auch super freundlich,

hat einem die Angst genommen, und nach kurzem Gespräch

hat man gemerkt wie einem warm wird... und dann bin ich

weg gepennt (alles schon auf dem "Op-Tisch")...

Ich würde jederzeit wieder mit Vollnarkose arbeiten (bei ner

richtigen OP eh klar, aber auch bei Weisheitszähnen etc).

Für mich eine gute erfahrung!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Hallo,

ich würde mich freuen, wenn ein paar Leutchen hier :D so eine Art "Erfahrungsbericht über die Narkose" schreiben könnten.

...

Also bei mir war es so:

rüberrutschen vom Bett auf den OP Tisch, aber ich war da auch voll wach,

da hab ich auch schon früher anderes erlebt.

Braunüle gelegt und ins OP. Dort wurde dann die Narkose eingeleitet.

Innerhalb einer Minute war ich weg und kann mich an nix erinnern ausser an

das Aufwachen im Zimmer.

Nix träume oder so. Junkies werden also entäuscht sein.

Oder ich hab das Vollkommen verdrängt. Mir fehlen da einfach ein paar Stunden vollkommen, ich hab auch vom Aufwachraum nix mitbekommen.

2 Tabletten hatte ich morgens bekommen um 0700, aber die OP war verschoben worden, so das ich 2h göttlich geschlafen hatte. Welche das war weis ich nicht.

Auf Wunsch hätte ich auch nochmal welche bekommen. (bei einer früheren OP hatte ich auch eine Spritze bekommen und war dann im OP schon weg)

Wenn du das vorher im Gespräch sagst, dann gibt man dir auch schon in der Nacht vorher was zum Schlafen und morgens vor der OP, so das DU nicht zu aufgeregt bist.

hoffe das hilft, falls nicht -> Nachfragen

michael

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja, Narkose... Hmm, ok, es war so: hab so ne kleeeeine Tablette bekommen und somit ein richtig schönes Sch...egalgefühl :lol: .Als wir im Vorbereitungsraum waren, wurde die Kanüle angelegt, dann ging es in die OP. Kann mich noch daran erinnern, daß ich mich vom Bett auf den Op-Tisch legen mußte, und kurz danach hörte ich noch irgendwo von der Seite:

" Fangen wir an" ... Hab in dem Moment auf das Licht in der Decke geschaut, der letzte Gedanke war nur : " Oh, es dreht sich alles" und dann war ich weg.

Ist echt nicht schlimm, es geht alles recht schnell, also keine Bange!:mrgreen:

LG.Leen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Eben, das es so schnell geht, macht mir extrem Angst.....

auch dieses Schwindel-Gefühl........ ich bin ein extremer Kontrollfreak..... ich würde auch nie soviel Alkohol trinken, dass ich mich nicht mehr unter Kontrolle hätte......

manchmal denke ich, ich schaffe das nicht, nur wegen der Narkose.

Von vielen habe ich schon gehört, sie freuen sich drauf, eine neue Erfahrung zu machen, doch ich fürchte mich sehr vor dem Gedanken, etwas miterleben zu MÜSSEN, das ich nicht einschätzen kann......

Wie ist denn dieses Schwindel-Gefühl kurz vorm "einschlafen"? Das stelle ich mir horrormäßig vor......

Am liebsten wäre es mir, wenn ich kurz vor der OP (also so 1h vorher) eine Schlaftablette bekommen würde, wo ich dann ganz langsam schön einschlafe und dann erst wieder aufwache, wenn alles vorbei ist.... ist sowas möglich????

Wie fühlt sich dieses "wegpennen" an?

(wird man da plötzlich ganz müde und schläft eben schnell ein, oder ist es eben mit Schwindel-Gefühl verbunden, sodass etwas beklemmendes mit dem Körper passiert, worüber man keine Kontrolle hat?)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich bekam am Morgen eine Beruhigungstablette, danach wurde ich in den OP Bereich gebracht. Dort musste ich auf die OP Liege umsteigen. Auf der Liege wurde ich zugedeckt mit warmen Decken und die zuständigen stellten sich vor. Das fand ich sehr angenehm, so hätte ich sie mit dem Namen direkt ansprechen können.

Danach kam ich in den OP. Wuuuusscchhhh kam mir da eine Kälte Welle entgegen. Zum Glück hatte ich warme Decken. Im OP stellten sich wieder alle vor. ("Händchen halten und Name sagen") Vorwarnung, und pieks, die Kanüle wurde gestochen. Noch schön befestigen, in dieser Zeit schaute ich die Umgebung an. Sowas sieht man ja nicht alle Tage ;-)

Das Einschlafen ging ganz schnell, eine Schwester fragte mich wo ich jetzt am liebsten wäre, ich sagte zuhause und schwupp war ich weg.

Wie fühlt sich dieses "wegpennen" an?

(wird man da plötzlich ganz müde und schläft eben schnell ein, oder ist es eben mit Schwindel-Gefühl verbunden, sodass etwas beklemmendes mit dem Körper passiert, worüber man keine Kontrolle hat?)

Das geht so schnell, für sowas hast du gar keine Zeit :D

Mach dir nicht so viele Gedanken über die Narkose! Ich musste im Vorfeld der OP auch immer an die Narkose denken, aber im nachhinein kann ich sagen das diese "Angst" unbegründet war!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich kann schaer nur zustimmen.

Von der "Einschlafphase" bekommt man kaum was mit.

Ich wurde mit meinem Bett zum OP gekarrt. Da hatte ich 1 Stunde vorher schon eine Beruhigungstablette genommen. Im OP-Vorbereitungsraum krabbelte ich rüber auf den OP-Tisch (?) und mir wurde die Braunüle gelegt. EKG angeklebt, Pulsmesser angeklippt und Narkosemittel durch die Braunüle gegeben. Habe nicht mal mehr mitbekommen, dass die Spritze von der Braunüle getrennt wurde.

Ich habe einen richtigen Filmriss was die OP-Zeit angeht. Es war auch meine erste Vollnarkose. Ich hoffe dass die nächte (zur Plattenentfernung) genauso easy für mich wird.

Also: Keine Bange!

Lass Dir am Vorabend einfach noch eine Beruhigungstablette geben, dann kannst Du entspannt einschlafen.

Gruß, Annette

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi,

Eben, das es so schnell geht, macht mir extrem Angst.....

auch dieses Schwindel-Gefühl........ ich bin ein extremer Kontrollfreak..... ich würde auch nie soviel Alkohol trinken, dass ich mich nicht mehr unter Kontrolle hätte...... manchmal denke ich, ich schaffe das nicht, nur wegen der Narkose.

Von vielen habe ich schon gehört, sie freuen sich drauf, eine neue Erfahrung zu machen, doch ich fürchte mich sehr vor dem Gedanken, etwas miterleben zu MÜSSEN, das ich nicht einschätzen kann......

Wie ist denn dieses Schwindel-Gefühl kurz vorm "einschlafen"? Das stelle ich mir horrormäßig vor......

Am liebsten wäre es mir, wenn ich kurz vor der OP (also so 1h vorher) eine Schlaftablette bekommen würde, wo ich dann ganz langsam schön einschlafe und dann erst wieder aufwache, wenn alles vorbei ist.... ist sowas möglich????

Wie fühlt sich dieses "wegpennen" an?

(wird man da plötzlich ganz müde und schläft eben schnell ein, oder ist es eben mit Schwindel-Gefühl verbunden, sodass etwas beklemmendes mit dem Körper passiert, worüber man keine Kontrolle hat?)

Bin auch ein Typ, der lieber alles unter Kontrolle hat und selbst steuert. hab mir vorher auch Gedanken gemacht wie das wohl ist, wenn man einfach so einschläft ohne dass man es eigentlich selber möchte (also im Gegensatz zu abends, wenn man sich bewußt ins Bett legt, um schlafen zu gehen). Muss aber sagen, es war halb so schlimm. Es war schon ein merkwürdiges Gefühl, als das Narkosemittel sich im Körper verteilt hat (hatte eine total intravenöse Narkose) und ich habe auch ein paar Sekunden lang überlegt was ich denn jetzt tun soll:confused:..., aber man hat da keine andere Wahl, man schläft dann einfach ein :wink:8-) und ein paar Stunden später wird man einfach wieder wach und alles ist vorbei! Für mich war das überhaupt nicht schlimm und bei mir war es so, dass ich von einer Sekunde auf die andere weg war und dann wieder klar, also keinesfalls irgendwann in so einem Zwischenstadium, wo man sich wie betrunken fühlt oder so! (jedenfalls wäre mir das nicht bewußt und mir hat auch keiner etwas Gegenteiliges erzählt *g*) Es war halt nur kurz vorher für ein paar Sekunden das Gefühl da, dass gleich etwas passiert.... und dann war ich auch schon weg. Es ist wirklich zu überstehen:smile:!

Lieben Gruß,

Eve

PS. das Tranxilium vorher hat bei mir übrigens gar nichts bewirkt... (außer, dass ich mich eine halbe Stunde lang gefragt habe, ob ich jetzt alleine auf die Toilette gehen kann oder nach der Schwester klingeln soll... :lol:)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Yola,

es ist anscheinend recht unterschiedlich, wie man das Einleiten der Narkose empfindet.

Ich z.B. hab gar nichts gemerkt, war einfach plötzlich weg. (War überhaupt nicht schlimm)

Hängt das mit der Art der Narkose zusammen, weiß das jemand?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Tatsachenbericht einer Narkotisierung bei irgendeiner OP, in irgendeiner Stadt in irgendeinem Land, in irgendeiner Welt:

Das kalte Grauen strömte in den Körper. Das Narkosemittel fühlte sich kühl an und ich merkte jeden einzelnen Tropfen in meinen schwerst gezeichneten Arm strömen, wobei mein Willen und mein Bewusstsein, ja mein ganzes ich, sich in kurzer Zeit den wogenden Strömen der noch nie dagewesenen Entspannung und Unbekanntheit ergaben. - END of part 1/1-

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Steht Dein Vorschlag mit der persönlichen Vanilleeiskühlung noch? Meine Birne is auch ohne OP knallrot, wie man unschwer erkennt--->:oops:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bei mir gings ganz schnell. Das einzig mir unangenehme war, dass ich im Bett durchs Krankenhaus geschoben wurde. Muss ja auch nicht jeder sehen...

Dann haben alle mal Hallo gesagt, ich bin auf das OP-Tischchen geklettert, der Zugang wurde gelegt, Narkosemittel rein, meine Arme und Beine wurden schwer und schon war ich weg. Kein Schwindel und keine Träume.

Als ich dann irgendwann nachts aufgewacht bin wusste ich auch gleich wo ich war und hab daraus geschlossen, dass ich es wohl ganz gut überstanden habe :smile:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Bei mir gings ganz schnell. Das einzig mir unangenehme war, dass ich im Bett durchs Krankenhaus geschoben wurde. Muss ja auch nicht jeder sehen...

das ging mir bisher bei jeder OP so, lässt sich nicht vermeiden, das man gesehen wird. (und selbst gehen kannst / Willst/ darfst du nicht) die brauchen ja nachher eh dein Bett...

Also mir war das nicht unangenehm, ich hatte eher ein wenig mitleid mit den beiden armen Schwestern, die das so schwere Bett und mich bugsieren mussten... ;-)

Und wenn Du vorher eine Tablette bekommen hast, dann bekommst Du das eh nicht mehr so sehr mit.

gruss

michael

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Bei mir gings ganz schnell. Das einzig mir unangenehme war, dass ich im Bett durchs Krankenhaus geschoben wurde. Muss ja auch nicht jeder sehen...

Das fand ich lustig :D Wann wird man schon von 2 Frauen im Bett herumgefahren :smile:

Mich sahen eh nur ganz wenige, weil ich schon um ca. viertel vor 7 hinuntergefahren wurde.

Und wenn Du vorher eine Tablette bekommen hast, dann bekommst Du das eh nicht mehr so sehr mit.

Die hat bei mir NIX genützt. Unten angekommen fand ich es eigentlich auch gut so, weil ich so mehr mitbekam. Ich fand die ganze "OP Szene" recht interessant.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Pepino: grrr, mir läuft der kalte Schauer den Rücken runter...

Wann kommt denn die Fortsetzung???:P

LG.Leen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
@Pepino: grrr, mir läuft der kalte Schauer den Rücken runter...

Wann kommt denn die Fortsetzung???:P

LG.Leen

@leen: Meinst Du mit Fortsetzung:

Nele verabreicht eine Vanilleeiskühlung @ Pepino?

Das ist bestimmt eine Privatleistung die Extra berechnet wird... ;-)

Aber vielleicht gibt es ja davon dann mal Fotos hier....

Wäre doch mal was neues....8-)

@ Nele: was muss man tun um in den Genuss zu kommen?

michael

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten,

aber irgendwie macht ihr mir Angst :sad:

Mag ja sein, dass das für euch nicht so schlimm (und für manch einen sogar interessant war), das alles mitzubekommen mit dem Narkoseraum usw., aber für mich ist es ein unvorstellbarer Horror....

ebenso, dass man ratz fatz weg ist, das macht mir unglaubliche Angst, ich möchte nicht das Gefühl in mir hochkommen lassen, "jetzt passiert gleich was in meinem Körper"........

Ich möchte einfach schon im Zimmer einschlafen, geht das denn nicht????

Darf man vor der OP denn keine Schlaftablette einnehmen, die einen ganz beruhigt schlafen lässt????

Oder wenigstens eine Sedierung (wie sie oft bei Kindern durchgeführt wird), wo man dann nur noch daliegt, und garnix mehr peilt?!??

Ich glaub, ich pack das nicht!!!! :cry:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hi,

also ich wurde inzwischen 3x in vollnarkose operiert und jedes mal wars anders. kann dir also nicht wirklich jemand genau sagen wie es ablaufen wird.

wenn du so große angst vor der ganzen geschichte hast, dann sag das am besten dem narkosearzt. bei meiner letzten op hatte ich ziemlich angst vorher. die narkoseschwester hatte mich noch gefragt, wies mir geht und ich meinte nur, dass ich angst hätte. sie meinte daraufhin ob es sehr schlimm sei, sie könnte mir was geben, damit ich nix mehr mitkriege. also es gibt anscheinend schon so mittelchen .... ich habe das dann nicht genommen, es ging auch so. hatte nicht solche angst, dass ich weglaufen wollte. ;-)

das du angst hast, ist ganz normal, mach dir nicht auch noch stress damit, deine angst mit der von anderen zu vergleichen. da ist jeder anders.

lg und du packst das auch!

janet

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sprich den Narkosearzt darauf an und frag ob du, ich zitiere:"Ich möchte einfach schon im Zimmer einschlafen, geht das denn nicht???? " Du hast grosse Angst vor der Narkose usw., spätestens da sollte er mehr auf dich eingehen und eine Lösung finden.

Es nützt ihm ja auch nichts wenn du dann am OP Tag z.b. brutal zappelig oder sonst was bist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten,

aber irgendwie macht ihr mir Angst :sad:

Mag ja sein, dass das für euch nicht so schlimm (und für manch einen sogar interessant war), das alles mitzubekommen mit dem Narkoseraum usw., aber für mich ist es ein unvorstellbarer Horror....

ebenso, dass man ratz fatz weg ist, das macht mir unglaubliche Angst, ich möchte nicht das Gefühl in mir hochkommen lassen, "jetzt passiert gleich was in meinem Körper"........

Ich möchte einfach schon im Zimmer einschlafen, geht das denn nicht????

Darf man vor der OP denn keine Schlaftablette einnehmen, die einen ganz beruhigt schlafen lässt????

Oder wenigstens eine Sedierung (wie sie oft bei Kindern durchgeführt wird), wo man dann nur noch daliegt, und garnix mehr peilt?!??

Ich glaub, ich pack das nicht!!!! :cry:

Mein Tip / Weg wäre:

Wenn ich weis wo ich operiert werde oder von wem:

Mich dort mit einem der Narkoseärzte vorab unterhalten und das abklären, was geht und was nicht. Die sind bestimmt nicht froh drüber, aber wenn es dir hilft, werden die es machen. ;-)

Ich denke schon, das man dir da die Angst im Zimmer nehmen kann.

Ich wurde 1993 am Knie unter Vollnarkose operiert und hab auf dem Zimmer eine Spritze bekommen und war zu 99% weg als ich unten im OP an kam. Und ich denke das ginge auch heute noch. Die Ärzte sind da schon flexibel um dir die Angst zu nehmen

Viel hab ich nicht mehr mitbekommen, und das war mir da schon egal.

Denk nicht zu viel darüber nach, das ist wirklich nicht so schlimm.

michael

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo ,

ich hatte bisher sieben Operationen . Bei meiner ersten OP war ich 14 und habe mich gegen die Maske gewährt , ich sollte tief einatmen stattderer habe ich gebrüllt ich würde keine Luft bekommen.:-( Ich habe nach der OP übelst gereihert, so das mir ein Pfleger ein Zäpfchen verpassen mußte :oops: .

Bei den anderen OP´s habe ich ganz gut mitgespielt , da wurde allerdings ein Zugang über die Vene gelegt.Bisher habe ich meist gut mitgemacht und war da auch recht locker.

Nun habe ich aber bemerkt das ich mich bei den letzten drei OP´s innerlich dagegen wehre. Dieses Gefühl zwischen da sein und wegtreten macht mir echt sehr zu schaffen.

Der Weg zur OP - tja , man wird halt durch die Gänge geschoben , und es ist unterschiedlich mal bekommt man was davon mit , oder wie bei meiner letzten OP - man pennt schon im Zimmer bevor man die Schleuse erreicht ( was für mich diesmal ein echter Glücksfall war) . Mir gingen manch bescheuerte Gedanken durch den Kopp ( meist war das in der Schleuse ) . Manchmal ist man recht klar und manchmal halt nicht .

Wichtig ist wohl das man sich auf keinen Fall dagegen streuben darf , und dazu hat man auch eigentlich keinen Grund.

Bei mir ist der Bedarf an OP´s wohl ziemlich gedeckt , daher denke ich auch habe ich mittlerweile ein Problem damit.

Aber eigentlich braucht man sich da nicht so verrückt machen , einen gewissen Respekt vor einer OP halte ich zwar für völlig in Ordnung , nur sollte man sich nicht dahinein steigern.

Die LMAA-Pille finde ich ganz gut, sie nimmt denke ich schon einiges an Anspannung.

lieben Gruß

Tanja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe eine lange Vorgeschichte.

In meiner Kindheit und Jugend war mit meinen Zähnen (scheinbar) immer alles in Ordnung, und ich weiß noch, als ich mal mit ca. 14 Jahren einen Zahnarzt gefragt hab, ob ich eigentlich mal ne Zahnspange bräuchte, und er meinte dann noch "Nee,nee, keine Sorge!"

Naja, jedenfalls mit 16,17 hab ichs dann selber gemerkt, dass ich ne Zahnspange brauche....

die habe ich jetzt auch schon seit fast 4 Jahren, seit ich 18 bin (kurz nach meinem 18.Geburtstag, die "Therapie" hat aber schon mit 17 angefangen).....

Jetzt mache ich da schon fast 4 Jahre dran rum, und bin langsam mit meiner Geduld echt am Ende.

Meine Psyche leidet so sehr unter der Fehlstellung, ich würde so gerne einmal frei und herzhaft lachen, aber wenn ich alleine vor dem Spiegel stehe und lache – ich sehe aus wie ein Vollidiot. :sad:

Jetzt bin ich so kurz vor dem Ziel, da macht mir wieder die Psyche einen Strich durch die Rechnung.

Ich leide u.a. unter Panikattacken und Hypochondrismus. Das wurde mal in einer Klinik festgestellt.

Früher bin ich fast jeden Tag mit Angstattacken in die Klinik gegangen, weil ich Angst hatte, ich müsste operiert werden (meine absolute Horrorvorstellung damals).... ich hatte Todesängste. In solchen Momenten war ich garnicht mehr richtig in mir.

Ich habe dann Tabletten bekommen, aber die habe ich nach ner Zeit wieder abgesetzt, weil es mir dann besser ging.

Doch jetzt werde ich wieder mit dieser Situation konfrontiert und fühle mich irgendwie ohnmächtig.

Egal, wo ich bin, ob zuhause, oder draußen mit Freunden, ich denke an fast nix anderes mehr, manchmal bin ich total weggetreten und meine Gedanken kreisen nur noch um das eine Thema "Du schaffst es, das packst du schon!"

Und gestern hatte ich einen Traum, dass ich mit meiner Mum in die Klinik gefahren bin und am Morgen der OP eine so schlimme Panikattacke hatte, dass ich alles abgeblasen hab. Ich bin aufgewacht und hatte gleich wieder dieses Gefühl, dass das eigentlich die Wahrheit ist.

Ich wünsche mir doch nur so sehr, dass alles klappt, dann wäre ich endlich mal ein glücklicher Mensch.....

Ich bin im Moment so durcheinander, dabei ist die OP ja erst in 1 Monat.

Tut mir leid, dass ich so viel geschrieben habe, aber das musste ich einfach mal loswerden.

Liebe Grüße!

P.S. wenn ich in der Klinik mal anrufe und mit dem Anästhesisten sprechen will, denken die sich dann nicht "oh man, was macht die denn jetzt schon für ein Trara" ?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ich habe eine lange Vorgeschichte.

...

Jetzt bin ich so kurz vor dem Ziel, da macht mir wieder die Psyche einen Strich durch die Rechnung.

....

P.S. wenn ich in der Klinik mal anrufe und mit dem Anästhesisten sprechen will, denken die sich dann nicht "oh man, was macht die denn jetzt schon für ein Trara" ?

Hi, ich hatte auch 1 Woche vor der OP Bammel.

Das hat sich bei mir nach 2 Tagen gelegt.

Ich denke dem Narkosearzt ist es lieber die Wissen sowas vorher und können dann damit umgehen, als davon überrascht zu werden. Wenn der OP Termin steht, würde ich jetzt anrufen und um einen kurzen Termin bitten um die Situation zu klären. Die haben denke ich auch viel zu tun, aber das dürfte sich regeln lassen. Die haben nämlich auch nix davon, wenn Du am Tag vorher oder morgens einmal die OP absagst.. Vielleicht kann Dir dein Hausarzt dann aber auch was für die Zeit bis zur OP verschreiben, so das es nicht so schlimm wird.

*daumendrück*

gruss

michael

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also ich habe bei beiden OPs (bimax und gne) eigentlich sehr gute erfahrungen mit der vollnarkose gemacht. wurde beides mal über die vene eingeleitet und alles was ich gemerkt habe war ein leicht kühle und kribbeliges, vielleicht auch ein bisschen stechendes gefühl, aber echt nicht sehr schlimm... bei der gne war ich hinterher bloß noch bisschen müde aber eigentlich schon wieder ziemlich fit, nur nach der bimax war mir kurz schlecht als ich aufwachte, aber ich musste mich dann doch nicht übergeben, zum glück.. also ich finde, es ist nichts wovor man angst haben muss!

liebe grüße. pinklady.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten,

aber irgendwie macht ihr mir Angst :sad:

Mag ja sein, dass das für euch nicht so schlimm (und für manch einen sogar interessant war), das alles mitzubekommen mit dem Narkoseraum usw., aber für mich ist es ein unvorstellbarer Horror....

ebenso, dass man ratz fatz weg ist, das macht mir unglaubliche Angst, ich möchte nicht das Gefühl in mir hochkommen lassen, "jetzt passiert gleich was in meinem Körper"........

Ich möchte einfach schon im Zimmer einschlafen, geht das denn nicht????

Darf man vor der OP denn keine Schlaftablette einnehmen, die einen ganz beruhigt schlafen lässt????

Oder wenigstens eine Sedierung (wie sie oft bei Kindern durchgeführt wird), wo man dann nur noch daliegt, und garnix mehr peilt?!??

Ich glaub, ich pack das nicht!!!! :cry:

Sprech den Narkosearzt mal auf Benzodiazepine an. Die LMAA Tablette ist z.b. auch ein Benzodiazepin. In Krankenhäusern wird vor OP´s meistens Midazolam (Dormicum) verabreicht, es gibt aber auch noch stärke Benzos wie z.b Flunitrazepam (Rohypnol). Das sollte die gewünschte sedierende Wirkung bringen die du dir wünscht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden