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rocknroll*queen

Kann sich die Stimme verändern?

Also vll ist diese frage ja ganz dämlich *g*.. aber das würde mich trotzdem interessieren. da bei einer bimax ja beide kiefer umgestellt werden, kann es da sein, dass sich auch die stimmlage verändert? :?:

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also bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten Patienten verbessert sich die nasalität.

wie das bei "nur" Dysgnathie Patienten ist weiß ich leider auch nicht.

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Ich kenne eine Sängerin, die hat sich den OK nach vorne verlagern lassen. Und die hat nichts von Stimmänderung erwähnt. Im Gegenteil: Sie meinte seitdem könne sie noch viel besser singen.

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Auch bei anderen Dsygnathie-OPs kann sich die nasalität ändern. Meines Wissens kann dies bei OK-Impaktionen und OK-Vorverlagerungen (und klarerweise Eingriffen an den oberen Atemwegen) der Fall sein. Die Veränderung ist aber immer eine postitive -Verminderung der Nasalität.

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soo :)

Ist ja schon etwas her dass in diesen Thread geschrieben wurde.

TT: Ich errinner mich an den Film "get rich or die tryin" von 50 cent der eine Spange tragen musste weil durch eine Schiesserei sein Kiefer verletzt wurde.

In dem Film sagt seine Frau dass jetzt mehr Schmerz in der Stimme sei, was als Gangsterrapper natürlich von Vorteil is :P

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Was ist denn, wenn der UK nach vorne verlagert wird. Dann hat doch die Zunge auf einmal viel mehr Platz. Ist es am Anfang ungewohnt und muss man sich beim Sprechen anstrengen?

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Der Mund UND die Nase wirken ja als Resonanzraum, wenn ich das als Sänger mal sagen darf. Die Nase ist natürlich auch betroffen, wie jeder bei seiner Erkältung feststellen kann.

Wenn sich die Größe des Resonanzraums ändert, ändert sich auch die Stimme. Allerdings wird dadurch nicht ein Sopran zum Alt. :wink:

Es wird also an der Stimmhöhe nichts ändern, den die ist durch die Dimensionen der Stimmbänder gegeben.

Wenn sich durch die OP der Raum vergrößert, ist das für Sänger sogar positiv, denn die können jeden weiteren Resonanzraum gut gebrauchen. Das gilt sogar im kleinen Rahmen auch für die Mandel-OP: Resonanzraum wird vergrößert.

Trainiert werden muss die Zunge, viele sind ja hier in logopädischer Behandlung. Die Zunge muss sich an die Änderungen des Mundraums gewöhnen und ihre Motorik trainiert werden.

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Wenn sich durch die OP der Raum vergrößert, ist das für Sänger sogar positiv, denn die können jeden weiteren Resonanzraum gut gebrauchen. Das gilt sogar im kleinen Rahmen auch für die Mandel-OP: Resonanzraum wird vergrößert.

Trainiert werden muss die Zunge, viele sind ja hier in logopädischer Behandlung. Die Zunge muss sich an die Änderungen des Mundraums gewöhnen und ihre Motorik trainiert werden.

Hi, also bei mir ist das tatsächlich so, dass sich meine Stimme verändert hat. Das weiß ich deswegen so genau, weil man mir das vor der KFO Behandlung mitgeteilt hat. Zufällig hatte ich durch meine berufliche Tätigkeit sehr gute Aufnahmen meiner Stimme vor der OP. Jetzt kürzlich habe ich die ersten Aufnahmen meiner Stimme nach der großen OP gemacht (und nach dem großen Abschwellen). Auch wenn sich meine Stimme nicht sehr viel verändert hat (also nicht von Sopran zu Alt), so ist meine Stimme jetzt aber irgendwie deutlicher geworden. D. h., ich muß lernen, mich an meinen neuen erweiterten Resonanzraum zu gewöhnen und meine Stimme anders zu betonen. Derzeit bin ich irgendwie lauter und deutlicher als vorher und das schreckt manche Leute verständlicherweise ab und mich macht es ehrlich gesagt ziemlich traurig. Ich distanziere mich deswegen derzeit sehr von meinem Umfeld, weil ich deswegen völlig falsch von meiner Umwelt eingeschätzt werde. Manche meinen, ich sei agrressiv oder stimmungsschwankend. Das tut echt weh so eine dermaßen totale Fehleinschätzung; das muß ich einfach mal loswerden.

lg, janine67

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...

Trainiert werden muss die Zunge, viele sind ja hier in logopädischer Behandlung. Die Zunge muss sich an die Änderungen des Mundraums gewöhnen und ihre Motorik trainiert werden.

Dies gilt aber eher bei UK-RV, da ja die Zunge dann weniger Platz hat.

Ich hatte nach meiner UK-VV kein Sprachtraining. Und kenne Persönlich keinen Fall, wo das Notwendig war. UK-RV, das konnte man hier mehrfach lesen, das es anschliessend Training gab.

Imho ist meine Aussprache anders geworden, aber meine Stimme nicht...

Die verändert sich wohl eher durch Rauchen oder Alkohol als durch die OP.....:twisted:

gruss

michael

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Hi Janine

Das klingt ja ziemlich heftig was dir mit der neuen Intensität deiner Stimme widerfährt. Dass ein erweiterter Resonanzraum so viel ausmacht...

Missverstanden werden ist immer schlimm, ich hoffe für dich, das gibt sich bald.

Musst du denn zum Logopäden deswegen oder ist das eine reine Trainigssache?

lg Canelle

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Hi Janine

Das klingt ja ziemlich heftig was dir mit der neuen Intensität deiner Stimme widerfährt. Dass ein erweiterter Resonanzraum so viel ausmacht...

Missverstanden werden ist immer schlimm, ich hoffe für dich, das gibt sich bald.

Musst du denn zum Logopäden deswegen oder ist das eine reine Trainigssache?

lg Canelle

Hi Canelle,

ja stimmt, es klingt nicht nur so, es ist auch heftig. Danke dir für dein Mitgefühl.

Ja, ich muß zur logopädischen Behandlung und teilweise ist es eine reine Gewöhnungssache und teilweise eben Trainingssache.

Bei mir sind eben OK und UK nach vorne verlagert worden, so daß der Resonanzraum um einiges größer für die Zunge -und damit eben zum Sprechen- geworden ist.

Von denen, die mich eben mißverstehen, distanziere ich mich.

Zum Glück gibt es auch positive Erfahrungen aufgrund meiner äußeren Veränderung. Überhaupt lerne ich derzeit mein Umfeld völlig neu kennen, und das nur, weil ich plötzlich anders aussehe bzw. ein wesentlich symetrischeres Gesicht habe. Aber das geht sicher vielen anderen auch hier so.

lg, janine67

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Hallo Janine

Eine OK VV/UK VV ist ja eher seltener. Das gibt gleich doppelt Raum, stimmt. Das erklärt warum es so ausgeprägt ist bei dir. Na Hauptsache das legt sich wieder mit dem logopädischen Training. Ich könnte mir denken, dass wenn du das mit der Stimmintensität erst mal drin hast, du eine klangvollere Stimme hast als vorher mit weniger Resonanzraum. Da wirst du noch mal zur Sängerin. ;-)

Ist schon erstaunlich was ein leicht verändertes Gesicht ausmacht. Aber das Gesicht ist nunmal unsere Visitenkarte.8)

lg Canelle

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Hallo Janine

Eine OK VV/UK VV ist ja eher seltener. Das gibt gleich doppelt Raum, stimmt. Das erklärt warum es so ausgeprägt ist bei dir. Na Hauptsache das legt sich wieder mit dem logopädischen Training. Ich könnte mir denken, dass wenn du das mit der Stimmintensität erst mal drin hast, du eine klangvollere Stimme hast als vorher mit weniger Resonanzraum. Da wirst du noch mal zur Sängerin. ;-)

Ist schon erstaunlich was ein leicht verändertes Gesicht ausmacht. Aber das Gesicht ist nunmal unsere Visitenkarte.8)

lg Canelle

Hi Chanelle,

ja stimmt, dass das Gesicht unsere Visitenkarte ist stelle ich derzeit mehr als jemals zuvor in meinem Leben fest. Zum Glück mache ich deswegen derzeit neben den negativen Erlebnissen auch viele positive Erlebnisse.

Tja und vielleicht werde ich ja tatsächlich noch eine gute Sängerin. Auf jeden Fall spreche ich deutlicher die einzelnen Worte laut meiner Mitmenschen.

Ich hoffe also, dass diese schmerzhaften Erfahrungen mit der Fehleinschätzung meiner Person, von denen ich hier oben sprach, vorrübergehend sind.

Liebe Grüße, janine67

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Hi,

ich habe meine Logopädin Mittwoch mal auf Dein Problem angesprochen. Wir kamen irgendwie von meiner kommenden OP (OK vor, UK zurück) auf Deine Variante und ich erzählte von Deinem Problem.

Sie hatte zwar keine Lösung parat, war aber sichtlich überrascht, dass es sich so extrem "äussert" (im wahrsten Sinne....). Ich konnte ihr nicht sagen, welche Strecken Deine Kiefer während der OP zurückgelegt haben.

Dass Du deutlicher sprichst, ist vielleicht gar nicht so störend (wenn es nicht affektiert wie bei manchen Nachrichtensprechern klingt), aber die Lautstärke.

Hast Du eine Möglichkeit, Dich selbst aufzunehmen und anzuhören?

Ich mache das aus einem anderen Grund: die Dynamik und Artikulation beim Singen kontrollieren, trainieren und verbessern. Das könnte in Deinem Fall vielleicht auch helfen, ein Gefühl für die Dynamik und Resonanz Deiner "neuen" Stimme zu bekommen.

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Hi,

ich habe meine Logopädin Mittwoch mal auf Dein Problem angesprochen. Wir kamen irgendwie von meiner kommenden OP (OK vor, UK zurück) auf Deine Variante und ich erzählte von Deinem Problem.

Sie hatte zwar keine Lösung parat, war aber sichtlich überrascht, dass es sich so extrem "äussert" (im wahrsten Sinne....). Ich konnte ihr nicht sagen, welche Strecken Deine Kiefer während der OP zurückgelegt haben.

Dass Du deutlicher sprichst, ist vielleicht gar nicht so störend (wenn es nicht affektiert wie bei manchen Nachrichtensprechern klingt), aber die Lautstärke.

Hast Du eine Möglichkeit, Dich selbst aufzunehmen und anzuhören?

Ich mache das aus einem anderen Grund: die Dynamik und Artikulation beim Singen kontrollieren, trainieren und verbessern. Das könnte in Deinem Fall vielleicht auch helfen, ein Gefühl für die Dynamik und Resonanz Deiner "neuen" Stimme zu bekommen.

Hi Chris80,

das ist nett von dir, dass du dich darüber mit deiner Logopädin unterhalten hast.

Vielen Dank für deinen Vorschlag. Ja, ich kann meine Stimme aufnehmen und ich mache das derzeit auch, indem ich einfach mal ein paar Sachen laut lese mit entsprechendem Gefühl.

Über das Singen habe ich mit meiner Logopädin auch gesprochen und sie ist der Meinung, dass ich in einen Chor gehen solle, sobald ich eben meinen Mund noch weiter wieder öffnen kann.

Mal sehn, vielleicht mache ich das auch. Lieber wäre mir allerdings Stimmbildung im Einzelunterricht, weil ich glaube, dass ich dadurch eher ein Gefühl für die Dynamik und Resonanz meiner "neuen" Stimme bekommen könnte.

Positiv ist derzeit, dass ich von einigen Leuten gesagt bekomme, dass ich deutlicher als vorher sprechen würde.

lg, janine67

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